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Gerötetes Auge
Synonyme
Rotes Auge
im weitesten Sinne: Bindehautentzündung, Konjunktivitis
Englisch: red eye; conjunctivitis
Definition
Das gerötete Auge ist das Leitsymptom der Bindehautentzündung. Jedoch auch bei vielen anderen Erkrankungen der Augen kann das rote Auge auftreten. Die Bindehaut ist die primär betroffene Struktur des Auges. Sie erscheint normalerweise weißlich.
Ursache
Das gerötete Auge hat als Ursache ein vermehrtes Auftreten von Gefäßen und der vermehrtes Füllung der vorhandenen Bindehautgefäße.
Normalerweise ist die Bindehaut eher weißlich. Komplettes weiß sieht man selten. Vor bestimmten Operationen werden beispielsweise Augenropfen gegeben, die die Bindehaut weiß machen. Bei genauem Hinsehen verfügt selbstverständlich jede Bindehaut Gefäße. Diese sind zu ihrer Ernährung und Versorgung auch notwendig. Ein rotes Auge weist eine so stark vermehrte Gefäßzeichnung auf, dass man diese schon mit bloßem Auge erkennt. Das Auge erscheint aufgrund diesem Mehr an Gefäßen rot.
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Symptome
Das rote Auge tritt selten als alleiniges Symptom auf. Es ist an sich selbst kein Krankheitsbild, sondern ist begleitendes Symptom. Rot ist das Auge, bzw. eigentlich nur die Bindehaut wegen der vermehrten Gefäßzeichnung. Beispielsweise bei folgenden Krankheitsbildern kann ein gerötetes Auge auftreten:
- Entzündung der Lider
- Bindehautentzündung
- Trockenes Auge
- Hoher Augeninnendruck
Diagnose
Die Diagnose wird meist per Spaltlampenuntersuchung gestellt. In einer hohen Vergrößerung und mit guten Lichtverhältnissen, wie sie an der Spaltlampe gegeben sind, lassen sich rote Augen leicht diagnostizieren. Wie oben bereits erwähnt, stellen die roten Augen kein eigenständiges Krankheitsbild dar, sondern sind lediglich Symptom. Worauf das rote Auge letztendlich zurückzuführen ist, muss mit weiterführender Diagnostik herausgefunden werden.
Als einfaches Beispiel: Zeigen sich dem Untersucher Stauchungsfalten der Bindehaut, so wird meist die Diagnose „trockene Augen“ gestellt.
Mehr zu diesem Symptom finden Sie unter Trockene Augen.
Therapie
Die Behandlung der roten Augen hängt von der zugrunde liegenden Grunderkrankung ab. Trockene Augen aus dem o. g. Beispiel würde man mit Tränenersatzmitteln therapieren.
Bindehautentzündungen je nach ihrer Genese beispielsweise mit antibiotischen Salben (bakterielle Bindehautentzündung) oder antiallergischen Tropfen.
Prophylaxe
Dem roten Auge kann vorgebeugt werden, indem man der Grunderkrankung vorbeugt.
Zu diesen Erkrankungen zählen z.B.:
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Weiterführende Informationen
- Augenheilkunde A-Z
- Altersweitsichtigkeit
- Auge
- Autologe Serumaugentropfen
- Bindehautentzündung
- Brille
- Diabetische Retinopathie
- Ektropium
- Entropium
- Frühgeborenen- retinopathie
- Gerstenkorn
- Glaskörperblutung
- Grauer Star
- Grüner Star
- Hagelkorn
- Hornhautverkrümmung
- Hornhautgeschwür
- Kurzsichtigkeit
- Lidtumor
- Makuladegeneration
- Nachtblindheit
- Netzhautablösung
- Optikusatrophie
- Retinoblastom
- Schielen
- Sehbahn
- Sehen
- Sjögren- Syndrom
- Entzündung der Tränendrüse
- Tumor der Tränendrüse
- Erkrankung der Tränenwege
- Anatomie der Tränenwege
- Trockene Augen
- Weitsichtigkeit
- Xanthelasmen
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