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Anatomielexikon

Hier finden Sie alle unsere Themen von A-Z aufgelistet, die in unserem Portal rund um die Anatomie erschienen sind.
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  • Anatomie A-Z

    Auf der Seite Anatomie A-Z finden Sie alle unsere Themen der Anatomie alphabetisch sortiert mit einer jeweiligen Kurzbeschreibung.

    • Brustwirbelsäule

      Die Brustwirbelsäule ist Bestandteil der Wirbelsäule als Ganzes, auch Rückrat genannt. Es gibt 12 Brustwirbelkörper (Vertebrae thoracicae), die den mittleren Teil der Wirbelsäule ausmachen und mit den Rippen (Costae) sowie dem Brustbein (Sternum) den Brustkorb (Thorax) bilden. Natürlicherweise hat die Brustwirbelsäule von der Seite betrachtet eine geringe Krümmung (Kyphose). Die Wirbelsäule ist hier nach hinten konvex gebogen.

    • Dickdarm

      Als letzter Verdauungstraktabschnitt schließt der Dickdarm an den Dünndarm an und rahmt mit seinen 1,5 Metern Länge den Dünndarm von fast allen Seiten ein. Die Hauptaufgabe des Dickdarms besteht darin, die Flüssigkeit und die verschiedenen Mineralstoffe (Elektrolyte) der Nahrung dem Darminhalt zu entziehen (resorbieren) und so den Stuhl einzudicken. Der Dickdarm ist mit Bakterien (Mikroflora) besiedelt, die wichtige Funktionen für den Dickdarm und somit für den Organismus erfüllen.

    • Dünndarm

      Der Dünndarm ist der Abschnitt des Verdauungstrakts, der dem Magen folgt. Dieser gliedert sich in drei Abschnitte. Er beginnt mit dem Zwölffingerdarm (Duodenum), gefolgt vom Leerdarm (Jejunum) und Krummdarm (Ileum). Die Hauptaufgabe des Dünndarms ist die Spaltung des Nahrungsbreis (Chymus) in seine kleinsten Bestandteile und die Aufnahme (Resorption) dieser Bestandteile durch die Darmschleimhaut.

    • Eierstöcke

      Die Eierstöcke (Ovarien) der Frau, von denen sie im Regelfall zwei besitzt, liegen jeweils rechts und links der Gebärmutter (Uterus) im kleinen Becken. Sie sind etwa 4 x 2 x 1 cm große mandelförmige Organe von 7 bis 14 Gramm und haben eine grau-weiße Farbe. Ausgekleidet sind die Eierstöcke vom so genannten Bauchfell (Peritoneum), von dem auch die Orangen des Magen-Darm-Traktes ausgekleidet sind. Man kann einen oberen Pol (Extremitas tubaria ovarii) von einem unteren Pol (Extremitas uterina ovarii) unterscheiden. Der obere Pol ist dem Eileiter (Tuba uterina) zugewandt, der untere der Gebärmutter (Uterus).

    • Elle

      Der Unterarm wird knöchern von zwei Knochen gebildet. Auf der Kleinfingerseite liegt die Elle, auf der Daumenseite liegt die Speiche (= Radius). Beide Knochen sind durch feste Faserstränge (Membrana interosea antebrachii) miteinander verbunden. Die Elle bildet mit dem Oberarmknochen (= Humerus) den wesentlichen Anteil vom Ellenbogengelenk. Die Elle ist am Ellenbogengelenk relativ dick und wird zum Handgelenk hin dünner. Hier bildet sie nur einen geringen Anteil des Handgelenkes. Am Ellenbogen ist die Elle so geformt, dass sie die Rundung des Oberarmknochens aufnehmen kann. Dabei bilden diese beiden Knochen den wesentlichen Anteil des Ellenbogengelenkes.

    • Gebärmutter

      Die Gebärmutter (Uterus) gehört zu den Fortpflanzungsorganen der Frau und liegt im kleinen Becken. Die Gebärmutter ist ein in etwa birnenförmiges Organ von 5 cm Breite und 7 bis 8 cm Länge. Ihr Gewicht variiert zwischen 30 und 120g in Abhängigkeit davon, ob bereits eine Schwangerschaft vorlag oder nicht. Aufgrund ihres Aufbaus (Anatomie) teilt der Mediziner die Gebärmutter in verschiedene Abschnitte ein.

    • Halswirbelsäule

      Die Halswirbelsäule (HWS) ist Bestandteil der Wirbelsäule als Ganzes, auch Rückrat genannt. Es gibt 7 Halswirbelkörper (Vertebrae cervicales), die den Kopf mit dem Rumpf verbinden. Während sich die unteren 5 Halswirbelkörper im Aufbau ähneln, sind die ersten beiden Halswirbelkörper in ihrem Aufbau unterschiedlich. Die Wirbelkörper der Halswirbelsäule (HWS) sind in einer stabilen Reihe aneinandergefügt. Untereinander verbunden werden die Wirbelkörper durch paarig angelegte Wirbelgelenke zu den Nachbarwirbeln. Zwischen den Wirbelkörpern befinden sich die Bandscheiben, die für die Beweglichkeit der Wirbelsäule von Bedeutung sind und axial einwirkende Kräfte abpuffern. Zahlreiche Bänder und Muskeln verlaufen zwischen den Wirbelkörpern, die für die Bewegung und Stabilität der Halswirbelsäule von Bedeutung sind.

    • Handgelenk

      Das Handgelenk setzt sich aus mehreren Knochen zusammen. Der wichtigste Knochen des Handgelenkes ist die Speiche (Radius). Sie bildet das daumenseitige Handgelenk. Kleinfingerseitig wird ein kleiner Teil des Handgelenk von der Elle mit seinem Griffelfortsatz (Processus styloideus ulnae) gebildet. Handwuzelseitig bildet die erste Handwurzelreihe, besonders das Kahn- und Mondbein, den Gelenk - Gegenspieler.

    • Handwurzel

      Die so genannte Handwurzel liegt zwischen dem Ende der Speiche (Radius) und dem Mittelhandknochen (Os metacapalia) und wird durch die einzelenen Handwurzelknochen gebildet. Die Handwurzelknochen liegen in zwei Reihen. Die erste Handwurzelreihe bildet mit dem Ende der Speiche das Handgelenk.

    • Harnblase

      Die Harnblase ist ein muskulöser Sack, der für die Speicherung und Entleerung des Harns verantwortlich ist. Die Harnblase (Vesica urinaria) befindet sich im Becken und wird im leeren Zustand als schlaffer Sack von den Baucheingeweiden zusammengedrückt. Bei zunehmender Füllung kugelt sich die Harnblase allmählich aus.

