Medizin Online > Psychiatrie Online


Psychiatrie Online


Auf den folgenden Seiten erhalten Sie zahlreiche Informationen zum Thema Psychiatrie online einfach beschrieben.

Depression

Depressionen sind ernste Erkrankungen. Erfahren Sie mehr über die einzelnen Formen der Depression

Angst

Angst kann die unterschiedlichsten Ur- sachen haben. Wovor haben Sie Angst?

Borderline

Die Borderline Erkrankung ist eine schwere Persönlichkeitsstörung. Mehr Informationen zum Thema Borderline

Sucht

Welche Formen von Sucht gibt es, und was kann man degegen tun? Mehr Info`s unter Sucht


Alkohol

Welche Folgen hat der übermäßige Konsum von Alkohol. Erfahren Sie mehr Informationen zu Folgeerkrankungen von Alkohol

Zwang

Es gibt unterschiedliche Formen der Zwangs- störung. Erfahren Sie mehr zum Thema Zwang

 

Schizophren

Die Schizophrenie ist eine Art der Psychose mit Bewusstseinsspal- tung. Mehr Informationen zum Umgang mit Schizophrenie

Phantasie

Die Phantasiereise ist eine besondere Form der Entspannung. Mehr zum Thema Phantasiereisen

 

weitere Informationen:


Einleitung

Sowohl das Fach, das Thema als auch allein schon das Wort Psychiatrie oder auch Psychotherapie ist nach wie vor ein Tabuthema in unserer sonst so liberalen und scheinbar aufgeklärten Gesellschaft. Was bedeutet hierbei tabu? Es bedeutet, dass man über diese Dinge nicht spricht und nichts mit Ihnen zu tun haben will.
Soweit so gut.
Problematisch wird es jedoch, wenn Menschen plötzlich mit eben diesem Thema konfrontiert werden. Denn dann steht das Wort Tabu nicht nur für Vermeidung im Umgang mit einem Thema, sondern im Besonderen auch für Unwissenheit. Von hier aus ist es nur ein sehr kleiner Schritt zum Vorurteil und wiederum braucht es nicht viel, um aus dem Vorurteil ein Stigma zu machen. Die Stigmatisierung letztendlich ist der Giftstachel der für die Betroffenen zum handfesten Problem wird.

In meiner Tätigkeit als Klinikarzt begegne ich der Stigmatisierung jeden Tag, egal ob es Angehörige, Arbeitgeber oder Patienten selbst sind. Die Unwissenheit über die Häufigkeit, die Symptomatik, die Ursachen und die Behandlungsmöglichkeiten psychischer Störungen (Siehe Psychische Störung) stellt eine fortwährende Herausforderung an alle, die in diesem Bereich tätig sind.

Aus dieser Herausforderung entstand die Idee zu dem Projekt “Psychiatrieportal”. Die Frage, die sich nämlich stellte, ist die, ob ein Interessierter an psychischen Störungen überhaupt genug Informationen finden kann, um aus Unwissenheit Wissen zu machen.

Beim Stöbern im Internet fand ich meine Frage mit einem “ja...aber” beantwortet. Es gibt wirklich gute und informative Seiten, doch mangelt es diesen meiner Meinung nach häufig an einer verständlichen Darstellung der Krankheitsbilder und der Therapiemöglichkeiten.

Genau in dieser Problematik möchte ich mich versuchen. Ich möchte versuchen die zum Teil sehr schwierigen Zusammenhänge bei psychischen Störungen für Laien verständlich auszudrücken. Es geht somit also keineswegs darum das Rad neu zu erfinden, sondern es dem Fahrer und nicht nur dem Mechaniker zu erklären.

Aus diesem Grunde finden sie auf den folgenden Seiten die verschiedenen Formen psychischer Störungen in, wie ich hoffe, verständlicher Form aufgeschrieben und erklärt.

Ich möchte hierbei jedoch ein paar Dinge festhalten. Ich bin kein Germanistikstudent und mache somit in der schriftlichen Darstellung der Sachverhalte sicherlich formale und auch stilistische Fehler. Von Zeit zu Zeit werde ich versuchen die Fehler aus den Texten zu entfernen.

Sollte ich jedoch Ihrer Meinung nach inhaltliche Fehler begehen, bitte ich sie mich darauf hinzuweisen, da ich eine möglichst gute Darstellung anstrebe. Ich freue mich also über konstruktive Kritik, die der Sache dienlich ist. Kritik an barthel@dr-gumpert.de.


Selbsttest für Borderline - Neigung

Wie hoch ist Ihr Risiko einer möglichen Borderline - Neigung?

Testen Sie Ihr individuelles Risiko mit Hilfe unseres Online Selbsttests!

