Inhalt:
- Die Wirbelsäule
- Synonyme im weiteren Sinne
- Erklärung
- Aufbau Wirbelsäule
- Buch bestellen
- CT - Abbildung Wirbelsäule
- Wirbelsäule mit Rückenmark
- Die Halswirbelsäule (HWS)
- Die Brustwirbelsäule (BWS)
- Die Lendenwirbelsäule (LWS)
- Röntgenbild Lendenwirbelsäule
- Kreuzbein und Steißbein
- Bandscheiben und Bänder
- Abbildung Bandscheibe
- Buch bestellen
- Wichtige Erkrankungen und Informationen zur Wirbelsäule
Die Wirbelsäule
Synonyme im weiteren Sinne
Medizinisch: Columna vertebralis
Bewegliches Achsenskelett des Körpers, Rücken, Rückenschmerzen, Rückgrat
Englisch: spinal column, vertebral column
Häufige Tippfehler: Rückgrad
Erklärung
Die Wirbelsäule (medizinisch: Columna vertebralis) bezeichnet das bewegliche Achsenskelett des Körpers. Die Wirbelsäule stützt den Körper und gilt damit als Konstruktionselement aller Wirbeltiere, welches deren Stamm, folglich Kopf, Rumpf und die oberen Gliedmaßen trägt. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch ihre umfangreichen Bewegungsmöglichkeiten aus. Eine so genannte physiologische Krümmung in S - Form liegt vor.
Die Wirbelsäule besteht aus den Wirbeln, den Bandscheiben (= Zwischenwirbeln) und dazugehörigen Bändern, deren Aufgabe es ist, die Wirbelsäulenstrukturen zu verbinden und zu stabilisieren. Die menschliche Wirbelsäule setzt sich aus 33 – 34 Wirbelkörpern zusammen, die aufgrund ihrer unterschiedlichen Aufgabenbereiche differenziert werden.
Unterschieden werden demnach sieben Halswirbel der so genannten Halswirbelsäule, zwölf Brustwirbel der so genannten Brustwirbelsäule, fünf Lendenwirbel der Lendenwirbelsäule, fünf Kreuz- und Steißwirbel.
Die beiden letztgenannten Wirbel verschmelzen im Alter von 20 bis 25 Jahren zu Kreuz- und Steißbein.
Die Wirbelsäule bildet den so genannten Wirbelkanal, in dem sich das Rückenmark befindet.
Umgangssprachlich wird die Wirbelsäule auch als Rückgrat bezeichnet.
Aufbau
Der jeweils rot eingefärbte Bereich zeigt die verschiedenen Abschnitte der Wirbelsäule von der Seite gesehen.
Von links nach rechts:
- Halswirbelsäule und obere Brustwirbelsäule
- Brustwirbelsäule
- Lendenwirbelsäule
Man erkennt die normale S-förmige Verkrümmung der Wirbelsäule. Während man die normale Krümmung in der Hals- und Lendenwirbelsäule Lordose nennt, spricht man im Bereich der Brustwirbelsäule von Kyphose.
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Autoren: Dr. med Nicolas Gumpert u. Dr. med Marc JungermannAls "PDF" oder "Printversion" erhältlich.
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Wie bereits oben erwähnt, ist die Wirbelsäule physiologisch gekrümmt. Sie weist eine S - förmig geschwungene Form auf. Durch diese physiologische Form wird dem Körper maximale Stützkraft gewährt, welche letzten Endes für den aufrechten Gang des Menschen verantwortlich ist. Darüber hinaus ist die Wirbelsäule hochelastisch.
Bei der Einteilung der Wirbelsäule unterscheidet man demzufolge den beweglichen Teil der Wirbelsäule vom unbeweglichen Teil: Während der obere Teil (Hals- Brust- sowie Lendenwirbelsäule) stets beweglich bleibt, verschmelzen zwischen 20. und 25. Lebensjahr die eigentlich beweglichen unteren Teile der Wirbelsäule, nämlich Kreuz- und Steißwirbel. Genau dann bilden sich die unbeweglicheren Teile, nämlich Kreuz- und Steißbein. Sie bleiben dann starr in der Position.
Wie bereits oben kurz angedeutet, bildet die Wirbelsäule auch den Kanal für das Rückenmark. Dieses Rückenmark ist hochempfindlich und von wesentlicher Bedeutung, denn es verbindet das Gehirn mit dem peripheren Nervensystem.
Aufbau der Wirbelsäule
Die Wirbelsäule besteht aus insgesamt 32-33 Wirbelknochen (Vertebra), setzt sich somit aus sieben Halswirbeln der so genannten Halswirbelsäule, zwölf Brustwirbeln der so genannten Brustwirbelsäule, fünf Lendenwirbeln der Lendenwirbelsäule und fünf Kreuz- und Steißwirbeln zusammen.
Zwischen den Bandscheiben liegen „Puffer“ (= Bandscheiben), deren Hauptaufgabe darin besteht, starke Bewegungen abzufedern. Gemeinsam mit den Wirbelkörpern bilden Wirbelkörper und Bandscheibe eine elastische „Säule“.
