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Was ist eine Fingerarthrose?

Synonyme

Arthrose der Fingergelenke, Polyarthrose der Fingergelenke, Fingerendgelenkarthrose, Fingermittelgelenkarthrose, Poly- arthrosis, Polyarthrose, Fingergelenksarthrose

Medizinisch: Herbedenarthrose, Bouchardarthrose

Englisch: polyarthrosis

Definition

Unter einer Polyarthrose versteht man eine schmerzhafte Arthrose (= degenerative = verschleißbedingte Gelenkerkrankung), die gleichzeitig in mehreren oder vielen Gelenken auftritt.
Typisch für eine solche Erkrankung ist, dass die Knorpelschicht, die eigentlich das Gelenk schützen soll, ver- bzw. aufgebraucht wird.

Von einer Polyarthrose sind besonders die Fingerend-, Fingermittelgelenk, bzw. Daumensattelgelenke, aber auch Knie- und Hüftgelenke, sowie die Großzehengrundgelenke können von einer solchen Erkrankung betroffen sein.

Im Rahmen der Arthrose der Fingergelenke unterscheidet man verschiedene Formen. Die Bezeichnung gibt mit ihrem Namen an, auf welche Gelenkbereiche sie sich bezieht.
So bezeichnet man die Arthrose der Fingerendgelenke als Heberden – Arthrose, die Arthrose der Fingermittelgelenke als Bouchard – und die Arthrose des Daumensattelgelenkes als Rhizarthrose.

Der Begriff „Poly“arthrose impliziert, dass von einer Arthrose nicht nur ein einzelnes Gelenk, sondern gleich mehrere betroffen sind.

Was ist eine Fingerarthrose?

Wie bereits erwähnt, versteht man unter einer Arthrose eine degenerative = verschleißbedingte Gelenkserkrankung, in deren Verlauf die Knorpelschicht des Gelenkes verbraucht und nicht mehr neu aufgebaut wird.
Gründe für das Auftreten einer Arthrose sind meist individueller Natur (siehe unten). In der Folge entstehen zunächst belastungsabhängige, später auch Ruheschmerzen. Die auftretenden Symptome variieren je nach betroffenem Gelenk.

Bei Patienten mit einer Heberden – Arthrose, also einer Arthrose der Fingerendgelenke, sind Vorwölbungen in Form von Knötchen an den Fingergelenken bereits in einem sehr frühen Stadium tastbar. Liegt eine Bouchard – Arthrose, also eine Arthrose der Fingermittelgelenke vor, so treten die Knötchen häufig mit einer Gelenkschwellung in Erscheinung.

Im Rahmen einer Daumensattelgelenksarthrose (Rhizarthrose) treten im Anfangsstadium in der Regel zunächst nur belastungsabhängige Schmerzen auf, sodass besonders Tätigkeiten, die ein Zupacken des Daumens erfordern, mit Schmerzen behaftet sind. In späteren Stadien tritt der Schmerz dann auch im Ruhezustand auf und kann unter Umständen bis in andere Bereiche hinein ausstrahlen.
Für diese Form der Arthrose haben wir ein eigenes Thema verfassen. Schauen Sie unter: Daumensattelgelenksarthrose.


Abbildung Fingergelenk

Bei der Herbeden-Arthrose sind die Fingerendgelenke betroffen (vgl rote Kreise).
Bei der Bouchard-Arthrose sind die Fingermittelgelenke betroffen (vgl. blaue Kreise

 

 

 

Ursachen

Die Ursachen für die Entstehung sind unterschiedlich. Während Arthrosen der Fingergelenke auch durch schlecht verheilte gelenknahe Frakturen hervorgerufen werden können und auch eine schlecht verheilte Strecksehnenschädigung als Ursache anerkannt werden kann, spielt der Faktor der Vererbung (genetische Ursache) eine weitaus größere Rolle.

Darüber hinaus leiden überdurchschnittlich häufig Frauen in und nach den Wechseljahren unter einer Arthrose, sodass hier auch hormonelle Komponenten ursächlich in Frage kommen.

