Therapie Fersensporn

konservative Therapie eines Fersensporns

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konservative Therapie des Fersensporns

Die konservative Therapie des oberen und unteren Fersenspornes unterscheidet sich nicht.

Der Fersensporn ist eine Domäne der konservativen Therapie. Ein beschwerdefreier Fersensporn muss selbstverständlich nicht therapiert werden. Ziel ist die Beseitigung der den Fersensporns umgebenden Weichteilentzündung.

Zu den allgemeinen Maßnahmen der Fersensporntherapie zählt alles, was zu einer Reduzierung der Druck- und Zugbelastung am Fersensporn beiträgt.

Hierzu gehören:

  • Korrektur von Fußfehlstellungen (Einlagenversorgung).
  • Fersenpolster mit Locheinlage / Geleinlagen über dem Fersenspornbereich
  • Gewichtsreduktion
  • Reduzierung der körperlichen Belastung.

Zu den physikalischen Therapiemaßnahmen zählen Kälte- und Wärmeanwendungen sowie Ultraschallbehandlungen.

Eine begleitende medikamentöse Therapie des Fersensporn mit NSAR und Kortison (z.B. Voltaren ®, Ibuprofen ®) in Tablettenform und Salbenverbänden kann Beschwerdelinderung verschaffen. Die Wirkstoffkonzentration im Bereich des Fersensporns ist jedoch für eine ausreichende entzündungshemmende Wirkung zu niedrig. Erfolgreicher werden lokale Infiltrationen von Betäubungsmitteln und Kortison eingesetzt. Die schmerz- und entzündungshemmende Wirkung ist länger anhaltend, die Infiltration für den Patienten in diesem empfindlichen Bereich jedoch unangenehm.

Erfolgreich wird auch die Stoßwellentherapie eingesetzt. Sehr energiereiche mechanische Wellen werden auf den Fersensporn gerichtet. Durch eine Einsprossung von Blutgefäßen soll die Entzündung abtransportiert werden. Dieser Prozess dauert 6 Wochen. Behandelt wird in 3-5 Sitzungen in ca. wöchentlichem Abstand.
Die Kosten der einzelnen Sitzungen belaufen sich auf 50-100 Euro und werden von der Krankenkasse nicht übernommen.
In der Literatur wird in bis zu 80-90% guter bis sehr guter Ergebnisse berichtet. Entgegen der Erwartung vieler Patienten wird durch die Stoßwelle der Fersensporn nicht vollständig zertrümmert. In aller Regel persistiert der Fersensporn auch nach der erfolgreichen Stoßwellenbehandlung als asymptomatischer Fersensporn.
Dr. Nicolas Gumpert
hat sich im Orthopaedicum Frankfurt auf die Behandlung des Fersensporns mit der fokussierten Stoßwelle spezialisiert. Mehr hierzu finden Sie unter: Stoßwellentherapie im Orthopaedicum Frankfurt.

Eine weitere erprobte Therapiemethode in der Behandlung des Fersenspornes ist die Strahlentherapie. Hierzu werden ionisierende Strahlen (z.B. Gammastrahlen) auf die Fersenspornregion gerichtet (z.B. Gesamtdosis von 6 Gy mit Einzeldosen von 1 Gy).

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Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 17.05.2012