Die volle Beweglichkeit wird allerdings erst durch die Kombination mit den Muskeln und Bändern erreicht.
Aufbau des Wirbelknochens
Unabhängig von der Größe und der Lokalisation variieren die Wirbel nicht in ihrem prinzipiellen Aussehen. Egal an welchem Ort lokalisiert, bestehen alle Wirbel aus
- einem Wirbelkörper (Corpus),
- dem Wirbelbogen (= Arcus), der sich an den Wirbelkörper anschließt und den so genannten Fortsätzen, die zum einen die Kraft der Muskulatur auf die Wirbel, aber auch auf die Gelenkfortsätze überträgt.
- Dem Wirbelkanal, der sich als Folge der physiologischen Krümmung entwickelt und das Rückenmark enthält.
CT - Abbildung Wirbelsäule
- Wirbelkörper
- Querfortsatz
- Gelenkfortsatz / Wirbelgelenk
- Dornfortsatz
- Wirbelloch
Generell kann man festhalten, dass die Wirbel sehr eng aneinander und somit in direkter Nachbarschaft zueinander liegen. Lediglich die Bandscheibe trennt sie. Zwischen Wirbelkörper und Bandscheibe befindet sich das so genannte „Zwischenwirbelloch“. Das Zwischenwirbelloch (med. Neuroforamen) ermöglicht, dass Rückenmarksnerven (= Spinalnerven) aus dem Rückenmarkskanal (Spinalkanal) austreten und somit Sensorik (Gefühl) und Motorik (Muskulatur / Bewegung) angesteuert werden können.
Abbildung Wirbelsäule
- Querfortsatz
- abgehender Nerv
- Wirbelkörper
- Dornfortsatz
- Rückenmark
Allen Wirbelkörpern gemein ist, dass sie nicht nur den aufrechten Gang stützen, sondern – genau wie die Röhrenknochen des Körpers auch rote Blutkörperchen (=Erythrozyten) bilden.
Die Halswirbelsäule (HWS)
Die Halswirbelsäule liefert dem Kopf ein Höchstmaß an Beweglichkeit. Hierbei ist ein Zusammenspiel der 7 Halswirbelkörper notwendig.
Der erste und der zweite Halswirbel unterscheiden sich in ihrem Aussehen erheblich von den anderen fünf Halswirbeln. Dies liegt besonders in ihrer Funktion begründet: Der erste Halswirbelkörper ist ringförmig und trägt den Kopf. Der Zweite bildet zusammen mit dem ersten Halswirbel (Atlas) das Atlanto – Axial – Gelenk, welches nicht nur dem Kopf, sondern auch der gesamten Halswirbelsäule die Beweglichkeit verschafft.
Darüber hinaus besitzt der zweite Halswirbel (Axis) einen so genannten Zahn (= Dens), der durch den ersten Halswirbel hindurch geht und mit dem ersten Halswirbel gemeinsam den Kopf trägt.
Wird der Kopf seitlich gedreht, so dreht sich der Atlasring um den Axiszahn.
Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Halswirbelsäule.
Die Brustwirbelsäule (BWS)
An den zwölf Brustwirbeln der Brustwirbelsäule setzen die Rippen an. Dabei sind Brustwirbel und das jeweils ansetzende Brustwirbelpaar durch ein Gelenk mit der Gelenkfläche des entsprechenden Querfortsatzes verbunden. Auf der Vorderseite hingegen weisen alle Rippenpaare mit Ausnahme der unteren beiden Rippenpaare eine Verbindung mit dem Brustbein (= Sternum) auf.
Im Rahmen der näheren Erläuterung der Wirbelsäule wurde (Aufbau der Wirbelsäule) wurde bereits darauf hingewiesen, dass sich auf beiden Seiten (rechts und links) zwischen Wirbelkörper und Bandscheibe ein so genanntes Zwischenwirbelloch befindet, welches den Rückenmarksnerven den Austritt aus dem Wirbelkanal ermöglicht.
Nur dadurch ist es möglich, dass Sensorik und Motorik angesteuert werden. Welche Ansteuerung durch die Rückenmarksnerven (= Spinalnerven) vorgenommen wird, ist abhängig von der Lokalisation:
Beispielsweise treten aus dem unteren Bereich der Brustwirbelsäule aus dem Zwischenwirbelloch Rückenmarksnerven aus, die die Beinmotorik und –sensorik ansteuern. Verletzungen in diesen Teilen der Brustwirbelsäule implizieren in der Regel stets ein Taubheitsgefühl oder gar Lähmungserscheinungen im entsprechend angesteuerten Beinbereich.
