Muskeln

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Übersicht aller Muskeln

  • Muskeln Hier erhalten Sie Informationen über einzelne Muskeln.
    • Muskel Agonist-Antagonist Als Agonist und Antagonist werden in der Medizin Muskeln bezeichnet, die gegensätzliche Bewegungen am gleichen Gelenk ausführen. Dies dient zur Feinabstimmung und Stabilisation der jeweiligen Bewegung.
    • Darmbein-Rippenmuskel Der Darmbein-Rippenmuskel (lat. Musculus iliocostalis) ist ein Skelettmuskel, der zur autochthonen Rückenmuskulatur gehört. Er befindet sich seitlich des Musculus longissimus.
    • Zwischendornfortstazmuskel Die Zwischendornfortsatzmuskeln (lat. Musculi interspinales) sind kurze Muskeln der Wirbelsäule, die die sogenannten Dornfortsätze benachbarter Wirbel verbinden.
    • Zwischenquerfortsatzmuskel Die Zwischenquerfortsatzmuskeln (lat. Musculi intertransversarii) sind eine Gruppe von Muskeln, die zum intertransversalen System der Rückenmuskulatur gehören. Es handelt sich um Muskeln, die die Querfortsätze der Wirbel verbinden und somit der Wirbelsäule Stabilität verleihen.
    • Rippenhebermuskel Die Rippenhebermuskeln (lat.Musculi levatores costarum) werden von einer Gruppe kurzer Skelettmuskeln, die zur Rumpfmuskulatur gehören, gebildet. Beim Menschen sind 12 solcher Muskelpaare ausgebildet.
    • Kaumuskel Der Kaumuskel (Musculus masseter) ist Teil des Kiefergelenks und schließt dieses. Dazu fördert er den Speichelfluss durch Druck auf die Ohrspeicheldrüse.
    • innerer Flügelmuskel Der innere Flügelmuskel gehört zur Kaumuskulatur und schließt den Kiefer durch Anheben des Unterkiefers. Zudem zermahlt er die Nahrung durch eine Vorwärtsbewegung der Unterkiefers.
    • äußerer Flügelmuskel Der äußere Flügelmuskel ist der einzige Kieferöffner. Außerdem bewirkt er eine Mahlbewegung bei einseitiger Kontraktion.
    • Schläfenmuskel Der Schläfenmuskel ist der stärkste Kieferschließer. Zudem kann er den Unterkiefer nach hinten ziehen.
    • Hinterkopf-Stirn-Muskel Der Hinterkopfstirnmuskelt hebt die Augenbrauen und legt die Stirn in waagerechte Falten, das sogenannte Stirnrunzeln. Außerdem bewegt dieser mimische Muskel die Kopfhaut.
    • Schläfen-Scheitel-Muskel Der Schläfen-Scheitel-Muskel zählt zur mimischen Muskulatur. Er spannt die Sehnenplatte des Schädels und zieht damit die Kopfhaut nach hinten.
    • Schneidermuskel Der Schneidermuskel (M. sartorius) gehört zur vorderen Oberschenkelmuskulatur und ist der längste Muskel des Körpers. Er zieht vom äußeren vorderen Becken diagonal über den Oberschenkel zum inneren Unterschenkel.
    • Steigbügelmuskel Der Steigbügelmuskel (M. stapedius) ist ein Mittelohrmuskel. Er schützt das Innenohr vor hohen Schallpegeln, also großer Lautstärke, indem er die Schwingungsfähigkeit des Steigbügels herabsetzt und damit die Schallübertragung verringert. Das Ohr schützt sich damit auch vor der Lautstärke der eigenen Sprache.
    • Spanner des Trommelfells Der Spanner des Trommelfells ist ein Mittelohrmuskel. Er unterstützt den Steigbügelmuskel in seiner Schutzfunktion. Bei Kontraktion spannt der M. tensor tympani das Trommelfell, wodurch der ankommende Schall vermehrt reflektiert und weniger ins Innenohr übertragen wird.
    • Tractus iliotibialis Der Tractus iliotibialis befindet sich an der Außenseite des Oberschenkels. Er bildet eine Bindegewebshülle um die äußere Oberschenkelmuskulatur und besteht aus den Sehnen verschiedener Muskeln.