Geschlechtsverteilung

Aufgrund der hormonellen Komponente (sieh oben), erkranken Frauen im Verhältnis zu Männern weitaus häufiger an einer Arthrose. Statistisch gesehen liegt die Geschlechtsverteilung bei einem Verhältnis von 10 : 1.

Häufige Begleiterkrankungen

Da die Ursachen für die Entstehung einer Arthrose weniger häufig im Bereich schlecht verheilter Vorerkrankungen (siehe oben), sondern primär im genetischen, bzw. hormonellen Bereich anzusiedeln sind.

Häufig weist ein Patient, der an einer Fingerendgelenksarthrose erkrankt ist auch Symptome im Bereich der Fingermittel- und / oder des Daumensattelgelenkes auf. Darüber hinaus ist nicht auszuschließen, dass von einer Erkrankung auch weitere Körperteile, wie zum Beispiel Knie- und / oder Hüftgelenk oder auch die Wirbelsäule betroffen sind. Dies muss im Einzelfall überprüft und ausgegrenzt werden.

Wenn von einer Arthrose mehrere Gelenke betroffen sind, spricht man von einer so genannten POLYarthrose (poly = viel).

Hinweis

Zu den Begleiterkrankungen einer Arthrose zählen nicht die verschiedenen Formen der rheumatoiden (chronischen) Arthritis, da diese Erkrankungen so genannte Systemerkrankungen des gesamten Bindegewebes darstellen und sich somit nicht nur (wie die Arthrose) einzig auf das Gelenk und das umgebende Gewebe bezieht.

Eine Abgrenzung zwischen diesen beiden Formen kann sich als schwierig erweisen. Besonders im Frühstadium ähneln sich die Symptome sehr stark. Wie bereits oben erwähnt ist das Ausbilden der so genannten Heberden – Knötchen ein Indiz für das Krankheitsbild der Arthrose, das schon im Frühstadium in Erscheinung treten kann.
Diese Knötchen sind für eine rheumatoide (chronische) Arthritis der Endgelenke sehr untypisch. Treten diese Knötchen allerdings nicht in Erscheinung, so kann eine Abgrenzung der beiden Erkrankungen häufig erst in fortgeschritteneren Stadien durch das Hinzuziehen von Laborwerten und Röntgenbildern erfolgen.

Typisch für eine rheumatoide (chronische) Arthritis ist eine Verdickung im Sehnenscheidenbereich des Handgelenkes, häufig auch an den Grundgelenken.

Therapie

Fingergelenksarthrosen werden in der Regel nur dann therapiert, wenn die Erkrankung starke Schmerzen bereitet oder Bewegungen unmöglich werden. Funktionelle Störungen sind dann häufig ein Indiz dafür, dass Gelenksverformungen vorliegen.

Prinzipiell sind drei verschiedene Therapieformen denkbar:

  • Medikamentöse Therapie (konservative Therapieform)
  • Naturheilmittel, besonders ist hierbei die Teufelskralle zu nennen. Die Teufelskralle kann bei leichten Schmerzen allein und bei stärkeren Schmerzen zur Unterstützung der bestehenden Therapie eingesetzt werden. Die Teufelskralle soll die Symptome der Fingerarthrose vermindern.
  • Lasertherapie
  • Gelenksinjektion (konservative Therapieform)
  • Operative Therapie

Da in der Regel nicht operativ eingegriffen wird, ist die oben genannte Reihenfolge meist auch die therapeutische Folge. Dies bedeutet, dass in der Regel zunächst medikamentös therapiert wird und erst wenn dies nicht zur Besserung der Symptomatik führt, der Laser zum Einsatz kommt (hierbei muss erwähnt werden, dass eine Lasertherapie von der egstzlichen Krankenkasse nicht bezahlt wird) und erst danach Gelenksinjektionen vorgenommen werden. Die dritte Maßnahme, also die operative Therapie, wird meist erst dann in Erwägung gezogen, wenn die beiden andern nicht zum gewünschten Ziel geführt haben.

