Die Narkose

Synonyme im weiteren Sinne

Allgemeinanästhesie, Betäubung, Bewusstlosigkeit, (künstliches) Koma

Englisch: anesthesia

Definition Narkose

Als Narkose bezeichnet man einen künstlich herbeigeführten Zustand der Bewusstlosigkeit. Die Narkose wird durch Medikamentengabe herbeigeführt und dient dazu therapeutische und/oder diagnostische Maßnahmen durchzuführen, ohne dass Schmerzempfindungen entstehen.

Ablauf einer Narkose

Der Ablauf einer Narkose gliedert sich in drei Stadien:

  1. Vorbereitung des Patienten auf die Narkose
  2. Durchführung der Narkose
  3. Aufwachen aus der Narkose und Nachkontrolle.

Zur Vorbereitung auf eine Narkose (sog. Allgemeinanästhesie) gehört im weiteren Sinne auch das Aufklärungsgespräch, welches der Anästhesist vor der Narkose mit dem Patienten führt. Hierbei sollen mögliche Risiken für die Narkose aufgedeckt werden. Diese können z.B. in Vorerkrankungen des Herzens oder der Erkrankungen der Lunge bestehen. Auch verschiedene Blutwerte wie z.B. die Gerinnung des Blutes und die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu transportieren (Sog. Hämoglobinwert) werden vor einer Narkose kontrolliert. Wichtig ist, dass der Patient den Narkosearzt auf bestehende Allergien hinweist. Von Bedeutung sind vor allem: Allergische Reaktionen auf bestimmte Medikamenten (z.B. Penicillin), Allergie gegen Sojaprodukte und Pflasterallergie. Kommt es beim Patienten zum Zurücklaufen von Mageninhalt (sog. Reflux), z.B. nachts, so sollte er auch das erwähnen.

Um in der Nacht vor der Operation/ Narkose einen entspannten und ausreichenden Schlaf zu gewährleisten, kann ein Schlafmittel verordnet werden. Hierbei handelt es sich meist um ein Benzodiazepin wie z.B. Tavor (Lorazepam). Ein weiteres Medikament kann zur Beruhigung unmittelbar (jedoch mindestens eine halbe Stunde) vor der Operation eingenommen werden. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein Benzodiazepin, meist Dormicum (Midazolam). Auch wenn im Allgemeinen auf ein striktes Verbot von Essen, Trinken und Rauchen vor der Operation zu achten ist, so darf die Tabletteneinnahme doch mit einigen wenigen Schlücken Wasser erfolgen.

Besteht eine übermäßige Angst vor der Operation können im Vorfeld auch gegebenenfalls Homöopathika vor Operationen eingenommen werden, um u.a. die Angst zu lindern oder das Thromboserisiko positiv zu beeinflussen.

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Die Vorbereitungen auf die Narkose werden in der Regel durch eine Pflegekraft (häufig mit Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivmedizin) durchgeführt. Ziel der Vorbereitung vorder Narkose ist vor allem die ständige Kontrolle der Vitalwerte:
Das EKG leitet kontinuierlich die Herzaktionen ab, eine Blutdruckmanchette am Oberarm misst den Blutdruck, ein Clip am Finger gibt kontinuierlich Rückmeldung über den Sauerstoffgehalt im Blut.
Um Medikamente und Flüssigkeit direkt in die Blutbahn injizieren zu können, muß zuvor eine Vene punktiert werden, um einen dauerhaften venösen Zugang zu legen. Dies geschieht häufig an beiden Unterarmen.
Die Narkoseeinleitung beginnt mit der Gabe von reinem Sauerstoff, den der Patient einige Minuten über eine Maske einatmet. Da sich die Lunge des Patienten nach dem Einschlafen durch das Narkosemittel eine kurze Zeit nicht mit Sauerstoff füllen, dient diese Gabe von reinem Sauerstoff als Puffer.

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Man spricht von präoxygenieren. Zunächst wird bei der Narkose über die Venenverweilkanüle ein starkes Schmerzmittel gespritzt. Hierbei handelt es sich um ein Opioid, häufig Fentanyl oder Sufentanyl. Die Wirkung äußert sich zunächst durch eine gewisse Benommenheit und Schläfrigkeit, was jedoch im Allgemeinen als angenehm empfunden wird. Alsdann spritzt der Anästhesist das eigentliche Narkosemittel (sog. Hypnotikum) – das gängigste Mittel der Narkose ist Propofol. Der Schlaf tritt hierauf hin in weniger als einer Minute ein. Die Atmung wird nun durch den Anästhesisten oder die Pflegekraft übernommen:

Hierzu wird mittels eines Druckbeutels Luft über eine Mund-Nasen-Maske in die Lunge gepumpt. Wenn bei dieser Form der Beatmung keinerlei Schwierigkeiten auftreten, wird ein sogenanntes Muskelrelaxans gespritzt. Dies erleichtert zum einen die nun folgende Intubation und erleichtert in vielen Fällen auch das operieren in sofern, als dass die Muskeln weniger angespannt sind. Um während der Dauer der Operation eine maschinelle Beatmung während der Narkose gewährleisten zu können, gibt es im Allgemeinen zwei Möglichkeiten, Luft in die Lungen zu pumpen.
Zum einen eine sogenannte Larynxmaske, die durch einen aufblasbaren Gummiring den Eingang zur Luftröhre abschließet.
Zum anderen ein Plastikschlauch (sog. Tubus), der mittels Intubation in die Luftröhre eingeführt wird. Während die Larynxmaske für den Mund-Rachenraum schonender ist, bietet die Beatmung über einen Tubus den besseren Schutz vor dem Überlauf von Mageninhalt in die Lunge.

Nach erfolgreicher Platzierung der Larynxmaske bzw. Intubation, gilt es den Schlafzustand (Narkose) während der Operation aufrecht zu erhalten. Hierzu wird entweder kontinuierlich Narkosemittel über die Venenverweilkanüle appliziert (ebenfalls meist Propofol) oder kontinuierlich über die Atemluft in die Lungen gegeben. Im ersten Fall spricht man von TIVA (Totale intravenöse Anästhesie), im zweiten Fall von Inhalationsnarkose. Häufig verwendete Inhalationsnarkotika sind Desfluran, Sevofluran und Isofluran. Die Schmerzfreiheit wird durch wiederholte oder kontinuierliche Gabe des Opioids über die Venenverweilkanüle gewährleistet.
Während der gesamten Narkose überwacht der Anästhesist die Vitalfunktionen des Patienten:

Wie tief die Narkose ist, kann über die Kontrolle der Hirnströme festgestellt werden. Hierbei werden durch Elektroden an Stirn und Schläfe die Gehirnströme und damit die Schlaftiefe abgeleitet (sog. BIS-Monitoring).
Während der Ausleitung der Narkose, beginnt der Patient wieder selbstständig zu atmen. In diesem Moment wird der Tubus bzw. die Larynxmaske herausgezogen.
In den Stunden nach der Narkose bzw. Operation werden weiterhin Blutdruck, Blutsauerstoffgehalt und Herzaktionen kontrolliert. Im Krankenhaus geschieht dies im sog. Aufwachraum.

Wie gefährlich ist eine Narkose?

Seit dem Beginn der ersten Operationen unter Narkose hat sich einiges in der modernen Medizin getan. Daran, dass die Narkose an sich prinzipiell nicht ungefährlich ist, ändern neue Methoden jedoch nichts. Denn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Entwicklungen der letzten Jahrzehnte bleibt die Narkose ein risikoreicher medizinischer Eingriff, bei dem sich Risiken und Komplikationen nicht vollständig ausschließen lassen. Weltweit werden, innerhalb der Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation, jährlich etwa 230 Millionen Operationen mithilfe einer Vollnarkose durchgeführt, Tendenz steigend. Bei der Menge an Operationen bleiben Komplikationen nicht aus.

Komplikationen, welche in einen Zusammenhang mit der Narkose gebracht werden können, wurden in Studien untersucht. Eine europäische Studie konnte 0,69 auf 100.000 Todesfälle konkret in den Bezug mit anästhesiologischen Maßnahmen bringen. Zu diesen Maßnahmen zählt auch die Narkose.

Insgesamt ist die Mortalitätsrate, also der Anteil an Personen, der wegen einer Narkose stirbt, relativ gering. Der Anteil an Personen, die wegen Komplikationen während der Operation sterben, welche nicht in den anästhesiologischen Bereich fallen, ist wesentlich größer.
Eine Studie aus den Vereinigten Staaten lässt die prozentuale Verteilung der Gründe für den Tod der Patienten erkennen. Der Hauptgrund an einer Narkose zu versterben, ist laut dieser Studie zu 46,6% eine Überdosierung des Narkosemittels. Knapp dahinter sind 42,5% der Todesfälle auf Nebenwirkungen des Narkosemittels zurückzuführen. Nur 3,6% der Todesfälle stehen laut der Studie im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft. Bei der Interpretation dieser Zahlen sollte berücksichtigt werden, dass diese die anästhesiologische Maßnahmen als Grund für das Versterben der Patienten angeben. Selbst bei älteren Patienten oder Personen mit relevanten Begleiterkrankungen in schlechtem Zustand sind die Todesfälle im geringem Bereich einzuordnen (27/100.000 – 55/100.000).