Ermitteln Sie Ihr individuelles Risiko anhand von 20 kurzen Fragen.

Hier gelangen Sie direkt zum Selbsttest - Borderline


Ausblick

Was wird sich in Zukunft noch auf dieser Seite finden lassen?

Neben der erklärenden Darstellung der wichtigsten psychischen Störungen, soll es in Zukunft auch ein Augenmerk auf fachübergreifende Störungsbilder (z.B. Rückenschmerzen, Fibromyalgie, Chronic-Fatigue-Syndrom und Ähnliches) geben. Weiterhin werden wir Ihnen spezielle Entspannungsverfahren im MP3 - Format zum Download anbieten können.

Darüber hinaus werden wir in Zukunft eine individuelle “Anti-Streß-Beratung” anbieten können. Diese wird durch unser psychotherapeutisch erfahrenes Team erfolgen und bietet für sie die Möglichkeit, falls gewünscht, absolute Anonymität genießen zu können. Auch sind keine Terminabsprachen nötig, da die Beratung per E-Mail erfolgen wird.

Liste wichtiger Erkrankungsbreiche der Psychiatrie

  • Psychiatrie A-Z

    Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht aller Themen aus dem Bereich "Psychiatrie / Psychotherapie", die bereits bei uns veröffentlicht wurden, finden Sie nachfolgend aufgelistet. Sollte Ihr gesuchtes Thema fehlen, kann es ggf. unter einer anderen Kategorie gelistet worden sein. Hierzu benutzen Sie bitte unsere Suchfunktion (rechts oben).

  • Angst

    Angst ist zunächst einmal ein Gefühl, dass jeder kennt, weil jeder in seinem Leben schon einmal Angst in unterschiedlichsten Ausmaßen erlebt hat. Die Angst ist somit etwas, was zum Leben dazugehört. Sie bewahrt uns vor Dummheiten und zu großen Wagnissen, sie gemahnt uns zur Vorsicht und kann somit ein wichtiger Gefährte sein. Doch was passiert, wenn die Angst wächst, sie soweit wächst, dass wir sie nicht mehr verstehen und erklären können? Was also, wenn aus dem Gefährten eine Bedrohung wird?

  • Agoraphobie

    Unter Agoraphobie versteht man „Die Angst vor bestimmten Orten“. Menschen, die an einer Agoraphobie leiden, verspüren eine Angst oder unangenehmes Gefühl sobald sie sich an einem Platz befinden, an dem keine Flucht möglich wäre.

  • Arachnophobie

    Der Begriff stammt ursprünglich aus dem altgriechischen und bedeutet Spinnenangst (Spinnenphobie). Sie bezeichnet die Angst vor Spinnen, die übertrieben und unbegründet ist, da keine reale Gefahr besteht. Die Arachnophobie muss nicht immer von der Konfrontation einer realen Spinne ausgehen.

  • Folgen von Alkohol

    Unter Alkoholmissbrauch wird der Gebrauch von Alkohol verstanden, der zu Alkoholfolgekrankheiten aufgrund des übermäßigen Verzehrs an Alkohol führen kann.

  • Borderline

    Bei der Borderline Störung handelt es sich um eine sog. Persönlichkeitsstörung vom “emotional instabilen” Typ. Unter Persönlichkeit versteht man hierbei Eigenschaften und Verhaltensweisen eines Menschen, mit denen er auf bestimmte Situationen reagiert und reagieren wird. Emotionale Instabilität bedeutet, dass es bei der Borderline Störung zu Schwierigkeiten in der Regulierung der Stimmungslage, des sog “Affektes” kommt. Kleine Reize, seien es Situationen von außen oder aber die eigenen belastenden Gedanken, reichen oft schon aus, eine sehr hohe Erregung (positiv oder negativ) auszulösen. Darüber hinaus dauert es nach dieser Erregung sehr lange, bis die Stimmung wieder auf dem Level angekommen ist, auf dem sie vor dem Ereignis bzw. Gedanken war.

  • Demenz

    Bei einer Demenz handelt es sich um eine Hirnleistungsstörung, die gehäuft im zunehmenden Alter auftritt. Eine Sonderform ist die sogenannte Alzheimer Demenz oder auch Morbus Alzheimer genannt.

  • Depression

    Die Depression ist, ähnlich wie die Manie, eine sog. Stimmungserkrankung. Unter Stimmung ist hierbei die sog. Grundstimmung zu verstehen. Es geht hierbei nicht um eine Störung von Gefühlsausbrüchen oder sonstigen Aufwallungen von Gefühlen. In der Psychiatrie gibt es eine Einteilung nach dem sog. Schweregrad einer Depression. Man unterscheidet die leichte, mittelgradige und schwere depressive Episode. Doch wer ist jetzt depressiv? Informationen zur Diagnose und Therapie der Depression finden Sie unter Diagnose und Therapie der Depression!

