Inhalt:
Diagnose der Arthrose
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Lesen Sie auch:
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- Arthrose Symptome
- Arthrose Ursachen
- Sie sind hier: Arthrose Diagnose
- Arthrosestadien
- Arthrose Verlauf
- Arthrose Therapie
- Arthrose Operation
Wie wird eine Arthrose diagnistiziert?
Röntgen, MRT, CT, Arthroskopie
Die Diagnose einer Arthrose wird meistens aus dem klinischen Bild durch den Arzt gestellt. Kommt der Patient zum Arzt und klagt über Schmerzen an den häufig betroffenen Gelenken:
- Fingergelenke (Fingerarthrose)
- Fußzehengelenke (Fußzehengelenkarthrose)
- Hüftgelenke (Hüftarthrose)
- Schultergelenke (Schultergelekarthrose)
- Kniegelenke (Kniegelenkarthrose)
muss der Verdacht auf eine Arthrose des entsprechenden Gelenks gestellt werden. Der Arzt (in der Regel Facharzt für Orthopädie) wird nach der Krankenbefragung (Anamnese) und der körperlichen Untersuchung eine Röntgenaufnahme anfertigen lassen. Die Körperliche Diagnose/ Untersuchung des Patienten besteht in der Inspektion der entsprechenden Gelenke. Dabei wird sich angeschaut, ob das Gelenk geschwollen oder deformiert und ob die Haut gerötet ist. Danach erfolgt die körperliche Untersuchung die im Betasten des Gelenkes besteht. Des Weiteren bewegt der Arzt das Gelenk des Patienten durch und achtet auf Schmerzen, die der Patient angibt sowie auf Blockaden und Bewegungseinschränkungen.
Einen sichereren Hinweis liefert meistens nur eine Röntgenaufnahme des betroffenen Gelenks. So gibt es vier klassische Zeichen, die das Röntgenbild zeigen sollte:
Diagnose Gelenkspaltverschmälerung: über oder fehlbelastete Gelenke nutzen sich ungleichmäßig durch die durchgeführten Bewegungen ab. Der Gelenkspalt verschmälert sich, diese Verengung kann im Röntgenbild durch zwei eng aufeinanderstehende Knochenränder gesehen werden.
Diagnose Subchondrale Sklerosierung: das abgenutzte Gelenk, das weiterhin fehlbelastet wird versucht den abgenutzten Gelenkspalt in irgendeiner Form zu ersetzen, um eine alternative Stabilität des Gelenkes zu ermöglichen. Kurz unterhalb des Gelenkknorperls kommt es zu einer Ausbreitung eines knochenähnlichen Materials, das subchondrale Sklerosierung genannt wird. Begleitet wird dieses Vorgang von:
Geröllzysten, dem dritten radiologischen Erkennungsbild der Arthrose.
Sogenannte Osteophyten, die ebenfalls in einigen Verläufen im Röntgenbild zu sehen sind, deuten auf einen vermehrten Knochenbildungsprozess hin. Diese vier Zeichen sind typisch, kommen meistens bei schweren Verläufen der Arthrose vor, können aber auch fehlen (z.B. in Stadium 1, siehe Arthrosestadien). Nur die Hälfte der Patienten mit radiologischen Zeichen einer Arthrose klagen unter Schmerzen.
Alternativ zum Röntgenbild kann auch ein Ultraschall zur Diagnose des Gelenkes durchgeführt werden. In seiner Genauigkeit und Differenzierung unterliegt es allerdings der Röntgenaufnahme, da außer der Gelenkspaltverschmälerung meistens kein der oben genannten Zeichen im Ultraschall gesehen wird. Weitaus deutlicher ist eine Magnetresonanztomographie, die zunehmend an Bedeutung auch in der Diagnostik der Arhtrose gewinnt. Sie wird meistens jedoch nicht zur Primärdiagnose eingesetzt, sondern vielmehr zur genaueren Untersuchung wenn durchgeführte Röntgenaufnahmen keinen eindeutigen Hinweis auf eine Arthrose liefern. Das MRT kann u.a. auch Nerven und Muskelbeteiligungen darstellen, die entsprechende Schmerzen verursachen können.
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Fast jeder Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens an Arthrose. |
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