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Orthopädie A-Z

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung sämtlicher Seiten mit Erkrankungen aus dem Bereich der Orthopädie, die Sie bereits bei uns finden können.

Alle Erkrankungen wurden der jeweilig passensten Kategorie zugeordnet. Bei keine passenden Kategorie wurde die Erkrankung der Gruppe Orthopädie A-Z zugeschrieben.

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Liste der Erkrankungen

  • Orthopädie A-Z

    Die Seite Orthopädie A-Z zeigt alle Erkrankungen der Orthopädie auf, die Sie derzeit unter der Rubrik Orthopädie finden können. Sofern Sie Ihre Erkrankung nicht finden können, kann sie ggf. unter einer anderen Kategorie einsortiert sein. Benutzen Sie in diesem Fall unsere Suchfunktion.

    • Chemosynoviorthese

      Die Chemosynoviorthese ist ein Verfahren um die Gelenkschleimhaut zu veröden. Bei der Chemosynoviorthese wird die Verödungsubstanz direkt in das Gelenk injeziert.

    • Chondroprotektiva

      Chondroprotektiva sind Knorpelschutzmittel, die - laut Hersteller - die Knorpelzerstörung aufhalten sollen. Sie sollen knorpelabbauende Substanzen hemmen und Knorpel wieder aufbauen. Außerdem wird ihnen ein entzündungshemmender Effekt zugeschrieben. Die Wirkung dieser Medikamente ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Viele Patienten äußern jedoch eine deutliche Reduktion des Schmerzemfindens, die auch durch Studien belegt sind. Einen Knorpelaufbau, wie teilweise durch Werbung beschrieben, können diese Präparate sicherlich nicht leisten.

    • Cortisontherapie bei Gelenkerkrankungen

      Eine Cortisontherapie bei Gelenkerkrankungen kann notwendig sein, wenn entzündliche Prozesse die Gelenkschleimhaut reizen. Mehr Informationen erhalten Sie unter "Cortisontherapie bei Gelenkerkrankungen"

    • Enchondrom

      Ein Enchondrom ist ein gutartiger vom Knorpelgewebe abstammender Tumor. Das Enchondrom findet sich meist im mittleren bis höheren Lebensalter (20-40. Lebensjahr) im Markraum der langen Röhrenknochen.

    • Ewing Sarkom

      Das Ewing-Sarkom ist der zweithäufigste bösartige Knochenkrebs. Das Ewing-Sarkom tritt bei Kindern und Jugendlichen (meistens Weiße) im Alter von fünf bis 27 Jahren auf.

    • Fibromyalgie

      Die Fibromyalgie wird häufig auch als Weichteilrheumatismus bezeichnet. Die Therapie der Fibromyalgie ist häufig schwierig und sehr komplex.

    • Gicht

      Die Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu Ablagerungen von Harnsäurekristallen (Urat) in verschiedenen Gelenken, Geweben und Niere kommt. Eine unbehandelte Gicht gilt als Riskofaktor Schäden am Herz-Kreislauf-System zu erleiden.

    • ISKD - Nagel

      Die Therapie der einseitigen Beinverkürzung stellte tibial (schienbeinseitig) wie auch auf femoral (oberschenkelseitig) eine große chirurgischen Herausforderung dar. Knöcherne Distraktionen (Verlängerung) waren eine bis Anfang der neunziger Jahre nur durch externe Fixateure möglich. Bei externen Fixateuren handelt es sich um metallische Gestelle, die während in der Verlängerung den Knochen von außen stützen.

    • kindlicher Knochenbruch

      Eine kindlicher Knochenbruch tritt vergleichsweise häufig auf, da durch das schnelle Knochenwachstum bei Kindern der Kalksalzgehalt und damit die Stabilität der Knochen noch nicht so hoch ist, wie beim Erwachsenen. Mehr zum Thema "Kindlicher Knochenbruch" unter diesem Thema.

    • Knochentumor

      Ein Knochentumor kann in verschiedenen Alterstadien auftreten. Die meisten Formen vom Knochentumor finden sich im Kinder- oder Jugendalter.

    • Lungenembolie

      Eine Lungenembolie kann eine lebensbedrohlichen Komplikation nach einer Thrombose darstellen. Bei einer Lungenembolie wird ein großes Gefäß der Lunge durch Pfropf (Embolus) verlegt.

    • Morbus Bechterew

      Der Morbus Bechterew gehört zur Gruppe der rheumatischen Erkrankungen. Im Gegensatz zu den meisten rheumatischen Erkrankungen betrifft der Morbus Bechterew das männliche Geschlecht.

    • Morbus Paget

      Bei dem Morbus Paget handelt es sich um eine lokalisiert auftretende Osteopathie (= Knochenerkrankung). Im Rahmen des Morbus Paget kommt es zu übermäßigem Knochenumbau. Das Krankheitsbild des Morbus Paget kann ab dem 40. Lebensjahr in Erscheinung treten, das Durchschnittsalter liegt bei 60 Jahren.

    • Muskelfaserriss

      Ein Muskelfaserriss ist eine meist sichtbare Unterbrechung der Muskelstruktur (teilweise als Delle sichtbar und tastbar). Ursachen des Muskelfaserriss sind Maximalbelastungen in nicht ausreichend erwärmter Muskulatur, sowie unverhältnismäßig starke Überdehnung. Die Therapie des Muskelfaserriss richtet sich nach dem Ausmaß der Verletzung.

    • Operative Komplikation

      Hier finden Sie jeweils eine kurze Definition möglicher operativer Komplikationen. Um diese Begriffe ausführlich erklärt zu bekommen folgen Sie bitte den jeweiligen Link. Wir gehen erweitern unsere Liste von Komplikationen, die während oder nach einem operativen Eingriff auftreten können ständig. Ausdrücklich weisen wir daraufhin, dass einige genannte Komplikationen auch ohne einen Operation (z.B. Thrombose, Lungenembolie) vorkommen können. Auch für diese Gruppe sind die Informationen geeignet.

    • Osteochondrom

      Das Osteochondrom ist ein gutartiger Knochentumor. Das Osteochondrom wächst gestielt vom gelenknahen Knochen (Metaphyse) aus. Das Osteochondrom ist der häufigste gutartige Knochentumor.

    • Osteochondrosis dissecans

      Die Osteochondrosis dissecans (OD) ist eine häufig im Wachstumsalter und jungem Erwachsenenalter auftretende Erkrankung, die zu ca. 85% das Kniegelenkes betrifft. Im der Osteochondrosis dissecans kommt es zu einem knorpelnahen Knochensterben, wobei sich ein über dem betroffenen Knochenbezirk befindliches Knorpelstück aus seinem Verbund lösen kann (freier Gelenkkörper Gelenkmaus, Dissekat). Die osteochondrosis dissecans kann eine Früharthrose verursachen.

    • Osteogenesis imperfecta

      Die Osteogenesis imperfecta ist eine angeborene Störung des Kollagenhaushaltes. Die Knochen werden dadurch abnormal brüchig. Eine weitere Bezeichnung der Osteogenesis imperfecta ist die Glasknochenkrankheit

    • Osteoidosteom

      Das Osteoidosteom ist ein gutartiger Knochentumor, der typischerweise Schmerzen verursacht. Das Os

    • Osteomyelitis

      Die Osteomyelitis (Mehrzahl Osteomyelitiden) stellt eine infektiöse Erkrankung des Knochens dar. Sie wird häufig auch als chronische Knocheneiterung bezeichnet. Die Osteomyelitis (Knocheneiterung) kann durch spezifische Infektionen, wie beispielsweise Tuberkulose uvm. hervorgerufen werden. Allerdings beruht die Osteomyelitis in der Regel auf unspezifischen Infektionen, die bakteriell durch offene Knochenbrüche und Operationen hervorgerufen werden können.

    • Osteosarkom

      Das Osteosarkom ist der häufigste primäre bösartige Knochentumor. Das Osteosarkom zeichnet sich durch aggressives Wachstum mit schweren Knochen- und Gelenksschäden aus und setzt frühzeitig Tochtergeschwülste.

    • Psoriasisarthritis

    • Rhabdomyosarkom

      Das Rhabdomyosarkom ist ein bösartiger Weichteiltumor, der aus entarteten Zellen der Skelettmuskulatur sich entwickelt. Das Rhabdomyosarkom ist ein Tumor der typischerweise in der Kindheit auftritt.

    • Rheuma

      Unter Rheuma werden viele Erkrankungen zusammengefasst, bei denen letztendlich eine Autoimmunerkrankung zu Grunde liegt. Unter dem Begriff Rheuma werden insgesamt mehr als 200 eigenständige Erkrankungen zusammengefasst.

    • rheumatoide Arthritis

      Der Begriff rheumatoide Arthritis wird mit dem Begriff chronische Polyarthritis synonym verwendet. Unter dem Begriff rheumatoide Arthritis wird eine Autoimmunerkrankung verstanden, bei dem das körpereigene Abwehrsystem sich gegen die Schleimhaut der Gelenk richtet.

    • Sternumfraktur

      Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema Sternumfraktur. Als häufige Folge von Sportverletzungen und Autounfällen zählt die Sternumfraktur zu einer schmerzvollen Angelegenheit.

    • Thrombose

      Bei einer Thrombose kommt es zu einer Blutgerinnselbildung im Venengefäß. Meist bildet sich diese Thrombose im Bereich der tiefen Beinvenen. Mehr Informationen unter unserem Thema Thrombose.

    • Trichterbrust

      Eine Trichterbrust ist die Verformung der Brustwand. Die Rippen wachsen schneller als das Brustbein und somit entsteht eine zentrale Einziehung des Brustkorbes. Die Wirbelsäule ist bei einer Trichterbrust nicht betroffen.

  • Arthrose

    Der Begriff Arthrose bedeutet übersetzt zunächst nichts weiter als Gelenkerkrankung. In der Medizin ist die Arthrose hingegen definiert als ein zunehmender, altersabhängiger Knorpelabrieb der Gelenke des Körpers. Dieser Knorpelabrieb kann schleichend erfolgen (latente Arthrose) oder in eine schmerzhafte Erkrankung übergehen (aktivierte Arthrose). In fortgeschrittenen Fällen stellen sich auch Veränderungen im Bereich des gelenknahen Knochens, der Gelenkschleimhaut, der Gelenkkapsel sowie der Gelenk umspannenden Muskulatur ein, so dass die Arthrose als Krankheitsbild nicht auf den Knorpelabrieb allein beschränkt bleibt.

  • Bandscheibenvorfall

    Beim Bandscheibenvorfall kommt es zum Vorfallen des flüssigen Kerns der Bandscheibe durch den Faserring. In den meisten Fällen verursacht der Bandscheibenvorfall keine Beschwerden. Nur wenn Nervernstrukturen oder das Rückenmark gequetscht werden verursacht der Bandscheibenvorfall ziehende Schmerzen.

  • Bänderriss

    Der Bänderriss am Sprunggelenk gehört zu den häufigsten Unfällen in der Medizin. Der Bänderriss kann folgenlos ausheilen, aber auch dauerhafte Beschwerden verursachen. Hierbei ist eine optimale Nachbehandlung von entscheidender Bedeutung.

  • Diagnostikum

    Unsere neue Rubrik des “Selbst” - Diagnostikums richtet sich an Patienten, die an Erkrankungen aus dem Bereich der Orthopädie, wie Gelenkbeschwerden oder Wirbelsäulenbeschwerden leiden. Über unser Selbstdiagnostikum sollen sie selbst in die Lage versetzt werden, über das Wiedererkennen ihrer Krankheitszeichen (Symptome), bzw. einer bestimmten Symptomkonstellation, eine Eingrenzung ihrer Beschwerden vorzunehmen und so die Ursache der Beschwerden, sprich die Erkrankung selbst herauszufinden. Hiermit sind sie in der Lage die Therapie Ihrer Erkrankung kompetent mit Ihrem behandelnden Arzt zu besprechen.