    • Hodenheber Der Hodenheber zieht den Hoden in Richtung Bauchdecke und hebt ihn dadurch an. Es handelt sich hierbei um den sogenannten Kremasterreflex. Dieser wird durch Reizung der Haut der Oberschenkelinnenseite ausgelöst. Außerdem ist der Hodenheber beim Geschlechtsverkehr beteiligt, wobei er den Hoden nach oben zieht und den nahenden Orgasmus anzeigt.
    • Oberlidheber Der Oberlidmuskel zählt zur mimischen Muskulatur und zu den äußeren Augenmuskeln. Er ist zuständig für das Anheben des Oberlides. Eine Muskelschwäche bezeichnet man als Ptosis.
    • Unterschlüsselbeinmuskel Der Unterschlüsselbeinmuskel (M. subclavius) gehört zur Schultergürtelmuskulatur. Er stabilisiert das Schlüsselbein und polstert benachbarte Strukturen. Die Innervation erfolgt durch den Nervus subclavius aus den Rückenmarkssegmenten C5 und C6.
    • Deltaförmiger Muskel Der Deltaförmige Muskel ist zuständig für die Bewegung des Oberarmes im Schultergelenk. Er setzt sich aus drei Teilen zusammen, die unterschiedliche Funktionen haben.
    • Großer Rundmuskel Der große Rundmuskel zählt zur hinteren Schultermuskulatur. Gemeinsam mit dem großen Rückenmuskel steuert er die Retroversion, Innenrotation und Adduktion im Schultergelenk.
    • Kleiner Rundmuskel Der kleine Rundmuskel zählt zu den vier Muskeln der Rotatorenmanschette, einer Muskelgruppe die das Schultergelenk von außen auf allen Seiten umfasst. Er zieht vom Schulterblatt von hinten unten zum Oberarm nach oben außen und steuert daher vor allem die Adduktion, Retroversion und Außenrotation des Armes.
    • Musculus piriformis Der Musculus piriformis macht viele Beschwerden im Bereich des Gesäßes. Lesen Sie alles zum Musculus piriformis.
    • Musculus trapezius Der Musculus trapezius befindet sich im oberen Bereich des Rückens und wurde nach seiner Form benannt. Der Musculus Trapezius besteht aus drei Teilen und ist unter anderem für das Heben der Schultern verantwortlich.
    • Gluteus maximus Der gluteus maximus ist ein ca. 16 cm lang und 4 cm breit und wirkt beim aufrechten Gang im Wechsel mit dem Musculus iliopsoas. Die Funktion des großen Gesäßmuskels besteht in einer kräftigen Streckung des Hüftgelenks. Beim Vorbeugen des Oberkörpers verhindert der große Gesäßmuskel durch starke Kontraktion ein Umfallen.
    • Halbsehnenmuskel Der Halbsehnenmuskel befindet sich auf der Rückseite des Oberschenkels und gehört zur sogenannten ischiokruralen Muskulatur. Er erstreckt sich vom Unterrand des Beckens bis etwa zur Innenseite des Knies, wo er am Schienbein ansetzt. Er beugt und innenrotiert im Kniegelenk und streckt und adduziert im Hüftgelenk.
    • Halbmembranöser Muskel Der halbmembranöse Muskel liegt auf der Rückseite des Oberschenkels und gehört zur dort befindlichen ischiokruralen Muskulatur. Er beugt im Kniegelenk und streckt im Hüftgelenk. Seinen Namen trägt der Muskel aufgrund seiner breiten und dünnen Ursprungssehne.
    • Kammmuskel Der Kammmuskel (M. pectineus) gehört zur Adduktorengruppe des Oberschenkels. Er verläuft vom Schambein am vorderen mittleren Becken zum hinteren Oberschenkel. Seine Funktionen sind vor allem die Adduktion, aber auch die Beugung und Außenrotation im Hüftgelenk.
    • Großer Adduktorenmuskel Der große Adduktorenmuskel ist der größte Muskel der Adduktorengruppe in der Innenseite des Oberschenkels und seine Hauptfunktion ist das Heranführen des Beines an den Körper. Er setzt an der Linea aspera und dem Epicondylus medialis an und kann das Bein daher auch strecken. Er ist an der Bildung des Adduktorenkanals beteiligt.