Abgesehen von den seltenen Todesfällen gibt es andere Komplikationen, die bei einer Vollnarkose auftreten können.

Seltene Komplikationen bei einer Narkose sind Blutergüsse, beziehungsweise stärkere Blutungen, die durch das Einspritzen von Narkosemitteln entstehen können und einer medizinischen Behandlung bedürfen. Infektionen, die durch einen vorhandenen Katheter entstehen und beispielsweise für das Auftreten einer Sepsis verantwortlich sein können, sind extrem selten. Das gleiche gilt für Nervenschäden, die sich nach der Operation durch ein Taubheitsgefühl, Schmerzen und Bewegungsunfähigkeit bemerkbar machen können.

Eine häufigere Komplikation sind Schäden, welche durch die Lagerung während der Operation hervorgerufen werden können. Diese Komplikationen machen sich meist durch vorübergehende Lähmungen und leichte Hautschäden bemerkbar, welche sich jedoch in den meisten Fällen nach einigen Tagen zurückbilden. Wie bei den meisten Medikamenten treten teilweise auch bei den Narkosemitteln allergische Reaktionen auf. Meist treten jedoch nur leichte allergische Reaktionen, in seltenen Fällen ein allergischer Schock, auf, der intensivmedizinisch behandelt werde muss.

Eine gefürchtete Komplikation bei einer Narkose ist Übelkeit und Erbrechen nach einer Narkose, da es die Gefahr der Aspiration (Einatmen) von Erbrochenem birgt. Wenn Speichel oder Erbrochenes eingeatmet wird, können leicht Infektionen der Atemwege entstehen und die Patienten müssen überwacht und behandelt werden. Die Vorfälle sind dank neuer medizinischer Techniken und Verfahren in den letzten Jahren zurückgegangen, können dennoch auch heutzutage noch auftreten. Die Häufigkeitsraten der letzten Jahre liegen bei etwa einem Fall von Aspiration auf 2000-3000 Operationen, wobei die Zahl bei Schwangeren mit 1/1000 etwas höher ist.

Eine häufige Komplikation nach der Operation ist Heiserkeit und Schluckbeschwerden, die durch die Intubation hervorgerufen werden und sich in den meisten Fällen von selbst wieder zurückbilden. Durch die Intubation kann es außerdem zu Schäden an Zähnen kommen, bis hin zu einem Zahnverlust.

Sehr selten kommt es außerdem zu dem Krankheitsbild der malignen Hyperthermie, einer Stoffwechselentgleisung, die zu einem extremen Anstieg der Körpertemperatur führt.

Eine Komplikation, welche große Sorge vieler Personen ist, welchen eine Narkose kurz bevor steht, ist, dass man die Operation trotz Narkose mitbekommen könnte (medizinisch: Awareness). Da eine solche Erfahrung in 10%-30% der Fälle schwere psychische Folgen nach sich ziehen kann, sind die Sorgen nicht unbegründet. Die Häufigkeit mit der dieses Phänomen auftritt, liegt jedoch bei etwa 0,1% bis 0,15%, und ist damit sehr gering.

Insgesamt sind lebensbedrohliche Komplikationen, die in Verbindung mit der Narkose gebracht werden können, erfreulich selten. Dennoch können auch mit hochmodernen anästhesiologischen Verfahren Komplikationen nicht verhindert werden und führen in einigen Fällen sogar zum Tod des Patienten. Dies liegt unter anderem daran, dass heutzutage Operationen an Patienten durchgeführt werden, deren Allgemeinzustand durch schwere Begleiterkrankungen als schlecht einzustufen ist. Bei Bedenken vor einer Operation wegen einer nötigen Vollnarkose sollten diese bei der Anästhesiesprechstunde vor der Operation angeführt werden.

Lesen Sie mehr zu den Themen: Narkose Nebenwirkungen und Anästhesie Komplikationen

Nebenwirkungen einer Narkose

Die Nebenwirkungen einer Narkose können sich ganz unterschiedlich äußern und sind von vielen anderen Faktoren abhängig. Treten während oder nach einer Operation Komplikationen auf, ist das nicht zwangsläufig auf die Narkosedurchführung zurückzuführen. Das Risiko von Komplikationen bei einer Narkose orientiert sich u.a. an den eventuellen Vorerkrankungen des Patienten und ist erhöht mit zunehmendem Lebensalter. Schäden nach dem Eingriff oder Sterblichkeit bedingt durch die Narkose selbst sind mit einem sehr niedrigen Prozentsatz beziffert.