    • Schmerzen Hüfte

      Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk und kann sich daher dreidimensional bewegen. Die Hüftpfanne des Hüftgelenkes ist in dem Becken eingelagert und wird durch einen sehr starken Bandapparat vor dem Auskugeln geschützt. Aufgrund des Aufbaus des Hüftgelenkes können Schmerzen im Hüftgelenk unterschiedliche Ursachen haben.

    • Schmerzen Knie

      Das Kniegelenk ist das Bindeglied zwischen dem Ober- und dem Unterschenkel. Es ist darüber hinaus das größte Gelenk des Menschen. Das Gerüst des Kniegelenkes besteht aus drei Knochen und einem komplexen Kapsel- und Bandapparat (Seiten- und Kreuzbänder). Da das Kniegelenk in ständigem Einsatz ist und auch im Sport starken Beanspruchungen ausgesetzt ist, können Schmerzen im Knie vielfältiger Ursache sein.

      • Knieschmerzen

        Knieschmerzen, die das gesamte Kniegelenk betreffen, können unterschiedlicher Ursache sein. Neben angeborenen Defekten, kommen verschleißbedingte Ursachen oder Verletzungen in Folge eines Unfalles in Frage. Häufig ist der Knieschmerz nicht oder aber nur schlecht abgrenzbar und wird in allen Kniegelenksanteilen annähernd gleich erfahren.

      • Schmerzen Kniekehle

        Kniekehlenschmerzen können unterschiedlicher Ursache sein. Während Kniekehlenschmerzen in jungen Jahren ursächlich eher im Bereich der Kapsel- und Bandverletzungen anzusiedeln sind, treten bei älteren Patienten eher verschleißbedingte Erkrankungen auf.

      • Innere Knieschmerzen

        Innere Kniegelenksschmerzen umfassen Schmerzen im Bereich des inneren Kniegelenkanteils. Die Ursachen für diese Schmerzen müssen allerdings nicht immer lokal begrenzt sein, können sich somit auch von anderen Körperpartien in das Kniegelenk hin auswirken. Schmerzen, die direkt die innere Kniegelenkspartie betreffen, sind in der Regel verschleißbedingt oder entstehen durch Verletzungen im Sport.

      • Äußere Knieschmerzen

        Äußere / seitliche Kniegelenksschmerzen umfassen in der Regel Schmerzen im Bereich des zur Körperaußenseite zeigenden Knieanteils. Zu den äußeren Knieschmerzen zählen demnach Schmerzen im Bereich des äußeren Ober- und Unterschenkels, des Außenbandes, der umgebenden Weichteile, des äußeren Kniegelenkspaltes sowie des Wadenbeinköpfchens (Caput fibulae). Äußere Kniegelenksschmerzen können durch direkte Schäden am äußeren Kniegelenk entstehen oder ursächlich in weiter entfernten Körperpartien begründet liegen.

      • Vordere Knieschmerzen

        Vordere Kniegelenksschmerzen uumfassen in der Regel Schmerzen im Bereich der Kniescheibe und den vorderen Kniegelenksanteil. Darunter fallen Schmerzen im Bereich des vorderen Ober- und Unterschenkels, der Kniescheibe, der Quadriceps- und Patellarsehne sowie des vorderen Kniegelenkspaltes. Neben direkten Schmerzen im vorderen Kniegelenksanteil können auch weiter entfernte anatomische Bereiche Schmerzen im vorderen Kniegelenk verursachen, somit in den vorderen Kniegelenksanteil hinein ausstrahlen.

    • Schmerzen Schulter

      Schmerzen im Bereich der Schulter können verschiedene Ursachen haben. Einerseits gibt es angeborene Schwächen des Schultergelenkes, bzw. der Schulter, andererseits gibt es verschleißbedingte Erkrankungen, die in der Regel eine Kombination aus Belastung und anlagebedingter Schwäche sind.

      • Vordere Schulterschmerzen

        Die Ursachen für Schmerzen im vorderen Schulterbereich können unterschiedlichste Ursachen haben. Neben angeborenen Schwächen im Bereich des vorderen Schultergelenkes gibt es darüber hinaus verschleißbedingte Erkrankungen, die in der Regel eine Kombination aus Belastung und anlagebedingter Schwäche sind und für Schmerzen sorgen können.

      • Hintere Schulterschmerzen

        Die Ursachen für Schmerzen im hinteren Schulterbereich können unterschiedlichste Ursachen haben. Neben angeborenen Schwächen im Bereich des hinteren Schultergelenkes gibt es verschleißbedingte Erkrankungen, die in der Regel eine Kombination aus Belastung und anlagebedingter Schwäche sind und für Schmerzen sorgen können.

    • Schmerzen Wirbelsäule

      Wirbelsäulenschmerzen können ganz unterschiedlicher Ursache sein. Von Bedeutung bei der Suche nach der richtigen Diagnose sind neben dem Alter und dem Geschlecht, der Schmerzart auch die Schmerzqualität, die Schmerzentstehung, das Schmerzauftreten und der Ort des Schmerzes. Neben angeborenen Problemen im Bereich der Wirbelsäule können immer auch Unfälle für Schmerzen und Probleme in Frage kommen.

  • Ellenbogen

    Das Ellenbogengelenk besteht in funktioneller Hinsicht aus drei Gelenken, da in ihm drei Knochen beweglich miteinander verbunden sind: Das Beugen und Strecken des Unterarmes wird durch das Zusammenwirken eines Scharniergelenkes und eines Kugelgelenkes bedingt; hinzu kommt das Zapfengelenk, das die Unterarmhanddrehungen ermöglicht. Der Ellenbogen (Olecranon) ist ein hervorstehender Teil des Ellenknochens (siehe 4. untere Abbildung). Dieses Scharniergelenk bewirkt, daß der Unterarm sich nicht zurückbiegen läßt.

    • Elle

      Die Elle wird im medizinischen Sprachgebrauch Ulna genannt. Die Elle ist an der Ausbildung des Ellenbogen- und handgelenkes beteiligt.

    • Golferellenbogen

      Man bezeichnet den so genannten Golferellenbogen medizinisch als eine Epicondylitis humeri ulnaris (Epicondylitis humeri medialis). Patienten, die unter einem Golferellenbogen leiden haben Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens, im Bereich des Knochenvorsprunges an dem die Sehnen ansetzen. Demzufolge versteht man unter einem Golferellenbogen eine so genannte Sehnenansatzentzündung (= Ansatztendinose) der Unterarmbeugemuskulatur. Die Ursache für die chronische Entzündung am Epicondylus medialis humeri ist unklar, man geht jedoch davon aus, dass Überbeanspruchung im Beruf, oder auch Sport (z.B. Golf) mechanisch auslösend wirken. Dies erklärt auch die Entstehung der Bezeichnung „Golferellenbogen“.

    • Oberarmknochen

      Der Oberarmknochen wird im medizinischen Sprachgebrauch Humerus genannt. Kommt es zu einem Bruch des Oberarmknochen so bezeichnet man dies als Humerusfraktur. Der Oberarmknochen muss in diesem Fall meistens operativ wider gerichtet werden um ohne Fehlstellung auszuheilen.

    • Speiche

      Die Speiche, genauer der Speichenknochen, ist Teil des knöchernen Unterarms. Bei der Umwendung des Unterarms drehen sich Speiche und Elle teilweise umeinander. Die Radiusfraktur betrifft den handgelenknahen Anteil der Speiche (Radius).

    • Stoßwelle

      Die Stoßwelle ist eine mechanische Welle mit therapeutischer Wirkung. Die Stoßwelle selbst ist bei sachgerechter Anwendung für den Menschen harmlos. Je nach Art der Erzeugung einer Stoßwelle unterscheidet man eine radiäre von einer focusierten Stoßwelle.

    • Tennisarm

      Wenn man den Begriff „Tennisarm“ verwendet, weiß prinzipiell jeder, welche Schmerzen gemeint sind. Medizinisch betrachtet handelt es sich dabei um ein Schmerzsyndrom, dessen Ursprungszonen sich im Bereich der Hand- und Fingermuskulatur und an den äußeren Ansätzen des Oberarmknochens (Humerus) befinden. Demzufolge versteht man unter einem Tennisarm eine so genannte Sehnenansatzentzündung (= Ansatztendinose) der Unterarmstreckmuskulatur, die in der Regel durch Überbeanspruchung im Beruf, oder auch Sport (z.B. Tennis) hervorgerufen wird. Dies erklärt auch die Entstehung der Bezeichnung „Tennisarm“.

      • Krankengymnastik bei Tennisarm

        Bei dem Begriff „Tennisarm“ verwendet, weiß jeder, welche Schmerzen gemeint sind. Medizinisch handelt es sich dabei um ein Schmerzsyndrom, dessen Ursprungszonen sich im Bereich der Hand- und Fingermuskulatur und an den äußeren Ansätzen des Oberarmknochens befinden. Demzufolge versteht man unter einem Tennisarm eine so genannte Sehnenansatzentzündung der Unterarmstreckmuskulatur.

      • Tennisarm Inhaltsverzeichnis

        Auf dieser Seite finden Sie das Inhaltsverzeichnis unseres Buches: "Die optimale Therapie des Tennisarms".

      • Tennisarm Alpha Orthopaedics

  • Fersensporn

    Der Fersensporn ist ein hartnäckiges und schmerzhaftes Krankheitsbild. In der seitlichen Röntgenaufnahme der Ferse erkennt man am Sehnenursprung der kurzen Fußmuskulatur eine knöcherne Ausziehung, den Fersensporn. Ein Fersensporn macht selbst noch nicht unbedingt Schmerzen. Erst durch die Entzündung der Sehnenansätze entsteht ein symptomatischer Fersensporn.

  • Fuss

    Der Fuß stellt das Ende der unteren Extremität dar. Füße werden vom Menschen für den aufrechten Gang, das Gehen verwendet. Dementsprechend hat sich die Anatomie des Fußes angepasst. Die Struktur des menschlichen Fußes und der Hand sind Variationen der selben fünf-Finger-Anatomie, zusammen mit vielen anderen Wirbeltieren. Der Fuß besteht medizinisch gesehen aus Vorfuß, Mittelfuß und Rückfuß.

    • Achillessehnenriss

      Bei der Achillessehne (= tendo calcaneus (Achilles)) handelt es sich um die vermeintlich stärkste Sehne des menschlichen Körpers. Sie setzt am Tuber calcanei (= Fersenbein) an und vereinigt als Endsehne des Musculus triceps surae (Wadenmuskel) die Endsehnen der drei Wadenmuskeln. Im Falle einer Achillessehnenruptur, die bei degenerativer Vorschädigung entsteht, handelt es sich um eine vollständige Durchtrennung der Sehne, meist in Folge direkter bzw. indirekter Gewalteinwirkung.

    • Außenknöchelbruch

      Sprunggelenksfrakturen sind Brüche der Sprunggelenksgabel (Innen- und Außenknöchel) unterschiedlichen Ausmaßes. Sie stehen mit 10% der Frakturen an dritter Stelle der häufigsten Frakturen des Menschen.

    • Bänderdehnung

      Zu einer Verletzung des oberen Sprunggelenkes (OSG) kommt es häufig im Rahmen sportlicher Aktivitäten, aber auch im Alltag. Die meisten Ereignisse führen nicht zu schwerwiegenden strukturellen Schäden, d.h. zu einer Verletzung mit dauerhaften Folgen. Dennoch kann es zu einem Bänderriss v.a. im Bereich des Außenknöchels kommen. Bei der Untersuchung des Sprunggelenkes durch den Arzt sind sie kaum von Bänderdehnung oder Bänderteilrissen oder kompletten Bänderrissen zu unterscheiden. Der Übergang ist fließend.

    • Bänderriss

      Der Bänderriss am Sprunggelenk ist ein teilweises oder vollständiges Zerreißen eines oder mehrerer Bandstrukturen. An dem betroffenen Gelenk zeigt sich eine Schwellung mit Schmerzen und Bluterguss. Die Behandlung von Bänderrissen erfolgt meist durch Ruhigstellung für meist 2-6 Wochen oder operativ durch eine Bandnaht bzw. durch Fixierung ausgerissener Knochenstücke.