    • ISG (Iliosakralgelenk)

      Das ISG, auch Iliosacralgelenk genannt, befindet sich als Gelenk zwischen dem Becken und der Wirbelsäule.

    • Kehlkopf

      Der Kehlkopf (Larynx) verbindet den Rachen (Pharynx) mit der Luftröhre (Trachea). Er dient vor allem der Atmung und der Stimmbildung. Außerdem ist der Kehlkopf am Schluckvorgang beteiligt und verhindert als Ventil das Eindringen von Speisen und Getränken in die tieferen Luftwege. Beim Mann tritt der Kehlkopf nach der Pubertät als „Adamsapfel“ hervor und sorgt für eine tiefere Stimme.

    • Leberfleck

      Unter einem Leberfleck versteht man eine gutartige Fehlbildung der Haut, welche durch eine Vermehrung von Pigmentzellen bedingt ist. Die Anzahl der Leberflecken variiert zum Teil erheblich.

    • Lendenwirbelsäule

      Die Lendenwirbelsäule (LWS) ist Bestandteil der Wirbelsäule. Sie besteht in der Regel aus 5 Lendenwirbelkörpern. Die Lendenwirbelkörper werden vom Kopf zum Steiß mit 1 – 5 durchnummeriert. Als meistens harmlose Normvariante kann der 5 Lendenwirbelkörper mit dem ersten Kreuzbeinwirbel verwachsen sein. In diesem Fall spricht der Mediziner von einer Sakralisation (von Os sacrum = Kreuzbein). Die Lendenwirbelsäule besteht in diesem Fall aus nur 4 Wirbelkörpern. Alternativ kann die natürliche Verschmelzung des ersten Kreuzbeinwirbels mit den restlichen 4 Kreuzbeinwirbelkörpern ausbleiben. In diesem Fall spricht der man von einer Lumbalisation.

    • Lymphknoten

      Ein Lymphknoten ist ein Bestandteil des Lymphsystems und ist die Filterstation für die Lymphe. Lymphknoten gehören zum Abwehrsystem.

    • Milz

      Man kann sich die Milz wie einen Schwamm vorstellen, in den das Blut hineingepresst wird. Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten), die noch jung und biegsam sind, können durch die Maschen des Schwamms hindurchschlüpfen, wohingegen die alten (meist mit einem Alter von ungefähr 120 Tagen) darin hängen bleiben und abgebaut werden.

    • Oberarmknochen

      Der Oberarmknochen (Humerus) ist wie alle Knochen des Arms ein Röhrenknochen. Zum Schultergelenk hin besitzt der Oberarmknochen (Humerus) einen runden Kopf (Caput humeri). Dieser Oberarmkopf ist gegenüber dem Schaft um ca. 130° abgewinkelt. Der Oberarmkopf bildet mit dem Schulterblatt einen Teil des Schultergelenkes und ist somit wie alle Gelenke mit einer Schicht von Knorpelgewebe überzogen.

    • Oberschenkelknochen

      Oberschenkelknochen, Femur, Schenkelhals, Hüftgelenk, Kniegelenk, Femurkondyle, Trochlea, Caput femoris, Hüftkopf, Oberschenkelkopf, thigh bone

    • Plazenta

      Bei der Plazenta handelt es sich um den sogenannten Mutterkuchen, der den Sauerstoffaustausch zwischen Mutter und Kind übernimmt.

    • Rotatorenmanschette

      Die Rotatorenmanschette bildet das Dach des Schultergelenkes und setzt sich aus vier Muskeln und deren Sehnen zusammen, die vom Schulterblatt zum Tuberculum majus, bzw. zum Tuberculum minus ziehen. Diese vier Muskeln sind: der Musculus infraspinatus, der Musculus supraspinatus, der Musculus subscapularis, der Musculus terres minor. Die Rotatorenmanschette hat wichtige Aufgaben. Sie stabilisiert die Schulter, ist für die Innen- und Außendrehung, sowie z.T für das seitliche Abspreizen des Armes verantwortlich. Tritt ein Rotatorenmanschettenriss ein, reisst der Sehnenmantel dieser Rotatoren, am häufigsten die Supraspinatussehne wegen ihrer anatomisch engen Lage unter dem Schulterdach.

    • Schienbein

      Das Schienbein (Tibia) bildet mit dem Wadenbein (= Fibula) den knöchernen Anteil des Unterschenkels. Das Wadenbein findet man auf der Außenseite des Unterschenkels, während sich das Schienbein am Kniegelenk mittig befindet (vergleiche auch unten stehende Röntgenbilder) Das Schienbein verbreitert sich zum Kniegelenk hin zum Schienbeinkopf (= Tibiakopf). Der Schienbeinkopf hat an seiner Oberseite zwei kleine Einmuldungen, in der die Gelenkknorren (= Kondylen) des Oberschenkelknochens (= Femur) aufgenommen werden.

    • Schlüsselbein

      Das Schlüsselbein (Clavicula) ist ein ca. 12 – 15 cm langer, S-förmig gebogener Knochen. Das Schlüsselbein gehört zum Schultergürtel. Es verbindet das Brustbein (Sternum) mit dem Aromion (Schulterhöhe), einem Teil des Schulterblattes (Scapula). Das Schlüsselbein ist gelenkig mit dem Brustbein und dem Acromion verbunden. Mit dem Brustbein bildet es das so genannte Schlüsselbein-Brustbein-Gelenk (Sternoclaviculagelenk) und mit dem Acromion (Schultterhöhe), das Schultereckgelenk (Acromioclaviculagelenk = Schultereckgelenk = ACG).

    • Schulterblatt

      Das Schulterblatt (Scapula) ist ein flacher, dreieckiger Knochen und die Verbindung zwischen oberer Extremität und Rumpf. Unterteilt wird das Schulterblatt rückseitig durch eine knöcherne Leiste (Spina scapulae), die nach vorne hin in einen knöchernen Vorsprung (Akromion) endet. Das Akromion bildet zusammen mit dem Schlüsselbein (Clavikula) das Schultereckgelenk (Akromio - Klavikulargelenk / AC-Gelenk). Ein weiterer wichtiger Fortsatz des Schulterblattes ist das Korakoid / Coracoid. Dieses endet unterhalb des Akromions und ist ein wichtiger Ansatzpunkt für Muskeln und Bänder zur Stabilität und Funktion von Schultereckgelenk und Schultergelenk.

