Inhalt:
Meniskusriss
Synonyme
Meniskusläsion, Meniskusriss, Meniskuseinriss, Meniskusruptur, Meniskusschaden
Englisch: meniscus tear
Häufiger Tippfehler: Miniskus
Definition
Eine Meniskusläsion / ein Meniskusriss stellt eine Verletzung von einer der beiden Knorpelscheiben (Menisken) dar, die sich zwischen Oberschenkel- und Schienbeinknochen befinden.
Betrachtet man sich den Knochenbau von Oberschenkel und Schienbein, so stellt man fest, dass sie asymmetrisch zueinander stehen (runder Oberschenkel und gerader Unterschenkel) und mit ihren Gelenkflächen nicht aufeinander passen. Diese Asymmetrie gleicht der Meniskus aus. Der Meniskus besteht aus zwei Faserknorpelscheiben, dem Innen- und dem Außenmeniskus, die man auch auf den beiden Bildern erkennen kann.
Sie dienen wie eine Art „Puffer“, denn sie ermöglichen eine gleichmäßige Druckbelastung, eine gleichmäßige Übertragung der Kraft und helfen dabei, das Kniegelenk zu stabilisieren.
Hinweis OPIS- Buch
Abbildung kann abweichen
zum Shop
Buch "Die optimale Therapie des Meniskusriss"
Wissen verbessert Ihre Heilungschancen.
Dieses Buch informiert über alle konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten mit Vor- und Nachteilen detailliert und laienverständlich beschrieben.
Autoren: Dr. med Nicolas Gumpert u. Dr. med Marc JungermannAls "PDF" oder "Printversion" erhältlich.
__________________________________________________
Verfügbarkeit: sofort lieferbar
Preis: ab 11.90 €*
__________________________________________________
*inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten
![]() |
|
Anatomie der Menisken

- Innenmeniskus und Außenmeniskus
Der Meniskus:
Der Meniskus besteht aus zwei halbmondförmigen Faserknorpelscheiben, die zwischen Ober- und Unterschenkel gelagert sind, um die Inkongruenz der artikulierenden Knochen auszugleichen und somit Stöße gleichmäßig auf den Knorpel des Unterschenkels zu übertragen. Darüber hinaus verteilt der Meniskus die Gelenkschmiere, die insbesondere für den Schutz des Knorpelgewebes verantwortlich ist, da sie veranlasst, dass Knorpelscheiben ohne Reibung übereinander gleiten. Sie versorgt ferner das Knorpelgewebe mit Nährstoffen und ist für den Abtransport von Abfallstoffen aus dem Gelenkspalt verantwortlich.
Auf Schaubild links oben erkennt man den anatomischen Aufbau beider Menisken. In der Mitte werden die beiden Menisken durch die Kreuzbänder getrennt, links neben dem Kreuzband befindet sich der Außenmeniskus (hellblaue Färbung), rechts neben den Kreuzbändern liegt der Innenmeniskus (gräuliche Färbung). und des hinteren Kreuzbandes erkennen. Wie man auch anhand des Schaubildes unschwer erkennen kann, ist das Volumen des Außenmeniskusses deutlich größer als das Volumen des Innenmeniskusses.

- Meniskusunterteilung
An dieser Stelle soll der Meniskus in seinem Aufbau näher beschrieben werden, um über die Beschreibung der Fixierung hinaus die Funktion und mögliche Beeinträchtigungen durch Verletzungen im Bereich der Menisken besser verstehen zu können: Sowohl der Innen-, als auch der Außenmeniskus besteht aus drei Teilen. Der vordere Anteil wird als
- Vorderhorn (1) bezeichnet
- der mittlere Teil als Pars intermedia (2)
- und der hintere Teil als Hinterhorn (3).
Die beiden Menisken sind als C- oder halbmondförmige Strukturen zwischen Femurkondylen (= Oberschenkelgelenkrollen) und der Tibiakopfgelenkfläche (Unterschenkelgleitfläche) gelagert. Sie werden durch die Gelenkkapsel im Rahmen von Verwachsungen fixiert und über deren Gefäße mitversorgt. Auffallend ist, dass der Innenmeniskus fast über die gesamte Länge mit der Kapsel verbunden ist. Aus dieser Erkenntnis heraus ist die Tatsache zu erklären, dass ein Innenmeniskus wesentlich unbeweglicher ist, als der stärker gekrümmte Außenmeniskus. Neben den Außenwandverwachsungen werden sowohl der Innen- als auch der Außenmeniskus zusätzlich an den Endpunkten fixiert. Diese Endpunkte eines Meniskusses nennt man – je nach Lage – Vorder- oder Hinterhorn. Beide „Hörner“ weisen zahlreiche sensible / sensorische Nervenendigungen auf. Faserverbindungen bestehen darüber hinaus auch zwischen dem Innenmeniskus und dem medialen Seitenband.