Mögliche Probleme, die auftreten können, betreffen beispielsweise die Atmung. Zunächst kann sich das Einführen der Hohlsonde (Tubus) in die Luftröhre als schwierig gestalten, wenn Schwellungen oder Blutungen die Sicht auf die Strukturen behindern. Desweiteren kann es zur sog. Aspiration kommen, also das Eindringen von Fremdkörpern wie hochgewürgte oder erbrochene Speisereste in die Atemwege. In dem Fall können diese verlegt werden, was eine akute Erstickungsgefahr für den Patienten bedeutet, oder nachträglich eine Lungenentzündung verursachen. Dennoch verläuft eine Aspiration selten tödlich, da verschluckte Fremdkörper endoskopisch entfernt werden und mit einer Antibiotikatherapie späteren Entzündungen vorgebeugt werden kann.

Ist die Narkose nicht tief genug oder die Reizung der Atemwege durch die Intubation zu stark kann ein sog. Bronchospasmus auftreten. Dabei verkrampft sich instinktiv die glatte Muskulatur in den Wänden von Luftröhre und Bronchien, was die Luftwege verengt. Patienten mit bekannten Lungenerkrankungen (z.B. Asthma, COPD) stellen eine besonders häufig betroffene Gruppe dar. Abhilfe verschaffen muskelentspannende bzw. bronchienerweiternde Medikamente sowie erhöhte Beatmungsdrücke.
Um einen Laryngospasmus handelt es sich, wenn die Muskulatur des Kehlkopfs verkrampft und die Stimmritze verschlossen wird. Eine Atmung ist nicht mehr möglich und die Folgen eines Sauerstoffmangels drohen. Zu dieser Komplikation kommt es eher während der Narkoseausleitung, also wenn der Tubus wieder aus der Luftröhre entfernt wird. Mittels Maskenbeatmung kann Sauerstoff verabreicht werden, verstopfende Sekrete müssen entfernt werden und im Notfall kommt ein Muskelrelaxans zum Einsatz, welches die Muskulatur des Kehlkopfs entspannt.

Andere mögliche Komplikationen betreffen das Herz-Kreislauf-System. Durch die Wirkung des Narkosemittels stellen sich u.a. die Blutgefäße weit, was zu einem Abfall des Blutdrucks führen kann, und das Herz schlägt in geringerem Ausmaß. Während dieser Umstand einem gesunden Patienten nicht viel ausmacht, kann ein geschwächter Patient mit vorerkranktem Herz-Kreislauf-System sehr stark darauf reagieren. Behandelt wird ein rapider Blutdruckabfall mit Infusionen zur Flüssigkeitsgabe, um das Blutvolumen zu erhöhen, sowie Medikamenten, die verengend auf Blutgefäße wirken. Eventuell auftretende Herzrhythmusstörungen werden mit entsprechenden Substanzen (Antiarrhythmika) wieder behoben. Einzelne Extrasystolen, also zusätzliche Herzschläge im normalen Rhythmus, sind gelegentlich zu verzeichnen, aber bieten keinen Grund zur Sorge. Eine größere Gefahr geht von Herzinfarkten während des Eingriffs aus, die eher bei herzkranken Patienten auftreten. Die Folge von Operationsstress, Blutmangel und Unterversorgung der Herzmuskulatur kann im schlimmsten Fall zu einem Herzstillstand führen, der sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen erfordert. Um das Risiko dafür möglichst gering zu halten, sind eine vorherige medikamentöse Behandlung von vorgeschädigten Patienten und eine regelmäßige Blutdruckkontrolle zu empfehlen.

Der von einigen Menschen gefürchtete Zustand während einer Operation ist die „intraoperative Wachheit“ (Awareness), bei welcher der Patient danach Erinnerungen an Wörter bzw. Sätze oder Empfindungen wie Schmerz, Panik oder Angst hat. Die Häufigkeit ist mit 0,1-0,2 % beziffert und in den meisten Fällen werden bestehende Erinnerungen als nicht belastend empfunden. Nur vereinzelt kommt es zu schwerwiegenden psychischen Störungen als Folge dieser Erfahrung. Das Risiko eines solchen Wachheitszustands ist erhöht bei niedriger dosierten Narkosemitteln im Hinblick auf etwaige Vorerkrankungen, verlängerter Atemwegsicherung, der Gabe von Muskelrelaxantien, einem technischen Defekt der verantwortlichen Gerätschaften, aber auch auf Patientenseite der vorangegangene Missbrauch von Alkohol, Drogen oder Schlafmitteln. Um mögliche Wachzustände auszuschließen werden bereits Überwachungssysteme verwendet, welche elektrische Hirnaktivität und Wahrnehmungsfähigkeit des Gehörs registrieren.