  • Drogenpsychose

    Eine Drogenpsychose wird meistens von halluzinogenen Substanzen verursacht. Man versteht unter einer Drogenpsychose ein durch Rauschmittel hervorgerufener Verlust des Realitätsbezuges, der die eigentliche Rauschwirkung überdauert.

  • Durchgangssyndrom

    Als Durchgangssyndrom wird ein vorübergehender Verwirrtheitszustand im Gefolge operativer Eingriffe und im Zusammenhang mit stationärer Behandlung von Patienten bezeichnet. Das Durchgangssyndrom kann wenige Stunden, gelegentlich aber auch mehrere Tage anhalten. Selten kommt es beim Durchgangssyndrom zu schwerwiegenden Komplikationen.

  • Essstörung

    Es ist generell keineswegs als Essstörung zu bezeichnen, wenn man auf psychische Belastungen und Veränderungen mit verändertem Essverhalten reagiert (welcher Mensch kennt nicht die Appetitlosigkeit vor Prüfungen oder den Schokoladenhunger bei Liebeskummer). Problematisch allerdings wird das veränderte Essverhalten, wenn es nicht mehr vorübergehend ist, sondern vielmehr fester und später auch kontrollierender Faktor des Lebens wird und sich eine Essstörung entwickelt. Oft genug tritt eine Essstörung auch mit anderen psychischen Störungen zusammen auf. So liegt z.B. das Risiko für Patienten mit einer Borderline Störung an einer zusätzlichen Essstörung zu erkranken bei über 50%.

  • Manie

    Bei der Manie handelt es sich, ähnlich wie bei der Depression um eine Erkrankung der Stimmungslage. Diese ist in der Regel sehr gehoben (“himmelhochjauchzend”) oder im selteneren Falle verärgert (dysphorisch). Man unterscheidet die hypomanische Episode, die psychotische Manie und die gemischten manisch-depressiven Episoden.

  • Morbus Alzheimer

  • Narzissmus

    In der griechischen Mythologie war die Figur des „Narzissus“ der Sohn des Flussgottes Kephisos. Dieser junge Mann verschmähte dereinst die Liebe einer Nymphe. Hierauf wurde er durch die Göttin Aphrodite verflucht. Es war sein Schicksal sich unsterblich in sein Spiegelbild zu verlieben. Der Sage zufolge verstarb er, als einmal ein Blatt sein Spiegelbild auf der Wasseroberfläche durcheinander brachte. Die narzisstische Persönlichkeitsstörung kennzeichnet sich vor allem durch eine deutliche Tendenz zur Selbstüberschätzung der eigenen Person und der eigenen Fähigkeiten, durch eine sehr eingeschränkte Fähigkeit sich in andere Menschen einzufühlen und durch eine extreme Empfindlichkeit gegenüber Kritik durch andere Personen.

  • Persönlichkeitsstörung

    Eine Persönlichkeitsstörung beschreibt eine übersteigerte Ausprägung bestimmter Charakterzüge. Die Ursache für die Entstehung einer Persönlichkeitsstörung ist noch weitgehend nicht vollständig geklärt. Genetische Faktoren und fehlgeleitete Lernprozesse in der Kindheit scheinen die größte Rolle zu spielen.

  • Phantasiereisen

    Stress, psychische Belastung, Sorgen und Angst führen, oft ohne das wir es merken, zu einer erhöhten Anspannung einzelner oder sogar aller Muskeln im Körper. Dies hat biologisch den Sinn, den Körper auf Aktion oder Handlung vorzubereiten und ist somit kurzfristig kein Problem. Halten solche Zustände jedoch längere Zeit an, oder kehren sie immer wieder (wie bei Stress und Sorgen häufig der Fall), können sie Erschöpfungszustände und Schmerz hervorrufen. Nun gibt es ganz unterschiedliche Verfahren, um diesen Zustand der Entspannung hervorzurufen (Phantasiereisen, progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Yoga etc.).

  • Progressive Muskelentspannung

    Nach vielen Jahren der intensiven Forschungsarbeit veröffentlichte er letztendlich im Jahre 1929 sein erstes Buch zur progressiven Muskelentspannung (PME). Sie kann praktisch von jedem zu jeder Zeit durchgeführt werden (auch von Kindern und Jugendlichen) und es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Aus diesem Grunde ist die progressiven Muskelentspannung (PME) die heute am häufigsten durchgeführte Entspannungsmethode. So bieten z.B. auch einige Krankenkassen progressive Muskelrelaxation (PMR) - Kurse an zur besseren Stressbewältigung oder zur Vorbeugung von Erkrankungen. Aber auch in Reha - Kliniken wird diese Entspannungsmethode häufig eingesetzt, da sie besonders wirksam und leicht zu lernen ist.

