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Gebärmutterhalskrebs Impfung
Alle hier gegebenen Informationen sind nur allgemeiner Natur, eine Tumortherapie gehört immer in die Hand eines erfahrenen Onkologen!!!
Synonyme im weiteren Sinne
Synonyme im weiteren Sinne: Krebs am Gebärmuttereingang, Gebärmutterkebs
Häufige Rechtschreibfehler: Gebermutterhalskrebs, Gebarmutterhalskrebs, Gebährmutterhals oder
Englisch: cervical cancer/ cervix cancer
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Vorbeugende Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

- Impfung Gebärmutterhalskrebs
Impfungen gegen Gebärmutterhalskrebs.
Nach vielversprechenden Ergebnissen im Tierversuch konnten Wissenschaftler jetzt im Rahmen klinischer Studien nachweisen, dass ein neu entwickelter Impfstoff sich durch große Wirksamkeit bei geringen Nebenwirkungen auszeichnet.
Der Impfstoff besteht aus Eiweißen, die jenen aus der Hülle des Humanen Papillomvirus entsprechen. Durch die Impfung wird das Immunsystem angeregt, selbst schützende Eiweißstoffe (sog. Antikörper) gegen die den Krebs auslösenden Viren zu produzieren, vergleichbar mit einem Training. Verstärkt wird die Wirkung der Impfung durch ein zusätzlich aktivierend auf das Immunsystem wirkenden Hilfsstoff (ein sog. Adjuvans). Nachgewiesen werden konnte ein effektiver Schutz über 4,5 Jahre für Frauen von 25 bis 55 Jahren. Bisher ist der Impfstoff nur in den USA zugelassen (seit Juni 2006).
Voraussichtlich ist Ende 2006 eine Impfung auch in Deutschland möglich.
Da diese aber keinen 100%igen Schutz bietet, kann sie keine vorsorgenden Abstrichuntersuchungen ersetzen (Der Impfstoff wirkt bisher nur gegen die zwei gefährlichsten, für etwa 70% aller Krebserkrankungen des Gebärmutterhalses verantwortlichen Hoch-Risiko-Typen des Virus). Geplant sind breit angelegte Impfprogramme in der Bevölkerung, da die Durchseuchung mit Humanem Papillomvirus hoch ist: Zwischen 70% und 80% aller Frauen in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden im Laufe ihres Lebens mit HPV infiziert.
In der Regel heilt die Infektion von selbst innerhalb von 12 bis 18 Monaten aus, so dass beispielsweise ein positiver Test auf das Virus auf keinen Fall mit einer bestehenden oder später entstehenden Krebserkrankung verknüpft ist. Dabei ist es jedoch wichtig zu beachten, dass eine Impfung lediglich vorbeugenden Charakter hat: Eine erfolgte Infektion mit dem Virus kann dadurch nicht geheilt werden.
Deshalb ist geplant, vor allem die Altersgruppe der Neun- bis Zwölfjährigen (Pubertät) vor dem erstem Sexualkontakt zu impfen. Von der Impfung profitieren würden nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen: Der voraussichtlich Anfang 2007 in Deutschland eingeführte Impfstoff soll auch vor den gutartige Warzen der Geschlechtsorgane verursachenden Viren schützen (die bezogen auf den Gebärmutterhalskrebs aber harmlos sind und daher als low - risk Typen bezeichnet werden).
Zukünftiges Ziel ist es, durch die Impfungen den Gebärmutterhalskrebs mitsamt allen Vorstufen auf ein nicht mehr weiter reduzierbares Minimum zu begrenzen..
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