Allergische Reaktionen gelten auch als mögliche Komplikation, die jedoch eher selten eine Rolle spielen. Am häufigsten sind Muskelrelaxantien die Ursache, aber auch Narkosemittel, Antibiotika oder Latexhandschuhe sind in der Lage eine allergische Reaktion auszulösen. Äußern kann sich diese als einfache Hautrötung, verengte Bronchien sowie in einem anaphylaktischen Schock mit Kreislaufzusammenbruch als Folge. Das weitere Vorgehen beschränkt sich auf die Entfernung des auslösenden Allergens und die Gabe von Flüssigkeit und Medikamenten zur Stabilisierung des Patienten.

Eine sehr seltene Komplikation ist die sog. Maligne Hyperthermie. Dabei handelt es sich um eine vererbte Erkrankung, die erstmals bei der Gabe von Narkosemitteln zum Vorschein kommt und als lebensbedrohlich gilt. Es kommt zu einer Überaktivierung der Muskelfasern, die unkontrolliert Energie verbrauchen, was zwangsläufig zu einem Anstieg des Kohlendioxids, einer Temperaturerhöhung und einer Übersäuerung im Körper führt. Entsprechende Symptome sind Muskelstarre, Herzrasen sowie Stoffwechsel- und Organversagen, was letztendlich zum Tod führt. Bei Verdacht auf eine solche Veranlagung können zuvor Tests durchgeführt oder auf auslösende Substanzen verzichtet werden. Im Ernstfall kommt „Dantrolen“ zum Einsatz, was die Sterblichkeit sehr drastisch gesenkt hat in den letzten Jahren.

Lesen Sie mehr zu den Themen: Nebenwirkungen einer Narkose und Nachwirkungen einer Vollnarkose

Narkose beim Zahnarzt

Betäubung und Narkose spielen auch in der Zahnmedizin eine wichtige Rolle. Bei größeren Eingriffen, die evtl. auch über einzelne Zahnbehandlungen hinausgehen, muss mit entsprechenden Verfahren für Schmerzfreiheit gesorgt werden. Die Notwendigkeit einer Narkose kann aber auch durch sehr ängstliche Patienten gegeben sein, die sich nicht bei vollem Bewusstsein einer zahnärztlichen Untersuchung oder kleineren Behandlungen unterziehen möchten. Es gibt verschiedene Arten der zahnmedizinischen Anästhesie. Welche davon zum Einsatz kommt, entscheiden der bevorstehende Eingriff und wenn möglich auch der Wunsch des Patienten. Man unterscheidet grob die Lokalanästhesie, die Oberflächenanästhesie, die Sedierung und die Vollnarkose.

Die häufigste Anwendung beim Zahnarzt findet die Lokalanästhesie. Dabei handelt es sich um eine örtliche Betäubung, die im Bereich von Nervenenden stattfindet und das Bewusstsein nicht beeinflusst. Das Anästhetikum wird mittels einer Spritze am gewünschten Ort eingespritzt. Innerhalb der Lokalanästhesie unterscheidet man noch zwischen der Infiltrationsanästhesie und der Leitungsanästhesie. Untergeordnet existieren noch die intraligamentäre und intraössäre Anästhesie.
Bei der Infiltrationsanästhesie wird die Lösung nahe der Zahnwurzel oder unter die Schleimhaut injiziert. Auf diese Weise können einzelne Zähne, der umgebende Knochen und die darüber liegende Haut, z.B. Mundschleimhaut oder Gesichtshaut, betäubt werden. Diese Variante wird besonders im Oberkiefer angewendet.
Im Bereich des Unterkiefers ist die Leitungsanästhesie eine beliebte Wahl. Dabei wird das Lokalanästhetikum nah am Nervenstamm platziert, um das gesamte Versorgungsgebiet dieses Nervs schmerzunempfindlich zu machen. Im Unterkiefer betrifft das in der Regel den „N. alveolaris inferior“, also frei übersetzt den Nerv der Unterkieferzähne. Analog dazu ist bei Zahnbehandlungen am Oberkiefer der sog. Oberkiefernerv (N. maxillaris) betroffen.
Soll nur ein einzelner Zahn betäubt werden, kann dies mit der o.g. intraligamentären Methode erfolgen. Das Medikament wird in diesem Fall direkt an der Wurzel in den Halteapparat des Zahns eingeführt und findet sozusagen selbst seinen Weg durch den Knochen zur Wurzelspitze. Das umliegende Gewebe wird dabei verschont.
Intraössär, d.h. in den Knochen zwischen zwei Zahnwurzeln, wird heutzutage eher selten ein Lokalanästhetikum verabreicht, da das erhöhte Infektionsrisiko und das Verfügen über bessere Alternativen dagegen sprechen.
Weniger invasiv gestaltet sich die Oberflächenanästhesie. In Form von Spüllösungen, Salben oder Sprays wird nur die oberflächige Mundschleimhaut betäubt. Diese Methode kann nützlich sein, um den Einstichschmerz einer evtl. folgenden Injektion einzudämmen, was besonders bei Kindern indiziert ist, oder für kleinere Behandlungen am Zahnfleisch.