    • Langer Adduktorenmuskel Der lange Adduktorenmuskel liegt auf der Innenseite des Oberschenkels und zieht bei Kontraktion das Bein in Richtung Körpermitte. Aufgrund seines Verlaufs vom Schambein zur Rückseite des mittleren Drittel des Oberschenkelknochens, kann er auch bei der Flexion und Außenrotation des Oberschenkels mitwirken.
    • Kurzer Adduktorenmuskel Der kurze Adduktorenmuskel liegt auf der Innenseite des Obeschenkels und gehört zur Adduktorengruppe. Seine Hauptfunktion ist die Adduktion, also das Heranführen des Oberschenkels an den Körper. Er kann aber auch bei der Flexion im Hüftgelenk mitwirken.
    • Iliopsoas Der iliopsaos wirkt als Gegenspieler der Bauchmuskeln und Gesäßmuskulatur und ist der stärkte Beuger im Hüftgelenk. Um den Iliopsas zu kontrahieren muss eine Beugung im Hüftgelenk erfolgen. Ein spezielles Gerät ist für diese Muskelgruppe im Kraftsport nicht vorhanden, daher bietet sich eine Übungsform mit dem Expander besonders an.
    • Vierköpfiger Oberschenkelmuskel Der Vierköpfige Oberschenkelmuskel ist der wichtigste Strecker im Kniegelenk. Er setzt sich aus vier Teilmuskeln zusammen und reicht etwa vom oberen Oberschenkel bzw. unterem Becken bis zum oberen Unterschenkel. Er spannt die Patellasehne als Sesambein ein und hält diese dadurch in ihrer Position.
    • Musculus psoas Der Musculus psoas erstreckt sich von dem unteren Rand der letzten Rippe und der Lendenwirbel zum Oberschenkelmuskel und beugt das Bein. Zusätzlich dreht er das Bein nach außen.
    • Musculus sternocleidomastoideus Der Musculus sternocleidomastoideus ist ein Halsmuskel, der aus zwei Anteilen besteht. Er wird auch "Kopfwender" oder "Kopfknicker" genannt, weil er diese Funktionen erfüllt. Des Weiteren gehört er zur Atemhilfsmuskulatur. Der Muskel kann verspannen und somit Schmerzen verursachen. Auch kann er durch eine angeborene Fehlbildung zum Schiefhals (Torticollis) bei Kindern führen.
    • Zweiköpfiger Oberschenkelmuskel Der zweiköpfige Oberschenkelmuskel entspringt mit zwei separaten Köpfen zum einen am hinteren unteren Becken (Hüftgelenk, Tuber ischiadicum) und im unteren Drittel des Oberschenkels. Er setzt am Wadenbeinkopf, also im Bereich des äußeren Knies an und kann so im Kniegelenk Beugen und außenrotieren. Des Weitern zählt er im Hüftgelenk als Strecker und Außenrotator.
  • Armmuskulatur Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema Armmuskulatur. Die Armmuskulatur wird anhand von Bildern und Texten detaillierte und verständlich beschrieben. Es wird Bezug zu allen Bereichen des Krafttrainings und der Sportmedizin genommen.
    • Biceps Bizeps, Biceps, Musculus biceps brachii, Bizepsmuskel, Bizepssehne, Bizepssehnenruptur, Bizepssehnenriss, Riss der langen Bizepssehne, Riss der kurzen Bizepssehne, SLAP-Läsion.
    • Trizeps Der Trizeps stellt als einziger ca. 4 cm dicker und 600 Gramm schwerer Muskel den Antagonist zu den drei Armbeugemuskeln dar. Der Trizeps wird überwiegend bei sportlichen Bewegungen kontrahiert, bei denen ein Gewicht vom Körper weggedrückt wird. Bankdrücken und Nackendrücken sind Beispiele für Druckbewegungen im Kraftsport.
    • Oberarmspeichenmuskel Der Oberarmspeichenmuskel ist ein kräftiger Beuger des Ellenbogengelenks. Er verläuft mit seinem kräftigen, schlanken Muskelbauch in der Mitte des Unterarms entlang. Er stellt die Anatomische Grenze zwischen Beuger und Strecker des Unterarms.
