Bein

Allgemeines

Das Bein, in der medizinischen Fachsprache auch als freie untere Extremität bezeichnet dient vor allem dem

  • Stand und der
  • Fortbewegung.

Es setzt sich aus verschiedenen Strukturen zusammen, die gemeinsam die Fortbewegung ermöglichen.

Funktion

Aufgrund der einzelnen Anteile des Beines ist es dem Menschen möglich aufrecht auf zwei Beinen zu stehen und zu gehen. Dabei spielen die einzelnen Gelenke und die zahlreichen Muskeln eine große Rolle. Diese ermöglichen die Bewegungen in

Die einzelnen Knochen des Beines sind so aufgebaut, dass sie den gesamten Körper im Stand halten können.
Die Nerven dienen neben der Schmerzvermittlung vor allem der Funktion der Muskeln und der Übertragung des sicheren Standes, sodass der Mensch das Gleichgewicht halten kann.

Ich berate Sie gerne!

Um in der Orthopädie erfolgreich behandeln zu können, bedarf es einer gründlichen Untersuchung, Diagnostik und Erhebung der Krankengeschichte.

Gerade in unserer sehr ökonomisierten Welt, bleibt zu wenig Zeit, um die komplexen Erkrankungen der Orthopädie gründlich zu erfassen und damit eine zielgerichtete Behandlung einzuleiten.

In die Reihe der "schnellen Messerzücker" möchte ich mich nicht einreihen.

Ziel jeder Behandlung ist die Behandlung ohne eine Operation.

Welche Therapie nachhaltig die besten Ergebnisse erzielt, kann nur nach Zusammenschau aller Informationen (Untersuchung, Röntgenbild, Ultraschall, MRT, etc.) beurteilt werden.

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  • Orthopaedicum - Frankfurt
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Anatomie

Das Bein besteht aus dem

Die einzelnen knöchernen Strukturen sind durch die genannten Gelenke miteinander verbunden.Das Gesäß besteht aus drei großen Muskeln, welche ebenso dem Stand und Gang dienen wie Ober- und Unterschenkel.

Im Hüftgelenk ist eine

  • Beugung (Flexion) und
  • Streckung (Extension), sowie eine
  • Heranführung (Adduktion) und
  • Wegführung (Abduktion) des Oberschenkels möglich.

Auch eine leichte Innen- und Außenrotation können im Hüftgelenk ausgeführt werden. An das Hüftgelenk schließt sich der größte Röhrenknochen des Menschen an. Dieser wird als Femur (Oberschenkelknochen) bezeichnet. Dessen körperfernes Ende (distal) bildet gemeinsam mit dem Schienbein des Unterschenkels das Kniegelenk aus. Auch in diesem sind Beuge- und Streckbewegungen möglich. Ebenso eine leichte Innen- und Außenrotation.

Der Unterschenkel selbst besteht aus zwei knöchernen Strukturen. Dem Schienbein (Tibia) und dem Wadenbein (Fibula).

  • Dabei hat jedoch das Schienbein die deutlich wichtigere Funktion und trägt maßgeblich zur Statik des Beines bei. Außerdem hat nur das Schienbein eine gelenkige Verbindung zum Oberschenkel.
  • Das Wadenbein hingegen ist sehr viel dünner und hat an seinem Körpernahen Teil nur eine leichte Verbindung zum Schienbein, die jedoch keine größere Funktion übernimmt.

Das Wadenbein selbst dient vor allem als Ursprungs- und Ansatzpunkt verschiedener Muskeln. Am körperfernen (distalen) Ende des Unterschenkels schließt sich das obere Sprunggelenk an. Dieses entsteht durch die gelenkige Verbindung zwischen der Malleolengabel und dem Sprungbein (Talus). Die Malleolengabel wird durch den

  • Außen- und
  • Innenknöchel von Schien- und Wadenbein gebildet.

Im oberen Sprunggelenk ist vor allem die Bewegung des Fußes nach oben (Dorsalextension) und nach unten (Plantarflexion) möglich. An das obere Sprunggelenk schließt sich das untere Sprunggelenk an.

Dieses wird durch die Verbindung zwischen dem Sprungbein (Talus) und den Mittelfußknochen gebildet. In diesem Gelenk findet besonders die Bewegung des Fußinnenrandes nach innen (Supination), bzw. die Hebung des Fußaußenrandes nach außen (Pronation) statt. Daran schließen sich die zahlreichen kleinen Gelenke sowohl des Mittelfußes als auch der Zehen an, welche miteinander in Verbindung stehen und die Feinbewegungen des Fußes ermöglichen. All diese Bewegungen in den Gelenken werden jedoch durch die zahlreichen Muskeln von

  • Ober-,
  • Unterschenkel und
  • Fuß ermöglicht.

Diese einzelnen Muskeln werden durch die verlaufenden Nerven innerviert und dadurch deren Bewegung und somit die Bewegung des gesamten Beines bestimmt. Zudem verlaufen am Bein zahlreiche Gefäße, welche das Bein mit Blut versorgen. Diese stammen aus den großen Beckenarterien und zweigen sich in ihrem Verlauf immer weiter auf, sodass sie letztendlich das gesamte Bein bis zu den Zehen versorgen. Das venöse Blut gelangt auf ähnlichem Wege zurück, also von den Zehen hinauf in die großen Beckenvenen.

Zusammenfassung

Das Bein ist das Hauptorgan zur Fortbewegung des menschlichen Körpers und damit für die Bewältigung des Alltags ein sehr wichtiger Bestandteil.

Es besteht aus zahlreichen Strukturen und beginnt am Gesäß. Über die dann folgenden knöchernen und muskulären Strukturen setzt es sich bis zu den Zehen fort. Damit Gang und Stand möglich sind, müssen sämtliche Strukturen, deren Bewegungen und Verbindungen perfekt aufeinander abgestimmt sein.

Neben den

  • Muskeln und
  • Knochen sind aber auch die
  • Gefäße und
  • Nerven maßgeblich an der Funktion und dem Aufbau des Beines beteiligt.

Die Arterien und Nerven zweigen sich im Becken auf und verlaufen von dort bis hinab zu den Zehen. In ihrem Verlauf geben sie zahlreiche Äste ab und versorgen somit das gesamte Bein. Gegenläufig verlaufen die Venen und Lymphgefäße von den Zehen und enden im Becken, wo das Blut und die Lymphflüssigkeit aus den Beinen gesammelt und weitertransportiert wird.

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Qualitätssicherung durch: dr. N. Gumpert      |     Letzte Änderung: 31.10.2017
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