Als weitere Alternative kommt eine Sedierung in Frage. Der Patient wird mittels beruhigend wirkender Substanzen (Sedativum) meist in Kombination mit Schmerzmitteln (Analgosedierung) in einen Dämmerschlaf versetzt, in dem er weder Angst noch Schmerz empfindet. Die Verabreichung (Applikation) erfolgt über Venen in die Blutbahn (intravenös). Sedativa haben jedoch auf Dauer einen Gewöhnungseffekt und ein Abhängigkeitspotential. Außerdem ist nach der Sedierung mit Fahruntüchtigkeit zu rechnen. Im Gegensatz dazu ist eine Vollnarkose viel aufwändiger und birgt größere Risiken. Der Patient muss während des Eingriffs künstlich beatmet und dauerhaft überwacht werden. Die Erholungsphase nach einer Allgemeinanästhesie ist länger und Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen sind keine Seltenheit. Die Zeit nach der Behandlung, in der auf Essen und Trinken verzichtet werden muss, ist letztendlich abhängig vom Eingriff selbst und der gewählten Anästhesieform. Diese Vorsichtsmaßnahme soll den Mundraum vor Verletzungen schützen und dem Verschlucken von Speiseresten oder Flüssigkeiten vorbeugen.

Lesen Sie mehr zum Thema: Lokalanästhesie in der Zahnmedizin

Narkosegas

Narkosegase, medizinisch auch Inhalationsanästhetika genannt, werden für die Einleitung und Aufrechterhaltung einer Vollnarkose genutzt. Ziel dieser Medikamente, ist das Ausschalten des Bewusstseins, der Schmerzwahrnehmung, der Reflexmechanismen, sowie der Muskelrelaxation. Ein weiterer Effekt der Narkosegase ist eine gewollt hervorgerufene Erinnerungslücke über alles, was während der Verabreichung der Gase passiert (Amnesie).

Es gibt einige unterschiedliche Stoffe, welche in Deutschland als Narkosegas benutzt werden. Unterschieden werden können zwei Substanzgruppen, welche sich in ihrem Aggregatzustand bei Zimmertemperatur unterscheiden. Xenon und Lachgas sind bei Zimmertemperatur gasförmig wogegen die sogenannten volatilen Anästhetika in flüssiger Form vorliegen und über einen Verdampfer verabreicht werden müssen. Die üblichen Mittel in dieser Substanzgruppe sind Isofluran, Sevofluran, sowie Desfluran.

Die Wirkung von Narkosegas lässt sich auf eine hohe Bindung an fetthaltigen Stoffen (Lipophilie) zurückführen. So können die Gase nach dem Einatmen gut in das Blut übergehen und lassen sich in ihrer Konzentration kontrolliert steuern. Die Gase reichern sich vorwiegend in fetthaltigen Geweben, wie dem Gehirn, an. Dies ist von Vorteil, da die zu kontrollierenden Mechanismen des Bewusstseins von dort gesteuert werden und somit die Wirkung des Narkosegases schnell eintritt. Der genaue Wirkmechanismus von Narkosegas ist nicht vollständig geklärt. Es werden jedoch Reaktionen an den Zellwänden sowie an Ionenkanälen diskutiert und vermutet.

In der modernen Anästhesie werden meist verschiedene Narkosemittel eingesetzt, um die Nebenwirkungen eines Stoffes durch ein anderes Medikament zu minimieren.

Die Nebenwirkungen von Narkosegas lässt sich nicht verallgemeinern, da diese von Wirkstoff zu Wirkstoff unterschiedlich sind. Alle Stoffe haben jedoch gemeinsam, dass sie eine lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung mit einhergehender, ansteigender Körpertemperatur (maligne Hyperthermie) als Nebenwirkung hervorrufen können. Trotz der Seltenheit dieser Nebenwirkung ist sie eine sehr gefürchtete Komplikation jeder Narkose unter Inhalationsanästhetika. Andere Nebenwirkungen sind die dosisabhängige Schädigung des Herzmuskels, der Gefäße sowie der Atemwege. Durch eine Elimination in der Leber können außerdem Leberschäden hervorgerufen werden.