Im letzten Abschnitt wurde kurz auf die Versorgung der Menisken über die Gelenkkapsel eingegangen. An dieser Stelle soll dies noch differenzierter dargestellt werden. Man unterscheidet morphologisch (= den zellulären Aufbau betreffend) die Meniskusbasis, die in unmittelbarere Verbindung mit der Gelenkskapsel steht (rote Zone) von dem mittleren Meniskusbereich (hellrote Zone) und der weißen Randzone. Durch die rote Zone dringen Gefäße bis in das mittlere Drittel des Meniskusses vor (hellrot gekennzeichnet). Der weiße Rand hingegen weist keine Gefäße auf. Er wird über die Gelenkflüssigkeit (= Gelenkschmiere) versorgt. Diese Erkenntnisse haben große Auswirkungen auf die Heilungschancen verschiedener Meniskusverletzungen. Während für den roten und hellroten Bereich aufgrund der Versorgung durch die Gefäße gute Heilungschancen bestehen, ist ein Meniskusriss im Bereich des weißen Randes wesentlich schwieriger zu therapieren. Eine Heilung im eigentlichen Sinn (Wiederherstellung eines unverletzten Meniskus) ist in dieser Zone nicht möglich.
Da der Knorpel einen wichtigen Bestandteil des Kniegelenkes darstellt, der insbesondere durch zerrissene / eingerissene Menisken geschädigt werden kann, soll an dieser Stelle auf die Funktion des Knorpels eingegangen werden:
Der Knorpel stellt ein Stützgewebe dar, welches aus wasserereichen Knorpelzellen (= Chondrozyten) und so genannten Interzellulärsubstanzen (Grundsubstanz, Fasern) besteht. Je nach der Beschaffenheit der Interzellulärsubstanz unterscheidet man zwischen:
- hyalinem Knorpel
- elastischem Knorpel
- Faser- oder Bindegewebknorpel
Während Knorpel in vielen Bereichen des Körpers zu finden ist, ist für den Bereich des Knies der hyaline, aber auch der Faser- oder Bindegewebknorpel (= Gemisch von kollagenem und hyalinem Knorpel) von besonderer Bedeutung. Wenn der Knorpel durch starke Abnutzung oder durch Verletzungen verbraucht wurde, kann der Körper dieses Knorpelgewebe weder reparieren noch neu synthetisieren. Der Mediziner spricht dann vom Krankheitsbild der Arthrose (mehr hierzu finden Sie bei der Begriffserklärung Arthrose).
Im Bereich des Kniegelenkes trägt der Meniskus in besonderer Weise zum Schutz des Knorpels bei. Der Meniskus dämpft Stöße, stabilisiert aber auch in Kooperation mit den Kreuzbändern das Knie in besonderer Weise. In MRT-Videosequenzen konnte nachgewiesen werden, dass insbesondere die Bandverbindungen der Menisken für die Stoßdämpferfunktion benötigt werden. So können gelockerte / gerissene Bandverbindungen unter anderem auch für Meniskusrisse mitverantwortlich gemacht werden, die sich unter Umständen aus oberflächlichen Meniskusrissen entwickeln können. Der gelbe Pfeil deutet auf einen gesunden Meniskus.
Ge-, bzw. zerrissene Menisken zerstören das Knorpelgewebe indem sie die Stoßdämpferfunktion nicht mehr, bzw. nicht mehr in vollem Maße ausüben können. Eine Arthrose des Kniegelenkes als schwerwiegende Konsequenz kann und wird früher oder später auftreten.
Durch Studien konnte belegt werden, dass Meniskusverletzungen unabhängig von ihrer Ursache häufiger im Bereich des Innenmeniskusses auftreten. Dabei ist der Bereich des Hinterhornes besonders Anfällig für Verletzungen (ca. 75% aller Verletzungen des Innenmensikusses betreffen den Bereich des Hinterhornes).
Weitere Informationen zur Anatomie des Meniskus finden Sie auch unter unserem Thema: Meniskus
Aufgaben des Meniskus
In den letzten Abschnitten wurden die Aufgaben der Menisken schon ausreichend beschrieben. Die einzelnen Aufgaben sollen hier allerdings noch einmal in Kurzform dargestellt werden.