    • Schultergürtel

      Im Schultergürtel unterscheidet man das Brustbein-Schlüsselbein Gelenk (Sterniklavikulargelenk) und das Schultereckgelenk (Akromioklavikulargelenk = AC-Gelenk =ACG) zu beiden Seiten. Das Schultergelenk selbst wird nicht zum Schultergürtel gezählt. Zum knöchernen Schultergürtel gehören das Schlüsselbein und das Schulterblatt.

    • Sehen

      Sehen ist für die Wahrnehmung unserer Umgebung von zentraler Bedeutung. Ist das Sehen reduziert sind wir mitunter schwer gehandicapt. Sehen entsteht durch die Reizung photosensibler Rezeptoren im Auge durch Lichtstrahlen und der Weiterverarbeitung dieser Informationen im Gehirn.

    • Speiche

      Die Speiche wird medizinisch auch als Radius bezeichnet. Die Speiche bildet mit der Elle (Ulna), die Knochen des Unterarms. Die Speiche bildet mit den Handwurzelknochen Mondbein (Os lunatum) und Kahnbein (Os naviculare / scaphoideum) den wesentlichen Anteil des Handgelenkes. Zum Ellenbogen hin die Speiche kleiner und endet mit dem Radiusköpfchen. Dort bildet der Radius den kleineren Teil des Ellenbogengelenkes. Mit dem Radiusköpfchen (Caput radii) werden Unterarmwendebewegungen möglich. Direkt oberhalb des Radiusköpfchens setzt die Bicepssehne (Musculus biceps brachii) an.

    • Speiseröhre

      Die Speiseröhre (Ösophagus) ist beim erwachsenen Menschen durchschnittlich 25-30 cm lang. Die Speiseröhre ist ein Muskelschlauch der die Mundhöhle und den Magen verbindet und hauptsächlich für den Nahrungstransport nach der Nahrungsaufnahme verantwortlich ist. Es gibt eine Reihe von internistischen und chirurgischen Erkrankungen, die die Speiseröhre betreffen.

    • Sprunggelenk

      Das obere Sprunggelenk (OSG) wird von drei Knochen gebildet. Der Außenknöchel (Wadenbein = Fibula) bildet die äußere Knöchelgabel; das Schienbein (Tibia) bildet die innere Knöchelgabel. Als Übertragung der Kraft auf den Fuß bildet das Sprungbein (Talus) den Gelenk - Gegenspieler. Dabei umgibt die Knöchelgabel (Malleolengabel) aus Schien- und Wadenbein das Sprungbein U-förmig. Waden- und Schienbein sind durch eine sehr feste Bandverbindung miteinander verbunden (Syndesmose).

    • Wadenbein

      Das Wadenbein / Fibula bildet mit dem Schienbein / Tibia die beiden Knochen des Unterschenkels. Beide Knochen sind durch Fasern miteinander Verbunden (Membrana interossea cruris). Das Wadenbein / Fibula liegt auf der Außenseite des Unterschenkels. Das Wadenbeinköpfchen (Fibulaköpfchen) ist auf der Außenseite direkt unterhalb des Kniegelenkes tastbar. Es ist jedoch nicht an der Bildung des Kniegelenkes beteiligt. Mit dem Schienbein bildet das Fibulaköpfchen das Schien-Wadenbein-Gelenk (Fibulo-Tibial-Gelenk).

    • Wirbel

      Die Wirbelsäule des Menschen besteht aus den Wirbeln und der dazwischen liegenden Bandscheibe. Der Mensch hat in der Regel zwischen 32 - 34 Wirbel / Wirbelkörper, in den meisten Fällen 33. Die Wirbelkörper der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule (BWS) und der Lendenwirbelsäule (LWS) bleiben beweglich. Die Kreuzwirbel und Steißwirbel verschmelzen mit dem Ausschluß des Wachstums zu Kreuzbein (Os sacrum) und zum Steißbein (Os coccygis). Der erste und zweite Halswirbelkörper nimmt eine Sonderstellung ein und wird als Atlas und Axis bezeichnet.

  • Auge

    Das Auge ist für die Vermittlung von Seheindrücken aus der Umwelt zum Gehirn zuständig. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: Auge

    • Sehbahn

      Die Sehbahn beschriebt den Weg des Seheindrucks auf der Netzhaut zum Sehzentrum. Aud dieser Strecke passiert die Sehbahn einige wichtige Punkte im Gehirn.

    • Tränenwege

      Die Tränenwege befeuchten das Auge und seiner Strukturen. Die Befeuchtung dient der Erhaltung und Ernährung der Hornhaut durch den produzierten Tränenfilm. Die durch die Tränendrüsen produzierten Tränenflüssigkeit gelangen durch die Tränenwege zum Auge.

  • Bandscheibe

    Die Bandscheibe liegt zwischen den einzelnen Wirbelkörpern. Sie überragt die Wirbelkörper seitlich. Die Bandscheibe ist aus einem äußeren Faserknorpelring (Anulus fibrosus) und einem wasserreichen Gallertkern (Anulus pulposus) aufgebaut. Der Gallertkern steht unter Druck und spannt den Faserring. Aufgrund des Körpergewicht wird das Wasser beim Stehen aus der Bandscheibe gedrückt. Aus diesem Grund sind Menschen morgens 2-3 cm größer als abends.

  • Bauchspeicheldrüse

    Die Bauchspeicheldrüse ist eine etwa 80g schwere, 14 bis 18 cm lange Drüse und liegt im Oberbauch zwischen Dünndarm und Milz. Die Bauchspeicheldrüse liegt eigentlich nicht innerhalb der Bauchhöhle, sondern sehr weit hinten direkt vor der Wirbelsäule. Die Bauchspeicheldrüse ist daher auch nicht wie viele andere Organe des Magen-Darm-Trakts mit der die Bauchhöhle auskleidende Haut (Peritoneum = Bauchfell) überzogen ist. Aufgrund ihres Aussehens wird die gesamte Drüse in Kopf (Caput), Körper (Corpus) und Schwanz (Cauda) unterteilt.

  • Brustkorb

    Die Form des Brustkorbs variiert vom Mensch zu Mensch. Er kann lang und schmal sein oder eher faßförmig konfiguriert. Durch die Atemmuskulatur wird die Größe des Brustkorbs verändert. Der Brustkorb schütz die Organe Lunge und Herz.

    • Atmung

      Die Atmung wird benötigt um den Körper mit Sauerstoff zu versorgen. Hierfür nimmt der Körper über die Lunge (Pulmo) den Sauerstoff aus der Luft auf und gibt in in verbrauchter Form als Kohlendioxid (CO2) wieder ab. Die Regulation der Atmung unterliegt komplexen Steuerungsmechanismen und wird von vielen verschieden Muskelgruppen bewerkstelligt.

