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Dermatologie

 

Die Dermatologie befasst sich mit den Erkrankungen und Veränderungen der Haut. Vom Ausschlag über die Allergie und Pilzinfektion bis hin zum Tumor wird alles diagnostiziert und behandelt.

Alle Themen im Überblick

Haut

Dauerhaft schöne und gesunde Haut. Erfahren Sie detaillierte Infor- mationen zum Thema Umgang und Pflege Ihrer Haut


Hautkrebs

Das maligne Melanom ist ein hochgradig bösartiger Tumor. Erfahren Sie mehr zum Thema Hautkrebs und Melanom

Neurodermitis

Die Neurodermitis ist eine der häufigsten Erkran- kungen der Dermatologie. Erfahren Sie mehr Informationen zum Thema Neurodermitis


Muttermal

Informationen zum Thema Ursache, Diagnose, Verlauf und Therapie des Muttermal und Leberfleck

 




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Herpes

Viele detaillierte Informa- tionen zum Thema Herpes einfach beschrieben. Mehr Informationen zum Thema Herpes


Psoriasis


Die Schuppenflächte ist eine chronische nicht- infektiöse entzündliche Hauterkrankungen. Mehr unter Psoriasis

 

Basaliom

Der Basaliom ist eine bestimmte Art von Hautkrebs aufgrund häufiger Sonnenein- strahlung.  Basaliom


Windel-dermatitis

Mehr als zwei drittel aller Babys entwickeln eine Windeldermantitis. Erfah- ren Sie mehr zum Thema Windeldermantitis

 

 

weitere Informationen:




Synonyme im weiteren Sinne

Hautheilkunde, Hautkunde
Englisch: dermatology

Definition

Die Dermatologie befasst sich mit den Erkrankungen bzw. Veränderungen der Haut.
Vom Ausschlag (Ekzem), über die Allergie und die Pilzinfektion bis hin zum Tumor wird hier alles diagnostiziert und behandelt.
Auch die Schleimhäute gehören zu dem Zuständigkeitsbereich eines Dermatologen, denn auch hier können Ausschläge und gar Tumoren vorkommen. Die Schleimhäute sind allerdings nicht nur auf Nase und Mund begrenzt, sondern kleiden beispielsweise auch den Magen- Darm- Trakt aus. So unwahrscheinlich es klingen mag, aber auch hier können zum Beispiel Melanome  (eigentlich bösartige pigmentierte Hauttumore) entstehen. Melanome entstehen auf der Haut oft aus den so genannten „Leberflecken“. Diese „Leberflecken“ können auch im Magen vorkommen.
Auch der Bereich der Geschlechtskrankheiten (Venerologie) wird von der Dermatologie umfasst.

Die Dermatologie arbeitet also eng mit den verschiedensten anderen Spezialgebieten der Medizin zusammen. So kann dem Patienten die bestmögliche Behandlung zugesichert werden.

Historie:

Das Wort Dermatologie stammt aus dem Griechischen. Δερματολογία bedeutet Hautkunde.

 

Haut der Hand

Was gehört zur Anamnese in der Dermatologie?

Die Anamnese erörtert die Entstehung und den Verlauf einer Hautveränderung und klärt die Umstände der sozialen oder Familiengeschichte auf, die möglicherweise Bedeutung für die Krankheit und deren Ausbruch haben. Außerdem sollen alle verwendeten Arznei- und Pflegemittel erfasst werden.

Bei einer Anamneseerhebung in der Dermatologie sollte immer beinhaltet sein:

  • derzeitige Symptome:
    Wann, wo und wie begannen diese? Fragestellungen wie „Wie hat sich die Krankheit entwickelt?“ und „Wie äußert sie sich?“ (Juckreiz, Schmerzen,…) sollten geklärt werden.
  • frühere / weitere Erkrankungen:
    Hier sollten andere Krankheiten, an denen der Patient leidet erfasst werden. Besteht z. Bsp. eine Nahrungsmittel- oder Medikamentenallergie? Auch Erkrankungen die früher einmal aufgetreten sind, sollten erwähnt werden. Hierzu zählen neben den Hauterkrankungen auch Erkrankungen die andere Fachgebiete betreffen (Diabetes, Schäden der Leber), da diese Hautkrankheiten hervorrufen können.
  • Medikamentenanamnese:
    Es ist wichtig für den behandelten Dermatologen zu wissen, welche Medikamente sein Patient einnimmt- auch die Dosis, also beispielsweise wie viele Tabletten pro Tag.
  • Soziale und Familienanamnese:
    Eine wichtige Information ist, ob bereits andere Familienmitglieder an den gleichen Symptomen leiden, oder sogar bereits eine Diagnose gesichert ist. So beruht beispielsweise das Auftreten der Schuppenflechte teilweise auf Vererbung. Es sollte dem Arzt alles Relevante über Hobbys, Reisen und Beruf (Umgang mit Chemikalien, z. Bsp. Friseure; Gehäufter Umgang mit bestimmten Stoffen, z. Bsp. bei Bäckern: Mehl usw.).
  • Psychosoziale Anamnese:
    Hierunter fallen sowohl Informationen über Probleme bei der Krankheitsverarbeitung, als auch über soziale bzw. berufliche Probleme.

Auf all diese Fragen sollte dem Arzt möglichst genau Auskunft gegeben werden, um eine richtige Diagnose und die entsprechende Behandlung zu ermöglichen.

 

Wie verläuft eine Untersuchung in der Dermatologie?

Bei einer Untersuchung des Dermatologen / Hautarzt rücken mehrere Aspekte in den Vordergrund. Nicht nur die gesamte Haut wird begutachtet, sondern auch Schleimhäute, Nägel und die Haare werden in Augenschein genommen.

Zu den allgemeinen Untersuchungsmethoden gehören:

Des Weiteren gibt es andere spezielle Untersuchungen, die nur bei Bedarf angewendet werden:

Ein Hautbefund sollte neben einem allgemeinen Haut- und Körperbefund auch immer eine Beurteilung der Oberfläche (trocken, fettig, glatt, faltig), der Farbe und dem Durchblutungszustand, der Konsistenz (derb, straff, weich), sowie der Temperatur und dem Behaarungsmuster beinhalten. Auch über den Allgemeinzustand des Patienten (Ernährungs- und Kräftezustand) sollte berichtet werden.

Wichtige Erkrankungen der Dermatologie

Alle Erkrankungen der Dermatologie, die bereits bei uns erschienen sind finden Sie mit kurzbeschreibung unter Dermatologie A-Z.