Die Lendenwirbelsäule (LWS)
Die Lendenwirbelsäule wird aus den fünf Lendenwirbeln der Wirbelsäule gebildet. Da sie im unteren Bereich der Wirbelsäule lokalisiert sind, müssen sie den höchsten Gewichtsanteil tragen. Aus diesem Grund sind sie auch wesentlich dicker als die anderen Wirbel. Dies vermeidet jedoch nicht die Verschleißerscheinungen, die besonders in diesem Bereich sehr häufig auftreten. So sind beispielsweise Gelenkabnutzungen und Bandscheibenvorfälle im Bereich der Lendenwirbelsäule am häufigsten.
Die Lendenwirbelsäule unterscheidet sich auch im Aufbau von den anderen Bereichen der Wirbelsäule. So findet man beispielsweise ab dem zweiten Lendenwirbel kein Rückenmark mehr vor. Dies bedeutet: Nerven zur Auslösung der Sensorik und Motorik im Bein- und Beckenbereich füllen den Wirbelkanal aus. Diesen Bereich, in dem das Nervenmark endet und der Wirbelkanal durch Nerven ausgefüllt wird, bezeichnet man als „Pferdeschweif“, bzw. medizinisch als Cauda equina.
Röntgenbild Lendenwirbelsäule
- Bandscheibe (blau)
- Wirbelkörper
- Kreuzbein (rot)
Kreuzbein und Steißbein
Zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr verschmelzen die fünf Kreuzwirbel, die Bandscheiben und die dazugehörigen Rippenrudimente. Sie bilden das so genannte Kreuzbein (Os sacrum). Gleiches geschieht auch mit den vier Steißwirbeln. Sie bilden dann das Steißbein (Os coccygis), an dem die Muskeln und Bänder des Beckenbereiches ansetzen.
Das „entstandene“ Kreuzbein (= Os sacrum) ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Wirbelsäule. Es bildet darüber hinaus mit dem Darmbein zusammen das so genannte Ileo – Sacral – Gelenk (= ISG, Kreuz – Darmbein – Gelenk) und stellt somit auch einen wichtigen Bestandteil des Beckens, indem es die Wirbelsäule mit dem Becken verbindet.
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Bandscheiben und Bänder
Eine Bandscheibe (= intervertebral disk; Zwischenwirbelscheibe) stellt die knorpelige Verbindung zwischen zwei Wirbelkörpern dar. Sie besteht aus einem bindegewebigen und knorpeligen äußeren Ring, dem so genannten Annulus fibrosus und einem weichen inneren Gallertkern, den man als Nucleus pulposus bezeichnet.
Bandscheibe
- Nucleus pulposus = Gallertkern
- Anulus fibrosus = Faserring
Die Bandscheibe übernimmt die Funktion eines Puffers und federt somit Stöße und Erschütterungen ab, die auf die Wirbelsäule wirken. Darüber hinaus ermöglicht sie den einzelnen Wirbeln auch eine bessere Beweglichkeit miteinander. Nicht alle Wirbel besitzen einen solchen Puffer: Der erste und zweite Halswirbel bilden ein besonderes Gelenk und besitzen somit einen anderen Aufbau. Gleiches gilt für die Kreuz- und Steißbeinwirbel, die im Rahmen der Entwicklung miteinander verschmelzen (siehe: Kreuzbein und Steißbein weiter oben).
Aufgrund der wichtigen Aufgaben und Funktionen, die der Bandscheibe zugeschrieben werden, ist es verständlich, dass ihr in besonderer Weise eine Verantwortung gegenüber gezeigt werden muss. Dies bedeutet: Schäden der Wirbelsäule müssen nach Möglichkeit vermieden werden. Dies erreicht man beispielsweise durch ein „rückengerechtes“ Verhalten („Rückenschule“).
Darüber hinaus ist es allerdings auch von besonderer Bedeutung, dass die Bandscheibe als solches richtig ernährt wird. Diese „richtige“ Ernährung hat mit gesunder Nahrungsaufnahme als solches prinzipiell nichts zu tun. Die Beweglichkeit und Elastizität der Bandscheibe wird durch eine regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme erreicht, was wiederum nur durch eine gesunde und ausreichende Bewegung des Menschen erreicht werden kann. Wird die Bandscheibe im adäquaten Wechsel jeweils be- und entlastet, ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme durch ein „Einarbeiten in die Bandscheibe“ in der Regel gewährleistet.
Für den Erhalt der Elastizität der Bandscheibe ist nichts so wichtig wie Bewegung. Dieses Bewegungsmaß sollt aber angemessen sein. Dies bedeutet, dass auch eine permanente Bewegung mit nur geringfügigen Ruhepausen sich genauso negativ auswirken kann wie ein chronischer Bewegungsmangel.
In beiden Fällen kann der knorpelige äußere Ring spröde und rissig werden. Der innere Gallertkern erhält dadurch die Möglichkeit aus herauszutreten, so dass sich unter Umständen dann ein Bandscheibenvorfall herausbilden kann.
Damit der Wirbelsäule ein maximaler Halt, aber auch eine maximale Beweglichkeit zugesichert werden kann, müssen kräftige Bänder vorhanden sein, die sich zum einen über die gesamte Länge der Wirbelsäule erstrecken. Darüber hinaus sind weitere Bänder notwendig, die im Verlauf vorgestellt werden sollen.
