+++ NEWS - "Zeitumstellung und Biorhythmus" +++

NEWS - Gesundheit

26.10.2015
Autor: Dr. med. Nicolas Gumpert
email: news@dr-gumpert.de

Alle Jahre wieder: Was macht die Zeitumstellung mit unserem Körper?

Gehören Sie auch zu den Menschen, die die Zeitumstellung gerne abschaffen würden? Lesen Sie hier mehr zu den Ursachen des " jährlichen Mini-Jetlags".

Alle Jahre wieder: Wenn es draußen kälter wird, werden die Uhren umgestellt.


Während manchen Leuten das kaum Probleme bereitet, würde ein Großteil der Deutschen doch gerne auf die Zeitumstellung verzichten: Das zeigt sich immer wieder in Umfragen.

Denn bei vielen Menschen ist dieser Übergang jedes Jahr verbunden mit verschiedenen Schlafproblemen, sowohl das Einschlafen als auch das Aufwachen kann schwerer fallen.

Die Folge hiervon ist oft eine unangenehme Müdigkeit und damit verbundene Konzentrationsschwäche, die den normalen (Arbeits-)alltag beeinflussen kann.

Doch warum kann ein Drehen an der Uhr derartige Probleme verursachen?
Grund hierfür ist eine Ungleichheit zwischen der sogenannten "inneren Uhr", die durch die körperlichen Bedürfnisse bestimmt wird, und der "äußeren Uhr", also den Anforderungen der Umwelt an unser Verhalten, wie dem Sonnenaufgang.

Durch die Zeitumstellung verschiebt sich so der Schlafrhythmus, worauf der menschliche Körper je nach Schlafgewohnheit und Verfassung unterschiedlich reagiert: Genau das gleiche Phänomen, wie bei dem bekannten Jetlag nach Langstreckenflügen!

Was kann man also tun, um diesem "Mini-Jetlag" nach der Zeitumstellung entgegenzuwirken?
Hier gilt es, den eigenen Lebensrhythmus den äußeren Bedingungen wieder bestmöglichst anzupassen.

Wenn es durch den frühen Sonnenuntergang dazu kommt, dass man schon sehr früh müde wird, so hilft es oft bereits, die Essensgewohnheiten zu ändern:
Abends sollte nur wenig gegessen und kein Alkohol mehr getrunken werden.

Damit sich die innere Uhr auch morgens auf die geänderten Bedingungen einstellen kann, könnte ein Lichtwecker hilfreich sein.
Denn der Tag-Nacht-Rhythmus wird vor allem durch das von der Zirbeldrüse (Epiphyse) produzierte Hormon Melatonin geregelt.
Dieses wird nur ausgeschüttet, wenn es dunkel ist: So steigt dessen Produktion im Laufe der Nacht stetig an, bis es gegen 3 Uhr nachts in den frühen Morgenstunden wieder abfällt.
Mit dem Sinken des Hormonspiegels wird man wieder wacher.

Daher kann das Wecken mit Licht anstatt mit Ton dem Körper an dunklen Wintermorgenden das Aufwachen erleichtern.

Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 30.09.2016
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