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Vergiftung und Verätzung

Vergiftung

Besonders bei kleineren Kindern kommt es teilweise vor, dass es im Haushalt zu Vergiftungen kommt. Grund ist entweder die Einnahme von elterlichen Medikamenten oder von chemischen Stoffen, wie Spülmittel, Waschmittel, Reinigungsmittel und Farben. Sobald die Eltern diesen Vorgang bemerken, ist dem Kind das entsprechende Mittel sofort wegzunehmen und außer Reichweite aufzubewahren. Es muss immer davon ausgegangen werden, dass das Kind eine gewisse Menge des Stoffes bereits zu sich genommen hat. Auch wenn das Kind dieses verneint (evtl. aus Angst vor Ärger), muss in diesem Fall immer das Schlimmste befürchtet werden. Ein Arzt ist immer zur Rate zu ziehen. Dieser wird die Behandlung dann nach dem eingenommenen Stoff oder Medikament richten.

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Wer bin ich?
Meine Name ist Sven Daum. Ich bin Facharzt für Anästhesie und auf die orthopädische Schmerztherapie spezialisiert. 

Um in der Schmerztherapie erfolgreich behandeln zu können, bedarf es einer gründlichen Untersuchung, Diagnostik und Erhebung der Krankengeschichte.
Gerade in unserer sehr ökonomisierten Welt, bleibt zu wenig Zeit, um die komplexen Erkrankungen der Orthopädie gründlich zu erfassen und damit eine zielgerichtete Behandlung einzuleiten.
In die Reihe der "schnellen Schmerzmittelverschreiber" möchte ich mich nicht einreihen und versuche erstmal die Ursache der Schmerzen zu finden.

Welche Therapie nachhaltig die besten Ergebnisse erzielt, kann nur nach Zusammenschau aller Informationen (Untersuchung, Röntgenbild, Ultraschall, MRT, etc.) beurteilt werden.

Sie finden mich bei:

  • Lumedis - Orthopaeden
    Kaiserstraße 14
    60311 Frankfurt am Main

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Neben der Art des Stoffes ist auch die bereits vergangene Zeit sehr wichtig. Ist noch nicht viel Zeit vergangen, kann durch ein erzeugtes Erbrechen beim Kind der Stoff noch aus dem Körper befördert werden. Ist schon einige gewisse Zeit vergangen, kann noch versucht werden, mit Hilfe von Magenspülungen den Giftstoff herauszubefördern. Bei ätzenden oder schäumenden Chemikalien sollte kein Erbrechen induziert werden, da es zu Verätzungen und zu schäumenden Atembehinderungen kommen kann. Im schwersten Fall muss durch eine Hämodialyse (Blutwäsche) versucht werden, die absorbierten Giftstoffe aus dem Blut zu filtern. Auf jeden Fall muss das Kind zur Beobachtung im Krankenhaus verbleiben, da entsprechende Wirkungen auch erst Stunden später nach einer Einnahme erfolgen können. Das wichtigste Kriterium gerade für Eltern ist Chemikalien und Medikamente für Kinder unzugänglich aufzubewahren.

Verätzung

Meistens an Arbeitsplätzen aber auch zeitweise im häuslichen Umfeld kommt es zu Verätzungen der Haut verschiedener Körperregionen. Ursache sind entweder zur Reinigung verwendete ätzende Chemikalien, die aus Unachtsamkeit mit der Haut in Berührung gekommen sind, oder aber unter Hobbyrestauratoren der Hautkontakt mit ätzenden Abbeizstoffen.

Im Falle von Verätzungen sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, da es sein kann, dass entsprechend viele Hautschichten zerstört wurden und eine Hauttransplantation notwendig wird. Als Erstmaßnahme sollte man sofort den ätzenden Stoff versuchen unter fließendem Wasser von der Haut zu entfernen. Nach Reinigung sollte eine sterile Abdeckung der Haut erfolgen, bevor ein Arzt aufgesucht wird.

Kommt es zu einer Augenbeteiligung muss unverzüglich mehrere Minuten das Auge gespült werden. Da die meisten Haushalte vermutlich keine Augenwaschflasche haben, sollte das Auge unter Umständen mit Gewalt aufgehalten und unter dem fließenden Wasser ausgespült werden. Danach ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen bzw. ein Notarzt zu verständigen. Auch kann es durch Einatmen zu Verätzungen der Atemwege kommen. In diesem Fall sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Eine Verätzung der Luftwege macht sich bemerkbar durch Husten und ein brennendes und stechendes Gefühl der oberen Luftwege.

Weiterführende Informationen

Weitere interessante Informationen finden Sie unter:

Autor: Dr. Nicolas Gumpert
Veröffentlicht: 14.12.2010 - Letzte Änderung: 06.07.2021
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