- Das vorderen Längsband ist für die Stabilisierung zwischen Bauchraum und Wirbelsäule verantwortlich.
- Das hintere Längsband erstreckt sich über die hinteren Wirbelkörperflächen und kleidet den vorderen Wirbelkanalbereich aus.
- Das gelbe Band (= ligamentum flavum),
befindet sich zwischen den jeweiligen Wirbelbögen. - Ein Band – System verbindet die Querfortsätze der einzelnen Wirbel mit den Zwischenquerfortsätzen.
- Ein Band – System (= Zwischendornfortsatz – Bänder) verbindet die Dornfortsätze und somit die Wirbelrückseiten miteinander.
- Ein Band erstreckt sich darüber hinaus über alle Dornfortsätze und stützt die Wirbelsäule in Form einer hinteren Stabilisierung.
Die Rückenmuskulatur sorgt darüber hinaus für eine zusätzliche Stützung des gesamten Bandsystems. Nur die gemeinsame Wirkung und gegenseitige Unterstützung ermöglicht die bekannte elastische und stabilisierende Funktion und Struktur der Wirbelsäule und ermöglichen somit die zahlreichen Bewegungsmöglichkeiten in alle Richtungen, inklusive etwaiger Drehbewegungen..
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Wichtige Erkrankungen und Informationen zur Wirbelsäule
Im Anhang Sie eine Liste der wichtigsten Erkrankungen und anatomischen Begriffe der Wirbelsäule.
Eine Übersicht aller Themen, die bereits zur Wirbelsäule auf unserer Seite erschienen sind, finden Sie unter Orthopädie A-Z.
Themenliste Wirbelsäule
- Bandscheibe
Die Bandscheibe liegt zwischen den einzelnen Wirbelkörpern. Sie überragt die Wirbelkörper seitlich. Die Bandscheibe ist aus einem äußeren Faserknorpelring (Anulus fibrosus) und einem wasserreichen Gallertkern (Anulus pulposus) aufgebaut. Der Gallertkern der Bandscheibe steht unter Druck und spannt den Faserring.
- Bandscheibenprothese
Eine Bandscheibenprothese ist ein künstlicher Bandscheibenersatz aus Metall und Kunststoff. Eine künstliche Bandscheibe wird als Ersatz für eine verschlissene (degenerierte), natürliche Bandscheibe eingesetzt. Ziel ist, den bandscheibenbedingten (diskogenen) Rückenschmerz zu beseitigen und gleichzeitig die natürliche Beweglichkeit der Wirbelsäule zu erhalten. Als Alternative hierzu war die Versteifung der Wirbelsäule (Spondylodese) im betreffenden Wirbelsäulenabschnitt in den letzten Jahrzehnten die Operationsmethode der Wahl. Bei der Operation wird die degenerierte Bandscheibe komplett entfernt und die Bandscheibenprothese stattdessen zwischen die Wirbelkörper platziert. Dort verankert sie sich entsprechend ihrem Prothesendesign durch metallene Fortsätze. Durch ihren besonderen Aufbau kann sie die Bewegungen der Wirbelsäule mitmachen. Bandscheibenprothesen gibt es für die Hals- und Lendenwirbelsäule. Beide Male erfolgt die Operation von vorne, nicht vom Rücken her.
- Bandscheibenvorfall
Unter einem Bandscheibenvorfall versteht man die plötzliche oder langsam zunehmende Verlagerung, bzw. den Austritt von Gewebe des Nucleus pulposus (= Gallertkern der Bandscheibe) einer Bandscheibe nach hinten in den Rückenmarkskanal (Spinalkanal) oder hinten-seitlich (Nervenwurzel). Hierbei kann es durch den Bandscheibenvorfall durch Druck auf Nervenwurzeln zu Schmerzen, Lähmungen und / oder Gefühlsstörungen kommen. Sollten Lähmungen auftreten muss der Bandscheibenvorfall operiert werden.
- Krankengymnastik Bandscheibenvorfall
- Inhaltsverzeichnis "Die optimale Therapie des Bandscheibenvorfalls"
Hier finden Sie alle Informationen zum Buch "Die optimale Therapie des Bandscheibenvorfalls".
- Krankengymnastik Bandscheibenvorfall
- Brustwirbelsäule
Die Brustwirbelsäule hat den geringsten Bewegungsspielraum aller Wirbelsäulenabschnitte. Ursächlich ist die Stellung der Wirbelgelenke und die Befestigung der Rippen an der Brustwirbelsäule. Die Brustwirbelsäule besitzt eine charakteristische Krümmung, die man Kyphose nennt.
- Cervicobrachialgie
Cervicobrachialgie ist keine Krankheitsdiagnose, sondern die Beschreibung eines entscheidenden und wegweisenden Krankheitszeichens, des in den Arm fortgeleitenden Halswirbelsäulenschmerz. Die Cervicobrachialgie ist am häufigsten Ausdruck eines Bandscheibenvorfalls der Halswirbelsäule.
