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Hausmittel bei einer Schleimbeutelentzündung der Schulter

Was ist eine Schleimbeutelentzündung?

Ein Schleimbeutel (Bursa synovialis) dient als Polster. In der Schulter liegt er zum Beispiel zwischen dem Knochen und den Sehnen bzw. Muskeln und verhindert, dass diese Strukturen direkt aneinander reiben.

Eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) der Schulter kann starke Schmerzen bei Bewegungen und zudem Bewegungseinschränkungen der Schulter hervorrufen. Oftmals wird die Schleimbeutelentzündung der Schulter durch Überlastung, zum Beispiel beim Sport, hervorgerufen. Dabei sind vor allem Bewegungen auf oder über Schulterhöhe für die Entzündung verantwortlich.

Erfahren Sie mehr zur Schleimbeutelentzündung der Schulter

Um die Schmerzen zu lindern, die Entzündung einzudämmen und die Heilung zu unterstützen, können neben Schmerzmitteln auch verschiedene Hausmittel angewandt werden. Sollten sich die Beschwerden allerdings verschlimmern oder über Wochen bestehen bleiben, sollte – soweit noch nicht geschehen - ein Arzt aufgesucht werden, um Folgeschäden zu vermeiden.

Lesen Sie etwas zur Dauer einer Schleimbeutelentzündung

Welche Hausmittel können helfen?

Verschiedene Hausmittel können bei einer Schleimbeutelentzündung in der Schulter angewandt werden. Dazu zählen:

  • Quark

  • Medizinische Massagen

  • Kältetherapie

  • Wärmetherapie

  • Ingwer

  • Rizinusöl

  • Kurkuma

  • Apfelessig

  • Weidenrinde

Außerdem sollte auf das Rauchen von Zigaretten während einer Entzündung – egal an welcher Stelle im Körper – verzichtet werden, da die Heilungsdauer dadurch unnötig verlängert werden kann. Weiterhin ist es wichtig, das Schultergelenk zu schonen und den Sport zu pausieren bzw. die Schulter während der Arbeit immer wieder zu lockern und zu entlasten.

Weitere Informationen finden Sie unter: Hausmittel bei einer Schleimbeutelentzündung

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Wer bin ich?
Meine Name ist Dr. Nicolas Gumpert. Ich bin Facharzt für Orthopädie und Gründer von Dr-Gumpert.de
Diverse Fernsehsendungen und Printmedien berichten regelmäßig über meine Arbeit. Im HR Fernsehen sehen Sie mich alle 6 Wochen live bei "Hallo Hessen". 
Aber jetzt ist genug angegeben ;-)

Das Schultergelenk zählt zu den kompliziertesten Gelenken des menschlichen Körpers.

Daher erfordert die Behandlung der Schulter (Rotatorenmanschette, Impingement, Kalkschulter, Bicepssehne, etc.) viel Erfahrung.
Ich behandele die unterschiedlichsten Erkrankungen der Schulter auf konservative Weise.
Ziel jeder Therapie ist die Behandlung ohne eine Operation.
Welche Therapie nachhaltig die besten Ergebnisse erzielt, kann nur nach Zusammenschau aller Informationen (Untersuchung, Röntgenbild, Ultraschall, MRT, etc.) beurteilt werden.

Sie finden mich im:

  • Orthopaedicum Frankfurt
    Oeder Weg 2 - 4
    60318 Frankfurt am Main

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Weitere Informationen zu meiner Person finden Sie unter Orthopaedicum Frankfurt.

Quark

Quark kann als Wickel auf die betroffene Schulter mehrmals täglich aufgelegt werden. Zum einen kühlt der Quark die Schulter. Dies hat vor allem einen schmerzstillenden und abschwellenden Effekt. Außerdem wird der kühle Quark auf der schmerzenden Schulter oft als wohltuend empfunden. Zum anderen enthält Quark Phosphat, welches die Entzündung aus dem Gelenk ziehen und somit die Heilung unterstützen kann. Die Anwendung kann mehrmals täglich für ungefähr 15 bis 20 Minuten erfolgen oder bis der Quark warm geworden ist.

Medizinische Massage

Medizinische Massagen werden von Physiotherapeuten durchgeführt. Sie dienen vor allem der Lockerung des Schultergewebes. Weiterhin wird durch die Massagen die Durchblutung gesteigert und somit eine schnellere Heilung gefördert. Zum anderen wird die Lymphflüssigkeit besser abtransportiert, wodurch die Schwellung schneller zurückgeht. Bei einer akuten Entzündung sollten Massagen allerdings nicht durchgeführt werden, um die Schulter nicht noch weiter zu reizen. Wenn Bewegungseinschränkungen in der Schulter nach der Schleimbeutelentzündung auftreten, können Massagen die Beweglichkeit der Schulter wieder verbessern.