    • Armbeuger Der Armbeuger ist ein doppelt gefiederter, kräftiger Beuger des Ellenbogengelenks. Der Armbeuger liegt als 3 cm dicker und 5 cm breiter Muskel direkt unter dem zweiköpfigen Armmuskel.
  • Bewegungsformen Die einzelnen Bewegungsrichtungen der Arme und Beine sind im Kraftsport elementar für die Kontraktion der Muskeln. Eine Kenntnis über die Bewegungsformen ist daher elementar für gezieltes Krafttraining.
    • Abduktion Die Abduktion ist eine Gelenkbewegung bei dem die Extremitäten vom Körper entfernt werden. Die Abduktion stellt die Gegenbewegung der Adduktion dar.
    • Adduktion Die Adduktion ist die Gegenbewegung der Abduktion und ist durch das Heranfürhren einer Extremität an den Körper gekennzeichnet.
    • Beugung Bei der Beugung wird der Gelnkwinkel verkleiner. Die Gegenbewegung der Beugung ist die Streckung
    • Streckung Bei einer Streckung kommt es zu einer Vergrößerung der Gelenkstellung. Die Streckung ist die entgegengesetzte Bewegung der Beugung.
    • Anteversion Die Anteversion ist eine vorwärtsgerichtete Bewegung der Extremitäten. Die Gegenbewegung zur Anteversion ist die Retroversion.
    • Pronation Die Pronation ist eine Drehung des Gelenks nach Innen. Die entgegengesetzte Bewegung der Pronation ist die Supination.
    • Supination Bei der Supination kommt es Auswärtsdrehung der Gelenks. Die Supination ist die Gegenbewegung zur Pronation.
    • Retroversion Die Retroversion ist die Gegenbewegung zu Anteverion und durch ein Zurückführen der Extremitäten gegennzeichnet.
    • Innenrotation Der Begriff Innenrotation beschreibt eine Drehung des Gelenks um seine Längsachse. Die Richtung der Bewegung zeigt hierbei nach innen. Eine Innenrotation ist nur in sogenannten Kugelgelenken oder Scharniergelenken wie z.B. dem Hüftgelenk möglich.
  • Bauchmuskulatur Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema Bauchmuskulatur. Die Bauchmuskulatur wird anhand von Bildern und Texten detaillierte und verständlich beschrieben. Es wird Bezug zu allen Bereichen des Krafttrainings und der Sportmedizin genommen.
    • Gerader Bauchmuskel Der gerade Bauchmuskel verläuft zu beiden Seiten der Mediallinie des Bauches und ist ca. 40 cm lang. Ein Training des geraden Bauchmuskels ist nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen sinnvoll, da er der Antagonist der tiefen, langen Rückenmuskulatur darstellt.
    • Äußerer schräger Bauchmuskel Die Funktion des äußeren schrägen Bauchmuskels besteht in der Neigung des Achselskeletts. Der äußere schräge Bauchmuskel ist eine vierseitig, ca. 0,7 cm dicke Platte, und der größte aller Bauchmuskeln und liegt am oberflächlichsten. Das Training der äußeren schrägen Bauchmuskulatur erfolgt durch seitliche Liegestütze.
    • Innerer schräger Bauchmuskel Der innere schräge Bauchmuskel liegt als dreiseitiger, ca. 1 cm dicker Bauchmuskel unterhalb des äußeren schrägen Bauchmuskels. Der innere schräge Bauchmuskel fixiert den Rumpf beim Heben und Tragen von schweren Lasten. Ein Training des inneren schrägen Bauchmuskels erfolgt wie auch bei dem äußeren schrägen Bauchmuskel durch seitliche Liegestütze und dem abdominal crunch.
  • Fußmuskulatur Am Fuß gibt es wie an den anderen Körperteilen Muskeln. Diese Fußmuskeln werden unterteilt in die Muskulatur des Fußrückens (Dorsum pedis), der Fußsohle (Planta pedis). Generell werden kurze und lange Muskeln am Fuß unterschieden. Dabei liegen die Muskelbäuche der langen Fußmuskeln am Unterschenkel und nur ihre Sehnen ziehen am Fuß entlang. Die Muskeln am Fuß ermöglichen die verschiedenen Bewegungsausmaße des Fußes und sind auch beteiligt an der Stabilisierung des Fußes.