Nachfolgend werden alle vier Therapiemöglichkeiten dargestellt.

Medikamentöse Therapie

Die medikamentöse Therapie impliziert in der Regel eine lokal anwendbare Salben (z.B. Voltaren Emulgel), die in schwereren Fällen durch die Gabe von Medikamente wie Voltaren (Diclofenac) oder Ibuprofen unterstützt werden kann. Der behandelnde Arzt kann mit Ihnen gemeinsam individuell entscheiden, welche Medikamente für Sie am besten sind. Jede Einnahme von Medikamenten kann Nebenwirkungen nach sich ziehen.
Deshalb sollte eine „Kosten – Nutzen – Rechnung“ in jedem Fall erfolgen. Leider führen medikamentöse Verfahren zu keinem dauerhaften Erfolg, daher kommen häufig folgende Verfahren zum Einsatz.


Lasertherapie

Das Wort Laser ist die englische Abkürzung für Light Amplifikation by Stimulated Emission of Radiation. Physikalisch gesehen ist ein Laser lediglich Licht einer bestimmten Wellenlänge, das aber mit dem menschlichen Auge nicht wahrnehmbar ist, trotzdem aber hochenergetisch und somit sehr wirkungsvoll.

Bei Dr. Gumpert wird ausschließlich mit einem Softlaser gearbeitet.

Der Laser besitzt auf den bestrahlten Bezirk eine

  • schmerzdämpfende
  • entzündungshemmende
  • abschwellende
  • gewebeheilende und
  • durchblutungsfördernde Wirkung
  • einen Selbstheilung stimulierenden Effekt

und beschleunigt darüber hinaus den Lymphabfluss.
Dabei kommt es natürlich zu keiner Haut- oder Gewebeverletzung.

Der Laser beeinflusst die Stoffwechselprozesse des bestrahlten Bezirkes und löst dadurch Reparations- und Selbstheilungsvorgänge aus.

Dem Laserlicht wird eine harmonisierende Wirkung auf das bestrahlte Gewebe zugesprochen und ist bei ordnungsgemäßer Handhabung und Einhalten der Sicherheitsregeln praktisch nebenwirkungsfrei.

In der Regel sind für eine Hand ca. 10 Sitzungen notwendig.

Der Laser ist leider nicht im gesetzliche Leistungskatalog abgebildet und muss daher von den gesetzlich versicherten Patienten selbst getragen werden.

Injektionen in das Gelenk

Im Rahmen einer Gelenkinjektion hat der behandelnde Arzt zwei verschiedene Wirkstoffe zu Verfügung:

Bei einer Injektionstherapie spritzt der Arzt eine kleine Menge des Präparates in das betroffene Gelenk.
Cortison wirkt am Ort schmerz- und schwellungslindernd. Patienten, die cortisontypische Nebenwirkungen befürchten, können beruhigt werden, denn aufgrund der kleinen injizierten Menge sind diese cortisontypischen Nebenwirkungen nahezu auszuschließen. Trotzdem sollte eine Cortisontherapie nicht mehrfach durchgeführt werden.
Hinzu kommt, dass eine Cortisoninjektion nicht unbedingt eine dauerhafte Schmerzlinderung, bzw. –freiheit bewirkt. Es gibt Patienten, deren typische Krankheitssymptome nach einem gewissen Zeitraum in Erscheinung traten.

Als Alternative steht die auch natürlicherweise im Knorpel vorkommende Hyaluronsäure zu Verfügung. Hyaluronsäure verbessert den bestehenden Knorpel, wodurch die Entzündungsreaktion aufhört und die Schmerzen sich reduzieren, bzw. aufhören.
Leider sind aufgrund der Kosten eine Hyaluronsäuretherapie der Finger nicht im gesetzlichen Leistungskatalog der Krankenkassen abgebildet, so dass der gesetzlich versicherte Patient, die Kosten der Therapie selbst tragen muss.