  • Psychische Störung

    Als psychische Störung bezeichnet man deutliche Auffälligkeiten des Erlebens und Verhaltens Betroffener. Eine psychische Störung kann viele Ursachen haben, darunter psychische, körperliche und genetische. Die Therapie einer psychischen Störung richtet sich nach der zugrundeliegenden Erkrankung.

  • PTBS

    Die eigentliche Bezeichnung der posttraumatischen Belastungsstörung findet ihren Ursprung beim Militär. Soldaten, die während des Vietnamkrieges aufgrund verschiedenster Kriegsereignisse dienstuntauglich wurden, weil sie stärksten körperlichen oder seelischen Belastungen ausgesetzt waren, bekamen diese Diagnose. In vorangegangenen Kriegen wurde die posttraumatische Belastungsstörung mit anderen Namen belegt. Im 1. Weltkrieg z.B. verwandte man die sehr treffende Bezeichnung „Shell Shock“. Diese bezeichnete quasi die Erschütterung (Shock) des innersten psychischen Kernes (Shell). Heutzutage wird die Diagnose Posttraumatische Belastungsstörung auch in zivilen Bereichen verwandt. Wann immer ein Mensch einem Geschehen von außergewöhnlicher körperlicher oder seelischer Bedrohung ausgesetzt ist, besteht die Gefahr der Entwicklung einer PTBS.

  • Schizophrenie

    Um den Begriff der Schizophrenie zu verstehen, muss man zunächst einmal den Begriff „Psychose“ klären. Eine Psychose ist ein Zustand, bei dem der Patient den Bezug zur Wirklichkeit (Realität) verliert. Die Schizophrenie nun ist eine Form der Psychose, bei der zum einen die Sinneswahrnehmungen gestört sein können und es zu Halluzinationen kommen kann, zum anderen kann auch das Denken an sich schwer gestört sein. Die Verarbeitung von Wahrnehmungen können z.B. zu Wahnvorstellungen führen.

  • Schlafstörung

    Eine Schlafstörung, in der Fachsprache auch Insomnie genannt, ist definiert durch Störungen beim Einschlafen, häufiges Erwachen in der Nacht, sehr frühes Erwachen am Morgen und / oder durch schlechte Schlafqualität. Die Therapie der Schlafstörung ist vielschichtig.

  • Anhaltende somatoforme Schmerzstörung

    Als anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ASS) wird als ein Störungsbild bezeichnet. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung können vielfältige Ursachen haben. Die Schmerzen der anhaltenden somatoforme Schmerzstörung führen zu einem enormen Leidensdruck.

  • Sucht

    Sucht, oder wie es in der Fachsprache heißt, der „schädliche Gebrauch und die Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen“, ist ein gewaltiges Problem, dass sich nicht an Schichten oder Bildungsstandards hält, sondern alle Bevölkerungsschichten betrifft.Fast jeder kennt jemanden, der an jedem Wochenende „mal so richtig voll tankt bis zum Pupillenstillstand“. Auch raucht fast jeder 5. Erwachsene in Deutschland, obwohl mittlerweile den meisten bekannt sein dürfte, was die Folgen sind bzw. sein können. Stoffe, die süchtig machen beeinflussen sowohl Körper, als auch unsere Psyche. Meist sorgen sie dafür, dass man kurzzeitig in einen Zustand kommt, der als schöner, ruhiger oder lockerer erlebt wird, als ohne die Substanzen. Das Problem hierbei ist nur, dass sich Menschen an solche Zustände gewöhnen können und sie so häufig wie möglich erleben wollen. Sie werden abhängig. Ein Sucht wird dabei verneint.

  • Terminabsprache Barthel

    Um direkt Kontakt mit dem Psychiater Christoph Barthel aufzunehmen, können Sie auf dieser Seite das Kontaktformular ausfüllen.

  • Forum - Psychiatrie

  • Zwangsstörung

    Eine Zwangsstörung kann sich in Form von Gedanken, Impulse oder Verhaltensweisen widerspiegeln. Die betroffenen Personen die an einer Zwangsstörung leiden, wissen in den meisten Fällen sehr wohl, dass die ihr Verhalten, bzw. ihre Gedankengänge deutlich übertrieben und unangemessen sind. Sie sind jedoch nicht in der Lage, alleine etwas gegen die Zwangsstörung zu unternehmen.