  • Gesichtsmuskulatur Die Gesichtsmuskulatur besteht aus 26 verschiedenen Muskeln, die zum einen die Mimik steuern und zum anderen Auge und Mund öffnen oder schließen. Man kann die Gesichtsmuskulatur in Ohrmuskulatur, Nasenmuskulatur, Mundmuskulatur, Muskeln der Lidspalte und die Muskeln im Bereich des Schädeldaches.
  • Handmuskulatur Übersicht Die Handmuskulatur wird in drei Gruppen aufgeteilt: die Muskulatur des Daumenballens, der Mittelhand und des Kleinfingerballens. Die Muskeln werden durch den N. medianus und/oder N. ulnaris innerviert. Die Handmuskulatur dient vor allem der Feinmotorik.
  • Oberschenkelmuskulatur Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema Oberschenkelmuskulatur. Die Oberschenkelmuskulatur wird anhand von Bildern und Texten detaillierte und verständlich beschrieben. Es wird Bezug zu allen Bereichen des Krafttrainings und der Sportmedizin genommen.
    • Quadrizeps Der Quadrizeps stellt den größten und kräftigsten Muskel unseres Körpers dar. Der physiologische Querschnitt weist über 180 cm2 und ca. 2 Kg auf. Der Quadrizps ist der meist trainierteste Muskel im Beinmuskeltraining. Durch den hohen physiologischen Querschnitt des Quadrizeps sind entsprechende Anpassungserscheinungen zu erwarten. Im folgenden werden die Funktionen, Innervation, Dehnen und Training des Quadrizeps beschrieben.
    • Bizeps femoris Der zweiköpfige Schenkelmuskel liegt auf der Rückseite des Oberschenkels und zählt zur Flexorengruppe. Die Funktion des bizeps femoris, zweiköpfiger Schenkelmuskel, besteht in einer Beugung und Außenrotation des Unterschenkels im Kniegelenk und einer Streckung und Adduktion im Hüftgelenk.
    • Schneidermuskel Der Schneidermuskel (Musculus sartorius) gehört zur Gruppe der vorderen Oberschenkelmuskeln. Der Schneidermuskel bewirkt eine Beugung und Außenrotation im Hüftgelenk. ImKrafttraining wird der Schneidermuskel nicht gesondert trainiert, vielmehr entwickelt er sich beim Training des Oberschenkelbeugers mit.
    • Semitendinosus Der Semitendinosus befindet sich an der unteren Hälfte des Oberschenkel an der tibilaen Seite (Schienbeinseite). Der M. Semitendinosus bewirkt eine Beugung des Unterschenkels. Zudem fungiert er als Innenrotator des Kniegelenks und Strecker des Hüftgelenks.
    • Semimembranosus Der Musculus semimembranosus (Plattsehnenmuskel) besteht aus einem 5 cm breiten und ca. 3 cm dicken Muskelbauch. Wie auch der M. semitendinosus, bewirkt der M. semimembranosus eine Beugung des Unterschenkels im Kniegelenk. Zudem arbeitet er als Innenrotator des Kniegelenks und Strecker des Hüftgelenks.
    • Adduktoren Adduktoren sind Muskeln die dem Heranziehen von Körperteilen an den Stamm dienen. Adduktoren gibt es am Oberschenkel, am Fuß und an der Hand. Am Oberschenkel können die Adduktoren nochmals in drei Gruppen unterteilbar: Oberflächliche, mittlere und tiefe Adduktoren. An Hand und Fuß gibt es jeweils nur einen Adduktor.
      • Großer Schenkelanzieher Der große Schenkelanzieher (Musculus adductor magnus) ist der größte und kräftigste und am tiefsten liegende Muskel aller Adduktoren im Oberschenkel. Der große Schenkelanzieher übernimmt zudem den Grossteil der Adduktion im Hüftgelenk.
