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Glioblastom Prognose
Prognose
Die Prognose ist sehr ungünstig (infaust), da Glioblastome unbehandelt innerhalb weniger Wochen tödlich verlaufen, und auch maximale Therapie bei Glioblastomen nur zu einer Überlebenszeit von 6 Monaten bis 2 Jahre führt. Die Einjahresüberlebenschance liegt bei 30-40%, die Zweijahresüberlebenschance bei 10%, die Fünfjahresüberlebenschance bei 3%. Durch verbesserte Therapiestrategien mit vermehrter Einbindung von Chemotherapie mit dem Zytostatikum Temozolomid konnte die Zweijahresüberlebenschance bereits auf 26% erhöht werden. Als wesentliche prognostische Faktoren gelten das Lebensalter und die klinische Symptomatik zu Beginn der Therapie. Generell gilt, dass junge Patienten mit optimaler Tumorentfernung, gutem sog. Mini-Mental-State-Score (Demenz-
Score) und einem methyliertem MGMT-Promotor (DNA-Reparatur-Protein) im Zusammenhang mit einer Temozolomid-Therapie eine günstigere Prognose haben.
Prophylaxe
Da die Risikofaktoren und Auslöser für die Entstehung von Glioblastomen weitgehend unbekannt sind, gibt es auch keine Empfehlungen zur Vorbeugung.
Zusammenfassung
Das Glioblastoma multiforme macht 25% aller primären Hirntumoren aus. Es ist hoch maligne, oft mit infiltrierendem, an mehreren Orten auftretendem (multifokalem) Wachstum in den Großhirnhemisphären, gelegentlich beiderseits über den Balken (Schmetterlingsgliom). Durch die Bildung pathologischer Gefäße neigt der Tumor zu Einblutungen, was zu einem apoplektischen Gliom führt. Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Lähmungen, psychische Veränderungen und epileptische Anfälle. Die wichtigsten Mittel zur Diagnose sind die Bildgebungsverfahren CT und MRT. Die Therapie beinhaltet eine möglichst komplette operative Entfernung des Tumors mit anschließender Strahlen- und Chemotherapie. Die Prognose ist infaust mit Tod nach durchschnittlich 12 Monaten.
Weiterführende Informationen
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