Die Menisken im Bereich des Kniegelenkes haben folgende Aufgaben, bzw. Funktionen:
- Die Vergrößerung der Kontaktfläche
- Stabilisation
- Puffer-, bzw. Stoßdämpferfunktion
Vergrößerung der Kontaktfläche:
Das Kniegelenk verbindet den Oberschenkel (= Femur) mit dem Unterschenkel (= Tibia). Da beide Schenkel eine unterschiedliche Struktur und somit auch eine unterschiedliche Gelenkfläche aufweisen, würden sie auch nur eine geringe Kontaktfläche bilden, wenn man sie ohne Kniegelenk und Menisken aufeinander setzen würde. Um dieser Instabilität und Unfunktionalität zu entgehen, entstanden im Rahmen der menschlichen Entwicklung die Menisken, die man – auf handwerklicher Ebene betrachtet – auch als „Unterlegscheiben“ bezeichnen könnte.
Stabilisator:
Stabilisierende Funktionen schreibt man besonders dem Hinterhorn des Meniskusses zu. Er sitzt Bremsklotz ähnlich zwischen Tibia und Femur und verhindert, dass der Schienbeinkopf nach vorne weg gleitet.
Pufferfunktion:
Aufgrund der großen Elastizität, die aus der faserig durchzogenen Knorpelgewebsstruktur der Menisken resultiert, werden Stöße, die vom Ober- auf den Unterschenkel wirken gepuffert. Hier ist der Vergleich zu Stoßdämpfern im Auto angebracht.
Ursachen für einen Meniskusriss
Ursachen für Meniskusläsionen reichen von traumatisch (= unfallbedingt) bis hin zu degenerativ (= durch übermäßige Belastung bedingt). Die prozentuale Verteilung lässt sich im Bereich der Meniskusläsionen in etwa wie nachfolgend beschreiben:
- 50% der Meniskusläsionen sind degenerativer Natur. Sie entstehen im Laufe des Lebens durch vermehrte Beanspruchung, wobei diverse Berufsgruppen wie beispielsweise Profifußballer, Fließenleger, Bergleute, Gärtner, etc., also Menschen mit überwiegend kniender beruflicher Tätigkeit, betroffen sind.
- 40% der Meniskusläsionen entstehen als Folge einer indirekten Gewalteinwirkung (= sekundär traumatische Rissentstehung). Zu indirekten Gewalteinwirkung zählen plötzliche Überstreckungen oder Beugungen des Gelenkes, die unbeabsichtigt die Meniskushinterhörner einklemmen. Wird dann auf den eingeklemmten Meniskus Kraft, beispielsweise in Form einer Drehung des Unterschenkels, ausgeübt, kann der Meniskus ein-, bzw. zerreißen.
- 8% der Meniskusläsionen entstehen durch direkte Gewalteinwirkungen (= primär traumatische Meniskusrisse), beispielsweise durch traumatische Ereignisse in Form von Knochenbrüchen.
- 2% der Meniskusläsionen treten genetisch bedingt auf. Es gibt Menschen mit genetisch bedingten Fehlformen des Meniskusses. Als Beispiel hierfür gilt der so genannte Scheibenmeniskus. Auch Zystenbildungen und vermehrte Kalkeinlagerungen im Bereich der Menisken (= Chondokalzinose) können im Verlauf des Krankheitsbildes zu Meniskusläsionen führen.
Symptome
Patienten mit Meniskusläsionen haben Schmerzen im Bereich des Kniegelenkspaltes und können das Knie häufig nur eingeschränkt bewegen. Die unterschiedlichen Ursachen eines Meniskusrisses sorgen für unterschiedliche Schmerzsymptomatiken: Traumatische Mensikusläsionen (unfallbedingte) werden in der Regel als sehr schmerzhaft empfunden, während sich Läsionen durch degenerative Veränderungen auch im Rahmen einer Untersuchung häufig nur schwer feststellen lassen.
Diverse Untersuchungsmethoden des behandelnden Orthopäden helfen bei der Diagnosestellung, aber auch dabei differentialdiagnostisch andere Erkrankungen auszuschließen (vgl.: Diagnose)
Indikation zur Operation
Nicht jede Form einer Meniskuserkrankung muss operativ behandelt werden. Aus diesem Grund spielt die Diagnostik im Rahmen der Meniskuserkrankungen, inklusive diverser diagnostischer Tests eine große Rolle.
