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Dosierung von Clexane
Die jeweilige Dosierung von Clexane wird nach dem entsprechenden Einsatzgebiet gewählt.
Wichtig: Die angegebenen Dosierungen sind nur Orientierungswerte und müssen immer ärztlich nach der jeweiligen Erkrankung gewählt und angepasst werden.
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Dosierung
Die Dosis der Clexane® wird abhängig vom Körpergewicht beziehungsweise vom Krankheitsrisiko oder der Erkrankung festgelegt.
- Thromboseprophylaxe: Bei geringem Risiko werden 20mg / 0,2ml Clexane® verordnet, bei hohem Risiko dagegen 40mg / 0,4ml.
- Thrombosetherapie: Liegt eine Thrombose vor, wird zweimal täglich 1mg Clexane® pro Kilogramm Körpergewicht verabreicht.
- Instabile Angina pectoris / Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTEMI): Alle 12 Stunden wird 1mg pro Kilogramm Körpergewicht gegeben.
- ST-Hebungsinfarkt (STEMI): Zuerst erfolgt eine Bolusgabe von 30mg, anschließend eine Gabe von 1mg pro Kilogramm Körpergewicht.
Clexane® wird – außer bei intravenöser Bolusgabe - unter die Haut ins subkutane Fettgewebe gespritzt (Gabe = s. c. = subkutane Injektion.; sogenannte „Bauchspritze“). Bei sehr stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clerance < 30 ml/min) wird die Clexane®-Dosis reduziert.
1mg Clexane® entspricht einer anti-Xa-Dosis von 100 IE (internationale Einheiten). Darunter ist zu verstehen, dass 1mg Clexane® 100 IE Faktor Xa hemmen.
Überdosierung
Die größten Gefahren bei Überdosierung von Clexane® sind Blutungskomplikationen. Diese äußern sich zum Beispiel als Nasenbluten (Epistaxis), blutiger Urin (Hämaturie), blaue Flecken (Hämatome) der Haut, kleine Einblutungen der Haut (Petechien) oder bluthaltigen Teerstuhl (Meläna). Zeichen für verborgene, nicht sichtbare Blutungen sind Abfall des Blutdrucks oder bestimmte Laborveränderungen (Hämoglobin-Abfall, Hämoglobin = roter Blutfarbstoff).
Zu ergreifende Maßnahmen bei Auftreten solcher Komplikationen sind zunächst Absetzten der Clexane®-Gabe und bei schweren Blutungen im Verlauf die Injektion eines Gegenmittels: Protamin. Dosiert wird dieses neutralisierende Mittel in den ersten 8 Stunden nach Clexane®-Gabe wie Clexane® selbst. Wird diese Zeit überschritten, genügt eine geringere Protamindosierung, bei Dauer über 12 Stunden ist es nicht mehr indiziert, Protamin zu geben.
Durch Protamin können die Blutungen jedoch nur teilweise gestoppt werden, da diese Substanz vorwiegend an der anti-Faktor-IIa-Aktivität angreift. Die anti-Faktor-Xa-Aktivität hingegen, die den Hauptteil der Wirksamkeit von Clexane® ausmacht, kann nur mit hohen Dosen und maximal zu 60% beeinflusst werden.
Weiterführende Informationen
Weitere interessante Informationen zum Thema Clexane® finden sie unter:
- Clexane
- Clexane Nebenwirkung
- Wirkstoffgruppe: Heparin
- Alternatives Medikament: Marcumar
- Erkrankungen bei denen Clexane eingesetzt wird:
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Jährlich erkranken 200.000 Deutsche an Thrombose. Der Ausgang dieser Erkrankung ist nicht selten tödlich. |
Disclaimer / Haftungsausschluss
Bitte beachten Sie, dass wir in allen unseren Texten keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit erheben. Durch aktuelle Entwicklungen können die Angaben ggf. veraltet sein.
Alle Angaben stellen nur Auszüge dar, daher können wichtige Informationen nicht genannt sein.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass alle Medikamente nie selbständig und ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt abgesetzt, angesetzt oder verändert werden dürfen.
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