    • Brustbein

      Das Brustbein / Sternum baut sich aus drei Teilen auf: dem Brustbeinhandgriff (Manubrium sterni) dem Brustbeinkörper (Corpus sterni) und dem Schwertfortsatz (Processus xiphoideus)

    • Rippen

      Die Anzahl der Rippen des menschlichen Skelettes kann schwanken. Die meisten Menschen besitzen 12 Rippenpaare. Alle Rippen bestehen aus einem knöchernen und einem knorpeligen Anteil. Die Rippen entspringen an der Wirbelsäule knöchern und werden zu ihrem Ende am Brustbein knorpelig.

    • Thorax

      Die Begriffe Brust oder Brustkorb (Thorax) stellen einen medizinischen Oberbegriff sowohl für den oberen Rumpfabschnitt in seiner Gesamtheit als auch isoliert betrachtet für seine knöchern-knorpeligen Strukturen dar. Anatomisch begrenzend für die Brust (Thorax) nach oben und unten hin am stehenden Menschen (kraniokaudale Richtung) sind zwei Öffnungen des Brustkorbs, eine oben befindliche, obere Thoraxapertur (Apertura thoracis superior) und eine unten befindliche, untere Thoraxapertur (Apertura thoracis inferior).

    • Trichterbrust

      Eine Trichterbrust ist eine anatomische Variante der Brustform, die in den meisten Fällen nur kosmetischE Beeinträchtigung darstellt.

  • Haut

    Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Die Haut wird in verschiedene Schichten unterteilt, die verschiedene Funktionen wahrnehmen. Zur Haut gehören auch die Hautanhangsgebilde , wie Nägel, Haare, Talgdrüsen etc..

    • Leberfleck

    • Muttermal

      Unter einem Muttermal, med. Nävus genannt, versteht man eine gutartige Hautveränderung. Bei diesen Muttermalen (Nävi = Plural von Nävus) kann man verschiedene Herkünfte feststellen. Manche dieser fleckartigen Erscheinungen gehen von bestimmten Zellen der Haut aus, den Melanozyten. Diese produzieren den dunklen Farbstoff der Haut, das Melanin.

  • Herz

    Das Herz (Cor) ist ein muskelstarkes Hohlorgan, dass im Mittelfell (Mediastinum) zwischen den beiden Lungenflügeln (siehe auch Lunge) eingebettet ist, nach außen geschützt durch den knöchernen Brustkorb (Thorax). Es funktioniert wie eine Pumpe, die das Blut durch den kleinen und großen Körperkreislauf transportiert.

    • Herz-Kreislaufsystem

      Das Herz-Kreislaufsystem kann man sich vorstellen als Zusammensetzung aus zwei einzelnen Abschnitten (dem kleinen und großen Körperkreislauf), die hintereinander geschaltet sind. Sie werden verbunden durch das Herz. Der große Kreislauf versorgt den Körper mit Nährstoffen und geht von der linken Herzseite aus mit der Mündung im rechten Vorhof. Der kleine Kreislauf geht vom rechten Herzen durch die Lunge zum Gasaustausch und mündet in den linken Vorhof (Herz-Kreislaufsystem).

    • Herzfrequenz

      Die Herzfrequenz wird besonders im Leistungssport zur Kontrolle der Trainingsintensität benötigt. Gemessen wird die Herzfrequenz in Schlägen pro Minute

  • Immunsystem

    Man unterscheidet das angeborene vom erworbenem Immunsystem. Das immunsystem wird auch als körpereigenes Abwehrsystem beschrieben, weil es den Menschen vor "Eindringlinken", wie Viren und Bakterien schützt. Das Immunsystem ist ein kompliziertes Zusammenspiel zwischen verschiedenen Organen.

  • Kniegelenk

    Das Kniegelenk ist das größte und am meisten beanspruchte Gelenk des menschlichen Körpers. Dementsprechend ist das Knie auch das am häufigsten verletzte Gelenk. Beim Kniegelenk handelt es sich um ein so genanntes Drehscharniergelenk. Das bedeutet, daß das Kniegelenk sowohl gebeugt, als auch gedreht werden kann

    • Kniescheibe

      Damit die vordere Oberschenkelmuskulatur bei gebeugtem Kniegelenk günstig die Kraft auf den Unterschenkel übertragen kann, benötigt das Kniegelenk einen Abstandhalter. Dieser Abstandhalter ist die Kniescheibe / Patella, die als eine Art Kraftumleiter funktioniert. An der Oberseite der Kniescheibe setzt die große vordere Oberschenkelmuskulatur (Musculus quadriceps femoris) mit einem Sehnenende direkt an.

    • Meniskus

      Der Meniskus ist eine knorpelige Struktur im Kniegelenk, der bei der Kraftübertragung vom Oberschenkelknochen (Femur) auf den Unterschenkelknochen (Schienbein / Tibia) hilft. Der Meniskus gleicht dabei den runden Oberschenkelknochen (Femurkondyle) den geraden Unterschenkel (Tibiaplateau) an. Schäden am Meniskus, wie Meniskusrisse, führen zu einer verstärkten Knorpelbelastung.

  • Leber

    Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan des Menschen. Zu den Aufgaben der Leber gehört die nahrungsabhängige Speicherung, Umwandlung und Freisetzung von Zuckern und Fetten, der Abbau und die Ausscheidung körpereigener und medikamentöser Giftstoffe, die Bildung der meisten Bluteiweiße und der Gallenflüssigkeit sowie zahlreiche weitere Aufgaben.

    • Funktion Leber

      Leber, hepar, Leberlappen, Leberzelle, Leberkrebs, Leberzirrhose, Fettleber Englisch: liver

    • Gallenblase

      Die Gallenblase ist ein kleines, ca 70 ml fassendes Hohlorgan, das an der Unterseite der Leber im rechten Oberbauch liegt. Die Gallenblase hat die Aufgabe, die kontinuierlich von der Leber gebildete Gallenflüssigkeit zwischen den Mahlzeiten zu speichern und bei Bedarf zur Verdauung in den Zwölffingerdarm (Duodenum) abzugeben. Die Gallenblase ist häufiger Grund für kolikartike Bauchschmerzen.