Auch ist die Lage der Meniskusläsion im Hinblick auf die Therapie von entscheidender Bedeutung. Liegt die Läsion beispielsweise im Bereich der Außenzone, so kann ggf. konservativ, beispielsweise in Form von Schienenlagerung und abschwellenden Medikamenten, ggf. in Kombination mit Punktionen und Injektionen therapiert werden.
Stellt der Arzt allerdings eine massive Ruptur, bzw. einen so genannten „Korbhenkel“ (= längs verlaufenden Meniskusriss) fest, so wird in der Regel die Entfernung des abgerissenen Anteils des Meniskusses notwendig. Der abgerissene Teil wirkt sich ansonsten im Gelenk wie ein Fremdkörper aus, der auch den Knorpel in besonderer Weise schädigen wird und frühzeitig das Krankheitsbild der Arthrose bewirken wird.
Risse im Bereich der Kapselgrenze können gegebenenfalls durch die Menikoplexie behandelt werden. Diese Menikoplexie kann man sich wie ein „Antackern“ oder ein „Annähen“ vorstellen. Da der Faserknorpel allerdings nur schwach durchblutet ist, und aus diesem Grund auch nur über wenige Stoffwechselreserven verfügt, können Schäden am Meniskus nur selten „ausheilen“.
Mittlerweile werden nahezu alle Operationen im Bereich des Meniskusses arthroskopisch durchgeführt. Eine arthroskopische Meniskus - Operation ist wesentlich schonender, hilft dabei Folgeschäden zu vermeiden und bei maximaler Ausschöpfung operativer Versorgung möglichst viel Meniskusgewebe zu erhalten.
Grundsätzlich gilt jedoch der Leitsatz:
“Ein Meniskusriss sollte so früh wie möglich repariert werden, um Folgeschäden zu verhindern.”
Um langfristige eine optimale Versorgen der Kniegelenks gewährleisten zu können ist eine dynamische Laufbandanalyse empfehlenswert. Gerne können Sie einen Termin in unserer Praxis in Frankfurt am Main ausmachen.
Meniskusrisstypen

- Meniskusrisstypen
Wie bereits im Rahmen der Therapieformen erwähnt, gibt es unterschiedliche Formen einer Meniskusläsion. Je nach Lokalisation der Verletzung im Meniskus- gewebe können sowohl im Bereich des Innen- als auch des Außen- meniskusses folgende Rissformen unter- schieden:
- Korbhenkelriss (= Längs verlaufender Meniskusriss mit Verschiebung abgerissener Meniskusteile in das Gelenk hinein)
- Querriss (vom freien Rand bis zur Basis)
- Lappenriss im Hinter- oder Vorderhorn (= Eine Kombination aus Längs- und Querriss)
- Horizontalriss (Einriss im Längsverlauf, wobei sich eine Ober- und Unterlippe ausbildet)
- Abriss der Meniskusbasis
Arzt anhand diverser Untersuchungsmethoden, in der Regel durch manuelle Untersuchungen, zu denen auch die Röntgenbilddiagnostik hinzugezogen wird.
Diagnose
Im Rahmen der manuellen Untersuchung überprüft der Arzt die so genannten „speziellen Meniskuszeichen“. Dazu benutzt er bewährte Standardtests, z.B. Standardtests nach Steinmann, Apley – Grinding, Böhler, McMurray und Payr. Hierbei wird in unterschiedlicher Form, beispielsweise in Streck-, Beuge- und Verdrehposition versucht, Oberschenkel- und Unterschenkelgelenkflächen aneinanderzupressen. Im Rahmen der Untersuchungsmethoden kann man dann Verletzungen des Außen- von Verletzungen des Innenmeniskusses unterscheiden. Darüber geben diverse Tests auch Aufschluss über die Lokalisation des Risses. Der Standardtest nach Payr deutet bei Auftritt von Schmerzen auf eine Verletzung im Hinterhornbereiches des Innenmeniskusses hin.
Jede Diagnose eines Meniskusschadens beginnt mit der oben geschilderten manuellen Untersuchung durch den Arzt.
Um diese Diagnose des Meniskusschadens zu bestätigen, werden darüber hinaus weitere Diagnosemethoden hinzugezogen.
- Kernspintomographie / Magnetresonanztomographie (MRT)
Durch anklicken der Überschrift erhalten Sie detaillierte, in der Regel allgemeingültige Informationen im Hinblick auf das MRT. An dieser Stelle soll themenbezogen nur darauf hingewiesen werden, dass mittels Magnetresonanztomographie über 90 % der Meniskusrisse diagnostiziert werden können.
