Schulterarthrose

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Synonyme

Schultergelenkarthrose, Omarthrose, Defektarthropathie, Schultergelenkverschleiß, Arthorse Schulter

Definition

Die Schulterarthrose (Omarthrose) gehört zu den verschleißbedingten Schultererkrankungen. Charakterisiert ist die Schulterarthrose durch einen Knorpelverbrauch im Schulterhauptgelenk. Im Gegensatz zur Kniearthrose und Hüftarthrose kommt sie deutlich seltener vor. Die Ursache hierfür ist, dass die Schulter kein gewichttragendes Gelenk ist. Ihre knorpeligen Gelenkflächen werden nicht den Belastungen wie am Kniegelenk oder Hüftgelenk unterworfen. Dennoch kommt die Schulterarthrose im Alter regelmäßig vor. Dies konnten anatomische Untersuchungen zeigen.

Bekannte Ursachen für die Schulterarthrose sind mechanische Überlastungen, Schäden an der Rotatorenmanschette (Muskel- und Sehnenmantel, der das Schultergelenk bewegt und stabilisiert), Zustände nach Operationen, Entzündungen und Unfälle. Bei den meisten Patienten die unter einer Schulterarthrose leiden bleibt die Ursache jedoch unklar. Man spricht in diesen Fällen von einer primären Schulterarthrose bzw. primären Omarthrose.

Die Beschwerden sind eher uncharakteristisch und äußern sich in Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen der Schulter. Die Diagnose wird über Röntgenaufnahmen der Schulter gestellt. Sowohl konservative als auch operative Behandlungsverfahren (Schulterprothese) kommen in Betracht (s.u.).


Schulteroperationen im Orthopaedicum Frankfurt

Das Schultergelenk gehört zu den kompliziertesten Gelenken des menschlichen Körpers. Daher erfordert die Behandlung von Schultergelenkeserkrankungen viel Erfahrung.

Dr. Nicolas Gumpert (Buchautor von drei Büchern über die optimale Behandlung von Schultererkrankungen und Gründer dieses Internetportals) und sein Kollegen behandeln im Orthopaedicum Frankfurt sehr viele Schultererkranungen auf konservative und operative Weise.

Welche Therapieoption die langfristig besten Ergebnisse erzielt, kann nur nach Zusammenschau aller Informationen (Untersuchung, Röntgenbild, Ultraschall, MRT, etc.) beurteilt werden.

Schulterspezialist
Lassen Sie sich von den Experten im Orthopaedicum Frankfurt beraten.

Schulteroperationen im Orthopaedicum Frankfurt
Dr. Nicolas Gumpert
Oeder Weg 2-4
60318 Frankfurt am Main
Tel.: 069 558098

Zur Homepage:
Orthopaedicum Frankfurt (Dr. Nicolas Gumpert)
Weitere Informationen zur Schulteroperation im Orthopaedicum Frankfurt


Anatomie Schultergelenk

  1. Oberarmkopf (Humerus)
  2. Schulterhöhe (Acromion)
  3. Schultereckgelenk
  4. Schlüsselbein (Clavicula)
  5. Rabenschnabelfortsatz (Coracoid)
  6. Schultergelenk (Glenohumeralgelenk)

Anatomie der Schulter

Das Schultergelenk (Glenohumeralgelenk) wird aus dem Oberarmkopf (Humeruskopf) und der Schulterpfanne (Glenoid) des Schulterblattes (Scapula) gebildet. Der Oberarmkopf hat eine 6-mal größere Gelenkfläche als die korrespondierende Fläche der Gelenkpfanne.
Ein dadurch erreichbarer enormer Bewegungsumfang des Schultergelenkes ist nur durch die geringe knöcherne Gelenkführung möglich. Bei den meisten anderen Gelenken ist die knöcherne Führung deutlich stärker ausgebildet (z.B. Hüftgelenk). Dieser Stabilitätsmangel wird durch einen komplexen Muskel-, Sehnen- und Bandapparat kompensiert. Das präzise Zusammenspiel und die empfindliche Balance der beteiligten Muskeln (v.a. Rotatorenmanschette) bewirken, dass der Oberarmkopf in jeder Armposition korrekt mit der Schultergelenkpfanne in Kontakt steht.

