Urologie A-Z

Hier finden Sie eine alphabetische Übersicht aller Themen, die bereits zur Urologie bei uns veröffentlicht wurden.



Themen A - Z

  • Urologie A-Z

    Alle Themen zum Bereich "Urologie" finden Sie nachfolgend aufgelistet. Sollte Ihr gesuchtes Thema fehlen, kann es ggf. unter einer anderen Kategorie gelistet worden sein. Hierzu benutzen Sie bitte unsere Suchfunktion (rechts oben).

  • Ableitende Harnwege

    Zu den ableitenden Harnwegen zählen der Harnleiter, die Harnblase und die Harnröhre. Eine häufige Erkrankung der ableitenden Harnwege sind Infektionen und Nierensteine bzw. Harnsteine.

  • akutes Nierenversagen

    Ein akutes Nierenversagen ist ein lebensbedrohlicher Zustand. Erkrankungen die zu einer rapiden Verschlechterung der Nierendurchblutung führen können ein akutes Nierenversagen hervorrufen. Ein typisches Zeichen des akuten Nierenversagens ist die Anurie, das Nicht-Ausscheiden von Urin. Prinzipiell ist das akute Nierenversagen reversibel.

  • Blasenentzündung

    Bei der Blasenentzündung handelt sich um eine Entzündung der Harnblase, die in der Regel nur die oberen Schichten der Schleimhaut betrifft. Etwa 10 – 15% der erwachsenen Frauen leiden mindestens einmal im Jahr unter einer Blasenentzündung (Zystitis). Bei Männern über 60 Jahre sind es ca. 20%, meistens in Kombination mit einer Vergrößerung der Prostata (Prostatahyperplasie; BPH). Die Therapie der Blasenentzündung sieht in der Regel die Einnahme eines Antibiotikums vor.

  • Blut im Urin

    Blut im Urin, bezeichnet das erhöhte Vorkommen roter Blutkörperchen im Harn. Ursache für Blut im Urin ist eine im Körper befindliche Blutungsquelle, welche ihren Ausgang von verschiedenen Geweben nimmt.

    • Blut im Urin Ursachen

      Die Ursachen von Blut im Urin sind sehr vielfältig. In den meisten Fällen liegen bei den Ursachen von Blut im Urin Erkrankungen der Harnwege und Harnblase vor. Beim Blut im Urin wird zwischen Mikrohämaturie und Makrohämaturie unterschieden.

  • Chronische Nierenbeckenentzündung

    Bei der Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) handelt es sich um eine interstitielle (d. h. zwischen dem eigentlichen Nierengewebe stattfindende), bakterielle, gewebezerstörende (destruktive) Entzündung der Niere und des Nierenbeckenkelchsystems. Eine Nierenbeckenentzündung kann einseitig oder beidseitig auftreten.

  • Erektionsstörungen

    Erektionsstörungen sind beim Mann gegeben, wenn es in einer bestimmten Zeit nicht gelingt, seinen Penis in den für den Geschlechtsakt erforderlichen, erigierten Zustand zu bringen Eine Erektionsstörungen haben nichts mit einer Einschränkung der Fruchtbarkeit zu tun. Statistiken zu Folge leiden ca. 20% der männlichen Bevölkerung an Erektionsstörungen.

    • Erektionsstörung Diagnose

      Die Diagnose der Erektionsstörung stellt der Urologe. Viele Männer schämen sich für Ihre Erektionsstörungen und scheuen deswegen den Gang zum Arzt und die Erektionsstörung wird erst sehr spät diagnostiziert. Die Diagnose der Erektionsstörung ist sehr umfangreich und beinhaltet neben der Anamnese eine klinische Untersuchung und Labordiagnostik.

    • Erektionsstörungen Therapie

      Die Therapie der Erektionsstörung richtet sich immer nach Art der Erkrankung. In den meisten Fällen erfolgt eine medikamentöse Therapie. Eine weitere Therapiemöglichkeit der Erektionsstörung ist die Operation. In einigen Fällen helfen technische Hilfsmittel bei einer bestehenden Erektionsstörung.

    • Erektionsstörung Ursache

      Erektionsstörungen können viele Ursachen haben. Neben den psychischen Ursachen, kommen häufig neurologische Ursachen der Erektionsstörungen vor. Weitere Ursachen der Erektionsstörungen sind hormonell bedingt, sowie vaskulär und medikamentös.