Leider werden einige Risse nicht diagnostiziert oder aber Risse stellen sich unter der Arthroskopie schlimmer dar als auf dem MRT zu vermuten ist.
- Röntgenuntersuchung
Während die Röntgenuntersuchung bei frischen Meniskusverletzungen unauffällig ist und somit im Rahmen traumatischer Schäden kaum Aufschluss gibt, ist sie bei chronischen Schäden (z.B. dauerhafte berufsbedingte Belastung der Menisken) sehr aussagekräftig. Knöcherne Veränderungen werden sichtbar. Damit man darüber hinaus eventuelle knöcherne Begleitverletzungen ausschließen kann, erfolgt eine Röntgenuntersuchung mindestens in zwei verschiedenen Ebenen.
- Sonographie (Ultraschalluntersuchung)
Obwohl die Ultraschalluntersuchung nicht routinemäßig herangezogen wird, da andere Untersuchungsformen aussagekräftiger sind, liefert die Sonographie Hinweise über begleitende Bandverletzungen. So können beispielsweise Verletzungen im Vereich der Seiten- und / oder Kreuzbänder, aber auch im Bereich der Gefäße sichtbar gemacht werden.
- Arthroskopie
Um eine Diagnose abzusichern, kann eine Arthroskopie, also eine Spiegelung des Kniegelenkes durchgeführt werden. Während der Arzt hier genausten den Gelenkinnenraum diagnostizieren kann, besteht der große Vorteil einer Arthroskopie darin, dass unter Umständen sofort operativ behandelt werden kann.
Bei der „Schlüsselloch – Operation“ wird das Knie nur durch einen kleinen Hautschnitt geöffnet. Ein Stab, der mittels enthaltener Kamera Bilder aus dem Gelenkinnenraum auf einen Bildschirm im OP überträgt, wird durch diesen kleinen Schnitt in das Kniegelenk eingebracht. Ein weiterer kleiner Schnitt ermöglicht das Einführen eines Tasthakens, der die Beschaffenheit von Knorpel, Kreuzband und Menisken testet. Über diesen zweiten Schnitt ist im Anschluss daran das Einführen weiterer Instrumente denkbar, so dass direkt beispielsweise auch frei liegende Meniskusteile entfernt werden können.
In Fällen, in denen operativ behandelt werden muss, werden darüber hinaus zusätzliche Untersuchungen wie beispielsweise EKG und / oder Laborkontrolle von Blutwerten notwendig.
Buch bestellen
Benötigen Sie ausführliche Informationen zu diesem Thema?
An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass zu diesem Thema ein ausführliches Buch verfasst wurde.
Durch das bessere Verständnis des Meniskusrisses steigert sich die Motivation etwas ändern zu wollen und bei der Therapieplanungen aktiv mitzugestalten. Werden Sie zum kompetenten Gesprächspartner für Ihren Arzt.
Abbildung kann abweichen
zum Shop
Buch "Die optimale Therapie des Meniskusriss"
Wissen verbessert Ihre Heilungschancen.
Dieses Buch informiert über alle konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten mit Vor- und Nachteilen detailliert und laienverständlich beschrieben.
Autoren: Dr. med Nicolas Gumpert u. Dr. med Marc JungermannAls "PDF" oder "Printversion" erhältlich.
__________________________________________________
Verfügbarkeit: sofort lieferbar
Preis: ab 11.90 €*
__________________________________________________
*inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten
|
Weiterführende Informationen
|
|
||
|
Beantworten Sie 30 Fragen aus allen Bereichen der Orthopädie und erlernen Sie dabei wichtige anatomische, orthopädische und medizinische Begriffe. |
|
Allgemeine Informationen
- Anatomie Kniegelenk
- Anatomie Kniescheibe
- Arthrofibrose
- Arthroskopie
- Bandverletzung im Kniegelenk
- Baker-Zyste
- Kniearthrose
- Knieprothese
- Kniescheibenbruch
- Kniescheibenluxation
- Meniskus
- Meniskusoperation
- Morbus Osgood-Schlatter
- O-Beine
- Oberschenkelknochen
- Patellaspitzensyndrom
- Schienbein
- Shelf-Syndrom
- Wadenbein
- X- Beine
![]() |
Newsletter abonnieren | ![]() |
Diese Seite als Favorit hinzufügen |
|---|---|---|---|
![]() |
Weitere Fragen zu diesem Thema? | ![]() |
Diese Seite weiterempfehlen |
![]() |
Fehler im Text gefunden? | ![]() |
Ärzte-Empfehlungsliste |