  • Lunge

    Lunge, Pulmo, Lungenflügel, Atemtrakt, Lungenlappen, Lungengewebe, Luftwege, Atmung Englisch: lung

  • Magen

    Der Magen ist formal gesehen eine Aussackung des Verdauungstrakts, die zwischen der Speiseröhre und dem Darm liegt und die Aufgabe hat die Nahrung zu speichern und zu durchmischen. Der Magen bildet sauren Magensaft (HCL) und Enzyme, die einige Bestandteile der Nahrung vorverdauen (chemisch aufschließen / spalten), um dann den Speisebrei portionsweise in den Dünndarm weiterzuleiten.

  • Muskulatur

    Unser Körper besitzt etwa 650 Muskeln, ohne deren Existenz der Mensch zu Bewegungen nicht in der Lage wäre. Jede unserer Bewegungen oder Haltungen erfordert eine Aktivität gewisser Muskeln. Wissenschaftliche Untersuchungen wiesen nach, dass sich die Augenmuskeln alleine am Tage etwa 100 000 Mal an- und entspannt.

  • Muskeln

    Hier erhalten Sie Informationen über einzelne Muskeln.

  • Übersicht Muskulatur

    Hier erhalten Sie eine Übersicht aller für das Krafttraining und den Kraftsport relevanten Muskeln. Um gezielte Trainingreize für den Muskelaufbau zu setzen, ist eine gewisse Kenntnis über die Muskulatur Voraussetzung. Die Muskulatur ist eingeteilt in eine Vorderansicht und Rücksicht. Die Muskeln werden im einzelnen beschrieben und Hinweise auf Trainingsmethoden gegeben.

    • Armmuskulatur

      Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema Armmuskulatur. Die Armmuskulatur wird anhand von Bildern und Texten detaillierte und verständlich beschrieben. Es wird Bezug zu allen Bereichen des Krafttrainings und der Sportmedizin genommen.

      • Biceps

        Bizeps, Biceps, Musculus biceps brachii, Bizepsmuskel, Bizepssehne, Bizepssehnenruptur, Bizepssehnenriss, Riss der langen Bizepssehne, Riss der kurzen Bizepssehne, SLAP-Läsion.

      • Trizeps

        Der Trizeps stellt als einziger ca. 4 cm dicker und 600 Gramm schwerer Muskel den Antagonist zu den drei Armbeugemuskeln dar. Der Trizeps wird überwiegend bei sportlichen Bewegungen kontrahiert, bei denen ein Gewicht vom Körper weggedrückt wird. Bankdrücken und Nackendrücken sind Beispiele für Druckbewegungen im Kraftsport.

      • Oberarmspeichenmuskel

        Der Oberarmspeichenmuskel ist ein kräftiger Beuger des Ellenbogengelenks. Er verläuft mit seinem kräftigen, schlanken Muskelbauch in der Mitte des Unterarms entlang. Er stellt die Anatomische Grenze zwischen Beuger und Strecker des Unterarms.

      • Armbeuger

        Der Armbeuger ist ein doppelt gefiederter, kräftiger Beuger des Ellenbogengelenks. Der Armbeuger liegt als 3 cm dicker und 5 cm breiter Muskel direkt unter dem zweiköpfigen Armmuskel.

    • Bauchmuskulatur

      Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema Bauchmuskulatur. Die Bauchmuskulatur wird anhand von Bildern und Texten detaillierte und verständlich beschrieben. Es wird Bezug zu allen Bereichen des Krafttrainings und der Sportmedizin genommen.

      • Gerader Bauchmuskel

        Der gerade Bauchmuskel verläuft zu beiden Seiten der Mediallinie des Bauches und ist ca. 40 cm lang. Ein Training des geraden Bauchmuskels ist nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen sinnvoll, da er der Antagonist der tiefen, langen Rückenmuskulatur darstellt.

      • Äußerer schräger Bauchmuskel

        Die Funktion des äußeren schrägen Bauchmuskels besteht in der Neigung des Achselskeletts. Der äußere schräge Bauchmuskel ist eine vierseitig, ca. 0,7 cm dicke Platte, und der größte aller Bauchmuskeln und liegt am oberflächlichsten. Das Training der äußeren schrägen Bauchmuskulatur erfolgt durch seitliche Liegestütze.

      • Innerer schräger Bauchmuskel

        Der innere schräge Bauchmuskel liegt als dreiseitiger, ca. 1 cm dicker Bauchmuskel unterhalb des äußeren schrägen Bauchmuskels. Der innere schräge Bauchmuskel fixiert den Rumpf beim Heben und Tragen von schweren Lasten. Ein Training des inneren schrägen Bauchmuskels erfolgt wie auch bei dem äußeren schrägen Bauchmuskel durch seitliche Liegestütze und dem abdominal crunch.

    • Oberschenkelmuskulatur

      Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema Oberschenkelmuskulatur. Die Oberschenkelmuskulatur wird anhand von Bildern und Texten detaillierte und verständlich beschrieben. Es wird Bezug zu allen Bereichen des Krafttrainings und der Sportmedizin genommen.

      • Quadrizeps

        Der Quadrizeps stellt den größten und kräftigsten Muskel unseres Körpers dar. Der physiologische Querschnitt weist über 180 cm2 und ca. 2 Kg auf. Der Quadrizps ist der meist trainierteste Muskel im Beinmuskeltraining. Durch den hohen physiologischen Querschnitt des Quadrizeps sind entsprechende Anpassungserscheinungen zu erwarten.

      • Bizeps femoris

        Der zweiköpfige Schenkelmuskel liegt auf der Rückseite des Oberschenkels und zählt zur Flexorengruppe. Die Funktion des bizeps femoris, zweiköpfiger Schenkelmuskel, besteht in einer Beugung und Außenrotation des Unterschenkels im Kniegelenk und einer Streckung und Adduktion im Hüftgelenk.

      • Schneidermuskel

        Der Schneidermuskel (Musculus sartorius) gehört zur Gruppe der vorderen Oberschenkelmuskeln. Der Schneidermuskel bewirkt eine Beugung und Außenrotation im Hüftgelenk. ImKrafttraining wird der Schneidermuskel nicht gesondert trainiert, vielmehr entwickelt er sich beim Training des Oberschenkelbeugers mit.

      • Semitendinosus

        Der Semitendinosus befindet sich an der unteren Hälfte des Oberschenkel an der tibilaen Seite (Schienbeinseite). Der M. Semitendinosus bewirkt eine Beugung des Unterschenkels. Zudem fungiert er als Innenrotator des Kniegelenks und Strecker des Hüftgelenks.

      • Semimembranosus

        Der Musculus semimembranosus (Plattsehnenmuskel) besteht aus einem 5 cm breiten und ca. 3 cm dicken Muskelbauch. Wie auch der M. semitendinosus, bewirkt der M. semimembranosus eine Beugung des Unterschenkels im Kniegelenk. Zudem arbeitet er als Innenrotator des Kniegelenks und Strecker des Hüftgelenks.

