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Asthma bronchiale Symptome

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Welche Symptome treten bei Asthma bronchiale auf?
Die Symptome des Asthma bronchiale können je nach Ausprägung, auslösendem Reiz und Schweregrad der Erkrankung zu unterschiedlichen Zeitpunkten auftreten, unter Umständen ist man sporadisch, saisonal oder das ganze Jahr über betroffen.
Asthma - Anfälle mit den spezifischen Symptomen sind lediglich die „Spitze des Eisberges“, auch während eines scheinbar symptomlosen Intervalls lässt sich die Erkrankung des Asthma bronchiale durch die zugrunde liegende chronische Atemwegsentzündung nachweisen.
Bei einem Asthma- Anfall verengen sich auf äußere Reize hin die Atemwege, es kommt zur Atemnot, die Atmung ist sichtlich erschwert und die Ausatmung (klinisch als Expiration bezeichnet) oft von einem pfeifenden Ton begleitet, den man klinisch als expiratorischen Stridor oder Giemen bezeichnet.
Außerdem kommt es zum Symptom einer Verlängerung der Atemphasen. Während bei der normalen Atmung die Einatmung (klinisch als Inspiration bezeichnet) länger als die Ausatmung dauert, ist dieses Verhältnis während eines akuten Asthma-Anfalls verschoben und kann sich sogar umkehren.
Um die Atmung für sich zu erleichtern nimmt der Asthmatiker bei einem akuten Asthma bronchiale Anfall meist unwillkürlich eine sitzende Haltung ein und stützt die Arme auf. Dadurch werden Muskeln, die am Arm ansetzen und zum Brustkorb ziehen, in ihrer eigentlichen Funktion umgekehrt und können als Atemhilfsmuskulatur den Brustkorb (Thorax) heben und senken, was die Atmung erleichtert. Zusätzlich ist der Anfall meist von einem ausgeprägten Hustenreiz und einer Erhöhung der Schlagfrequenz des Herzen begleitet, was an einer erhöhten Pulsfrequenz abzulesen ist. Weiterhin können Symptome einer Blaufärbung der Lippen, klinisch als Zyanose bezeichnet, auftreten, die auf eine verminderte Sauerstoffanreicherung des Blutes hindeutet.
Vor allem die Ausatmung ist bei einem Asthma bronchiale - Anfall erschwert.
Das liegt an einem grundsätzlichen Unterschied im Ablauf von Ein- und Ausatmung. Während der Atmung in Ruhe weitet sich der Brustkorb mit Hilfe der Atemmuskulatur und in der Lunge wird durch das Zwerchfell ein Unterdruck erzeugt, der die Atemluft wie ein Sog in die Lunge zieht. (siehe Grafik unten)
Die Ausatmung dagegen wird nicht von Muskulatur unterstützt, sie erfolgt also passiv durch die Rückstellkraft der Lunge. Es gibt zwar auch Muskulatur, die die Ausatmung unterstützen kann, sie spielt aber erst eine Rolle bei verstärkter Atmung und ist somit schlecht entwickelt. Asthmatiker können sie jedoch trainieren und damit während eines Asthma bronchiale - Anfalls ihre Atemnot mildern.
Atmung bei Asthma bronchiale
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Ausatmung: | Einatmung: |
Mit zunehmender Dauer des Anfalls stellen sich Symptome der Erschöpfung und Verwirrtheit ein, verursacht durch die große Anstrengung, die zur Atmung aufgebracht werden muss und die zunehmende Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff.
Ein Asthma bronchiale Anfall kann wenige Sekunden, aber auch Stunden und im Extremfall Tage dauern. Unbehandelt kann ein schwerer Asthma-Anfall auch tödlich enden, man nennt dies Status asthmaticus.
Was oft unerwähnt bleibt, ist die große Angst, die ein Patient während eines Asthma Anfalles entwickelt. Sie kann bis hin zum Vernichtungsgefühl gehen und ist als zusätzlicher Faktor zu berücksichtigen, da sie den Leidensdruck des Patienten erhöht und den Anfall zusätzlich verschlimmern kann.
Im Intervall zwischen zwei Anfällen sind Asthmatiker häufig frei von Symtomen, Husten kann über lange Zeit das einzige Asthmasymptom sein und wird oft als chronische Bronchitis fehlgedeutet! Asthma-Anfälle sind deshalb nur die Spitze des Eisberges!
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