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Durchblutungsstörungen in den Beinen
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Symptome von Durchblutungsstörungen in den Beinen

- Durchblutungsstörungen in den Beinen
Je nachdem, welches Ausmaß die Durchblutungsstörung bereits angenommen hat und wo sie lokalisiert ist, lassen sich sehr unterschiedliche Symptome der Durchblutungsstörungen in den Beinen finden.
Häufig sind Durchblutungsstörungen in den Extremitäten, vor allem in den Beinen. Akute Durchblutungsstörungen in Armen oder Beinen führen sehr schnell zu der Ausbildung heftiger Beschwerden. Die 6 typischen Symptome kann man sich mit deren englischen Übersetzungen als die 6 „P“s merken.
Hierzu zählen:
- Pulsverlust (pulselessness),
- Blässe und Kälte (paleness),
- Muskelschwäche bis hin zu Lähmungserscheinungen (paralysis),
- Sensibilitätsstörungen, die sich durch ein Taubheitsgefühl bemerkbar machen (paraesthesia),
- Schmerz (pain) und
- Schock (prostration).
Darüber hinaus kann es schmerzbedingt auch zu Schlafstörungen kommen.
Chronische Durchblutungsstörungen der Extremitäten bezeichnet man in der Medizin als periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), umgangssprachlich ist auch oft von der sogenannten Schaufensterkrankheit die Rede, wenn die pAVK die Beine betrifft. Wenn die Muskulatur der Beine nämlich nicht ausreichend durchblutet wird, wird sie bei Belastung nicht mehr zu Genüge mit Sauerstoff versorgt, was Schmerzen verursachen kann. Infolge dieser Schmerzen bleibt ein Patient beim Gehen in regelmäßigen Abständen stehen, um seinen Muskeln eine kurze Pause zu gönnen.
Die pAVK wird in 4 verschiedene Stadien eingeteilt, die mit unterschiedlichen Symptomen einhergehen.
Das 1. Stadium ist noch symptomlos.
Im 2. Stadium treten Schmerzen eigentlich nur bei Belastung auf.
Das 3. Stadium ist dadurch gekennzeichnet, dass sich Schmerzen auch schon in Ruhe bemerkbar machen, vor allem im Liegen. Wenn ein Betroffener sich hinsetzt oder hinstellt, bessern sich die Beschwerden, da aufgrund der Schwerkraft die Durchblutung der Beine ansteigt.
In 4. Stadium sind die Durchblutungsstörungen bereits so stark ausgeprägt, dass sie durch abgestorbenes Gewebe sichtbar wird, man spricht auch vom „Raucherbein“ (Hautverfärbungen und zum Teil auch offene Wunden). Eine besondere Schwierigkeit stellt die pAVK beim Diabetes mellitus dar. Diese Krankheit geht nämlich sehr häufig mit einer verminderten Schmerzempfindlichkeit einher, weshalb die pAVK erst im späten vierten Stadium diagnostiziert wird.
Durchblutungsstörungen des Darmes führen zu Bauchschmerzen, die sich besonders nach dem Essen bemerkbar machen, da die Darmmuskulatur hier arbeiten muss. Da die Patienten aufgrund der Schmerzen ihren Appetit verlieren, geht diese Art der Durchblutungsstörung häufig auch mit einem Gewichtsverlust einher. Wenn der Verschluss akut entsteht, zum Beispiel durch ein verschlepptes Blutgerinnsel, kann dies lebensgefährlich sein, weil Darmgewebe abstirbt und der Darm gelähmt wird (paralytischer Ileus).
Wenn eine Durchblutungsstörung am Herz vorliegt, spricht man von einer Koronaren Herzkrankheit (KHK). Sie manifestiert sich als heftiger Schmerz im Brustbereich, der als beengend und furchteinflößend empfunden wird (Angina pectoris). In einigen Fällen strahlen diese Schmerzen in den Arm oder den Magen aus und sind mit dem Gefühl verbunden, nicht mehr tief atmen zu können. Je nach Ausmaß kommen diese Schmerzen nur unter Belastung oder auch schon im Ruhezustand vor. Im schlimmsten Fall führen die Durchblutungsstörungen am Herzen zu einem Herzinfarkt.
Wenn das Gehirn von Durchblutungsstörungen betroffen ist und als Folge nicht mehr genug mit Sauerstoff versorgt wird, können sich je nach Lokalisation des Arterienverschlusses sehr verschiedene Symptome ergeben. Zu den wichtigsten gehören Schwindel, vorübergehendes Taubheitsgefühl in den Extremitäten, Schwierigkeiten beim Sprechen oder Sehen, Ohrgeräusche, Stimmungsschwankungen, Orientierungslosigkeit, Verwirrtheitszustände und Gedächtnisstörungen. Im schlimmsten Fall führt die Durchblutungsstörung im Gehirn zu einem Schlaganfall.
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