Inhalt:
Erklärung
Der Fuß stellt das Ende der unteren Extremität dar. Füße werden vom Menschen für den aufrechten Gang, das Gehen verwendet. Dementsprechend hat sich die Anatomie des Fußes angepasst.
Die Struktur des menschlichen Fußes und der Hand sind Variationen der selben fünf-Finger-Anatomie, zusammen mit vielen anderen Wirbeltieren.
Der Fuß besteht medizinisch gesehen aus:
- Vorfuß
- Mittelfuß und
- Rückfuß.
Der anatomische Aufbau des Fußes
Aufbau des Fußes
Der folgende Texrt beschreibt sehr detailliert den anatomischen Aufbau des Fusses und ist sicher nur für sehr interessierte Patienten oder Personen aus dem medizinischen Bereich geeignet
CT Fuß seitlich
- Mittelfußknochen (Os metatarsale)
- Keilbein (Os cuneiforme)
- Kahnbein (Os naviculare)
- Würfelbein (os cuboideum)
- Sprungbein (Talus)
- Fersenbein (Calcaneus)
- Schienbein (Tibia)
- Achillessehne
Der Fuß (Pes) wird grob in die Fußwurzel (Tarsus), den Mittelfuß (Metatarsus) und die Zehen (Digiti pedis) eingeteilt. Das Sprungbein (Talus) der Fußwurzel ist über das obere Sprunggelenk (Articulatio talocrualis) mit den beiden Unterschenkelknochen (Schienen- und Wadenbein) verbunden. Dabei bilden die unteren Anteile der Tibia (Schienenbein) und der Fibula (Wadenbein), die durch eine feste Bandverbindung (Syndesmosis tibiofibularis oder Syndesmose) zusammengefügte Knöchelgabel, die zangenartig die Gelenkflächen am Talus (Sprungbein) umklammert. Diese Art der Knochenführung und die kräftig ausgebildeten Seitenbänder bedingen, dass im oberen Sprungelenk nur Beuge- und Streckbewegungen (Plantarfexion und Dorsalflexion) um eine quere, durch die Knöchel gedachte Achse vorgenommen werden können. Die anderen Knochen der Fußwurzel, das Kahnbein (Os naviculare), die drei Keilbeine (Ossa cuneiformia) und das Würfelbein (Os cuboideum) sind kleiner als das Sprung- und das Fersenbein (Calcaneus) und sind zwischen diesen und den Mittelfußknochen eingefügt. Talus, Calcaneus und Os naviculare begrenzen mit ihren entsprechenden Gelenkflächen das untere Sprunggelenk (Articulatio talotarsalis), das durch ein kräftiges Zwischenknochenband (Lig. talocalcaneum interosseum) in eine hintere Kammer (Articulatio subtalaris) und eine vordere Kammer (Articulatio talocalcaneonavicularis) geteilt wird. In diesem gemeinsamen Gelenk erfolgen die Umwendebewegungen des Fußes um eine schrägverlaufende Achse, das Heben der inneren (Supination) und der äußeren Fußkante (Pronation).
Die anderen Gelenke zwischen den Knochen der Fußwurzel und die Fußwurzel-Mittelfußgelenke sind als straffe Gelenke (Amphiarthrosen) so gebaut, dass nur ein federndes Wackeln möglich ist. Dagegen können die Grund-, Mittel- und Endgelenke der Zehen gebeugt und gestreckt werden. In den Grundgelenken sind auch Spreizbewegungen möglich. Die große Zehe (Hallux) besitzt nur ein Grund- und Endgelenk (vergleichbar mit dem Daumen der auch nur zwei Glieder besitzt). Bau und Beweglichkeit des Fußes sind dem aufrechten Stand und Gang des Menschen angepasst. Dem entspricht auch die doppelte Gewölbeform des Fußes. Das Skelett ist sowohl in der Längs- als auch in der Querrichtung gewölbt. Das Längsgewölbe verläuft besonders über die Innenseite des Fußes, die Außenseite ist weit weniger gewölbt. Dagegen ist das Quergewölbe vor allem im Bereich der Mittelfußknochen und der angrenzenden Keilbeine ausgebildet. Die Gewölbe werden durch die Form und die Lage der Fußknochen bestimmt sowie durch die Wirkung von Bändern und Muskeln aufrechterhalten. Bei einem normal geformten Fuß ruht somit das Körpergewicht auf der Ferse und den Köpfchen des 1. und 5. Mittelfußknochens, den Teilen der Fußsohle, die auch besonders durch Fettgewebe gepolstert sind. Ein Absinken des Längsgewölbes führt gewöhnlich zu einer Plattfußbildung, während der Spreizfuß durch eine Abflachung vor allem des Quergewölbes bedingt wird. Aus dieser Ausgangslage ergeben sich die Mischformen (Pes valgoplanus). Im Zehenbereich kommt es häufig zur Abweichung der Großzehe Richtung der Kleinzehe (Hallux valgus), insbesondere beim weiblichen Geschlecht.
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