Das Narkosegas wird, sofern die Operation beendet ist, und der Patient wieder geweckt werden soll, durch Abatmen des Gases aus dem Körper entfernt.

Narkose bei Kindern

Kinder dürfen in Deutschland bis 14 Jahren nur mit Einwilligung der Eltern narkotisiert werden. Im Alter von 14 bis 18 können Kinder selbstständig über die Durchführung einer Narkose entscheiden sofern der aufklärende Arzt keine Zweifel an der dafür nötigen Reife des Kindes hat. Da Kinder medizinisch nicht als „kleine Erwachsene“ gesehen werden dürfen, gibt es bei der Narkose einige Besonderheiten zu beachten. Zusätzlich unterscheidet man noch zwischen drei Untergruppen: Frühgeborenen, Neugeborenen und Säuglinge sowie Kleinkinder, Schulkinder und Jugendliche. Der Anästhesist muss seine Instrumente und die Dosierung der Narkotika an die körperlichen Merkmale anpassen. Beispielsweise kleinere Lungen und enge Luftwege, eine geringere Herzleistung und eine längere Verweildauer von Medikamenten im Körper aufgrund niedrigerer Leber- und Nierenleistung. Speziell bei Säuglingen wird zusätzlich auf wärmende Unterlagen und Decken oder Wärmelampen zurückgegriffen, da jene bei Raumtemperatur recht schnell auskühlen.

Vorbereitung:

Auch Kinder sollten nüchtern vor einer Narkose, d.h. die letzte Nahrungsaufnahme darf nicht weniger als 6h, die letzte Flüssigkeitsaufnahme nicht kürzer als 2h zurückliegen. Säuglinge können bis zu 4h vorher gestillt werden. Für den Fall, dass die Nüchternheit nicht gegeben ist, gibt es die „rapid-sequence-induction“ (RSI). Dabei werden Vorgänge der intravenösen Narkoseeinleitung modifiziert mit dem Ziel eines schnelleren Ablaufs, um die Gefahr am Mageninhalt zu ersticken möglichst klein zu halten. Ggfs. können über eine Magensonde Speisereste entfernt werden. Bei Kindern wird zusätzlich zur vorherigen Sauerstoffgabe (Präoxygenierung) eine milde Beatmung zwischen der Muskelentspannung mittels sog. Relaxantien und dem darauffolgenden Einführen der Beatmungssonde (Intubation) empfohlen, da Kinder früher einen Sauerstoffmangel erleiden als Erwachsene.

Narkoseeinleitung:

Bei Kleinkindern ist eine beliebte Form die Inhalationseinleitung. Das Kind atmet im Beisein seiner Eltern das Narkosemittel (z.B. Sevofluran) durch eine Maske ein, schläft ein und erst danach kann eine Venenverweilkanüle schmerzfrei gelegt werden. Riskant wird diese Methode, wenn es im Verlauf der Einschlafphase zu Komplikationen kommt und noch kein venöser Zugang vorhanden ist durch den Medikamente schnell verabreicht werden können. Einen schnelleren Wirkeintritt und ein dadurch vermindertes Risiko bietet alternativ die intravenöse Einleitung (z.B. mit Propofol), welche bei Kindern ab 7 Jahren bzw. mit 25 kg Gewicht empfohlen wird. Durch vorherige Betäubung der Einstichstelle (lidocain/prilocainhaltiges Pflaster o. Salbe) sollte das Legen der Kanüle problemlos verlaufen. Bei sehr kleinen und außergewöhnlich ängstlichen Kindern kann die rektale Einleitung zum Einsatz kommen. Dabei wird das Medikament (Methohexital) in das Rektum des Kindes eingeführt. Sobald das Kind den Schlafzustand erreicht hat, kann die Narkose auch anderweitig fortgesetzt werden. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit einer nasalen oder intramuskulären Einleitung. Im Fall der nasalen Narkoseeinleitung wird mittels Spritzen oder Zerstäuber das Medikament über die Nase eingeführt, was eine schnelle und zuverlässige Wirkung verspricht. Im anderen Fall spritzt man den Wirkstoff direkt in einen Muskel. Diese Methode stellt heutzutage eher eine Ausnahme dar und findet hauptsächlich in der Notfallmedizin eine Verwendung.

Wurde die Narkose erfolgreich eingeleitet wird analog zu erwachsenen Patienten ein Muskelrelaxans gespritzt, welches die Muskeln entspannt und das Auslösen von Schutzreflexen wie Husten, Würgen und Erbrechen verhindert während der sich anschließenden Atemwegssicherung (Intubation).