      • Langer Schenkelanzieher Der lange Schenkelanzieher folgt dem Musculus pectineus in der oberflächlichen Schicht der Oberschenkeladduktoren. Die Funktion des langen Schenkelanziehers besteht in einer Adduktion im Hüftgelenk
      • Kurzer Schenkelanzieher Der kurze Schenkelanzieher (Musculus adductor brevis) liegt unterhalb des Kammmuskelsund dem langen Schenkelanzieher. Die Funktion des kurzen Schenkelanzieher besteht in einer Adduktion im Hüftgelenk.
      • Pectineus Der M. pectineus liegt in der Innenseite des Oberschenkels und besteht aus einer vierseitigen, langen Muskelplatte. Der Musculus pectineus wird im Kraftsport durch die Adduktorenmaschine trainiert.
      • Schlankmuskel Der Schlankmuskel ist der längste und schmalste Muskel der Adduktoren im Hüftgelenk. Da es sich beim Schlankmuskel um einen zweigelenkigen Muskel handelt, übernimmt er zum einen die Funktion der Adduktion im Hüftgelenk und zum anderen die Funktion der Beugung (Flexion) im Kniegelenk.
    • Musculus sartorius Der Musculus sartorius, oder auch Schneidermuskel, gehört zur Gruppe der Oberschenkelmuskeln. Er liegt auf der Vorderseite des Beines, und zieht schräg vom Hüftknochen zur Innenseite des Schienbeins. Zu seinen Funktionen zählen die Beugung in Knie und Hüfte. Zusätzlich kann er das Bein an der Hüfte nach außen rotieren und seitlich anheben.
  • Unterschenkelmuskulatur Unterschenkel stellt der Teil des Beines zusammen, welcher sich zwischen Knie und Fuß befindet. Zahlreiche Muskeln ermöglichen Bewegungen in den Freiheitsgraden Streckung (Extension) und Beugung (Flexion), sowie Rotationsbewegungen in geringem Umfang. Im Folgenden werden auch vordere und hintere Unterschenkelmuskulatur mit ihrer Struktur und Funktionen, Kompartmentsyndrom, Schienbeinkantensyndrom und angeborener Klumpfuß beschrieben.
    • Zwillingswadenmuskel Der Zwillingswadenmuskel ist der wichtigste Muskels des Unterschenkels. Der Zwillingswadenmuskel wird besonders bei Srung und Laufbewegungen geforedert.
    • Vorderer Schienbeinmuskel Der vordere Schienbeinmuskel ist der Antagonist des Zwillingswadenmuskels und bewirkt ein Anheben der Fußspitzen in Richtung Kniegelenk. Er wird besonders beim Gehen und Springen benötigt.
    • Schollenmuskel Der Schollenmuskel liegt auf der Rückseite des Unterschenkels.
  • Brustmuskulatur Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema Brustmuskulatur. Die Brustmuskulatur wird anhand von Bildern und Texten detaillierte und verständlich beschrieben. Es wird Bezug zu allen Bereichen des Krafttrainings und der Sportmedizin genommen.
    • Großer Brustmuskel Der große Brustmuskel nimmt den größten Teil der vorderen Brustkorbwand ein und weist drei Ursprungteile auf. Die Funktion des großen Brustmuskels besteht in der Adduktion, Anteversion und Innenrotation des gestreckten Armes. Trainiert wird der große Brustmuskel durch das Bankdrücken oder dem Butterfly.
      • Großer Brustmuskel Der große Brustmuskel nimmt den größten Teil der vorderen Brustkorbwand ein und weist drei Ursprungteile auf. Die Funktion des großen Brustmuskels besteht in der Adduktion, Anteversion und Innenrotation des gestreckten Armes. Trainiert wird der große Brustmuskel durch das Bankdrücken oder dem Butterfly.
    • Kleiner Brustmuskel Die Funktion des kleinen Brustmuskels (M. pectoralis minor) besteht in einem Heranziehen des Schulterblattes an die Rückwand des Brustkorbes und ein Senken des Schultergürtels.
    • Musculus pectoralis major Der Musculus pectorals major (auf deutsch: Großer Brustmuskel) dient zum Anheben, Abspreizen und Einwärtsdrehen des Armes. Er kann auf unterschiedliche Arten trainiert werden, z.B. durch Bankdrücken, Liegestütz oder mit der Butterfly-Maschine.