Kältetherapie

Eine Kältetherapie (Kryotherapie) sollte im akuten Stadium einer Schleimbeutelentzündung erfolgen. Das heißt, dass die Schulter während der ersten zwei Tage gekühlt wird. Die Kühlung bewirkt, dass der Stoffwechsel und somit die Entzündung eingedämmt werden. Außerdem hat die Kältetherapie eine betäubende Wirkung, was den Schmerz lindert. Darüber hinaus hilft die Kältetherapie eine Schwellung zurückgehen bzw. abklingen zu lassen. Zum Kühlen kann zum Beispiel ein Coolpad verwendet werden. Ist kein Coolpad zur Hand, können auch Eiswürfel in ein Tuch gewickelt und zum Kühlen benutzt werden. Es ist dringend darauf zu achten, dass – egal welche Art von Kühlung verwendet wird - diese nicht direkt auf die Haut gelegt werden sollte. So sollte das Coolpad zum Beispiel in ein Tuch gewickelt werden, bevor es auf die betroffene Schulter platziert wird. Die Kühlung der Schulter kann für 10 bis 20 Minuten, drei bis fünf Mal täglich wiederholt werden. Auf jeden Fall ist darauf zu achten, dass bis zur nächsten Kältebehandlung die Haut der Schulter aufgewärmt ist, um eine Erfrierung (Congelatio) zu verhindern.

Wärmetherapie

Bei einer chronischen – also länger anhaltenden oder immer wieder auftretenden Entzündung – oder nach zwei Tagen einer akuten Schleimbeutelentzündung kann die Wärmetherapie erfolgen. Es ist allerdings darauf zu achten, dass die Wärmetherapie nicht zu früh – also noch während der akuten Entzündungsphase – erfolgt, da sich sonst die Schleimbeutelentzündung bzw. die Beschwerden verschlimmern können.

Die Wärmetherapie sorgt für eine bessere Durchblutung des Gelenks und kann somit die Heilung positiv beeinflussen. Außerdem bewirkt die Wärme, dass sich die Muskeln entspannen und die Schulter gelockert wird. Bei möglichen Bewegungseinschränkungen im Schultergelenk kann die Bewegung durch die Wärmetherapie verbessert oder wiederhergestellt werden. Die Wärme hat zudem einen schmerzstillenden Effekt.

Um die Wärme zu applizieren, können zum Beispiel Wärmepflaster Anwendung finden. Es ist auch möglich ein in warmes Wasser getränktes Tuch, Kirschkern- oder Wärmekissen auf die Schulter zu legen. Auch warme Bäder können als Wärmetherapie genutzt werden, wobei hier natürlich darauf geachtet werden sollte, dass die Schulter auch im warmen Wasser liegt.

Ingwer

Ingwer enthält entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkstoffe. Zum einen kann Ingwertee über den Tag getrunken werden. Zum anderen können Ingwerumschläge auf die Schulter aufgebracht werden. Dafür wird frischer Ingwer gerieben und in einem Teebeutel für wenige Minuten gekocht. Der gekochte Ingwer wird dann in ein Baumwolltuch gewickelt, welches für 15 Minuten auf die Schulter gelegt wird. Diese Behandlung kann zwei bis drei Mal am Tag wiederholt werden.

Rizinusöl

Rizinusöl hat einen entzündungshemmenden Effekt und wirkt so auch den Schmerzen in der Schulter entgegen. Außerdem kann es eine Schwellung verringern. Eine mögliche Anwendung des Rizinusöls ist, es einfach mehrmals täglich auf die betroffene Schulter aufzutragen. Es kann aber auch ein Tuch in das Öl getaucht und dann für 45 Minuten auf die Schulter aufgelegt werden. Um den Effekt zu intensivieren, kann zusätzlich eine Wärmeflasche auf das mit Rizinusöl getränkte Tuch gelegt werden.

Kurkuma

Kurkuma enthält Curcumin, das entzündungshemmende Wirkung hat. Dadurch können die Schmerzen und eine Schwellung der Schulter reduziert werden. Um der Schleimbeutelentzündung mit Kurkuma entgegenzuwirken, kann das Gewürz in die Nahrung integriert werden. Es sollte täglich ungefähr ein Teelöffel Kurkuma verzehrt werden. Wie das Kurkumagewürzpulver in die Ernährung eingebaut wird, ist jedem selbst überlassen.

Apfelessig

Apfelessig kann durch die Beeinflussung des pH-Wertes die Schmerzen in der Schulter verringern und die Beweglichkeit verbessern. Apfelessig kann zum einen mehrmals täglich mit Olivenöl vermischt und dann auf die betroffene Schulter aufgetragen werden. Zum anderen kann der Apfelessig auch in einem Glas Wasser verdünnt - eventuell mit Honig gesüßt – zwei Mal täglich getrunken werden.

Weidenrinde

Weidenrinde ist ein natürliches Heilmittel und wirkt Schmerzen und Entzündungen entgegen. Sie enthält den Wirkstoff Salicin, welcher auch in Schmerztabletten wie Aspirin zu finden ist. Die Weidenrinde kann mehrmals täglich als Tee getrunken werden. In Apotheken gibt es die Weidenrinde auch in Form von Kapseln oder Tabletten. Hierbei werden meist zwei Kapseln oder Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit bis zu vier Mal am Tag eingenommen.

Qualitätssicherung durch: Dr. med. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 01.03.2019
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