Inhalt:
Symptome der Hämochromatose
Lesen Sie auch:
- Hauptthema Hämochromatose
- Sie sind hier: Hämochromatose Symptome
Typische Symptome der Hämochromatose
Das Leitsymptom der Hämochromatose ist die Lebervergrößerung. Dieses Symptom kommt durch die Eisenansammlung in der Leber zustande. Andere Zeichen der Hämochromatose wie das Auftreten eines Diabetes oder einer dunklen Hautpigmentierung spielen auch eine wichtige Rolle. Die Hautverfärbungen treten meistens in der Achselhöhle, an den Streckseiten der Unterarme, an den Händen, in der Genitalregion und im Gesicht auf. Man spricht hier von einer bronze-farbenen Hautverfärbung.
In vielen Fällen äußert sich die Symptome der Hämochromatose in einer Störung des betroffenen Organs.
Ist das Herz bei der Hämochromatose betroffen, kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Zu diesen gehören zum Beispiel das Vorhofflimmern und die Überleitungsstörungen zwischen Vorhof und Kammer. Der sogenannte Bronze-Diabetes entsteht aufgrund von Eisenablagerungen in der Bauchspeicheldrüse.
Da das Eisen in zu hohen Konzentrationen für die Zellen toxisch wirkt, werden hier die insulinproduzierenden Zellen zerstört und der Diabetes kann sich manifestieren. Bei über 75% der Patienten ist bei der Diagnosestellung bereits eine Leberzirrhose vorhanden. Weitere Sypmtome der Hämochromatose können der Libidoverlust und chronische Müdigkeit sein.
Diagnose der Hämochromatose
Die Diagnose der Hämochromatose wird im Wesentlichen durch die Symptome in der Anamnese und den klinischen Untersuchungen gestellt. Besteht der Verdacht auf eine Hämochromatose müssen weitere Maßnahmen eingeleitet werden. Diese bestehen zum Großteil aus den labormedizinischen Untersuchungen, bei denen das Augenmerk auf bestimmte Eisen-Werte gelegt wird. Bei diesen Werten handelt es sich um spezialisierte Proteine, die das Eisen transportieren und speichern.
Zudem wird noch die absolute Eisenmenge im Blut ermittelt, über die ungefähr abgeschätzt werden kann wie stark die Eisenüberladung im Körper ist. Diese spezialisierten Eiweiße in der Hämochromatose-Diagnostik heißen Ferritin und Transferrin. Zusätzlich zu diesen Werten wird noch die sogenannte Transferrinsättigung bestimmt.
Ferritin ist die Speicherform des Eisens im Körpergewebe, und ist bei einer Hämochromatose deutlich erhöht. Das Transferrin ist das Transportprotein des Eisens, und ist ebenfalls bei einer Hämochromatose erhöht. Die Transferrinsättigung gibt an wie sehr das Transportprotein mit Eisen überladen ist. Gleichzeitig ist die Transferrinsättigung der sensitivste Parameter bei der Diagnostik der Hämochromatose, da er am wenigsten durch äußere Einflüsse verändert wird. Das Ferritin kann bei Erkrankten bis auf 6.000 μg/l steigen, bei einem Normwert von 500 μg/l.
<-- Zurück zum Hauptthema Hämochromatose
weitere Informationen zum Thema Hämochromatos:
Das könnten Sie jetzt auf Dr-Gumpert.de machen!
Ihre Meinung ist uns wichtig!