- Degenerative Wirbelsäulenerkrankung
Zu den degenerativen (verschleißbedingten) Wirbelsäulenerkrankungen (Rückenleiden) gehören mehrere Krankheitsbilder, die isoliert oder gemeinsam auftreten können und deren gemeinsames Charakteristikum das altersabhängige auftreten ist. Am häufigsten ist die Lendenwirbelsäule betroffen. Zu den degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen (Rückenleiden) zählen im Wesentlichen: Spinalkanalstenose (Wirbelkanalverengung) Spondylarthrose (Arthrose der kleinen Wirbelgelenke = Facettensyndrom) Spondylose / Osteochondrose (Verschleiß der Bandscheiben und Wirbelkörper) Degenerative Spondylolisthesis (Pseudospondylolisthesis = Wirbelkörpergleiten)
- Diskographie
Die Diskographie wird gelegentlich zur Diagnostik einer erkrankten Bandscheibe herangezogen. Bei der Diskographie wird ein Röntgenkontrastmittel in die Bandscheibe gespritz. Da die Diskographie sehr von den Schmerzangaben durch den Patienten abhängig ist, ist das Verfahren als diagnostisches Mittel nicht unumstritten.
- Epidurale Infiltration
Eine epidurale Infiltration ist sehr geeignet zur Behandlung einer Wirbelkanalverengung (Spinalkanalstenose). Durch die epidurale Infiltration kann zwar nicht die Enge weggespritz werden, jedoch schmerzlindernd auf die beengten Rückenmarksnerven eingewirkt werden. Durch eine epidurale Infiltration lassen sich sowohl die Bein- als auch die Rückenschmerzen bessern.
- ergonomischer Arbeitsplatz
Einer der Ursachen für Rückenschmerzen ist die falsche Haltung am Arbeitsplatz. Oftmals sind es falsche Stühle die eine falsche Körperhaltung provozieren. Der ergonomische Arbeitsplatz ist somit ein wichtiger Faktor bei der Rehabilitation und Prävention von Rückenschmerzen.
- Facettensyndrom
Das Facettensyndrom gehört zu den degenerativen (verschleißbedingten) Erkrankungen der Wirbelsäule und beschreibt ein Komplex verschiedener Krankheitszeichen (Syndrom) bei fortgeschrittener Abnutzung der kleinen Wirbelgelenke (Spondylarthrose). Die Spondylarthrose selbst kann entweder als eigenständiges, führendes Krankheitsbild auftreten, dann spricht man von einem Facettensyndrom, oder wiederum Verursacher anderer Krankheitsbilder sein (z.B. Spinalkanalstenose, Wurzelkompressionssyndrom; siehe Abschnitt Pathologie / Krankheitsentstehung) Von einem Facettensyndrom sind vorwiegend Menschen über 50 Jahre betroffen. Ganz überwiegend tritt dieses Krankheitsbild im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule auf, kann aber auch die Wirbelgelenke (Facetten) der Halswirbelsäule, am seltensten die der Brustwirbelsäule betreffen.
- Halswirbelsäule
- Hexenschuss
Der Begriff Hexenschuss ist keine medizinische Diagnose im eigentlichen Sinn. Er beschreibt vielmehr einen Krankheitszustand. Unter einem Hexenschuss versteht man den plötzlichen, heftigen, zur Bewegungsunfähigkeit führenden Rückenschmerz der Lendenwirbelsäule
- HWS-Syndrom
Der Begriff HWS-Syndrom beschreibt kein eigenständiges, auf bestimmte anatomische oder morphologische Gegebenheiten zurückführbares Krankheitsbild, sondern ist eine Sammelbeschreibung (Syndrom) für verschiedene Krankheitszeichen (Symptome). Das Leitsymptom des HWS-Syndrom ist der lokale, auf die Halswirbelsäule und den Nacken bezogene Wirbelsäulenschmerz. In unserer modernen Gesellschaft wird das HWS-Syndrom immer häufiger angefunden.
- ISG
Das ISG, medizinisch die Abkürzung für Ileosakralgelenk oder auch auf deutsch Kreuzdarmbeingelenk genannt, stellt den Schnittpunkt der Wirbelsäule zum Becken dar.
- ISG-Blockierung
Eine ISG-Blockierung ist eine schmerzhafte Verklemmung des Kreuzdarmbeingelenkes (ISG), welche manualtherapeutisch wieder gelöst werden kann.
- Kyphoplastie
Vertebroplastie: Wirbelkörperstabilisierung bei Wirbelkörperfrakturen, oder prophylaktisch bei drohenden Wirbelkörperfrakturen, durch Einbringen von Knochenzement ohne Ballonaufrichtung des Wirbelkörpers. Kyphoplastie: Wirbelkörperstabilisierung bei Wirbelkörperfrakturen, oder prophylaktisch bei drohenden Wirbelkörperfrakturen, durch Einbringen von Knochenzement mit Ballonaufrichtung des Wirbelkörpers.