    • Fersensporn

      Der untere Fersensporn (häufig) ist eine schmerzhafte knöcherne Ausziehung am inneren Fersenbeinkörper unter der Hacke. Als oberen oder dorsalen Fersensporn (selten) bezeichnet man eine schmerzhafte knöcherne Ausziehung am Fersenbeinansatz der Achillessehne.

    • Haglund-Ferse

      Es handelt sich um eine Formvariante des Fersenbeinkörpers, der in seinem seitlichen und rückseitigen Anteil prominent ausgebildet ist und dadurch zu Druckschmerzen im Schuh führen kann.

    • Hallux rigidus

      Der Hallux rigidus ist eine abnutzungsbedingte Erkrankung des Grundgelenkes der Großzehe (Arthrose). Folge sind Bewegungseinschränkung und Schmerzen. Unbehandelt führt dies zur Einsteifung des Großzehengrundgelenks. Gelengentlich werden Vorstadien dieser Erkrankung auch als Hallux limitus bezeichnet.

    • Hallux valgus

      Der Hallux valgus ist die häufigste und bedeutsamste Zehenfehlstellung beim Menschen. Sie ist charakterisiert durch eine Abweichung der Großzehe im Grundgelenk nach außen und einer Drehung der Zehe nach innen (Innenrotation). Häufig kommt es mit der Zeit durch die Fehlbelastung des Gelenks zu einer schmerzhaften Arthrose im Großzehengrundgelenk (Hallux rigidus).

    • Krallenzehen

      Bei der Krallenzehen-Fehlstellung kommt es zu einer maximalen Beugung im Zehenmittelgelenk und Überstreckung im Grundgelenk. Bei der Hammerzehen-Fehlstellung kommt zu einer fixierten maximalen Beugung im Endglied

    • Schienbein

      Das Schienbein ist ein langer Röhrenknochen des Unterschenkels. Zusammen mit dem Wadenbein bildet das Schienbein den knöchernen Unterschenkel.

    • Spreizfüße

      Der Spreizfuß ist die häufigste erworbene Fußdeformität. Er entsteht entsteht fast immer anlagebedingt. Es kommt im Verlauf durch Absenkung des Fußquergewölbes zu Fußbeschwerden mit Verbreiterung des Vorfußes.

    • Sprunggelenk

      Das Sprunggelenk ist enormen Belastungen ausgesetzt. Auf einer sehr kleinen Fläche muss das Sprunggelenk das gesamte Körpergewicht eines Menschen tragen. Trotzdem kommt es seltener zu einer Arthrose (Gelenkknorpelabnutzung) im Sprunggelenk als beispielsweise am Hüftgelenk.

    • Stinkfuss

      Der Stinkfuß (Pes olens = Schweißfuß) ist ein weit verbreitetes Problem in der Sprechstunde der Orthopädie. Unter den Symptomen des Stinkfußes leidet häufig der Untersucher mehr als der Betroffene. Neben der Geruchsbelästigung für die Umwelt, schafft er ideale Bedingungen für Mitbewohner des Fußes, wie Fußpilz, Nagelpilz und Ekzeme.

    • Stoßwellentherapie

      Die Stoßwellentherapie ist erfolgreich bei der Behandlung von Sehnenansatzerkrankungen, sogenannten Enthesiopathien. Die Stoßwellentherapie wird schon sehr lange in der Urologie zur Zertrümmerung von Nierensteinen eingesetzt. In der Orthopädie wird die Stoßwellentherapie auch mit Erfolg bei der Behandlung der Kalkschulter eingesetzt.

    • Wadenbein

      Das Wadenbein ist Teil des Unterschenkels. Als dünner Röhrenknochen sind Brüche des Wadenbein nicht selten.

  • Hallux rigidus

    Der Hallux rigidus beschreibt eine Einschränkung der Großzehenbeweglichkeit in ihrem Grundgelenk. Das Abrollen des Vorfusses ist beim Hallux rigidus sehr schmerzhaft. Neben Möglichkeiten der konservativen Therapie, kann der Hallux rigidus ansonsten nur operativ behoben werden.

  • Hallux valgus

    Der Hallux valgus beschreibt eine Fehlstellung der Großzehe, die sehr häufig angetroffen wird. Beim Hallux valgus bildet sich ein schmerzhafter Ballen aus, der zu Problemen mit geschlossenem Schuhwerk führt. Der Hallux valgus muss operativ korregiert werden, wenn er zu größeren Problemen führt.

  • Hand

    Die Hand (med./lat: Manus) ist das “Greifwerkzeug” der oberen Extremitäten (Arme). Sie besteht, anatomisch gesehen aus Handwurzel, Mittelhand und den fünf Fingern

    • Anatomie Handgelenk

      Die Anatomie des Handgelenk wird durch den Speichen- und Ellenknochen des Unterarms und die Handwurzelknochen, Kahnbein und Mondbein, bestimmt. Das Handgelenk ist bei Stürzen häufig von Brüchen betroffen. Bei schweren Brüchen kann auch nach Ausheilung eine Einschränkung des Handgelenk bei der Bewegung resultieren.

    • Anatomie Handwurzel

      Die Anatomie der Handwurzel ist komplex. Die Handwurzel wird durch die Handwurzelknochen gebildet. Teile der Handwurzel bilden das Handgelenk mit aus.

    • Daumensattelgelenksarthrose

      Prinzipiell werden entsprechend der Form der Gelenkkörper verschiedene Gelenkformen unterschieden. Dies sind zum einen das Kugelgelenk, das Nussgelenk, das Gleitgelenk, das Wackelgelenk, das Walzengelenk, das Ei- und das Sattelgelenk. Das Sattelgelenk (=Articulatio sellaris) besteht dabei aus zwei sattelförmigen Gelenkflächen, die vom Aufbau her optimal aufeinander abgestimmt sind und „passen“. Das Daumensattelgelenk befindet sich zwischen dem großen Vieleckbein (= Os trapezium) und dem ersten Mittelstrahlknochen.

    • Elle

      Die Elle bildet zusammen mit der Speiche den knöchernen Unterarm. Das obere Ende der Elle, der Ellenbogenknochen, bezeichnet man als Olecranon. Deutlich kleiner ist der gelenkbildende Anteil der Elle am Handgelenk.

    • Fingerarthrose

      Unter einer Polyarthrose versteht man eine schmerzhafte Arthrose (= degenerative Gelenkerkrankung), die gleichzeitig in mehreren oder vielen Gelenken auftritt. Typisch für eine solche Erkrankung ist, dass die Knorpelschicht, die eigentlich das Gelenk schützen soll, ver- bzw. aufgebraucht wird. Von einer Polyarthrose sind besonders die Fingerend-, Fingermittelgelenk, bzw. Daumensattelgelenke, aber auch Knie- und Hüftgelenke, sowie die Großzehengrundgelenke können von einer solchen Erkrankung betroffen sein. Im Rahmen der Arthrose der Fingergelenke unterscheidet man verschiedene Formen. Die Bezeichnung gibt mit ihrem Namen an, auf welche Gelenkbereiche sie sich bezieht. So bezeichnet man die Arthrose der Fingerendgelenke als Herbeden – Arthrose, die Arthrose der Fingermittelgelenke als Bouchard – und die Arthrose des Daumensattelgelenkes als Rhizarthrose. Der Begriff „Poly“arthrose impliziert, dass von einer Arthrose nicht nur ein einzelnes Gelenk, sondern mehrere betroffen sind.

    • Galeazzi Fraktur

      Die Galeazzi- Fraktur gehört zu den Frakturen des Unterarms. Es bricht der radius Speiche) und die Membran, welche die beiden Knochen des Unterarms in der Regel aneinander fixiert. Meist entsteht diese Art des Knochenbruchs beim Sturz auf den Arm.

    • Kahnbeinbruch

      Der Kahnbeinbruch ist die häufigste Fraktur im Bereich der Handwurzel. Meist kommt es zu einem Bruch des Kahnbeins (Os scaphoideum) bei einem Sturz auf augestreckte Handgelenk. Der Kahnbeinbruch kann initial schwierig zu diagnostizieren sein. Bei fehlender Therapie bleibt meist die Bruchheilung aus und es entwickelt sich eine sogenannte Kahnbeinpseudarthrose.

    • Karpaltunnel Syndrom

      Durch Verletzungen Entzündungen oder degenerative Veränderungen können Schädigungen des Medianusnerves auftreten, die zu einer Rückbildung, bzw. zum Schwund der Daumenballenmuskulatur (= Atrophie) führen können. Dieses Syndrom bezeichnet man als Karpaltunnelsyndrom. Typischerweise führt dies zu nächtlichen Gefühlsstörungen im Bereich der ersten drei Finger.

    • Monteggia Fraktur

      Die Monteggia- Fraktur zählt zu den Luxationsfrakturen des Unterarmknochens. Der gebrochenen Knochen ist die Ulna (Elle) nahe des Ellenbogengelenks. Meist entsteht diese Art Fraktur bei Stürzen auf den leicht gebeugten Unterarm.

    • Morbus Dupuytren

      Diese Erkrankung wurde nach einem französischen Chirurgen (Baron Guillaume Dupuytren) benannt. Im Rahmen der Erkrankung tritt eine Streckhemmung der Finger auf, die man auch als Beugekontraktur bezeichnen kann, da insbesondere der 4. und 5. Finger nicht mehr gestreckt werden können und somit in gebeugter Haltung verbleiben. Generell kann diese Erkrankung aber auch im Bereich der Hohlhand und des Mittelfingers auftreten und in seltenen Fällen auch den Daumen und den Zeigefinger umfassen. Diese Streckhemmung oder auch Beugekontraktur entsteht aufgrund der vermehrten Bildung knotigen und strangförmigen Bindegewebes durch die Myofibroblasten (= BIndegewebszellen). Es handelt sich hierbei um eine gutartige und primär schmerzlose Vermehrung von Kollagen. Medizinisch spricht man von einer Fibromatose

    • Morbus Sudeck

      Schmerzhafte Dystrophie (Ernährungsstörung) und Atrophie (Schrumpfung) der Weichteile (Muskulatur, Haut) und Knochen an den Extremitäten mit typischem stadienhaften Verlauf.

    • Schnellender Finger

      Ein schnellender Finger ist meist eine verschleißbedingte Erkrankung. Im Rahmen des Verschleißes kommt es zu einer Verdickung der Beugesehne der Hand. Die Sehnen der Hand sind durch so genannte Ringbänder mit dem Knochen verbunden. Ihre Aufgabe besteht darin, Sehnen beim Beugen am Knochen zu halten. Während des Beugens und Streckens des Fingers geleitet die Sehne unter dem Ringband hindurch. Verdickt sich die Sehne vor dem Ringband, kann das Ringband erst mit erhöhtem Kraftaufwand, dann aber schnellend, überwunden werden.

    • SLD

      Bei einer scapholunären Dissoziation / SLD kommt es durch äußere Gewalteinwirkung zu einer Verletzung der Bänder im Handwurzelbereich zwischen dem Kahnbein (Os scaphoideum, früher Os naviculare) und dem Mondbein (Os lunatum).

    • Skidaumen

      Unter einem Skidaumen versteht man einen Riss des ulnaren Kollateralbandes. Meist tritt diese Verletzung in der Freizeit und beim Sport auf. Häufigste Sportarten sind Skifahren und Ballsportarten.

    • Speiche

      Im medizinischen Sprachgebrauch wird die Speiche / der Speichenknochen als Radius bezeichnet. Der handgelenknahe Bruch der Speiche ist der häufigste Knochenbruch des Menschen überhaubt.

    • Speichenbruch

      Distale Radiusfrakturen sind übersetzt körperferne Brüche des Speichenknochens und gewöhnlich Resultat eines Sturzes auf das Handgelenk. Der Speichenbruch ist die zweithäufigste Fraktur nach dem Schlüsselbeinbruch des menschlichen Köpers.