Häufigkeit

Verschleißbedingte Schultererkrankungen kommen oft vor. Häufiger als die Schulterarthrose sind Erkrankungen der Muskel- und Sehnenstrukturen des Schulternebengelenkes (Schulterdaches). Hier sind insbesondere die Erkrankungen des Rotatorenmanschettenriss, Kalkschulter (Tendinosis calcarea) und das Impingementsyndrom zu nennen. Untersuchungen zeigten, dass die Häufigkeit (Prävalenz) von Schulterbeschwerden 8% und mehr betragen kann. Verschleißbedingte Veränderungen des Schulterhauptgelenkes (Glenohumeralgelenk) kommen bei ca. 30% der Menschen vor.

Diagnostik

Beginnende Schulterarthrose bei Rotatorenmanschettenriss
  • Röntgen

Zur Diagnose einer Schulterarthrose (Omarthrose) benötigt man Röntgenbilder in 2 Ebenen (a.-p. und axial).

Aus anatomischen Gründen muss der Strahlengang der Röntgenröhre 30° nach außen positioniert werden, um den Schultergelenkspalt gerade zu treffen. Das ist wichtig um eine Gelenkspaltverschmälerung im Anfangsstadium als relativ frühes Arthrosezeichen erkennen zu können. Früher als auf der a.-p.-Aufnahme (Schulteransicht von vorne) erkennt man die beginnende Gelenkspaltverschmälerung in der axialen Aufnahme (Schulteransicht von oben bei seitlich angehobenem Arm.)

In fortgeschrittenen Fällen zeigen sich die typischen röntgenologischen Veränderungen der Arthrose (Gelenkverschleiß), die sich nicht von anderen Gelenken (z.B. Kniearthrose, Hüftarthrose) unterscheiden.

Es zeigt sich eine vermehrte Weißzeichnung an den Gelenkflächen von Oberarmkopf und Schultergelenkanteil (subchondrale Sklerosierung) als Hinweis auf eine Knochenüberlastung in diesem Bereich, da der Knorpelpuffer nicht mehr ausreichend vorhanden ist.
Später folgen Knochenanbauten (Osteophyten) am Oberarmkopf und Schulterpfanne (Glenoid). Im Endstadium kann es zu einer Verformung (Deformierung) des Oberarmkopfes kommen, der seine kugelige Struktur verliert. Der Gelenkspalt ist bei völligem Knorpelverlust irgendwann nicht mehr abgrenzbar. Liegt gleichzeitig eine schwerwiegende Schädigung der Rotatorenmanschette vor, kann der Oberarmkopf nach oben unter das Schulterdach gleiten (Defektarthropathie), was auf der Röntgenaufnahme gut zu erkennen ist (exzentrische Omarthrose).

  • Sonografie

Im Ultraschall (Sonografie) der Schulter kann die Schulterarthrose nicht diagnostiziert werden. Ihren Stellenwert besitzt die Sonografie in der Darstellung der Weichteile (Muskeln, Sehnen, Bänder). Von besonderer Bedeutung ist sie als zuverlässiges Diagnoseinstrument zum Erkennen von Rotatorenmanschettendefekten (Rotatoremmanschettenriss). Ihr Erkennen ist für die weitere Therapiegestaltung mitentscheidend.

  • Magnetresonanztomografie (MRT) / Computertomografie (CT)

Für die Diagnose der Schulterarthrose werden diese Verfahren nicht routinemäßig eingesetzt. Für die Planung einer Schulterprothese und zum Ausschluss anderer Erkrankungen sind sie jedoch von großer Bedeutung.

--> Weiter zum Thema Ursache der Schulterarthrose

Hyaluronsäurebehandlung im Orthopaedicum Frankfurt

Dr. Nicolas Gumpert (Buchautor von mehreren Büchern rund um das Thema Arthrose und Gründer dieses Internetportals) hat sich im Orthopaedicum Frankfurt auf die Behandlung der

  • Kniearthrose
  • Hüftarthrose
  • Sprunggelenksarthrose
  • Facettenarthrose (Rückenschmerzen)
  • Fingerarthrose und Daumensattelgelenksarthrose

mit Hyaluronsäure spezialisiert.

Erfahren Sie mehr über die Behandlung mit Hyaluronsäure und besuchen Sie Dr. Nicolas Gumpert in seiner Praxis.

Orthopaedicum Frankfurt (Dr. Nicolas Gumpert)
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Mehr Informationen zur Behandlung mit Hyluronsäure: Hyaluronsäure im Orthopaedicum Frankfurt

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Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 06.05.2012