- Lendenwirbelsäule
Die Lendenwirbelsäule ist normalerweise aus 5 Lendenwirbelkörpern. Die Lendenwirbelsäule hat eine charakteristische Krümmung, die man als Lordose bezeichnet. Erkrankungen der Lendenwirbelsäule sind häufig, besonders in Bezug auf die Bandscheiben.
- Liquordiagnostik
Bei der Liqurdiagnostik wird das Nervenwasser (Liquor) untersucht. Im Rahmen der Liquordiagnostik können Entzündungen des Gehirns oder Störungen der Blut-Liquorschranke aufgedeckt werden.
- Lumboischialgie
Lumboischialgie ist keine Krankheitsdiagnose, sondern die Beschreibung eines entscheidenden und wegweisenden Krankheitszeichens, des in das Bein fortgeleitenden Rückenschmerzes. Die Lumboischialgie meistens Folge einer Nervenwurzelirritation im Bereich der austretenden Rückenmarksnerven. Am häufigtsen wird die Lumboischialgie durch einen Bandscheibenvorfall verursacht.
- LWS-Syndrom
Der Begriff LWS-Syndrom beschreibt kein eigenständiges, auf bestimmte anatomische oder morphologische Gegebenheiten zurückführbares Krankheitsbild, sondern ist eine Sammelbeschreibung (Syndrom) für verschiedene Krankheitszeichen (Symptome). Das Leitsymptom des LWS-Syndroms ist der lokale, auf die Lendenwirbelsäule bezogene Rückenschmerz.
- Morbus Scheuermann
Im Jugendalter auftretende Wachstumsstörung an Grund und Deckplatten der Wirbelkörper der Brust- und / oder Lendenwirbelsäule mit vermehrter Kyphose bzw. verminderter Lordose (Ab- bzw. Zunahme der physiolog. Schwingung der Wirbelsäule). Es müssen mindestens drei benachbarte Wirbelkörper betroffen sein, die jeweils einen Keilwirbelwinkel von mindestens 5 Grad aufweisen. Der Bezeichnung als Morbus Scheuermann geht auf den dänischen Röntgenologen und Erstbeschreiber dieser Erkrankung H. W. Scheuermann (1877-1960) zurück.
- Myelographie
Die Myelographie ist ein Röntgenkontrastmittelverfahren mit dem die Platzverhältnisse im Wirbelkanal bildlich dargestellt werden können. Eine Myelographie ist unbedenklich sofern keine Allergie gegen das Röntgenkontrastmittel besteht. Die Myelographie ist ein wichtiges diagnostisches Instrument zur Planung von Operationen, z.B. im Rahmen einer Spinalkanalstenosen-OP.
- periradikuläre Therapie
Als periradikuläre Therapie bezeichnet man ein schmerztherapeutisches Verfahren, bei dem ein lokales Betäubungsmittel und meistens auch Kortison an eine Rückenmarksnervenwurzel gespritzt wird. Die periradikuläre Therapie wird von Orthopäden und Radiologen gleichsam durchgeführt. PRT ist die gängige Abkürzung für eine periradikuläre Therapie.
- Racz-Katheter
Der Racz-Katheter wurde 1982 von dem texanischen Anästhesisten und Schmerztherapeuten Prof. Gabor Racz entwickelt. Die Racz-Katheter Technik ist ein minimal invasives Verfahren zur Behandlung von chronischen Rückenschmerzen unterschiedlicher Urasche. Beim Racz-Katheter handelt es sich um einen speziellen Katheter (dünnes Schläuchlein), welcher im Gegensatz zu herkömmlichen Kathetern einen metallenen Führungsdraht besitzt und sich darüber zielgenau an den Ort der Schmerzentstehung an der Wirbelsäule steuern lässt.
- Rippenbruch
Bei einem Rippenbruch (Rippenfraktur) handelt es sich um einen Bruch der Rippe im knöchernen oder knorpeligen Anteil. Von einem Rippenserienbruch (Rippenserienfraktur) spricht man, wenn mindestens drei oder mehr benachbarte Rippen einen Bruch aufweisen. Von einer Rippenstückbruch (Rippenstückfraktur) spricht man, wenn eine Rippe zweimal gebrochen ist, wenn sozusagen ein Stück Rippe herausgebrochen. In der Regel tritt der Rippenbruch nur nach erheblichen äußerlichen Gewalteinbrüchen auf, wie Sie bei Verkehrsunfällen oder Fahrradstürzen unter hoher Geschwindigkeit vorkommen.
- Rückenmark
Das Rückenmark verläuft in einem knöchernen Kanal innerhalb der Wirbelsäule. Das Rückenmark gehört zum zentralen Nervensystem (ZNS). Alle Informationen aus dem Körper verlaufen über Nervenbahnen durch das Rückenmark zum Gehirn.