    • kindlicher Speichenbruch

      Der kindliche Speichenbruch ist der häufigste Bruch beim Kind. Durch das schnelle Wachstum der Kinder, ist die Knochenstabilität noch reduziert, wodurch sich Kinder häufiger einen Speichenbruch zuziehen.

    • Syndaktylie

      Bei einer Syndaktylie der Hand handelt es sich um eine knöcherne oder bindegewebige Verbindung zweier Finger. Bei dieser Erkrankung fehlt der Zwischenraum zwischen den Fingern. Diese Erkrankung ist angeboren.

  • Hüfte

    Hier finden Sie die wichtigsten anatomischen Grundlagen einer gesunden Hüfte und eine Übersicht alle wesentlichen Hüfterkrankungen mit einer kurzen Definition der Erkrankung.

    • Coxitis fugax

      Der Coxitis fugax ist eine Entzündung des Hüftgelenks bei Kindern unter 10 Jahren. Meist geht ein einfacher Infekt voraus, genauere Ursachen sind ungeklärt. Die betroffenen Kinder fallen beim coxitis fugax vor allem durch ein Hinken auf. In seltenen Fällen sind beide Hüftgelenke betroffen, es besteht jedoch nicht die Tendenz zu einer bestimmten Körperseite.

    • Epiphysiolysis

      Unter einer Epiphyseolysis capitis femoris versteht man die Ablösung und Abgleitung, bzw. –kippung des Schenkelhalskopfes in der Wachstumsfuge vom Schenkelhals. Dieses Krankheitsbild tritt während der Pubertät auf und verläuft selten akut, sondern über Wochen und Monate hinweg.

    • Hüftarthrose

      Der Begriff “Hüftgelenksarthrose“ (= Koxarthrose oder auch Coxarthrose) umfasst alle degenerativen Erkrankungen im Bereich des Hüftgelenkes, die durch Erkrankung (z.B. angeborene Störung der Funktionseinheit Hüftkopf – Hüftpfanne oder Durchblutungs-, bzw. Stoffwechselstörungen, ...), Unfall (z.B. Schenkelhalsbruch) oder Verschleiß hervorgerufen werden. Allen ursächlichen Erkrankungen gemein ist die zunehmende Zerstörung des Gelenkknorpels, die letztlich auch weitere Gelenkstrukturen wie Gelenkkapsel, Knochen und die zughörige Muskulatur schädigt.

    • Hüftdysplasie

      Bei einer Hüftdysplasie handelt es sich um eine kindliche Reifungsstörung mit Störung der Pfannendachverknöcherung. In der weiteren Entwicklung kann der Hüftkopf aus der Pfanne auskugeln = luxieren und sich eine Hüftluxation entwickeln. Eine Hüftdysplasie ist ein Hochrisikofaktor für die Entwicklung einer Hüftarthrose (Coxarthrose). Durch das fehlende Pfannendach (Erker) wird die Gewichtsübertragung vom Oberschenkel (Femur) auf das Becken durch fehlende Kongruenz der Gelenkpartner ungünstig

    • Hüftkopfnekrose

      Unter einer Hüftkopfnekrose versteht man alle erworbenen Erkrankungen im Bereich des Hüftkopfes, die Infolge einer Mangeldurchblutung des Hüftkopfes (= Ischämie) zum Absterben von Hüftkopfbereichen und / oder des gesamten Hüftkopfes führen. Eine Hüftkopfnekrose entsteht im Erwachsenenalter in der Regel als Komplikation nach der Behandlung einer angeborenen oder traumatischen Hüftgelenksluxation, von Schenkelhals- oder Beckenbrüchen. Sie führt zu einer Bewegungseinschränkungen und zu starken, intervallartig auftretenden Schmerzen. Das Endstadium einer Hüftkopfnekrose kann die so genannte Koxarthrose (Hüftgelenksarthrose) darstellen.

    • Hüftprothese

      Die Bezeichnung Hüftprothese (Hüftgelenkstotalendoprothese) steht für „künstliches Hüftgelenk“. Die Hüftprothese ist dem menschlichen Hüftgelenk nachempfunden und besteht somit prinzipiell aus den gleichen Teilen. Wenn eine Hüftprothese implantieren wird, ersetzt man die Gelenkpfanne des Beckens durch eine Pfannenprothese (= „künstliche Pfanne“). Der Hüftkopf und der Schenkelhals selbst werden durch den Prothesenschaft mit aufsitzenden Kunstkopf ersetzt.

      • McMinn

        Unter einer Hüftgelenkstotalendoprothese versteht man ein künstliches Hüftgelenk. Dabei besteht das künstliche Hüftgelenk aus den gleichen Teilen wie das menschliche Hüftgelenk. Während der Prothesenimplantation wird Gelenkpfanne des Beckens wird durch eine “Künstliche” ersetzt. Der Schenkelhals und der Hüftkopf wird durch den Prothesenanteil des Oberschenkelknochens (Schaft) mit aufsitzendem “Kunst-Kopf” ersetzt. Bei der McMinn-Prothese wird im Oberschenkelbereich nur eine minimale Entfernung durchgeführt.

      • Komplikation der Hüftendoprothetik

        Unter einer Hüftgelenkstotalendoprothese versteht man ein künstliches Hüftgelenk. Dabei besteht das künstliche Hüftgelenk aus den gleichen Teilen wie das menschliche Hüftgelenk. Während der Prothesenimplantation wird Gelenkpfanne des Beckens wird durch eine “Künstliche” ersetzt. Der Schenkelhals und der Hüftkopf wird durch den Prothesenanteil des Oberschenkelknochens (Schaft) mit aufsitzendem “Kunst-Kopf” ersetzt.

      • Druckscheibenprothese

        Das Wort “künstliches Hüftgelenk” ist gleichzusetzen mit der Bezeichnung “Hüftgelenkstotalendoprothese”. Im Rahmen einer Hüftprothesenimplantationsoperation wird das menschliche Hüftgelenk durch ein künstliches ersetzt, das prinzipiell aus den gleichen Teilen besteht. Dies bedeutet: Im Rahmen einer solchen Operation ersetzt man die Gelenkpfanne, den Schenkelhals und den Hüftkopf. Es besteht auch die Möglichkeit eine so genannte Hemi – Prothese zu implantieren. In diesem Fall werden nur der Schenkelhals und der Hüftkopf, nicht aber die Pfanne künstlich erneuert.

      • Kurzschaftprothese

        Im Rahmen der technischen Entwicklung in der Orthopädie werden immer weitere Prothesenmodell entwickelt, die das Ziel haben, möglichst wenig Knochenmaterial während der Hüftoperation zu entfernen, um bei einer möglichen Wechseloperation gute Voraussetzungen zu finden, um eine neue Prothese wieder sicher verankern zu können. Neben der Kappenprothese (McMinn-Prothese), eignet sich die Kurzschaftsprothese für eine knochensparende Implantation.

      • Hüftoperation

        Die Bezeichnung Hüftgelenkstotalendoprothese steht für „künstliches Hüftgelenk“. Das künstliche Hüftgelenk ist dem menschlichen Hüftgelenk nachempfunden und besteht somit prinzipiell aus den gleichen Teilen. Wenn eine Hüftprothese implantieren wird, ersetzt man die Gelenkpfanne des Beckens durch eine Pfannenprothese (= „künstliche Pfanne“). Der Hüftkopf und der Schenkelhals selbst werden durch den Prothesenschaft mit aufsitzenden Kunstkopf ersetzt. Es besteht die Möglichkeit, die genannten Komponenten entweder mit oder ohne Knochenzement im Knochen zu fixieren.

      • Inhaltsverzeichnis "Der Weg zur Hüftprothese"

        Auf dieser Seite finden Sie das Inhaltsverzeichnis des Buches: "Der Weg zur Hüftprothese".

    • Oberschenkelknochen

      Der Oberschenkelknochen ist eigentlich ein sehr stabiler Knochen. Im Rahmen der Osteoporose kann der Oberschenkelknochen durch Minderung des Kalksalzgehaltes jedoch deutlich geschwächt werden. Am häufigsten bricht der Oberschenkelknochen an seinem oberen Ende, dem Oberschenkelhals.

    • Morbus Perthes

      Beim Morbus Perthes handelt es sich um eine Durchblutungsstörung des kindlichen Hüftkopfes unbekannter Ursache. Ein nicht ausgeheilter Morbus Perthes kann zu einer Früharthrose der Hüfte führen. Meistens müssen die Kinder mit einem Morbus Perthes nicht operiert werden.

    • Schenkelhalsbruch

      Bei einem Schenkelhalsbruch / Schenkelhalsfraktur bricht das obere Ende des Oberschenkelknochens (Femur) knapp unterhalb des Oberschenkelkopfes (Hüftkopf), meist aufgrund eines Sturzes auf die seitliche Hüfte. Ein Schenkelhalsbruch muss fast immer operiert werden. Fast immer sind ältere menschen vom Schenkelhalsbruch betroffen.

  • Hüftarthrose

    Die Hüftarthrose beschreibt den Knorpelverschleiß des Hüftgelenkes. Fast immer tritt diese Erkrankung erst in höhrem Alter auf. Die Hüftarthrose kann derart schmerzhaft sein, dass nur die Einpflanzung eines künstlichen Hüftgelenkes die weitere Mobilität des Patienten gewährleistet. Den Grad einer Hüftarthrose kann man an einem Röntgenbild ablesen.

  • Hüftprothese

    Eine Hüftprothese ist der künstliche Ersatz des Hüftgelenkes. Eine Hüftprothese besteht aus einem Hüftschaft, einer Hüftpfanne und einem künstlichen Hüftkopf. Die Einpflanzung einer Hüftprothese kommt bei schwerer Arthrose des Hüftgelenkes in Frage.

  • Impingement

    Unter Impingement oder Impingementsyndrom versteht man das schmerfhafte Anstoßen der Schulterdachsehne (Supraspinatus) am Schulterdach. Ursache dieses Impingement kann ein Knochensporn am Schulterdach sein. Die Schmerzen des Impingement Syndroms werden durch einen entzündlichen Schleimbeutel und der Sehnenentzündung selbst verurschat.

  • Karpaltunnel Syndrom

    Das Karpaltunnel Syndrom ist ein Nervenkompressionssyndrom amj Handgelenk. Beim Karpaltunnel Syndrom wird der Medianusnerv im Karpaltunnel des Handgelenkes druckgeschädigt. Durch einen kleinen operativen Eingriff kann das Karpaltunnel Syndrom behoben werden.

  • Knie

    Hier finden Sie die wichtigsten anatomischen Grundlagen eines gesunden Kniegelenkes und eine Übersicht alle wesentlichen Kniegelenkserkrankungen mit einer kurzen Definition der Erkrankung. Um detailliertere Informationen zu erhalten folgen Sie einfach dem Link zur passenden Erkrankung.

    • Anatomie Kniegelenk

      Das Kniegelenk ist das grösste Gelenk des Menschen. Das Kniegelenk besteht aus dem Oberschenkelknochen, dem Schienbein und der Kniescheibe. Durch Kniegelenk nahe Brüche können Stufen im Gelenkknorpel entstehen. Die Folge ist der frühzeitige Kniegelenkverschleiß durch einen beschleunigten Knorpelabrieb.

    • Anatomie Kniescheibe

      Die Anatomie der Kniescheibe beschreibt deren Form und Aufbau. Die Kniescheibe besitzt eine annähernd dreieckige Form. Auf der Unterseite der Kniescheibe ist sie mit Knorpel überzogen. Die Kniescheibe gleitet auf einem Gleitlager auf dem Oberschenkelknochen. Die Kniescheibe gehört zum Kniegelenk.

    • Arthrofibrose

      Die Arthrofibrose ist eine gefürchtete, in ihrer Ätiologie weitgehend unaufgeklärte Gelenkerkrankung nach operativen Eingriffen oder Verletzungen, aus der eine mehr oder minder starke, teils schmerzhafte Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit resultiert. Es wird eine primäre Arthrofibrose von einer sekundären Arthrofibrose unterschieden.