  • Harnblase

    Die Harnblase ist ein Hohlorgan. Die Harnblase sammelt den Urin bevor er über die Harnröhre den Körper verlässt. Das maximale Fassungsvermögen der Harnblase bei einem erwachsenen Menschen beträgt 1000-1500 ml. Durch Schließmuskeln kann die Entleerung der Harnblase willkürlich gesteuert werden.

  • Harnleiter

    Als Harnleiter bezeichnet man das Verbindungsstück zwischen Niere und Harnblase. Der Harnleiter ist ca. 25-30 cm lang. Die Harnleiter münden in die Harnblase, wo sie den in der Niere gebildeten Harn ableiten. Verstopfungen der Harnleiter, z.B. durch einen Nierenstein können zu einer Stauungsniere führen und die Niere in ihrer Funktion schwächen.

  • Harnleiterstein

    Zum einen kann ein Harnstein und Nierenstein im Nierenbecken an der Wand verankert entstehen. Diesen Harnleiterstein nennt man Kelchstein oder fixierter Stein. Der Harnleiterstein ksnn sich lösen und in den Harnleiter geschwemmt werden.

  • Hodenkrebs

    Der Hodenkrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung des Mannes im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Im Vergleich zu anderen Tomren ist der Hodenkrebs mit einem Anteil von 2% jedoch sehr selten. Hodenkrebs entwickelt sich bei 95% der Fälle nur in einem der beiden Hoden. Therapiert wird der Hodenkrebs unter anderem mit Chemotherapie.

    • Hodenkrebs Diagnose

      Zur Diagnose des Hodenkrebs stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Die Diagnostik bei Hodenkrebs beinhaltet einzelne Schritte und Untersuchungen. Zunächst erfolgt beim Hodenkrebs die klinische Diagnostik, gefolgt von der Exploration seiner eventuellen Ausbreitung und Streuung in andere Organe. Anschließend wird bei der Diagnostik des Hodenkrens die operative Diagnostik durchgeführt.

    • Hodenkrebs Behandlung

      Die weiterführende Behandlung nach der operativen Entfernung des Hodens erfolgt je nach Gewebetyp des Hodenkrebs. Die Behandlung richtet sich gegen eventuell verbliebene Reste der Tumorzellen und gegen Metastasen. Je nach Befund erhält der Patient entwedereine Behandlung durch Chemotherapie oder eine Bestrahlung des betroffenen Gebietes.

  • Hodenhochstand

    Der Hodenhochstand ist eine Erkrankung die meist im Säuglingsalter auftritt. Wird der Hodenhochstand rechtzeitig therapiert, entstehen selten Folgeerkrankungen. Mögliche Folgen wären Unfruchtbarkeit bis hin zum Hodenkrebs.

  • Harnverhalt

    Bei dem medizinischen Notfall Harnverhalt ist der Patient unfähig, die Blase zu entleeren, so dass sich eine schmerzhafte, eventuell tastbare Füllung der Harnblase entwickelt. Die Ursachen sind vielfältig, sie können sowohl mechanisch als auch neurogen, traumatisch, medikamentös, iatrogen oder psychisch sein.

    • Harnverhalt behandeln

      Behandelt wird ein Harnverhalt mittels Katheterisierung, wobei der Harn durch den eingeführten Katheter abfließen kann und die Blase entlastet wird. Zusätzlich muss bei zu Grunde liegender Krankheit diese behandelt werden, um ein Rezidiv des Harnverhalts zu verhindern.

  • Niere

    Die Niere ist für die Harnbildung und Harnausscheidung verantwortlich. Die Niere steuert den Salzhaushalt des Körpers, entgiftet und ist an der Regulation des Blutdrucks beteiligt. Von der Form her ähnelt die Niere einer Bohne.

  • Nierenarterienstenose

  • Nierenbeckenentzündung

    Bei der Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) handelt es sich um eine interstitielle (d. h. zwischen dem eigentlichen Nierengewebe stattfindende), bakterielle, gewebezerstörende (destruktive) Entzündung der Niere und des Nierenbeckenkelchsystems. Eine Nierenbeckenentzündung kann einseitig oder beidseitig auftreten.

  • Nierenkrebs

    Der Nierenkrebs führt zu den seltenen bösartigen Krebserkarnkungen. Er entsteht durch eine bösartige Zellentartung in den Nieren. Die Ursache für die Entstehung des Nierenkrebs ist weitgehend unbekannt. Blut im Urin kann ein Zeichen für Nierenkrebs sein, hat aber meistens andere Ursachen. Eine Abklärung ist immer notwendig. Die Therapiechancen des Nierenkrebs hängen vom Stadium der Tumorerkrankung ab.