- Rückenmarksnerven
Die paarig angelegten Rückenmarksnerven verlassen zu beiden Seiten die Wirbelsäule durch die Zwischenwirbellöcher. Durch einen Bandscheibenvorfall können die Rückenmarksnerven gedrückt werden. Die Folgen sind neurologische Ausfallerscheinungen, die der Arzt dem betroffenen Rückenmarsnerven zuordnen kann.
- Rückenschmerzen
Rückenschmerzen stehen synonym für Schmerzen in der Region des Kreuzbeines. In der englischen Literatur werden sie als „low back pain“ bezeichnet. Wie man anhand der vielfältigen Begriffe oben erkennen kann, können Rückenschmerzen unterschiedlichen Ursprungs sein. Dabei muss die Ursache nicht unbedingt im Bereich des Rückens liegen. Häufig liegen ihnen andere (urulogisch / gynäkologisch / ...) Ursachen zu Grunde, die im Rahmen der Untersuchung differentialdiagnostisch abgeklärt werden müssen. Rückenschmerzen, deren Ursache im Wirbelsäulen- und Halsbereich zu finden sind, werden als Symptomkomplexe mit regional begrenzten Schmerzen und unterschiedlich stark ausgeprägten Funktionsstörungen im Bereich der Wirbelsäule beschrieben.
- Therapie Rückenschmerzen
Rückenschmerzen müssen frühzeitig und ausreichend therapiert werden um eine Chronifizierung zu vermeiden. Bei chronischen Rückenschmerzen sind gängige Schmerzmittel häufig nicht mehr wirksam, weil sich ein Schmerzgedächtnis entwickelt hat, d.h. der Rückenschmerz sich in der Psyche des Betroffenen verselbständigt hat. Eine Therapie der Rückenschmerzen ist dann ungleich schwieriger. Ein interdisziplinäres Vorgehen von Orthopäden, Anästhesisten, Neurologen, Psychologen und Physiotherapeuten ist hier erforderlich.
- Rückenschmerzen und Psyche
Chronische Rückenschmerzen sind ein dauerhaftes und zunehmendes Problem unserer Gesellschaft. Man kann sogar mittlerweile von einer „Volkskrankheit“ sprechen, da chronische Rückenschmerzen zu sehr häufigen Arztbesuchen, Fehlzeiten am Arbeitsplatz sowie letztendlich auch immensen Kosten führt. Die Gründe für chronische Rückenschmerzen können vielfältig sein. Oft sind organische Ursachen zu finden, welche meist für akute und häufig auch für chronische Rückenschmerzen verantwortlich zu machen sind. Doch was ist mit den vielen Patienten, bei denen kein Befund erhoben werden kann, der die Intensität und die Dauer des wahrgenommenen Schmerzes erklären könnte? Die Medizin geht heute davon aus, dass bei einem Grossteil der Schmerzpatienten die Psyche eine entscheidende Rolle spielt. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass Schmerzpatienten per se psychisch krank sind, sich Schmerzen einbilden oder Simulanten sind. Das Schmerzverständnis von heute sollte Körper und Psyche miteinander vereinen.
- Inhaltsverzeichnis Rückenschmerzen Gesamtbuch
Hier finden Sie alle Informationen zum Buch "Die optimale Therapie chronische Rückenschmerzen Teil 1-3".
- Inhaltsverzeichnis Rückenschmerzen HWS/BWS
Hier finden Sie alle Informationen zum Buch "Die optimale Therapie chronische Rückenschmerzen Teil 1 (HWS / BWS)".
- Inhaltsverzeichnis Rückenschmerzen LWS
Hier finden Sie alle Informationen zum Buch "Die optimale Therapie chronische Rückenschmerzen Teil 2 (LWS)".
- Inhaltsverzeichnis Rückenschmerzen und Psyche
Hier finden Sie alle Informationen zum Buch "Die optimale Therapie chronische Rückenschmerzen Teil 3 (Rückenschmerzen und Psyche)".
- Therapie Rückenschmerzen
- Rückenschule
In der Rückenschule wird ein breites Spektrum von Übungen, rückenfreundlichen und Verhaltensweisen im Alltag vorgestellt. Die in der Rückenschule erlernten Übungen und Verhaltensweisen müssen regelmäßig trainiert werden. Die Rückenschule wird von vielen Krankenkassen zumindest anteilig bezahlt.
- Inhaltsverzeichnis Rückenschule
Hier finden Sie alle Informationen zum Buch "Aktiv gegen Rückenschmerzen - eine Rückenschule".
- Inhaltsverzeichnis Rückenschule
- Schleudertrauma
Unter einem Schleudertrauma versteht man eine - beispielsweise durch einen Auffahrunfall hervorgerufene – Weichteilverletzung der Halswirbelsäule (HWS). Durch die hierdurch unvorhergesehene starke Beugung und Überstreckung entstehen Distorsionen, schmerzhaften Steilhaltungen und Muskelverspannungen im Bereich der Nacken- und Halsmuskulatur, unter Umständen können auch Einrisse des vorderen Längsbandes, bzw. Verletzungen der Bandscheibe hervorgerufen werden. Hierbei liegt stets eine Zerrung (Stauchung, Verrenkung der HWS) zu Grunde. Diese Begriffe geben durch ihre Aussagekraft bessere Rückschlüsse auf die Symptomatik.