    • Arthroskopie

      Ein Arthroskop ist ein spezielles Endoskop zur Gelenkspiegelung (Arthroskopie). Es besteht aus einem optischen System von Stablinsen, einer Lichtquelle und meist einer Spül- und Absaugvorrichtung. Außerdem besitzt das Arthroskop Arbeitskanäle, durch die chirurgische Instrumente für kleine operative Eingriffe eingeführt werden können. Oft ist die Optik dieses Endoskops zur Arbeitserleichterung über eine Kamera mit einem Monitor verbunden. Der Arzt kann mit diesem Arthroskop also ähnlich wie mit einer Kamera direkt die Gelenkstrukturen betrachten.

    • Bandverletzung im Kniegelenk

      Das Kniegelenk ist besonders anfällig für Verletzungen. Besonders der Kreuzbandriss und Meniskusriss treten häufig auf. Das Kniegelenk befindet sich zwischen als Scharniergelenk zwischen den Oberschenkelknochen und Unterschenkelknochen. Um Verletzungen wie Innenbandverletzungen, Aussenbandverletzungen, Kreuzbandrissen und Meniskusrissen vorzubeugen ist eine gut ausgebildete Muskulatur Voraussetzung.

      • Außenbandriss Knie

        Bei Außenbandverletzungen handelt es sich um einen Riss des Außenbandes im Kniegelenk. Der Außenbandriss ist neben dem Innenbandriss, Kreuzbandriss und Meniskusriss die häufigste Verletzung des Kniegelenks. Das Außenband ist mit der Gelenkkapsel des Kniegelenks verwachsen. Eine Außenbandverletzung / Außenbandriss ist sehr schmerzhaft und wird meist operativ behandelt.

      • Hinterer Kreuzbandriss

        Ein hinterer Kreuzbandriss entsteht aufgrund des Überschreitens der maximalen Dehnungsmöglichkeit des hinteren Kreuzbandes, in der Regel durch äußere Gewalteinwirkung. Hierbei handelt es sich um eine vollständige Ruptur, eine so genannte Kontinuitätsunterbrechung, des hinteren Kreuzbandes, wodurch sich eine sagittale (= parallel zur Mittelachse auftretende) Instabilität und das so genannte Schubladenphänomen (= große Verschiebbarkeit des Unterschenkels gegen den Oberschenkel) bemerkbar macht.

      • Innenbandriss Knie

        Die Innenbandverletzung ist neben dem Kreuzbandriss und dem Meniskusriss eine der häufigsten Verletzung im Kniegelenk. Das Innenband (Ligamentum collaterale mediale) läuft vom Oberschenkelknochen zum Schienbein. Es handelt sich beim Innenbadriss um einen Riss desselben. Ein Innenbandriss ist in den meistes Fällen vollständig.

      • Kreuzbandriss

        Ein frischer vorderer Kreuzbandriss ist die vollständige oder teilweise Kontinuitätsunterbrechung (Riss) des Bandes nach Überschreiten der Überdehnungsreserve durch äußere Gewalteinwirkung. Eine alte vordere Kreuzbandruptur ist ein dauerhaft bleibender meist unfallbedingter Bandschaden.

      • Sehnenverletzungen Kniegelenk

        Die Sehnenverletzung ist neben dem Kreuzbandriss, Meniskusriss, Innenbandriss und Außenbandriss eine der häufigsten Verletzungen im Kniegelenk. Sehnen sind die Enden der Muskeln. Das Kniegelenk liegt eigebettet hinter der Quadrizepssehne. Die Behandlung des Kniescheibenrisses bzw. der Sehenverletzung ist aufgrund der Symptomatik immer operativ.

    • Baker-Zyste

      Durch Kniebinnenerkrankungen mit chronischem Kniegelenkserguß einhergehende Ausstülpung der hinteren Gelenkkapsel. Es können auch durch mechanische Reizung der in die Kniekehle inserierenden Muskeln Ganglien entstehen.

    • Kniearthrose

      Unter Gonarthrose / Kniegelenksarthrose sind alle degenerativen (verschleißbedingte) Erkrankungen des Kniegelenkes zu verstehen, die durch eine zunehmende Zerstörung des Gelenkknorpel unter Mitbeteiligung der Gelenkstrukturen wie Knochen, Gelenkkapsel sowie gelenknaher Muskulatur gekennzeichnet sind. Die Kniearthrose ist eine typische Erkrankung des Alters. In fortgeschrittenen Stadien kann die Kniearthrose nur noch durch eine Knieprothese, also einen Kniegelenksersatz, ausreichnd behandelt werden.

    • Knieprothese

      Eine Knieprothese ersetzt den verschlissenen Gelenkanteil des Knies durch einen künstliche Oberfläche. Eine Knieprothese wird dann eingepflanzt, wenn der Kniegelenksverschleiß schon sehr weit fortgeschritten ist. Nach Einbau einer Knieprothese ist ein völlig "normales" Leben in Bewegung wieder möglich.

    • Kniescheibenbruch

      Bei einem Kniescheibenbruch frakturiert die Kniescheibe in mehrere Teile. Dabei können Längs, Quer- oder Mischbrüche entstehen. Die Therapie des Kniescheibenbruch hängt entscheidend von der jeweiligen Bruchform ab. Der Kniescheibenbruch muss meistens operiert werden.

    • Kniescheibenluxation

      Bei der typischen Kniescheibenluxation springt die Kniescheibe aus der vorgesehen Gleitbahn nach außen heraus. Bei der Kniescheibenluxation kommt es zu häufig zu Verletzungen von Bändern, Knorpel und Knochen. Man unterscheidet eine habituelle Kniescheibenluxation von einer traumatischen Kniescheibenluxation.

    • Meniskus

      Der Meniskus ist eine knorpelige Scheibe im Kniegelenk. Der Meniskus ist schlecht durchblutet. Deshalb hat ein gerissener Meniskus auch eine schlechte Heilungspotenz.

    • Meniskusoperation

      Zur Therapie einer Meniskusläsion, bzw. eines Meniskusrisses, können verschiedene Optionen in Erwägung gezogen werden. Dabei sind neben der Art des Schadens und der Lokalisation des Risses immer auch die individuellen Begebenheiten, wie Alter sowie berufliche und/oder sportliche Ambitionen Ausschlag gebend.

    • Meniskusriss

      Eine Meniskusläsion / ein Meniskusriss stellt eine Verletzung von einer der beiden Knorpelscheiben (Menisken) dar, die sich zwischen Oberschenkel- und Schienbeinknochen befinden. Ein Meniskusriss kann sich im Kniegelenk einklemmen und so zu Kniegelenksblockierungen führen. In solchen Fällen muss ein Meniskusriss operiert werden.

    • Morbus Osgood-Schlatter

      Der Morbus Osgood-Schlatter ist eine schmerzhafte Reizung des Ansatzes der Kniescheibensehne (Patellarsehne) am vorderen Schienbein. Beim Morbus Osgood-Schlatter kann es zu einer Ablösung und zu einem Absterben (Nekrose) von Knochenstücken aus dem Schienbein kommen. Es entsteht ein abgestorbener Knochenbezirk (Osteonekrose). Da diese Osteonekrose nicht infektiös (nicht durch Bakterien, Viren oder andere verursacht ist, wird sie zur Gruppe der aseptischen Osteonekrosen gerechnet. Sie kann sowohl einseitig als auch beidseitig auftreten. Betroffen sind v.a. Jugendliche im Alter zwischen 10 und 14 Jahren. Jungen sind im Verhältnis 4:1 häufiger betroffen als Mädchen.

    • O-Beine

      Die O- Beine zählen zu den Achsenfehlstellungen und sind Abweichungen der normalen Achse. O- Beine zeichnen sich durch die Abweichung der Beine jeweils seitlich nach außen aus.

    • Oberschenkelknochen

      Der Oberschenkelknochen wird im medizinischen Bereich Femur genannt. An seinem oberen Ende ist der Oberscherschenkelknochen an der Ausbildung des Hüftgelenkes beteiligt. Bei der Osteoporosekrankheit neigt der eigentlich sehr stabile Oberschenkelknochen zum Brechen.

    • Patellaspitzensyndrom

      Es handelt sich um eine chronische, schmerzhafte, degenerative Überlastungserkrankung des Kniescheibenstreckapparates am Knochen- / Sehnenübergang der Kniescheibenspitze.

    • Schienbein

      Das Schienbein bildet zusammen mit dem Wadenbein den Unterschenkel. Im oberen Anteil ist das Schienbein an der Ausbildung des Kniegelenkes beteiligt, nach unten hin an der Ausbildung des Sprunggelenkes. Das Schienbein liegt mit seiner Vorderkante dicht unter der Haut. Bei Stößen kann dies eine sehr schmerzhafte Erfahrung sein.

    • Shelf-Syndrom

      Das Shelf-Syndrom tritt nach Überbeanspruchung, Muskeldysbalancen oder Verletzung des Knies auf. Es wird durch eine Entzündung und Anschwellung der Schleimhautfalten (Synovialfalten, Plicae) im Kniegelenk verursacht. Dies kann zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Kniegelenk führen. Drei Schleimhautfalten des Knies können betroffen sein: die Plica suprapatellaris, die Plica mediopatellaris und die Plica infrapatellaris. Mit Abstand am häufigsten ist aber die Plica mediopatellaris betroffen.

    • Wadenbein

      Das Wadenbein ist zusammen mit dem Schienbein Teil des Unterschenkels. Das Wadenbein ist der deutlich schwächere Knochen. Das untere Ende des Wadenbein bildet den Außenknöchel.

    • X- Beine

      X- Beine sind Achsabweichungen der Normalstellung im Kniegelenk. Die Beine weichen mittig nach zur Seite ab und lassen den Eindruck eines „x“ entstehen. X- Beine können angeboren oder erworben sein.

  • Kniearthrose

    Den Knorpelverschleiß am Kniegelenk nennt man Kniearthrose. Eine fortgeschrittene Kniearthrose kann den Einbau eines künstlichen Kniegelenkes notwendig machen. Das Krankheitsbild der Kniearthrose betrifft vorwiegend ältere Menschen betroffen.

  • Knieprothese

    Eine Knieprothese ist der künstliche Ersatz des Kniegelenkes. Obwohl die Einpflanzung einer Knieprothese ein häufiger orthopädischer Eingriff ist, bleibt s eine nicht ungefährliche Operation für den Patienten. Bevor also eine Knieprothese eingebaut werden sollte, müssen alle konservativen Therapiemaßnahmen zur Behandlung einer Kniegelenksarthrose ausgeschöft sein.

  • Krafttraining

    Krafttraining wird vorzugsweise in Fitnessstudios ausgeübt. Ein sehr beliebtes Krafttraining bei Männern ist das Bankdrücken zur Stärkung des Brustmuskels. Bei allem Engagement sollte das Krafttraining an die persönliche Belastbarkeit des Sportlers angepasst sein, um Verletzungen zu vermeiden.

  • Krankengymnastik / Physiotherapie

    Das Wort Krankengymnastik wird medizinisch häufig auch als Physiotherapie bezeichnet. Bei der Krankengymnastik geht es darum eine größtmögliche Bewegungs- und Funktionsfähigkeit im körperlichen (=somatischen) und im geistigen (=psychischen) Sinne eines Menschen zu erhalten oder wiederherzustellen.

    • Krankengymnastik Therapieverfahren

      Die Krankengymnastik hat viele verschieden Therapieverfahren an der Hand Erkrankungen zu therapieren. Welches Therapieverfahren zu Einsatz kommt muß eng mit dem behandelnden Arzt und Physiotherapeuten abgesprochen werden. Allgemeine Informationen zu den Therapieverfahren der Physiotherapie finden Sie auf dieser Seite.

    • Allgemeine Krankengymnastik

      Die Krankengymnastik hat viele verschiedene Therapiefacetten. Die allgemeine Krankengymnastik ist eine Grundkomponete, die praktisch bei allen Erlkrankungsarten Anwendung finden kann.