  • Nackenmuskulatur Die kurzen Nackenmuskeln sind Teil der autochthonen Rückenmuskeln, welche rechts und links neben den Wirbelkörpern der Wirbelsäule liegen. Sie sind für die Haltung und Stabilisation der Wirbelkörper sowie die Bewegung der Wirbelsäule verantwortlich. Vor allem das Kippen des Kopfes nach vorne und das Legen des Kopfes in den Nacken (Reklination) wird durch kurzen Muskeln der Nackenmuskulatur durchgeführt. Zu den kurzen Nackenmuskeln gehören der Musculus rectus capitis posterior minor, der M. rectus capitis posterior major, der M. obliquus capitis superior und der M. obliquus capitis inferior.
  • Rückenmuskulatur Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema Rückenmuskulatur. Die Rückenmuskulatur wird anhand von Bildern und Texten detailliert und verständlich beschrieben. Es wird Bezug zu allen Bereichen des Krafttrainings und der Sportmedizin genommen.
    • Breiter Rückenmuskel Der breite Rückenmuskel (Musculus latissimus dorsi) liegt direkt unter der Hautoberfläche des Rückens und macht den flächenmäßig größten Muskel in unserem Körper aus. Der breite Rückenmuskel wird vorzugsweise mit dem Latissimuszug im Kraftsport trainiert.
    • Großer Rundmuskel Der große Rundmuskel ist besonders beim Gerätturnen als herausstehende „Wulst“ direkt unter der Haut erkennbar. Abgeleitet von der Funktion, wird der große Rundmuskel kontrahiert, wenn ein Gewicht zum Körper gezogen wird
    • Kleiner Rundmuskel Der kleine Rundmuskel (Musculus teres minor) ist ein länglicher, viereckiger Muskel und verläuft über den hinteren Teil der Schultergelenkkapsel. Der kleine Rundmuskel (Musculus teres minor) unterstütz in seiner Funktion den Untergrätenmuskel in einer Adduktion und Außenrotation.
    • Trapezmuskel Der im Bereich des Nackens und oberen Rücken gelegene Kappenmuskel (Musculus trapezius) wird unterteilt in drei unterschiedlich starke Abschnitte. Der absteigende Teil, der besonders im Bodybuilding trainiert wird, hebt die Schultern an. Er verhindert gleichzeitig, dass die Schultern beim Tragen schwerer Lasten zu weit herabhängen. Die Kontraktion des schräg verlaufenden Teils bedingt ein zusammenführen der Schulterblätter. Der aufsteigende Teil ist für die Senkung der Schulter und das Heben des Rumpfes bei fixierten Armen verantwortlich.
    • Schulterblattheber Der Schulterblattheber (Musculus levator scapulae) ist ein schmaler Muskel, der den absteigenden Teil des Kappenmuskels unterstützt. Der Schulterblattheber hebt das Schulterblatt nach vorne oben.
    • Rautenmuskel Der kleine und große Rautenmuskel (Musculus rhomboideus minor et major) bilden eine vierseitige, stark ausgebildete Muskelplatte. Da der Rautenmuskel (Musculus rhomboideus) von außen nicht sichtbar ist, wird ihm im Krafttraining keine große Aufmerksamkeit geschenkt.
    • Obergrätenmuskel Der Obergrätenmuskel weist eine dreieckige, bis zu 2 cm dicke Form auf. Seinen Ursprung nimmt der Musculus supraspinatus von der Obergrätengrube des Schulterblattes. Wie auch der Untergrätenmuskel ist auch der Obergrätenmuskel ein Muskel, dem keine besondere Aufmerksamkeit im Kraftsport geschenkt wird. Lediglich in der Definitionsphase im Bodybuilding wird gezielt auf die Entwicklung einzelnen Muskeln geachtet.
    • Untergrätenmuskel Der Untergrätenmuskel (Musculus infraspinatus) ist ein dreiseitiger, lang gestreckter Muskel. Der Untergrätenmuskel ist in ein Außenrotator. Der obere Anteil des Untergrätenmuskels arbeitet als Heber, der untere als Adduktor der oberen Extremitäten.
  • Schultermuskulatur Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema Schultermuskulatur. Die Schultermuskulatur wird anhand von Bildern und Texten detaillierte und verständlich beschrieben. Es wird Bezug zu allen Bereichen des Krafttrainings und der Sportmedizin genommen.