- Skoliose
Unter Skoliose versteht man eine Verbiegung der Wirbelsäule. Das Rückgrat des Menschen ist bei der Skoliose nicht nur seitlich ausgebogen, sondern enthält noch weitere Komponenten wie Torsion und Rotation. Der Erkrankungsgipfen einer Skoliose liegt zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr.
- Spinalkanalstenose
Bei der Spinalkanalstenose (Wirbelkanalenge) handelt es sich um eine degenerative (verschleißbedingte) Erkrankung der Wirbelsäule mit Verengung des Wirbelsäulenkanals und einer hierdurch verursachten Bedrängung des darin liegenden Rückenmarkes bzw. der darin verlaufenden Nervenwurzeln. Man unterscheidet eine cervikale, die Halswirbelsäule betreffende, eine thorakale, die Brustwirbelsäule betreffende und eine lumbale, die Lendenwirbelsäule betreffende Spinalkanalstenose Die Spinalkanalstenose tritt vorwiegend im höheren Lebensalter, jenseits der 60 Jahre, auf. Betroffen ist meistens die Lendenwirbelsäule.
- Spondylodese
Unter dem Begriff Spondylodese (Wirbelsäulenversteifung)versteht man eine operative Therapie, bei der durch verschiedene Implantate und Techniken eine therapeutisch gewünschte Teilversteifung der Wirbelsäule herbeigeführt wird. Die Spondylodese kann an Hals- Brust- und Lendenwirbelsäule durchgeführt werden. Am häufigsten findet die Spondylodese an der Lendenwirbelsäule statt.
- Spondylodiszitis
Bei einer Spondylodiszitis handelt es sich um eine kombinierte bakterielle Entzündung eines Wirbelkörpers (Spondylitis) sowie der benachbarten Bandscheibe (Diszitis). Man unterscheidet eine spezifische Spondylodiszitis von einer unspezifischen Spondylodiszitis. Bei der spezifischen Spondylodiszitis handelt es sich um eine Entzündung (Infektion) mit dem Tuberkelbakterium. Bei der unspezifischen Spondylodiszitis handelt es sich um eine Entzündung, die durch alle Eitererreger hervorgerufen werden kann. Häufigster Erreger ist das Bakterium Staphylokokkus aureus.
- Spondylolisthesis
Eine Spondylolisthese bezeichnet ein Wirbelkörpergleiten. Fast immer ist die Lendenwirbelsäule betroffen. Es sind angeborene und erworbene Formen der Spondylolisthesis bekannt. Von den häufigen Ursachen lassen sich eine kindliche/jugendliche Form von einer verschleißbedingten (degenerativen) erwachsenen Form unterscheiden. Bei der kindlichen/jugendlichen Form der Spondylolisthesis kommt es durch eine Unterbrechung des Wirbelkörperbogens (Spondylolyse) zu einer Instabilität der Wirbelkörper untereinander. Betroffen ist vor allem der unterste Wirbelkörperabschnitt (Segment) der Lendenwirbelsäule, Lendenwirbelkörper 5 zu Sacralkörper 1 (Kurz: L5/S1). Hierbei ist der Wirbelkörperbogen von L5 erkrankt und kann über das Kreuzbein (Sacrum) nach vorne in Richtung Bauchraum gleiten (Isthmische Form der Spondylolisthese).
- Stabilisierung der Wirbelsäule
Rückenschmerzen haben sich zur Volkskrankheit NR.1 und zu einem erheblichen Kostenverursacher für das Gesundheitswesen und die Wirtschaft in Deutschland entwickelt. Die Stabilisierung der Wirbelsäule ist somit fester Bestandteil eines Rückentrainings im Fitnessstudio geworden.
- Wirbelsäulentraining
Hier erhalten Sie Informationen zum Thema Wirbelsäulentraining. Seit die Rückenschmerzen zur Vorlkskrankheit Nr. 1 in Deutschland geworden ist, zählt das Wirbelsäulentraining zu einem der wichtigsten Elemenet im Krafttraining.
- Wirbelsäulentraining
- Wirbel
Die Wirbelsäule setzt sich aus einzelnen Wirbel zusammen, die über Gelenke miteinander Verbunden sind. Die Wirbel der Halswirbelsäule unterscheiden sich von denen der Brust- und Lendenwirbelsäule. Die Wirbel umschließen und schützen das Rückenmark.
- Wirbelbruch
Bei einem Wirbelbruch handelt es sich um eine Fraktur eines Wirbels der Wirbelsäule. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um die Folge eines Unfalls (traumatischer Wirbelkörperbruch) oder osteoporosebedingt. Ein Wirbelbruch kann den Dornfortsatz, den Wirbelkörper oder den Wirbelbogen betreffen. Bei einem instabilen Wirbelbruch kann das Rückenmark gefährdet sein, indem Bruchanteile dieses schädigen.
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