      • Gluteus maximus

        Der gluteus maximus ist ein ca. 16 cm lang und 4 cm breit und wirkt beim aufrechten Gang im Wechsel mit dem Musculus iliopsoas. Die Funktion des großen Gesäßmuskels besteht in einer kräftigen Streckung des Hüftgelenks. Beim Vorbeugen des Oberkörpers verhindert der große Gesäßmuskel durch starke Kontraktion ein Umfallen.

      • Iliopsoas

        Der iliopsaos wirkt als Gegenspieler der Bauchmuskeln und Gesäßmuskulatur und ist der stärkte Beuger im Hüftgelenk. Um den Iliopsas zu kontrahieren muss eine Beugung im Hüftgelenk erfolgen. Ein spezielles Gerät ist für diese Muskelgruppe im Kraftsport nicht vorhanden, daher bietet sich eine Übungsform mit dem Expander besonders an.

    • Brustmuskulatur

      Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema Brustmuskulatur. Die Brustmuskulatur wird anhand von Bildern und Texten detaillierte und verständlich beschrieben. Es wird Bezug zu allen Bereichen des Krafttrainings und der Sportmedizin genommen.

      • Großer Brustmuskel

        Der große Brustmuskel nimmt den größten Teil der vorderen Brustkorbwand ein und weist drei Ursprungteile auf. Die Funktion des großen Brustmuskels besteht in der Adduktion, Anteversion und Innenrotation des gestreckten Armes. Trainiert wird der große Brustmuskel durch das Bankdrücken oder dem Butterfly.

      • Kleiner Brustmuskel

        Die Funktion des kleinen Brustmuskels (M. pectoralis minor) besteht in einem Heranziehen des Schulterblattes an die Rückwand des Brustkorbes und ein Senken des Schultergürtels.

    • Rückenmuskulatur

      Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema Rückenmuskulatur. Die Rückenmuskulatur wird anhand von Bildern und Texten detaillierte und verständlich beschrieben. Es wird Bezug zu allen Bereichen des Krafttrainings und der Sportmedizin genommen.

      • Latissimus

        Der breite Rückenmuskel (Musculus latissimus dorsi) liegt direkt unter der Hautoberfläche des Rückens und macht den flächenmäßig größten Muskel in unserem Körper aus. Der breite Rückenmuskel wird vorzugsweise mit dem Latissimuszug im Kraftsport trainiert.

      • Großer Rundmuskel

        Der große Rundmuskel ist besonders beim Gerätturnen als herausstehende „Wulst“ direkt unter der Haut erkennbar. Abgeleitet von der Funktion, wird der große Rundmuskel kontrahiert, wenn ein Gewicht zum Körper gezogen wird

      • Kleiner Rundmuskel

        Der kleine Rundmuskel (Musculus teres minor) ist ein länglicher, viereckiger Muskel und verläuft über den hinteren Teil der Schultergelenkkapsel. Der kleine Rundmuskel (Musculus teres minor) unterstütz in seiner Funktion den Untergrätenmuskel in einer Adduktion und Außenrotation.

      • Trapezmuskel

        Der im Bereich des Nackens und oberen Rücken gelegene Kappenmuskel (Musculus trapezius) wird unterteilt in drei unterschiedlich starke Abschnitte. Der absteigende Teil, der besonders im Bodybuilding trainiert wird, hebt die Schultern an. Er verhindert gleichzeitig, dass die Schultern beim Tragen schwerer Lasten zu weit herabhängen. Die Kontraktion des schräg verlaufenden Teils bedingt ein zusammenführen der Schulterblätter. Der aufsteigende Teil ist für die Senkung der Schulter und das Heben des Rumpfes bei fixierten Armen verantwortlich.

      • Schulterblattheber

        Der Schulterblattheber (Musculus levator scapulae) ist ein schmaler Muskel, der den absteigenden Teil des Kappenmuskels unterstützt. Der Schulterblattheber hebt das Schulterblatt nach vorne oben.

      • Rautenmuskel

        Der kleine und große Rautenmuskel (Musculus rhomboideus minor et major) bilden eine vierseitige, stark ausgebildete Muskelplatte. Da der Rautenmuskel (Musculus rhomboideus) von außen nicht sichtbar ist, wird ihm im Krafttraining keine große Aufmerksamkeit geschenkt.

      • Obergrätenmuskel

        Der Obergrätenmuskel weist eine dreieckige, bis zu 2 cm dicke Form auf. Seinen Ursprung nimmt der Musculus supraspinatus von der Obergrätengrube des Schulterblattes. Wie auch der Untergrätenmuskel ist auch der Obergrätenmuskel ein Muskel, dem keine besondere Aufmerksamkeit im Kraftsport geschenkt wird. Lediglich in der Definitionsphase im Bodybuilding wird gezielt auf die Entwicklung einzelnen Muskeln geachtet.

      • Untergrätenmuskel

        Der Untergrätenmuskel (Musculus infraspinatus) ist ein dreiseitiger, lang gestreckter Muskel. Der Untergrätenmuskel ist in ein Außenrotator. Der obere Anteil des Untergrätenmuskels arbeitet als Heber, der untere als Adduktor der oberen Extremitäten.

    • Schultermuskulatur

      Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema Schultermuskulatur. Die Schultermuskulatur wird anhand von Bildern und Texten detaillierte und verständlich beschrieben. Es wird Bezug zu allen Bereichen des Krafttrainings und der Sportmedizin genommen.

      • Deltamuskel

        Der Deltamuskel ähnelt von der Form dem umgedrehten griechischen Delta, und erhält dadurch seinen Namen. Der Deltamuskel (Musculus deltoideus) wird durch den vom Schulterblatt kommenden mittleren Abschnitt zum wichtigsten Heber des Armes

    • Bewegungsformen

      Die einzelnen Bewegungsrichtungen der Arme und Beine sind im Kraftsport elementar für die Kontraktion der Muskeln. Eine Kenntnis über die Bewegungsformen ist daher elementar für gezieltes Krafttraining.

      • Abduktion

        Die Abduktion ist eine Gelenkbewegung bei dem die Extremitäten vom Körper entfernt werden. Die Abduktion stellt die Gegenbewegung der Adduktion dar.

      • Adduktion

        Die Adduktion ist die Gegenbewegung der Abduktion und ist durch das Heranfürhren einer Extremität an den Körper gekennzeichnet.

