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Selbsttest "Depressionen"

Allgemein

Es gibt vor allem im Internet zahlreiche Tests, welche man anonym und schnell durchführen kann. Man bekommt sie auch bei entsprechenden Einrichtungen oder beim Arzt.

Meist bestehen sie nicht aus besonders vielen Fragen. Es sind meist so zwischen 10 bis 20 Fragen. Diese sind eher allgemein gehalten und gehen nichts ins Detail. Es werden auch sonst kaum Angaben gefordert wie Alter oder Geschlecht. Man hat die Möglichkeit zwischen 4 oder 5 verschiedenen Antworten. Von "nie" bis "immer" zu wählen. Als Beispiel eine Frage: Fühlen Sie sich morgens gut gelaunt? und dann hat man Antwortmöglichkeiten wie: meistens/immer, oft, manchmal, selten/nie. <
Die Antwortmöglichkeiten sind nur recht grob und allgemein gehalten, weswegen man das Testergebnis als Richtwert sehen sollte, aber dennoch ein Besuch beim Arzt sehr wichtig ist, sollte ein Verdacht auf die Erkrankung an einer Depression bestehen.

Lesen Sie mehr zum Thema: Depression

Welche Depressionsarten es gibt, lesen Sie hier.

Warum einen Test machen?

Diese Tests, die man zuhauf um Internet findet, kann jeder machen.
Sie dienen in erster Linie dazu, dass man eine Idee bekommt, ob das eigene Seelenleben als gesund oder als krank eingestuft werden kann. Hat man das Gefühl oder den Verdacht an einer Depression zu leiden, so kann man sich vorab selbst testen, um eine Ahnung zu bekommen, ob das eigene Gefühl einen trügt oder stimmt. Es schadet nie, sich selbst etwas im Auge zu behalten.
Bei vielen Menschen werden mit der Zeit Tage, an denen sie sich schlecht fühlen häufiger und enden in Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen. Außerdem kann man so für sich selbst erst einmal Gewissheit schaffen.

Doch was bringt so ein Test wirklich?
Der Test bewirkt, dass Menschen, die von sich selbst glauben, dass sie an einer psychischen Erkrankung wie Depressionen leiden, eine gewisse Ahnung bekommen, wie wahrscheinlich ihre Vermutung tatsächlich ist.
Es ist für den Alltag ein guter Richtwert um im Auge zu behalten, wie gesund sie sind und ob die Tage an denen sie sich nicht gut fühlen noch im gesunden Rahmen sind, oder sie einen Arzt aufsuchen sollten.

Wie sicher ist das Testergebnis?

Sämtliche Tests, die man so im Internet findet oder in entsprechenden Einrichtungen sind lediglich Richtwerte, aber keine Diagnose.
Eine richtige Diagnose kann nur ein Arzt, Psychotherapeut oder Psychologe stellen.

Natürlich hängt der Test davon ab, wie ehrlich und gewissenhaft man selbst die Fragen beantwortet, in welcher Verfassung man gerade ist und wie gut sich die Testperson selbst reflektieren kann. Jeder empfindet gewisse Situationen und Verhaltensweisen dann noch mal individuell und so kann man sagen, dass ein solcher Test eine gewisse Richtung vorgibt und eine gute Hilfe sein kann und man das Testergebnis durchaus ernst nehmen sollte, er aber keine Diagnose des Arztes, Psychotherapeuten oder Psychologen ersetzt.

Welche Konsequenzen hat ein Test?

Die Konsequenz aus solchen Tests ist, dass man das Ergebnis durchaus ernst nehmen sollte.
Besagt der Test, dass man an einer Depression leidet oder gefährdet ist, an einer Depression zu erkranken, sollte man einen Arzt aufsuchen oder sich bei einem Psychotherapeuten oder Psychologen Hilfe suchen. Aber natürlich ist niemand verpflichtet dazu, falls er das nicht möchte. Diese Tests sind eigentlich immer anonym und so kann niemand überprüfen wer den Test gemacht hat und ob man sich professionelle Hilfe gesucht hat.

Wer testet sich selbst?

Einen solchen Test machen in der Regel Menschen, die von sich selbst denken, dass sie an einer Depression leiden oder im Begriff sind an jener zu erkranken.
Dies können Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten und aus allen Ländern und von beiden Geschlechtern sein. Es gibt hierfür keinen Richtwert, wer einen solchen Test machen darf oder macht. Dennoch heißt es immer wieder, dass mehr Frauen an Depressionen erkranken, weshalb vielleicht mehr Frauen einen solchen Test machen.
Dennoch ist die Dunkelziffer der Männer mit Depressionen im Vergleich zu den bekannten Fällen sehr hoch und da diese Tests anonym sind, kann man nicht genau herausfinden, wer nun häufiger so einen Test macht. Diesen Test kann man theoretisch auch machen, wenn man denkt, dass ein Angehöriger an einer Depression erkrankt ist.
Der Sinn ist jedoch fraglich, da man die Antworten sicher nicht so genau geben kann, wie wenn man selbst den Test machen würde und er einen selbst betrifft. Deshalb sind diese Tests eher dafür gedacht, dass betroffene Personen selbst überprüfen können, ob sie an einer Depression leiden.

Um welche Art von Depression es sich handelt, lesen Sie hier nach.

Weitere Informationen

Informationen zur Therapie der Depression und Prognose der Depression finden Sie unter:

TOP-Themen der Psychiatrie

Mehr Themen zur Psychiatrie finden Sie unter: Psychiatrie A-Z.

Für weitere Informationen können wir auch noch die Seite von Onmeda empfehlen, die viele hilfreiche Informationen zu diesem Thema zusammengetragen hat:

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 17.12.2018
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