Therapie des Außenknöchelbruchs

6 Wochen Gips nach einem Außenknöchelbruch

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Wie wird der Außenknöchelbruch konservativ therapiert?

Ein sichtbar in Fehlstellung befindlicher Außenknöchelbruch (dislozierte Frakturen) sollten noch am Unfallort durch den Notarzt eingerichtet (reponiert) werden, um Druckschäden der Weichteile (Haut, Nerven, Gefäße) durch Knochenanteile zu vermeiden.

Konservative Therapie

Die konservative Therapie des Außenknöchelbruch ist prinzipiell bei nicht verschobenen Frakturen ohne Syndesmosenverletzung möglich.

Dazu gehören einfache Außenknöchelfraktur oder Innenknöchelfrakturen unterhalb der Syndesmose sowie unverschobene Außenknöchelfrakturen auf Höhe der Syndesmose ohne Verletzung der Syndesmose.

Die konservative Therapie des Außenknöchelbruchs wird klassischerweise in einem Gehgipsverband über 6 Wochen durchgeführt. Je nach Frakturausmaß kann auch eine frühfunktionelle Nachbehandlung unter Vollbelastung in einer Sprunggelenksorthese ausreichend sein. Wichtig ist, einer Thrombose durch eine medikamentöse ThromboseThromboseprophylaxe (Heparinspritzen) vorzubeugen.

Die meisten Sprunggelenksfrakturen müssen jedoch operiert werden.


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Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 06.05.2012