Im Orthopaedicum Frankfurt (Dr. Nicolas Gumpert) wird häufig eine Kombination aus einer Lasertherapie mit Hyaluronsäure durchgeführt.

Diese Form der konservativen Therapie kann allerdings nicht allen Patienten angeboten werden. Dies hängt damit zusammen, dass die Grundvoraussetzung für den Erfolg der Therapie darin besteht, dass der Gelenkspalt im Gelenksbereich noch so weit geöffnet sein muss, dass der behandelnde Arzt mit einer Nadel noch die erkrankte Stelle erreichen kann.

Alternativ zur Injektionin das erkrankte Gelenk, kann auch die so genannte Radiosynoviorthese als Therapieform in Erwägung gezogen werden. Prinzipiell ist die Therapieform der Injektionstherapie sehr ähnlich. Der Unterschied besteht darin, dass anstelle von Cortison/Hyaluronsäure eine kuzwirksame radioaktiv strahlende Substanz in das betroffene Gelenk injiziert wird. Diese Substanz bewirkt, dass die veränderte Gelenkschleimhaut im erkrankten Bereich verstrahlt und somit beseitigt wird.

Operative Maßnahmen

Sollten konservative Therapieformen nicht zum erwünschten Erfolg geführt haben, kann der behandelnde Arzt die operative Therapieform in Erwägung ziehen. In der Regel wird eine operative Maßnahme erst dann in Erwägung gezogen, wenn die Beschwerden bereits sehr lange andauern und die Gelenke bereits starke Verformungen aufweisen. Diese Verformungen können so weit führen, dass Gelenke völlig aus der Fingerachse abweichen.

Im Rahmen der operativen Therapie werden in der Regel nicht nur die Heberden – Knötchen abgetragen. Meist findet darüber hinaus eine Entfernung der geschwollenen Gelenkschleimhaut statt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Schmerznerven zu durchtrennen, die das Endgelenk versorgen. Hierbei ist zu beachten, dass die Gefühlsnerven von einer Durchtrennung nicht betroffen sind und somit nur selten Gefühlsstörungen im Bereich der Finger, bzw. Fingerkuppen auftreten.

Bei Patienten, die neben starken Schmerzen bereits starke Verformungen der Gelenke aufweisen, wird in der Regel im Rahmen des operativen Eingriffes das jeweils betroffene Gelenk versteift. Eine Beweglichkeit bleibt in der Regel in den anderen Gelenken bestehen, sodass keine komplette Einsteifung des betroffenen Fingers stattfindet, er also in Teilbereichen noch voll beweglich ist. Die Versteifung des betroffenen Gelenkes erfolgt entweder durch das Einbringen von zwei bis drei kleinen Drähten (sog. Kirschnerdrähten), bzw. durch das Einbringen spezieller Schrauben.

Auch im Bereich der operativen Therapieform müssen Vor- und Nachteile gegenseitig abgewogen werden. So liegt der Vorteil dieser Operationsmethode beispielsweise darin, dass die Beweglichkeit des Endgelenkes erhalten werden kann.
Jedoch muss darauf hingewiesen werden, dass Patienten im Langzeitverlauf die Erkrankung unter Umständen erneut von der Erkrankung betroffen sein können und somit ähnliche Probleme erneut auftreten können. Es ist auch möglich, dass auch nach der Operation über einen längeren Zeitraum hinweg noch Schmerzen auftreten können. Ein operativer Eingriff stellt somit keine Garantie für die Beseitigung der Erkrankung im betroffenen Gelenk dar.
 
Was geschieht mit den eingebrachten Drähten ?
Die im Rahmen der Operation eingebrachten Drähte können erst dann entfernt werden, wenn röntgenologisch sicher gestellt wurde, dass ein kompletter Durchbau der Arthrodese (Gelenkversteifung) stattgefunden hat. Im Rahmen einer kleinen Operation werden die Drähte in der Regel nach 6 bis 18 Monaten entfernt. Wann dies im Einzelfall geschieht, muss individuell entschieden werden.