    • Krankengymnastik Bandscheibenvorfall

    • Krankengymnastik bei HWS-Syndrom

      Gerade beim HWS Syndrom ist Krankengymnastik eine sehr wichtige Therapiemaßnahme. Lesen Sie mehr hierzu in unserem interessanten Thema Krankengymnastik bei HWS-Syndrom.

    • Fibromyalgie und Krankengymnastik

      Die Erkrankung der Fibromyalgie kann durch verschieden Maßnahmen behandelt werden. Gute Erfolge kann man mit Krankengymnastik erzielen. Alles zu diesem Behandlungsansatz finden Sie unter diesem Thema.

    • Gerätegestützte Krankengymnastik

      Bei der gerätegestützten Krankengymnastik geht es um gezielten Muskelaufbau. Durch das verbesserte Muskelkorsett soll die Funktion der Gelenke erleichtert, bzw. verbessert werden.

    • Krankengymnastik bei Hüftarthrose

      Krankengymastik bei Hüftarthrose hat das Ziel möglichst lange eine gute Hüftbeweglichkeit zu erhalten und somit die Hüftarthrose positiv zu beeinflussen.

    • Krankengymnastik bei Tennisarm

      Krankengymnastik spielt beim Tennisarm eine wichtige Rolle. Daher haben wir diese Therapieform detailliert beschrieben.

    • neurophysiologische Krankengymnastik

      Durch neurophysiologische Krankengymnastik können insbesondere bei Kindern mir spastischen Veränderungen der Muskulatur Erfolge der zielt werden . Die neurophysiologische Krankengymnastik wird in Wesentlichen in zwei große Lehrschulten nach Bobath bzw. Vojta unterteilt.

    • Stabilisierung der Wirbelsäule

      Bei chronischen Rückenschmerzen ist eine Stabilisierung der Wirbelsäule durch verschiedene Maßnahmen sinnvoll. Mehr hierzu erfahren SIe unter diesem Thema.

    • Wirbelsäulentraining

      Bei Verschleiß / Abnutzung der Wirbelsäule kommen verschiedene stabilisierende Maßnahmen in Frage. Ein Wirbelsäulentraining ist hierbei wichtig, um Beschwerden zu reduzieren.

  • Kreuzbandriss

    Der Kreuzbandriss stellt eine sehr schwere Kniegelenksverletzung dar. Die Tendenz geht eindeutig dahin einen Kreuzbandriss operativ zu versorgen, auch wenn kein eindeutiges Instabilitätsgefühl vorliegt. Als Ersatz für das gerissene Kreuzband eignen sich besonders die Sehnen des Muskulus semitendinosus und die Kniescheibensehne (Patellasehne). Den Ersatz des Kreuzbandes beim Kreuzbandriss nennt man Kreuzbandplastik.

  • Meniskus

  • Meniskusriss

    Der Meniskusriss ist eine sehr häufig vorkommende orthopädische Erkrankung. Bei älteren Patienten liegt meistens ein verschleißbedingter Meniskusriss vor ohne wesentliche Verletzungsursache. Der Meniskusriss des Sportlers wird durch eine Verdrehung des Unterschenkels beim Sport hervorgerufen.

  • Muskelaufbau

    Zum Muskelaufbau gehört ein kontinuierliches Training und eine gesunde Ernährung. Bodybuilding ist sozusagen die Maximalvariante des Muskelaufbau. Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel (Supplemente) können den Muskelaufbau legal beschleunigen.

  • Muskelfaserriss

    Beim Muskelfaserriss kommt es zu einer Einblutung in die Muskulatur. Der Muskelfaserriss ist schmerzhaft und erzwingt eine Sportpause. Der Muskelfaserriss in der Wade oder im Oberschenkel ist sehr häufig.

  • Orthopaedicum Frankfurt

    Das Orthopaedicum Frankfurt finden Sie in der Innenstadt. Tel.: 069/558098

  • Osteoporose

    Die Osteoporose, die auch Knochenschwund genannt wird, ist eine Erkrankung im Bereich des Skelettsystems, bei der Knochensubstanzen und –strukturen verloren gehen, oder aber stark vermindert werden. Durch das erhöhte Bruchrisiko bei der Osteoporose kann der Knochen in sich zusammensinken (sintern). Dieses zeigt sich speziell im Bereich der Osteoporose der Wirbelkörper durch sichtbare Veränderungen.

    • Therapie Osteoporose

      Die Osteoporose, die auch Knochenschwund genannt wird, ist eine Erkrankung im Bereich des Skelettsystems, bei der Knochensubstanzen und –strukturen verloren gehen, oder aber stark vermindert werden. Durch diese Verringerung der Knochenmasse verschlechtert sich die Gewebsstruktur des Knochen und er verliert an Stabilität und Elastizität. In der Folge werden die Knochen anfälliger für Brüche, in Extremfällen kann ein Bruch sogar ohne Sturz eintreten.

    • Fosamax

      Fosamax gehört zu Gruppe der Bisphosphonate. Fosamax hemmt die Aktivität der Osteoklasten. Dieses sind Zellen, die den Knochenabbau fördern. Durch Bremsung des natürlichen Abbaus, bei unverändertem Aufbau kommt es durch Fosamx zu einer relativen Vermehrung der Knochensubstanz.

  • Rheuma

    Rheuma ist eine chronisch voranschreitende Erkrankung. Die Ursache von Rheuma ist noch nicht gänzlich geklärt. Durch eine Schleimhautwucherung der Gelenke werden diese durch das Rheuma zerstört.

  • Rückenschmerzen

    Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Rückenschmerzen stehen synonym für Schmerzen in der Region der Lendenwirbelsäule und des Kreuzbeines. Ein grosser Teil der Arbeitsunfähigkeitszeiten haben Rückenschmerzen als Ursache.

  • Rückenschule

    Eine Rückenschule wird zur Stärkung des Rückens bei Rückenschmerzen durchgeführt. Aber auch präventiv kann eine Rückenschule im allgemeinen Rücken schonendem Umgang beim Heben, Tragen und Aufstehen helfen.

  • Schulter

    Hier finden Sie die wichtigsten anatomischen Grundlagen eines gesunden Schultergelenk und eine Übersicht alle wesentlichen Schultergelenkserkrankungen mit einer kurzen Definition der Erkrankung.

    • Impingement

      Einengung des Gleitraumes für die Sehnen der Rotatorenmanschettenmuskulatur und den Schleimbeutel zwischen Oberarmkopf und Schulterdach.

    • Oberarmknochen

      Der Oberarmknochen gehört zu den langen Röhrenknochen. Nach oben hin bildet der Oberarmknochen mit dem Schulterblatt das Schultergelenk, nach unten hin mit dem Ellenknochen und dem Speichenknochen das Ellenbogengelenk.

    • Rotatorenmanschette

      Als Rotatorenmanschette bezeichnet man die an der Drehung des Oberarmes beteiligten Schultermuskeln. Die Rotatorenmanschette legt sich manschettenartig um den Oberarmkopf, daher der Name. Durch Verschleißerscheinungen in den Sehnen der Rotatorenmanschette entstehen im Alter häufig schmerzhafte Risse, die z.T. operativ versorgt werden müssen.

    • Rotatorenmanschettenriss

      Die Rotatorenmanschette bildet das Dach des Schultergelenkes und setzt sich aus vier Muskeln und deren Sehnen zusammen, die vom Schulterblatt zum Tuberculum majus, bzw. zum Tuberculum minus ziehen. Die Rotatorenmanschette hat wichtige Aufgaben. Sie stabilisiert die Schulter, ist für die Innen- und Außendrehung, sowie z.T für das seitliche Abspreizen des Armes verantwortlich. Tritt ein Rotatorenmanschettenriss ein, reisst der Sehnenmantel dieser Rotatoren, am häufigsten die Supraspinatussehne wegen ihrer anatomisch engen Lage unter dem Schulterdach. Ein solcher Riss entsteht entweder durch ein kräftiges Unfallereignis, beispielsweise durch einen Sturz auf den ausgestreckten Arm, oder in Folge einer Degeneration (Verschleiß) der geschwächten Supraspinatussehne.

    • Schlüsselbeinbruch

      Bei einem Schlüsselbeinbruch / Claviculafraktur handelt es sich um einen Bruch des Schlüsselbeins durch indirekte oder direkte Gewalteinwirkung. Der Schlüsselbeinbruch ist die häufigste Fraktur des menschlichen Körpers überhaupt.

    • Schlüsselbein

      Das Schlüsselbein ist ein S-förmig gebogener Knochen. Das Schlüsselbein ist häufig von Verletzungen betroffen (z.B. Schlüsselbeinbruch). Mit dem Schulterblatt zusammen bildet das Schulterblatt den Schultergürtel.

    • Schulterblatt

      Das Schulterblatt liegt dem Brustkorb an. Das Schulterblatt bildet sowohl eine gelenkige Verbindung mit dem Oberarm aus wie auch mit dem Schlüsselbein. Bei der Bewegung des Armes über 90° Seithebung hinaus deht sich das Schulterblatt nach außen.

    • Schulterarthrose

      Die Schulterarthrose ist seltener als die Knie- oder Hüftarthrose. Trotzdem kommt die Schulterarthrose im Alter gehäuft vor. Die Therapie der Schulterarthrose ist konservativ oder operativ mit Einpflanzung (Implantation) einer Schulterprothese.

    • Schultereckgelenkssprengung

      Verrenkung des seitlichen Ende des Schlüsselbeins zum Schulterdach (Acromion) mit Verletzung des stabilisierenden Kapsel- / Bandapparates des Schultereckgelenkgelenkes.

    • Schultergürtel

      Der Schultergürtel wird aus dem Schlüsselbein und dem Schulterblatt gebildet. Das Schultergelenk selbst gehört streng genommen nicht zum Schultergürtel. Von den Strukturen des Schultergürtel ist besonders das Schlüsselbein anfällig für Verletzungen, wie es beispielsweise beim recht häufigen Schlüsselbeinbruch der Fall ist.

    • Schulterluxation

      Man unterscheidet Schulterluxationen (Schulterverenkung) hinsichtlich ihres Entstehungsmechanismusses. Demnach gibt es: Traumatische Schultergelenksluxationen, als Folge eines direkten Unfallereignisses. Von einer posttraumatisch rezidivierenden Schulterluxation spricht man, wenn es nach einer primär rein traumatisch bedingten Schulterluxation bereits bei geringen Traumen zu wiederkehrenden Verrenkungen kommt. Atraumatische Schultergelenksluxationen, die auch habituelle Schulterluxation genannt wird. Hierbei kommt wiederholt sich das Herausspringen des Schultergelenkes ohne jegliches Trauma, beispielsweise bei der Ausführung gewohnheitsmäßiger Bewegungen. Die Ursachen für die Entstehung habitueller Schulterluxationen sind anlagebedingt. Als Beispiel hierfür können angeborene Pfannendysplasien oder angeborene schlaffe Bänder, etc. genannt werden.

    • Schultersteife

      Die Schultersteife zählt zu den degenerativen Veränderungen der Schulter. Das Gelenk ist bei einer Schultersteife aufgrund von Entzündungen und einer Gelenkkapselschrumpfung in seiner Beweglichkeit eingeschränkt.

    • Stoßwellentherapie

      Die Stosswellentherapie ist für viele Erkrankungen geeignet. Besonders erfolgreich lassen sich Sehnenansatzerkrankungen wie der Tennisarm mit der Stosswellentherapie behandeln. Eine focusierte Stosswellentherapie kommt auch in der Behandlung von Falschgelenkbildungen (Pseudarthrosen) zum Einsatz.

    • subacromiale Dekompression

      Durch die sogenannte subacromiale Dekompression wird der Bereich unterhalb des Acromions (= sub acromial=Schulterdach) erweitert, wodurch ein normaler Gleitvorgang der darunter liegenden Rotatoremmanschette gewährleistet wird. Die subacromiale Dekompression / Schulterdacherweiterung wird beim Schulterengpasssyndrom (Impingementsyndrom) durchgeführt. Meistens wird die subacromiale Dekompression minimal-invasiv (ASD) vollzogen.