    • Deltamuskel Der Deltamuskel ähnelt von der Form dem umgedrehten griechischen Delta, und erhält dadurch seinen Namen. Der Deltamuskel (Musculus deltoideus) wird durch den vom Schulterblatt kommenden mittleren Abschnitt zum wichtigsten Heber des Armes
    • Musculus infraspinatus Der Musculus infraspinatus ist Teil der Rotatorenmanschette und dient vor allem der Außenrotation des Oberarmes in der Schulter. Außerdem spannt und stabilisiert die Sehne die Gelenkkapsel des Schultergelenkes. Verletzt werden kann der Musculus infraspinatus durch eine Schulterluxation oder bei einer Rotatorenmanschettenruptur.
    • Musculus serratus Der Musculus serratus bzw. auch M. Serratus anterior genannt ist ein Muskel der Schultergürtelmuskulatur und wird deshalb den oberen Extremitäten zugerechnet. Der M. Serratus bewirkt in seiner Gesamtheit eine Verschiebung der Scapula nach seitlich-vorne. Gerade diese Funktion stellt sich als äußerst wichtig dar, da sie der Rippenerhebung bei feststehendem Schultergürtel als Atemhilfsmuskulatur dient.
    • Musculus subscapularis Der Musculus subscapularis gehört zur Rotatorenmanschette und dient der Innenrotation des Oberarms in der Schulter. Desweiteren spannt und stabilisiert der Muskel die Gelenkkapsel des Schultergelenks. Die Endsehne des Musculus subscapularis schützt die Schulter vor Luxationen.
    • Musculus supraspinatus Der Musculus supraspinatus dient der Außenrotation und Abduktion, also Wegführung, des Armes. Der Muskel zieht von der Fossa supraspinata zum Tuberculum majus des Humerus. Er ist Teil der Rotatorenmanschette am Schultergelenk. Wichtige Erkrankungen des Musculus supraspinatus sind Tendinosis calcarea, das Impingement-Syndrom und der Abriss im Rahmen eines Rotatorenmanschettenabrisses.
    • Rotatorenmanschette Die Rotatorenmanschette bildet das Dach des Schultergelenkes und setzt sich aus vier Muskeln und deren Sehnen zusammen, die vom Schulterblatt zum Tuberculum majus, bzw. zum Tuberculum minus ziehen. Diese vier Muskeln sind: der Musculus infraspinatus, der Musculus supraspinatus, der Musculus subscapularis, der Musculus terres minor. Die Rotatorenmanschette hat wichtige Aufgaben. Sie stabilisiert die Schulter, ist für die Innen- und Außendrehung, sowie z.T für das seitliche Abspreizen des Armes verantwortlich. Tritt ein Rotatorenmanschettenriss ein, reisst der Sehnenmantel dieser Rotatoren, am häufigsten die Supraspinatussehne wegen ihrer anatomisch engen Lage unter dem Schulterdach.
    • Supraspinatussehne Die Supraspinatussehne ist die Ansatzsehne des Musculus supraspinatus. Sie ist besonders anfällig für Verletzungen und deswegen eine häufige Ursache für Schmerzen in der Schulter.
  • Zwerchfell Das Zwerchfell erfüllt lebenswichtige Funktionen in unserem Körper. Es grenzt nicht nur den Brust- von Bauchraum ab und enthält damit wichtige Durchtrittsbereiche für Strukturen aus dem Brust in den Bauchraum und bzw. umgekehrt, es ist auch der wichtigste Atemmuskel, der bei Ausfall meist tödliche Folgen für den betroffenen Patienten hat.
    • Gefäßversorgung Zwerchfell Die arterielle Versorgung des Zwerchfells erfolgt über 4 Äste, die im weiteren ausführlich dargestellt werden.
    • Zwerchfellhochstand Der Zwerchfellhochstand ist bei Säuglingen und Schwangeren physiologisch und sollte sich normal zurückbilden. Er kann einseitig als auch beidseitig auftreten und zu Atemnot, sowie Herzrasen führen. Häufig sind im Erwachsenenalter Organvergrößerungen dafür verantwortlich.
Qualitätssicherung durch: Tobias Kasprak      |     Letzte Änderung: 31.08.2016
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