      • Beugung

        Bei der Beugung wird der Gelnkwinkel verkleiner. Die Gegenbewegung der Beugung ist die Streckung

      • Streckung

        Bei einer Streckung kommt es zu einer Vergrößerung der Gelenkstellung. Die Streckung ist die entgegengesetzte Bewegung der Beugung.

      • Anteversion

        Die Anteversion ist eine vorwärtsgerichtete Bewegung der Extremitäten. Die Gegenbewegung zur Anteversion ist die Retroversion.

      • Retroversion

        Die Retroversion ist die Gegenbewegung zu Anteverion und durch ein Zurückführen der Extremitäten gegennzeichnet.

  • Nase

    Die Nase gehört zu den individuellen Merkmalen eines jeden Menschen. Je nach Kultur, Alter und Geschlecht kann die Nase lang oder stupsnasig, schmal oder breit, zierlich oder hakenförmig sein. Alle Nasen besitzen jedoch Nasenlöcher, Nasenflügel und eine Nasenscheidewand, die die Nasenhöhle in zwei Hälften aufteilt. Von außen unterscheidet man die Nasenwurzel (Nasenpyramide, Radix nasi), den Nasenrücken (Dorsum nasi), die Nasenspitze (Apex nasi) und die Nasenflügel (Alae nasi).

    • Nasennebenhöhlen

      Unter einer Sinusitis / Nasennebenhöhlenentzündung versteht man gewöhnlich die bakterielle Entzündung der Nasennebenhöhlen. Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung hat man besonders vormittags und nachmittags drückende Kopfschmerzen. Während der Nasenebenhöhlenentzündung begleiten uns auch die Zeichen eines Schnupfens mit behinderter Nasenatmung, zähem Schleim und Fieber.

  • Nervensystem

    Das Nervensystem ist ein in allen komplexeren Lebewesen vorhandenes übergeordnetes Schalt- und Kommunikationssystem. Das Nervensystem dient grob vereinfacht der Integration und Koordination von Informationen für einen Organismus mit: der Aufnahme von Reizen (Informationen), die von der Umwelt auf den Körper einwirken oder im Körper selbst entstehen (z.B. Schmerz, Sinneseindrücke...), der Umwandlung dieser Reize in nervöse Erregungen (Nervenimpulse, sog. Aktionspotentiale), deren Weiterleitung und Verarbeitung, der Aussendung von nervösen Erregungen oder Impulsen zu den Organen, Muskeln etc. (also in die Peripherie) des Körpers.

    • Großhirn

      Das Großhirn des Menschen hat eine enorme Masse. Kein Computer der Welt ist derart leistungsfähig wie das Großhirn des Menschen. Das Großhirn bestehr aus 2 Hirnhälften, jede Hirnhälfte aus 4 Hirnlappen.

    • Hirnnerven

      Mit dem Oberbegriff Hirnnerven (Nervi craniales) bezeichnet man 12 Nerven von herausragender Bedeutung für den Menschen. Per Definition sind Hirnnerven eigentlich sogenannte „periphere Nerven“, d.h. Körpernerven.

    • Nervenzelle

      Als Nervenzelle (Neurone) bezeichnet man auf Erregungsbildung und -leitung spezialisierte Nervenzellen mit allen ihren Fortsätzen. Als solche bilden sie das kleinste zentrale Funktionselement des Nervensystems. Das menschliche Gehirn enthält zwischen 30 und 100 Milliarden Nervenzellen. Wie andere Zellen auch besitzt die Nervenzelle einen Zellkern und alle anderen Zellorganellen, welche im Zellkörper (Soma oder Perikaryon) lokalisiert sind.

    • ZNS

      Das ZNS (Zentrales Nervensystem) besteht aus dem Gehirn (cerebrum, encephalon) und dem Rückenmark (medulla spinalis). Es stellt in seiner Gesamtheit wohl das komplexeste Organ dar, welches dem Menschen bekannt ist. Es enthält mehr als 1000.000.000.000 (1000 Milliarden) Nervenzellen (Neurone) und mindestens doppelt so viele spezielle Bindegewebszellen (Glia).

  • Niere

    Die Niere, von denen jeder Mensch normalerweise zwei besitzt, ist in etwa bohnenförmig. Jede Niere wiegt ca. 120-200 g, wobei die rechte Niere im Allgemeinen kleiner und leichter ist als die linke.

    • ableitende Harnwege

      Zu den ableitenden Harnwegen gehören Nierenbecken (Pelvis renalis) und Harnleiter (Ureter), die von spezialisiertem Gewebe, sog. Urothel, ausgekleidet werden. Die ableitenden Harnwege sind häufig von Erkrankungen betroffen.

    • Harnleiter

      Der Harnleiter verbindet das Nierenbecken (Pelvis renalis), welches wie ein Trichter den Harn aus der Niere sammelt, mit der Harnblase. Der Harnleiter ist ein etwa 30-35 cm langer aus feinen Muskeln bestehender Schlauch mit einem Durchmesser von ungefähr 7 mm. Der Harnleiter verläuft hinter der Bauchhöhle (Abdomen) auf den inneren Rückenmuskeln nach unten ins Becken, wo er von hinten die Harnblase erreicht.

    • Nebenniere

  • Ohr

    Das System Ohr / Hören besteht aus zwei Anteilen (peripher und zentral). Zum peripheren Anteil gehören die Ohrmuschel mit dem äußeren Gehörgang, das Mittelohr und das Innenohr (Labyrinth) sowie der 8. Hirnnerv (Nervus vestibulocochlearis), der sämtliche Informationen aus dem Ohr an das Gehirn weiterleitet. Zum zentralen Anteil gehört die Hör- und die Gleichgewichtsbahn. Dabei handelt es sich um Verbindungen von Nerven, die aus dem Hör- bzw. Gleichgewichtsorgan entspringen und von dort über lange Wege und Zwischenstationen zu ihrem Ziel, dem Gehirn, laufen. Nach funktionellen Gesichtspunkten unterteilt man das Ohr in ein Äußeres Ohr mit Ohrmuschel und äußerem Gehörgang, in das Mittelohr mit Trommelfell, Ohrtrompete, Paukenhöhle und belüfteten Räumen und in das Innenohr (Labyrinth) mit dem Hör- und Gleichgewichtsapparat.

  • Planzenta

    Viele Informationen zur Plazenta, allgemine auch Mutterkuchen genannten und deren Erkrankungen. Die Plazenta übernimmt den Sauerstoffaustausch, praktisch die Lunge des Kindes während der Schwangerschaft.