  • Nierensteine

    Nierensteine sind Ablagerungen in der Niere oder den ableitenden Harnwegen. Nierensteine führen häufig zu kolikartigen Flankenschmerzen heftigster Art. Die Ursache für Nierensteine liegt in der Erhöhung steinbildender Harnbestandteile. Die Diagnose erfolgt über bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Röntgenkontrastdarstellung, CT oder MRT. Ein häufiges Therapieverfahren bei der Entfernung schmerzhafter Nierensteine ist die Schlingenextraktion über die Harnröhre.

  • Nierensteine Therapie

    Die Nierensteintherapie sieht die Zertrümmerung, Entfernung oder Auflösung der Nierensteine vor. Die Wahl der Therapie hängt von der Art, Beschaffenheit und Größe des Nierensteins ab. Eine elegante Therapie der Nierensteine ist deren Zertrümmerung durch eine Stosswellenbehandlung.

  • Nierenzysten

    Nierenzysten sind häufig ein Zufallsbefund in der Computertomografie des Bauchraumes, weil sie selten zu Beschwerden führen. Bei Nierenzysten handelt es sich um flüssigkeitsgefüllte Hohlräume, welche zu einer Größenzunahme der Niere führen. Bei den Nierenzysten handelt sich in der Regel um eine harmlose Entwicklungsanomalie der Nieren. Eine Therapie ist in den wenigsten Fällen notwendig.

  • Phimose

    Die Phimose entsteht durch das Missverhältnis zwischen Vorhautweite und Größe der Eichel. Aufgrund dieser Enge bei der Phimose kann die Vorhaut ab etwa dem 2. Lebensjahr nicht hinter die Eichel zurückgestreift werden. Die Phimose kann zu Entzündungen, Schmerzen führen.

  • Prostata

    Die Prostata ist die Vorsteherdrüse des Mannes. Sie liegt unterhalb der Harnblase und umfasst den Anfangsteil der Harnröhre. Die Prostata ist eine Drüse, deren Sekret bei der Ejakulation ist dir Harnröhre abgegeben wird. Eine häufige Erkrankung der Prostata ist deren gutartige Vergrößerung, was zur Einengung der Harnröhre und deshalb einer Harnabflussstörung aus der Blase führt.

  • Prostatavergrößerung

    Eine gutartige Vergrößerung der Prostata, eine sogenannte Prostatavergrößerung, ist bei Männer eines bestimmten Lebensalters normal. Durch ein zu groß werden der Prostata kann die Blasenentleerung gestört werden und Folgeproblem bilden sich.

  • Prostatakrebs

    Der Prostatakrebs ist die am häufigsten vorkommende Krebsart in der Urologie. Prostatakrebs ist nur im Anfangsstadium heilbar. Das der Prostatakrebs erst spät Beschwerden verursacht, kommt der Früherkennung besondere Bedeutung zu.

    • Therapie Prostatakrebs

      Die Therapie des Prostatakrebs hat die besten Aussichten auf Erfolg, wenn der Tumor noch sehr klein und auf die Prostata beschränkt ist. Verschiedene Therapieformen des prostatakrebs sind möglich, operativ, durch Bestrahlung oder durch eine Hormontherapie. Welche Therapieform beim Protatakrebs angewand wird hängt vom Stadium der Erkrankung ab.

  • Reizblase

    Unter einer Reizblase versteht man eine Funktionsstörung der Blase, die durch eine Blasenentleerungsstörung, die zu gehäuften Harndrang führt,gekennzeichnet ist. Ein krankhafte Schädigung der Blase liegt meist nicht vor. Meist sind Frauen und Männer zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr betroffen.

  • Unerfüllter Kinderwunsch

    Bei einem unerfülltem Kinderwunsch können verschiedene Ursachen vorliegen. Störungen zu einer ausbleibendende Befruchtung führen können liegen sowohl beim Mann wie auch bei der Frau.

  • Urosepsis

    Bei einer Urosepsis kommt zum Übertritt von Giftstoffe bildender Keime von der Niere in die Blutbahn (Blutvergiftung). Erreger sind hauptsächlich E. coli (>50%), sowie Klebsiella, Proteus oder Enterobacter.


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Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 13.07.2011