Eine Alternative zur operativen Entfernung der Drähte stellt die Möglichkeit dar, die Drähte nach der Operation aus der Haut herauszuleiten. Dann können sie ohne weiter Operation und in der Regel bereits nach etwa 6 Wochen entfernt werden. Die Gefahr, dass die gewünschte Versteifung des Gelenkes nicht erfolgt, der operative Eingriff somit scheitert, ist dabei recht hoch.

Risiken

Grundsätzlich gilt für jede operative Therapieform keine Operation ohne Risiko!An dieser Stelle kann allerdings nur exemplarisch auf mögliche Risiken hingewiesen werden. Nur der behandelnde Arzt kann darüber hinaus mit Ihnen gemeinsam individuelle Risiken besprechen und im Rahmen der Therapie berücksichtigen. Ein mögliches Risiko für das Scheitern der Operation besteht darin, dass ein Durchbau der Arthrodese unterbleibt und sich somit keine erwünschte Gelenkversteifung einstellt. Auch die vorzeitige Lockerung der Drähte ist denkbar.

Jeder operative Eingriff birgt die Gefahr für die Entstehung von Infektionen. Während es bei oberflächlichen Infektionen meist ausreicht, wenn eine lokale antiseptische Behandlung in Kombination mit einem Antibiotikum vorgenommen wird, kann bei den selten auftretenden tiefen Gelenkinfektionen eine Revisionsoperation (Zweiteingriff) notwendig werden.

Neben den bereits erwähnten Risiken existiert bei allen operativen Eingriffen im Bereich der Hand das seltene Risiko der Ausbildung einer sog. Sudeck Dystrophie. Hierunter versteht man das schmerzhafte Anschwellen der Hand, wodurch die Beweglichkeit der Hand infolge der Störung der Feindurchblutung stark eingeschränkt werden kann. Die Ursache für die Entstehung dieses Krankheitsbildes ist weitgehend unbekannt.

Narkose

Welche Narkose (Anästhesie) kommt bei diesem Eingriff zur Anwendung ?
Weit verbreitet ist die sog. Plexusanästhesie, wenn Operationen im Beriech der Hand durchgeführt werden. Hierbei wird ein Betäubungsmittel in ein Nervengeflecht der Achselhöhle injiziert, die nach etwa 30 bis 45 Minuten den gesamten Arm betäubt.

Neben kleineren operativen Eingriffen ist die Plexusanästhesie auch für größere Operationen geeignet. Positiv hervorzuheben ist hierbei das deutlich geringere Anästhesie – Risiko und auch die Tatsache, dass der Patient bereits unmittelbar nach der Operation wieder nahezu funktionsfähig ist. Während der Arm noch über Stunden hinweg betäubt ist und somit auch die Schmerzen nahezu ausgeschaltet werden können, ist er ansprechbar und kann beispielsweise essen und trinken.

Da der Patient mit dieser Form der Anästhesie die Operation voll wahrnehmen würde, besteht die Möglichkeit der Injektion eines leichten Schlafmittels. Der Patient verschläft dann die Operation, was allerdings nicht mit dem Narkoseschlaf der Vollnarkose verwechselt werden darf.

Nachbehandlung

Was passiert mit dem Finger nach der Operation? Der operierte Finger wird in den ersten Tagen nach der Operation verbunden. Darüber hinaus wird zwecks Schmerzdämpfung sowohl der operierte Finger im Bereich des Mittel- und Endgelenkes als auch das gesamte Handgelenk ruhig gestellt. Wenige Tage nach der Operation bezieht sich die Ruhigstellung dann in der Regel nur noch auf das operierte Gelenk.

Verläuft die Heilung wie geplant, so beträgt die Ruhigstellung etwa sechs Wochen. Dies ist jedoch unter Umständen individuell verschieden und verlängert sich in der Regel mit dem Auftreten von Komplikationen.



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