  • Prostata

    Die kastaniengroße Vorsteherdrüse (Prostata) ist eine in dieser Ausprägung dem männlichen Geschlecht (gibt´s also nur beim Mann) vorbehaltene Drüse, die ihre produzierten Stoffe (Sekret) in die Harnröhre (Urethra) abgibt. Als solche gehört die Prostata neben der Bläschendrüse (Vesica seminalis) und den Cowper-Drüsen (Glandulae bulbourethrales) zu den sogenannten „akzessorischen Geschlechtsdrüsen“ des Mannes. Die Vergrößerung der Prostata ist eine typische Erkrankung des älteren Mannes.

  • Rückenmark

    Das Rückenmark ist der untere Teil des zentralen Nervensystems (ZNS), der innerhalb des Wirbelkanals verläuft und für die motorische (Bewegungen) und sensible (Empfindungen) Versorgung des Rumpfes, der Extremitäten (Arme und Beine) und auch des Halses zuständig ist; das Rückenmark verbindet also das Gehirn mit dem peripheren Nervensystem. Dies bewerkstelligen 31 Paar segmental angeordnete Spinalnerven (Rückenmarksnerven). Die Rückenmarkshäute (Meningen) und der von ihnen begrenzte, nervenwassergefüllte Liquorraum umgeben das Rückenmark und gehen fließend in Häute und Liquorräume des Gehirns über.

    • Graue Substanz Rückenmark

      Die im Querschnitt schmetterlingsförmige Gestalt der grauen Rückenmarkssubstanz lässt sich nach REXED in 10 Schichten (Laminae spinales I-X) einteilen. Dabei bilden die Schichten I-VI das Hinterhorn / die Hintersäule (Somatosensorik = Gefühl), die Schichten VIII und IX das Vorderhorn / die Vordersäule (Motorik = Muskulatur) und die Schichten VII und X eine sog. „dazwischenliegenden Teil“ (Pars intermedia), in dem verschiedene Verarbeitungen stattfinden.

    • Rückenmarksnerven

      Der Mensch besitzt 31 Paar Spinalnerven (Rückenmarksnerven), die zwischen den einzelnen Wirbeln durch die Zwischenwirbellöcher treten, nämlich (fast) analog zur Rückenmarkseinteilung auf jeder Seite. Die Rückenmarksnerven werden bei einem Bandscheibenvorfall geschädigt. Häufig können sich die Rückenmarksnerven aber wieder erholen.

    • Spinalganglien

      Ganglien sind knotenförmige Ansammlungen von Nervenzellkörpern außerhalb des zentralen Nervensystems (= Gehirn und Rückenmark). Sie gehören daher zum peripheren Nervensystem. Ein Ganglion dient meist als letzte Schaltstelle vor den jeweiligen Organen, in die Nervenfortsätze gesendet werden sollen bzw. als erste Schaltstelle für Nervenfortsätze, die von Organen zum Gehirn gelangen sollen.

    • Tractus spinobulbaris

      Der Tractus spinobulbaris unterteilt sich in den: Fasciculus gracilis (GOLL) und Fasciculus cuneatus (BURDACH) Diese beiden Bahnen liegen im Hinterstrang der weißen Substanz des Rückenmarks (Funiculus posterior). Sie führen als aufsteigende (afferente) Bahn vom Spinalganglion zu zwei Kerngebieten, die im verlängerten Mark (Medulla oblongata) liegen: der Fasciculus gracilis zum „grazilen Kern“, dem Ncl. gracilis, und der Fasciculus cuneatus zum Ncl. cuneatus. (Ncl. = Nucleus = Kern). Hier liegt die erste zentrale Umschaltstelle, das zweite Neuron der Hinterstrangbahn.

    • Tractus spinothalamicus

      Tractus spinothalamicus anterior und lateralis (Rücken-Thalamus-Bahnen) Diese beiden Bahnen liegen im Vorderseitenstrang der weißen Rückenmarkssubstanz. Sie führen erst vom Spinalganglion zu den nicht sehr weit entfernten Strangzellen im Hinterhorn des Rückenmarks.Die Strangzellen des Tractus spinothalamicus bilden also das zweite Neuron dieser Bahn.

    • Weiße Substanz Rückenmark

      Die weiße Substanz des Rückenmarks besteht aus den überwiegend myelinisierten (das bedezetet durch eine Fettscheide isolierte) auf- und absteigendenden Nervenfasern. Diese liegen als verschiedene Stränge (Funiculi) gebündelt vor, in denen sie jeweils nochmals in Tractus oder Fasciculi (= „kleine Bündel“) mit unterschiedlichen Funktionen unterteilt sind.

  • Schilddrüse

    Die beim Erwachsenen 20 bis 25g schwere Schilddrüse gehört zu den so genannten endokrinen Organen des Körpers. Die (endokrine) Hauptaufgabe der Schilddrüse besteht also in der Bildung von Hormonen, die ins Blut abgegeben (sezerniert) werden. Die Schilddrüse ist aus zwei Lappen aufgebaut, die beidseits der Luftröhre (Trachea) und den darüber liegenden Knorpeln des Kehlkopfes (Larynx) liegen.

    • Nebenschilddrüse

      Die Nebenschilddrüsen stellen vier linsengroße, ca. 40 mg schwere Drüsen dar. Sie liegen hinten der Schilddrüse an. In der Regel befinden sich zwei der Nebenschilddrüsen am oberen Ende (Pol) der Schilddrüsenlappen, während die anderen beiden am unteren Pol zu finden sind (siehe auch: Schilddrüse). Manchmal sind zusätzliche Nebenschilddrüsen zu finden.

  • Thymus

    Der Thymus ist ein lymphatisches Organ, das sich im Brustkorb befindet. Damit liegt der Thymus über dem Herzen sowie hinter dem Brustbein. Seitlich wird der Thymus auf beiden Seiten vom Rippenfell bedeckt. Der Thymus entwickelt sich in den meisten Fällen aus der 3. Schlundtasche.

  • Weibliche Brust

    Die weibliche Brust besteht aus Drüsen (Glandula mammaria), Fett- und Bindegewebe.Anatomisch kann man die weibliche Brust in 10 bis 12 Lappen (Lobi) einteilen. In einem solchen Lappen liegt jeweils eine Brustdrüse.

  • Zahn

    Der Zahn besteht aus drei Bestandteilen, dem Zahnschmelz, dem Zahnbein und dem Zahnmark. Beim Zahn unterscheidet man zwischen den sichtbaren und den nicht sichtbaren Anteil. Der zwischen Krone und Wurzel befindliche Teil vom Zahn wird Zahnhals genannt.