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Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft sollte eine Narkose nur für unbedingt notwendige und unaufschiebbare Eingriffe in Frage kommen. Der zuständige Anästhesist muss im Rahmen jedes Narkoseverfahrens über eine mögliche oder bestehende Schwangerschaft informiert werden und die Patientin umfassend über Risiken und mögliche Komplikationen aufklären. Grundsätzlich unterscheidet man die Notwendigkeit einer Narkose für gynäkologische Eingriffe, wie bspw. in der Geburtshilfe, oder für nicht-gynäkologische Operationen aufgrund bestehender Vorerkrankungen. Mit Ausnahme der ersten 2-3 Schwangerschaftswochen (SSW) gilt bis zur 16. SSW der Einsatz von Narkosemitteln als besonders kritisch für das Kind.

Bei einer schwangeren Patientin müssen bezüglich des Narkoseverfahrens einige körperliche Veränderungen berücksichtigt werden. Beispielsweise gilt eine Schwangere niemals als nüchtern, weshalb eine Beatmung nur über Intubationsschlauch und nicht über eine Beatmungsmaske erfolgen kann um dem Verschlucken von Erbrochenem (Aspiration) vorzubeugen. Außerdem ist zu beachten, dass Narkosemedikamente früher zu wirken beginnen und schneller in ihrer Wirkung nachlassen bei Ausleitung der Narkose. Die Atemwegsicherung kann erschwert sein, weil die Schleimhäute bei Schwangeren besser durchblutet sind und kleinere Verletzungen stärkere Blutungen hervorrufen. Eine ausreichende Sauerstoffversorgung ist zudem unabdinglich für Mutter und Kind, wobei auch eine Überversorgung schädlich sein kann, da die Sauerstoffabgabe an das Kind beeinträchtigt wird.

Zusätzlich ist die Gerinnbarkeit des Blutes gesteigert, was das Risiko für Thrombose oder Embolien erhöht. Das Kind ist im Mutterleib den Betäubungsmitteln auch ausgesetzt, da diese über die Plazenta und die Nabelschnur in den Blutkreislauf des Feten eintreten. Durch eine Vollnarkose sind die Risiken für Komplikationen während der Schwangerschaft wie Fehl- oder Frühgeburten leicht erhöht, während eine PDA (Periduralanästhesie), die für eine schmerzfreie Entbindung öfters zum Einsatz kommt, in der Regel gut vertragen wird. Komplikationen, die während einer PDA auftreten können, sind u.a. plötzlicher Blutdruckabfall, Fieber oder Kopfschmerzen in den Tagen danach durch Reizung der Hirnhäute im Wirbelkanal. Dem Blutdruckabfall kann durch Infusionen entgegen gewirkt werden, die das Blutvolumen im Kreislauf erhöhen. Auf gefäßverengende Substanzen (Vasopressoren) sollte verzichtet werden, da diese die Durchblutung der Gebärmutter verringern und dadurch dem Kind schaden können.

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Narkose bei einer Darmspielgelung

Eine Darmspiegelung (Koloskopie) wird meist in darauf spezialisierten Arztpraxen (Gastroenterologe) oder ambulant im Krankenhaus durchgeführt. Im Laufe der Untersuchung wird ein bewegliches Endoskop in den After eingeführt und von dort aus entlang des Darms vorgeschoben bis zum Übergang in den Dünndarm.

Diese Prozedur ist generell mit wenig Schmerzen verbunden, jedoch wird das Vorschieben des Instruments öfters als unangenehm empfunden. Daher kann der Patient auf Wunsch ein Beruhigungsmittel (z.B. Midazolam) häufig auch in Kombination mit einem Schmerzmittel wie Tramadol über eine Spritze erhalten. Diese Kombination bezeichnet man als Analgosedierung. Diese äußert sich als eine Art Dämmerschlaf, währenddessen u.a. keine äußerliche Beatmung notwendig ist im Unterschied zur Narkose. Mittlerweile kommen auch sog. Kurznarkosen mit Propofol zum Einsatz.

Die Untersuchung gilt generell als sicher und ungefährlich. Erwähnenswert ist jedoch, dass die Wahl einer Sedierung oder Narkose vor einer Darmspiegelung das Risiko für auftretende Komplikationen deutlich erhöht trotz der aufmerksamen Überwachung von sog. Vitalparametern (z.B. Puls, Sauerstoffsättigung, Blutdruck) durch das medizinische Personal. Wird das verwendete Medikament schlecht vertragen, hat dies meist Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System sowie auf die Lunge. Die Entscheidung für eine Anästhesie während der Koloskopie sollte folglich nicht leichtfertig getroffen werden und ist auch noch während der Untersuchung möglich.

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Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 08.01.2018
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