    • Tendinosis calcarea

      Bei der Tendinosis calcarea / Kalkschulter handelt es sich um eine Erkrankung im Bereich der Schultersehnen, insbesondere im Bereich der Supraspinatussehne, gelegentlich aber auch an den Ansätzen der anderen Sehnen der Rotatorenmanschette. Im Rahmen der Tendinosis calcarea, bei sehr akuten, entzündlichen Beschwerden auch Tendinitis calcarea genannt, treten durch eine Minderdurchblutung der Rotatorenmanschette an den Sehnenansätzen reaktive Kalkablagerungen auf. Diese Kalkablagerungen kann man anhand eines Röntgenbildes erkennen und somit relativ leicht diagnostizieren.

  • Tennisarm

    Der Tennisarm ist eine häufige Erkrankung der Sehnenansätze am Ellenbogen. Der Tennisarm trägt seinen Namen, weil besonders Tennisanfänger durch eine schlechte Schlagtechnik bei der Rückhand an einem Tennisarm leiden. Aber auch jede andere Fehl- und Überlastung der Unterarmmuskulatur kann ggf. zum Tennisarm führen.

  • Wirbelsäule

    • Bandscheibe

      Die Bandscheibe liegt zwischen den einzelnen Wirbelkörpern. Sie überragt die Wirbelkörper seitlich. Die Bandscheibe ist aus einem äußeren Faserknorpelring (Anulus fibrosus) und einem wasserreichen Gallertkern (Anulus pulposus) aufgebaut. Der Gallertkern der Bandscheibe steht unter Druck und spannt den Faserring.

    • Bandscheibenprothese

      Eine Bandscheibenprothese ist ein künstlicher Bandscheibenersatz aus Metall und Kunststoff. Eine künstliche Bandscheibe wird als Ersatz für eine verschlissene (degenerierte), natürliche Bandscheibe eingesetzt. Ziel ist, den bandscheibenbedingten (diskogenen) Rückenschmerz zu beseitigen und gleichzeitig die natürliche Beweglichkeit der Wirbelsäule zu erhalten. Als Alternative hierzu war die Versteifung der Wirbelsäule (Spondylodese) im betreffenden Wirbelsäulenabschnitt in den letzten Jahrzehnten die Operationsmethode der Wahl. Bei der Operation wird die degenerierte Bandscheibe komplett entfernt und die Bandscheibenprothese stattdessen zwischen die Wirbelkörper platziert. Dort verankert sie sich entsprechend ihrem Prothesendesign durch metallene Fortsätze. Durch ihren besonderen Aufbau kann sie die Bewegungen der Wirbelsäule mitmachen. Bandscheibenprothesen gibt es für die Hals- und Lendenwirbelsäule. Beide Male erfolgt die Operation von vorne, nicht vom Rücken her.

    • Bandscheibenvorfall

      Unter einem Bandscheibenvorfall versteht man die plötzliche oder langsam zunehmende Verlagerung, bzw. den Austritt von Gewebe des Nucleus pulposus (= Gallertkern der Bandscheibe) einer Bandscheibe nach hinten in den Rückenmarkskanal (Spinalkanal) oder hinten-seitlich (Nervenwurzel). Hierbei kann es durch den Bandscheibenvorfall durch Druck auf Nervenwurzeln zu Schmerzen, Lähmungen und / oder Gefühlsstörungen kommen. Sollten Lähmungen auftreten muss der Bandscheibenvorfall operiert werden.

    • Brustwirbelsäule

      Die Brustwirbelsäule hat den geringsten Bewegungsspielraum aller Wirbelsäulenabschnitte. Ursächlich ist die Stellung der Wirbelgelenke und die Befestigung der Rippen an der Brustwirbelsäule. Die Brustwirbelsäule besitzt eine charakteristische Krümmung, die man Kyphose nennt.

    • Cervicobrachialgie

      Cervicobrachialgie ist keine Krankheitsdiagnose, sondern die Beschreibung eines entscheidenden und wegweisenden Krankheitszeichens, des in den Arm fortgeleitenden Halswirbelsäulenschmerz. Die Cervicobrachialgie ist am häufigsten Ausdruck eines Bandscheibenvorfalls der Halswirbelsäule.

    • Degenerative Wirbelsäulenerkrankung

      Zu den degenerativen (verschleißbedingten) Wirbelsäulenerkrankungen (Rückenleiden) gehören mehrere Krankheitsbilder, die isoliert oder gemeinsam auftreten können und deren gemeinsames Charakteristikum das altersabhängige auftreten ist. Am häufigsten ist die Lendenwirbelsäule betroffen. Zu den degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen (Rückenleiden) zählen im Wesentlichen: Spinalkanalstenose (Wirbelkanalverengung) Spondylarthrose (Arthrose der kleinen Wirbelgelenke = Facettensyndrom) Spondylose / Osteochondrose (Verschleiß der Bandscheiben und Wirbelkörper) Degenerative Spondylolisthesis (Pseudospondylolisthesis = Wirbelkörpergleiten)

    • Diskographie

      Die Diskographie wird gelegentlich zur Diagnostik einer erkrankten Bandscheibe herangezogen. Bei der Diskographie wird ein Röntgenkontrastmittel in die Bandscheibe gespritz. Da die Diskographie sehr von den Schmerzangaben durch den Patienten abhängig ist, ist das Verfahren als diagnostisches Mittel nicht unumstritten.

    • Epidurale Infiltration

      Eine epidurale Infiltration ist sehr geeignet zur Behandlung einer Wirbelkanalverengung (Spinalkanalstenose). Durch die epidurale Infiltration kann zwar nicht die Enge weggespritz werden, jedoch schmerzlindernd auf die beengten Rückenmarksnerven eingewirkt werden. Durch eine epidurale Infiltration lassen sich sowohl die Bein- als auch die Rückenschmerzen bessern.

    • ergonomischer Arbeitsplatz

      Einer der Ursachen für Rückenschmerzen ist die falsche Haltung am Arbeitsplatz. Oftmals sind es falsche Stühle die eine falsche Körperhaltung provozieren. Der ergonomische Arbeitsplatz ist somit ein wichtiger Faktor bei der Rehabilitation und Prävention von Rückenschmerzen.

    • Facettensyndrom

      Das Facettensyndrom gehört zu den degenerativen (verschleißbedingten) Erkrankungen der Wirbelsäule und beschreibt ein Komplex verschiedener Krankheitszeichen (Syndrom) bei fortgeschrittener Abnutzung der kleinen Wirbelgelenke (Spondylarthrose). Die Spondylarthrose selbst kann entweder als eigenständiges, führendes Krankheitsbild auftreten, dann spricht man von einem Facettensyndrom, oder wiederum Verursacher anderer Krankheitsbilder sein (z.B. Spinalkanalstenose, Wurzelkompressionssyndrom; siehe Abschnitt Pathologie / Krankheitsentstehung) Von einem Facettensyndrom sind vorwiegend Menschen über 50 Jahre betroffen. Ganz überwiegend tritt dieses Krankheitsbild im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule auf, kann aber auch die Wirbelgelenke (Facetten) der Halswirbelsäule, am seltensten die der Brustwirbelsäule betreffen.

    • Halswirbelsäule

    • Hexenschuss

      Der Begriff Hexenschuss ist keine medizinische Diagnose im eigentlichen Sinn. Er beschreibt vielmehr einen Krankheitszustand. Unter einem Hexenschuss versteht man den plötzlichen, heftigen, zur Bewegungsunfähigkeit führenden Rückenschmerz der Lendenwirbelsäule

    • HWS-Syndrom

      Der Begriff HWS-Syndrom beschreibt kein eigenständiges, auf bestimmte anatomische oder morphologische Gegebenheiten zurückführbares Krankheitsbild, sondern ist eine Sammelbeschreibung (Syndrom) für verschiedene Krankheitszeichen (Symptome). Das Leitsymptom des HWS-Syndrom ist der lokale, auf die Halswirbelsäule und den Nacken bezogene Wirbelsäulenschmerz. In unserer modernen Gesellschaft wird das HWS-Syndrom immer häufiger angefunden.

    • ISG

      Das ISG, medizinisch die Abkürzung für Ileosakralgelenk oder auch auf deutsch Kreuzdarmbeingelenk genannt, stellt den Schnittpunkt der Wirbelsäule zum Becken dar.

    • ISG-Blockade

      Eine ISG-Blockade ist eine schmerzhafte Verklemmung des Kreuzdarmbeingelenkes (ISG), welche manualtherapeutisch wieder gelöst werden kann.Eine Blockade ist eine Einschränkung des physiologischen Gelenkspiels.

    • ISG-Blockierung

      Eine ISG-Blockierung ist eine schmerzhafte Verklemmung des Kreuzdarmbeingelenkes (ISG), welche manualtherapeutisch wieder gelöst werden kann.

    • Kyphoplastie

      Vertebroplastie: Wirbelkörperstabilisierung bei Wirbelkörperfrakturen, oder prophylaktisch bei drohenden Wirbelkörperfrakturen, durch Einbringen von Knochenzement ohne Ballonaufrichtung des Wirbelkörpers. Kyphoplastie: Wirbelkörperstabilisierung bei Wirbelkörperfrakturen, oder prophylaktisch bei drohenden Wirbelkörperfrakturen, durch Einbringen von Knochenzement mit Ballonaufrichtung des Wirbelkörpers.

    • Lendenwirbelsäule

      Die Lendenwirbelsäule ist normalerweise aus 5 Lendenwirbelkörpern. Die Lendenwirbelsäule hat eine charakteristische Krümmung, die man als Lordose bezeichnet. Erkrankungen der Lendenwirbelsäule sind häufig, besonders in Bezug auf die Bandscheiben.

    • Liquordiagnostik

      Bei der Liqurdiagnostik wird das Nervenwasser (Liquor) untersucht. Im Rahmen der Liquordiagnostik können Entzündungen des Gehirns oder Störungen der Blut-Liquorschranke aufgedeckt werden.

    • Lumboischialgie

      Lumboischialgie ist keine Krankheitsdiagnose, sondern die Beschreibung eines entscheidenden und wegweisenden Krankheitszeichens, des in das Bein fortgeleitenden Rückenschmerzes. Die Lumboischialgie meistens Folge einer Nervenwurzelirritation im Bereich der austretenden Rückenmarksnerven. Am häufigtsen wird die Lumboischialgie durch einen Bandscheibenvorfall verursacht.

    • LWS-Syndrom

      Der Begriff LWS-Syndrom beschreibt kein eigenständiges, auf bestimmte anatomische oder morphologische Gegebenheiten zurückführbares Krankheitsbild, sondern ist eine Sammelbeschreibung (Syndrom) für verschiedene Krankheitszeichen (Symptome). Das Leitsymptom des LWS-Syndroms ist der lokale, auf die Lendenwirbelsäule bezogene Rückenschmerz.

    • Morbus Scheuermann

      Im Jugendalter auftretende Wachstumsstörung an Grund und Deckplatten der Wirbelkörper der Brust- und / oder Lendenwirbelsäule mit vermehrter Kyphose bzw. verminderter Lordose (Ab- bzw. Zunahme der physiolog. Schwingung der Wirbelsäule). Es müssen mindestens drei benachbarte Wirbelkörper betroffen sein, die jeweils einen Keilwirbelwinkel von mindestens 5 Grad aufweisen. Der Bezeichnung als Morbus Scheuermann geht auf den dänischen Röntgenologen und Erstbeschreiber dieser Erkrankung H. W. Scheuermann (1877-1960) zurück.

    • Myelographie

      Die Myelographie ist ein Röntgenkontrastmittelverfahren mit dem die Platzverhältnisse im Wirbelkanal bildlich dargestellt werden können. Eine Myelographie ist unbedenklich sofern keine Allergie gegen das Röntgenkontrastmittel besteht. Die Myelographie ist ein wichtiges diagnostisches Instrument zur Planung von Operationen, z.B. im Rahmen einer Spinalkanalstenosen-OP.

    • periradikuläre Therapie

      Als periradikuläre Therapie bezeichnet man ein schmerztherapeutisches Verfahren, bei dem ein lokales Betäubungsmittel und meistens auch Kortison an eine Rückenmarksnervenwurzel gespritzt wird. Die periradikuläre Therapie wird von Orthopäden und Radiologen gleichsam durchgeführt. PRT ist die gängige Abkürzung für eine periradikuläre Therapie.

    • Racz-Katheter

      Der Racz-Katheter wurde 1982 von dem texanischen Anästhesisten und Schmerztherapeuten Prof. Gabor Racz entwickelt. Die Racz-Katheter Technik ist ein minimal invasives Verfahren zur Behandlung von chronischen Rückenschmerzen unterschiedlicher Urasche. Beim Racz-Katheter handelt es sich um einen speziellen Katheter (dünnes Schläuchlein), welcher im Gegensatz zu herkömmlichen Kathetern einen metallenen Führungsdraht besitzt und sich darüber zielgenau an den Ort der Schmerzentstehung an der Wirbelsäule steuern lässt.

    • Rippenbruch

      Bei einem Rippenbruch (Rippenfraktur) handelt es sich um einen Bruch der Rippe im knöchernen oder knorpeligen Anteil. Von einem Rippenserienbruch (Rippenserienfraktur) spricht man, wenn mindestens drei oder mehr benachbarte Rippen einen Bruch aufweisen. Von einer Rippenstückbruch (Rippenstückfraktur) spricht man, wenn eine Rippe zweimal gebrochen ist, wenn sozusagen ein Stück Rippe herausgebrochen. In der Regel tritt der Rippenbruch nur nach erheblichen äußerlichen Gewalteinbrüchen auf, wie Sie bei Verkehrsunfällen oder Fahrradstürzen unter hoher Geschwindigkeit vorkommen.

    • Rückenmark

      Das Rückenmark verläuft in einem knöchernen Kanal innerhalb der Wirbelsäule. Das Rückenmark gehört zum zentralen Nervensystem (ZNS). Alle Informationen aus dem Körper verlaufen über Nervenbahnen durch das Rückenmark zum Gehirn.

    • Rückenmarksnerven

      Die paarig angelegten Rückenmarksnerven verlassen zu beiden Seiten die Wirbelsäule durch die Zwischenwirbellöcher. Durch einen Bandscheibenvorfall können die Rückenmarksnerven gedrückt werden. Die Folgen sind neurologische Ausfallerscheinungen, die der Arzt dem betroffenen Rückenmarsnerven zuordnen kann.

    • Rückenschmerzen

      Rückenschmerzen stehen synonym für Schmerzen in der Region des Kreuzbeines. In der englischen Literatur werden sie als „low back pain“ bezeichnet. Wie man anhand der vielfältigen Begriffe oben erkennen kann, können Rückenschmerzen unterschiedlichen Ursprungs sein. Dabei muss die Ursache nicht unbedingt im Bereich des Rückens liegen. Häufig liegen ihnen andere (urulogisch / gynäkologisch / ...) Ursachen zu Grunde, die im Rahmen der Untersuchung differentialdiagnostisch abgeklärt werden müssen. Rückenschmerzen, deren Ursache im Wirbelsäulen- und Halsbereich zu finden sind, werden als Symptomkomplexe mit regional begrenzten Schmerzen und unterschiedlich stark ausgeprägten Funktionsstörungen im Bereich der Wirbelsäule beschrieben.

      • Therapie Rückenschmerzen

        Rückenschmerzen müssen frühzeitig und ausreichend therapiert werden um eine Chronifizierung zu vermeiden. Bei chronischen Rückenschmerzen sind gängige Schmerzmittel häufig nicht mehr wirksam, weil sich ein Schmerzgedächtnis entwickelt hat, d.h. der Rückenschmerz sich in der Psyche des Betroffenen verselbständigt hat. Eine Therapie der Rückenschmerzen ist dann ungleich schwieriger. Ein interdisziplinäres Vorgehen von Orthopäden, Anästhesisten, Neurologen, Psychologen und Physiotherapeuten ist hier erforderlich.

      • Rückenschmerzen und Psyche

        Chronische Rückenschmerzen sind ein dauerhaftes und zunehmendes Problem unserer Gesellschaft. Man kann sogar mittlerweile von einer „Volkskrankheit“ sprechen, da chronische Rückenschmerzen zu sehr häufigen Arztbesuchen, Fehlzeiten am Arbeitsplatz sowie letztendlich auch immensen Kosten führt. Die Gründe für chronische Rückenschmerzen können vielfältig sein. Oft sind organische Ursachen zu finden, welche meist für akute und häufig auch für chronische Rückenschmerzen verantwortlich zu machen sind. Doch was ist mit den vielen Patienten, bei denen kein Befund erhoben werden kann, der die Intensität und die Dauer des wahrgenommenen Schmerzes erklären könnte? Die Medizin geht heute davon aus, dass bei einem Grossteil der Schmerzpatienten die Psyche eine entscheidende Rolle spielt. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass Schmerzpatienten per se psychisch krank sind, sich Schmerzen einbilden oder Simulanten sind. Das Schmerzverständnis von heute sollte Körper und Psyche miteinander vereinen.

      • Inhaltsverzeichnis Rückenschmerzen Gesamtbuch

        Hier finden Sie alle Informationen zum Buch "Die optimale Therapie chronische Rückenschmerzen Teil 1-3".

      • Inhaltsverzeichnis Rückenschmerzen HWS/BWS

        Hier finden Sie alle Informationen zum Buch "Die optimale Therapie chronische Rückenschmerzen Teil 1 (HWS / BWS)".

      • Inhaltsverzeichnis Rückenschmerzen LWS

        Hier finden Sie alle Informationen zum Buch "Die optimale Therapie chronische Rückenschmerzen Teil 2 (LWS)".

      • Inhaltsverzeichnis Rückenschmerzen und Psyche

        Hier finden Sie alle Informationen zum Buch "Die optimale Therapie chronische Rückenschmerzen Teil 3 (Rückenschmerzen und Psyche)".

    • Rückenschule

      In der Rückenschule wird ein breites Spektrum von Übungen, rückenfreundlichen und Verhaltensweisen im Alltag vorgestellt. Die in der Rückenschule erlernten Übungen und Verhaltensweisen müssen regelmäßig trainiert werden. Die Rückenschule wird von vielen Krankenkassen zumindest anteilig bezahlt.

    • Schleudertrauma

      Unter einem Schleudertrauma versteht man eine - beispielsweise durch einen Auffahrunfall hervorgerufene – Weichteilverletzung der Halswirbelsäule (HWS). Durch die hierdurch unvorhergesehene starke Beugung und Überstreckung entstehen Distorsionen, schmerzhaften Steilhaltungen und Muskelverspannungen im Bereich der Nacken- und Halsmuskulatur, unter Umständen können auch Einrisse des vorderen Längsbandes, bzw. Verletzungen der Bandscheibe hervorgerufen werden. Hierbei liegt stets eine Zerrung (Stauchung, Verrenkung der HWS) zu Grunde. Diese Begriffe geben durch ihre Aussagekraft bessere Rückschlüsse auf die Symptomatik.

    • Skoliose

      Unter Skoliose versteht man eine Verbiegung der Wirbelsäule. Das Rückgrat des Menschen ist bei der Skoliose nicht nur seitlich ausgebogen, sondern enthält noch weitere Komponenten wie Torsion und Rotation. Der Erkrankungsgipfen einer Skoliose liegt zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr.

    • Spinalkanalstenose

      Bei der Spinalkanalstenose (Wirbelkanalenge) handelt es sich um eine degenerative (verschleißbedingte) Erkrankung der Wirbelsäule mit Verengung des Wirbelsäulenkanals und einer hierdurch verursachten Bedrängung des darin liegenden Rückenmarkes bzw. der darin verlaufenden Nervenwurzeln. Man unterscheidet eine cervikale, die Halswirbelsäule betreffende, eine thorakale, die Brustwirbelsäule betreffende und eine lumbale, die Lendenwirbelsäule betreffende Spinalkanalstenose Die Spinalkanalstenose tritt vorwiegend im höheren Lebensalter, jenseits der 60 Jahre, auf. Betroffen ist meistens die Lendenwirbelsäule.

    • Spondylodese

      Unter dem Begriff Spondylodese (Wirbelsäulenversteifung)versteht man eine operative Therapie, bei der durch verschiedene Implantate und Techniken eine therapeutisch gewünschte Teilversteifung der Wirbelsäule herbeigeführt wird. Die Spondylodese kann an Hals- Brust- und Lendenwirbelsäule durchgeführt werden. Am häufigsten findet die Spondylodese an der Lendenwirbelsäule statt.

    • Spondylodiszitis

      Bei einer Spondylodiszitis handelt es sich um eine kombinierte bakterielle Entzündung eines Wirbelkörpers (Spondylitis) sowie der benachbarten Bandscheibe (Diszitis). Man unterscheidet eine spezifische Spondylodiszitis von einer unspezifischen Spondylodiszitis. Bei der spezifischen Spondylodiszitis handelt es sich um eine Entzündung (Infektion) mit dem Tuberkelbakterium. Bei der unspezifischen Spondylodiszitis handelt es sich um eine Entzündung, die durch alle Eitererreger hervorgerufen werden kann. Häufigster Erreger ist das Bakterium Staphylokokkus aureus.

    • Spondylolisthesis

      Eine Spondylolisthese bezeichnet ein Wirbelkörpergleiten. Fast immer ist die Lendenwirbelsäule betroffen. Es sind angeborene und erworbene Formen der Spondylolisthesis bekannt. Von den häufigen Ursachen lassen sich eine kindliche/jugendliche Form von einer verschleißbedingten (degenerativen) erwachsenen Form unterscheiden. Bei der kindlichen/jugendlichen Form der Spondylolisthesis kommt es durch eine Unterbrechung des Wirbelkörperbogens (Spondylolyse) zu einer Instabilität der Wirbelkörper untereinander. Betroffen ist vor allem der unterste Wirbelkörperabschnitt (Segment) der Lendenwirbelsäule, Lendenwirbelkörper 5 zu Sacralkörper 1 (Kurz: L5/S1). Hierbei ist der Wirbelkörperbogen von L5 erkrankt und kann über das Kreuzbein (Sacrum) nach vorne in Richtung Bauchraum gleiten (Isthmische Form der Spondylolisthese).

    • Stabilisierung der Wirbelsäule

      Rückenschmerzen haben sich zur Volkskrankheit NR.1 und zu einem erheblichen Kostenverursacher für das Gesundheitswesen und die Wirtschaft in Deutschland entwickelt. Die Stabilisierung der Wirbelsäule ist somit fester Bestandteil eines Rückentrainings im Fitnessstudio geworden.

      • Wirbelsäulentraining

        Hier erhalten Sie Informationen zum Thema Wirbelsäulentraining. Seit die Rückenschmerzen zur Vorlkskrankheit Nr. 1 in Deutschland geworden ist, zählt das Wirbelsäulentraining zu einem der wichtigsten Elemenet im Krafttraining.

    • Wirbel

      Die Wirbelsäule setzt sich aus einzelnen Wirbel zusammen, die über Gelenke miteinander Verbunden sind. Die Wirbel der Halswirbelsäule unterscheiden sich von denen der Brust- und Lendenwirbelsäule. Die Wirbel umschließen und schützen das Rückenmark.

    • Wirbelbruch

      Bei einem Wirbelbruch handelt es sich um eine Fraktur eines Wirbels der Wirbelsäule. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um die Folge eines Unfalls (traumatischer Wirbelkörperbruch) oder osteoporosebedingt. Ein Wirbelbruch kann den Dornfortsatz, den Wirbelkörper oder den Wirbelbogen betreffen. Bei einem instabilen Wirbelbruch kann das Rückenmark gefährdet sein, indem Bruchanteile dieses schädigen.



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