Test Bakerzyste

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Symptome einer Bakerzyste

Welche Symptome treten bei einer Bakerzyste auf?

Die Symptome eine Bakerzyste belaufen sich primär auf eine tastbare Beule in der Kniekehle.

Diese Schwellung lässt sich durch ihre Flüssigkeitsfüllung ein wenig verschieben und kann selbst schmerzhaft sein. Je nach Ursache und Beschaffenheit der zugrunde liegenden Schädigung tritt diese Schwellung verschieden ausgeprägt innerhalb von kurzer Zeit auf.
Eine chronische Entzündung innerhalb des Kniegelenks führt hierbei zu einem erhöhten Druck der Flüssigkeit innerhalb der Gelenkkapsel, dem die Kapsel irgendwann am Ort des geringsten Widerstandes in Richtung Kniekehle nachgibt.
Da in der Region der Kniekehle auch die meisten Blutgefäße und Nerven für die Versorgung des Unterschenkels entlanglaufen, kann eine Bakerzyste durch Druck auf diese zu weiteren Symptomen führen:

Lesen Sie mehr zu dem Thema: Geschwollene Kniekehle


Durch den Druck auf Nerven kann es unterhalb des Knies bis in den Fuß hineinreichend zu Kribbeln in bestimmten Hautarealen, über Gefühllosigkeit bis hin zu Kraftverlust der Muskulatur kommen. Die Reizung der durch den Druck geschädigten Nerven kann auch zu Symptomen wie Schmerzausstrahlung im Bereich des Nervenverlaufs oberhalb des Knies führen, wodurch die Festlegung auf die Etage der Ursache bei recht kleiner, unauffälliger Bakerzyste erschwert wird – hier vermutet man leicht zunächst eine Nervenschädigung im Bereich von Hüfte oder Lendenwirbelsäule.
Durch entsprechenden Druck können sogar Blutgefäße so stark zusammengedrückt werden, dass die Blutversorgung des Unterschenkels eingeschränkt wird. Symptome wie ein kalter, blasser Unterschenkel, als auch Schmerzen und Schmerzzunahme im Unterschenkel bei dessen Muskelarbeit wären die Folgen. Bei entsprechend hohem Druck kann die Bakerzyste auch einreißen, worauf sich der Inhalt zwischen den Muskelabteilen verteilt, was dort zu einem Kompartment-Syndrom mit Gefährdung des Beins führen kann.

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Ich berate Sie gerne!

Wer bin ich?
Meine Name ist Dr. Nicolas Gumpert. Ich bin Facharzt für Orthopädie und Gründer von Dr-Gumpert.de
Diverse Fernsehsendungen und Printmedien berichten regelmäßig über meine Arbeit. Im HR Fernsehen sehen Sie mich alle 6 Wochen live bei "Hallo Hessen". 
Aber jetzt ist genug angegeben ;-)

Das Kniegelenk gehört zu den Gelenken mit der größten Belastung.

Daher erfordert die Behandlung des Kniegelenks (z.B. Meniskusriss, Knorpelschaden, Kreuzbandschaden, Läuferknie, etc.) viel Erfahrung.

Ich behandele die unterschiedlichsten Erkrankungen des Knies auf konservative Weise.

Ziel jeder Behandlung ist die Behandlung ohne eine Operation.

Welche Therapie nachhaltig die besten Ergebnisse erzielt, kann nur nach Zusammenschau aller Informationen (Untersuchung, Röntgenbild, Ultraschall, MRT, etc.) beurteilt werden.

Sie finden mich im:

  • Orthopaedicum - Frankfurt
    Oeder Weg 2 - 4
    60318 Frankfurt am Main

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Schmerzen

Typische Symptome einer Bakerzyste sind immer wiederkehrende Schmerzen im Bereich des Kniegelenks. Diese Schmerzen sind vor allem in der Kniekehle und im oberen Anteil der Wade lokalisiert. Darüber hinaus lässt sich bei Betroffenen beobachten, dass die für eine Bakerzyste typischen Symptome belastungsabhängig sind und in Ruhe zeitweise vollständig abklingen.
Die Schmerzen, die bei Vorliegen einer Bakerzyste auftreten, sind demnach in hohem Maße vom Aktivitätslevel des betroffenen Patienten abhängig. Je aktiver ein Betroffener ist, desto ausgeprägter zeigen sich die Schmerzen. Vor allem unmittelbar nach sportlicher Aktivität kann die Intensität der Schmerzen um ein Vielfaches zunehmen.

Diese Regel gilt auch für andere typische Symptome der Bakerzyste. Da nicht jede Bakerzyste einer operativen Behandlung bedarf, stehen vor allem die Linderung der Schmerzen und die Eindämmung der lokalen Schwellungen im Vordergrund. Bei einer Bakerzyste, die keinerlei Symptome verursacht, kann oftmals sogar vollständig auf eine Behandlung verzichtet werden.

Die typischen Symptome dieser Erkrankung, also lokale Schwellungen und belastungsabhängige Schmerzen, können in vielen Fällen durch die Gabe eines entzündungshemmenden Arzneimittels therapiert werden. In diesem Zusammenhang eignen sich vor allem Medikamente, die über die Wirkstoffe Ibuprofen oder Diclofenac verfügen.
In Fällen, in denen nur die Schmerzen behandelt werden müssen, kann auch die Einnahme von Paracetamol sinnvoll sein. Im Gegensatz zu den eben genannten Schmerzmitteln verfügt Paracetamol jedoch über keinerlei entzündungshemmende Eigenschaften.
Die Anwendung von kortisonhaltigen Arzneimitteln gilt auf Grund der zahlreichen Nebenwirkungen als umstritten. Bei Patienten, die im Zuge der Bakerzyste besonders ausgeprägte Symptome entwickeln, kann deren Anwendung jedoch gerechtfertigt sein. Das Kortisonpräparat wird in diesen Fällen zur Linderung der Schmerzen und Schwellungen unmittelbar ins Knie gespritzt. Auf diese Weise können die lokalen Entzündungsprozesse effektiv eingedämmt und behandelt werden.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema:

Geplatzte Bakerzyste

Im Allgemeinen kann davon ausgegangen werden, dass eine geplatzte Bakerzyste eher eine Seltenheit darstellt. Ist eine Bakerzyste jedoch geplatzt, so erkennen Betroffene dies häufig daran, dass die Symptome der Zyste deutlich zunehmen. Vor allem die Intensität der vom betroffenen Patienten wahrgenommenen Schmerzen kann um ein Vielfaches zunehmen, sobald die Bakerzyste geplatzt ist.

Eine Bakerzyste, die geplatzt ist, kann dazu führen, dass Kniegelenksflüssigkeit (sogenannte Synovialflüssigkeit) in das umliegende Gewebe übertritt. Aus diesem Grund können sich die Symptome der Bakerzyste ausgehend von der Kniekehle in den Ober- und/oder Unterschenkel ausbreiten.
Darüber hinaus kommt es durch eine Bakerzyste, die geplatzt ist, zu ausgeprägten Schwellungen im umliegenden Gewebe. Einige Patienten berichten davon, das Gefühl kaltes Wasser laufe den Unterschenkel hinunter, verspürt zu haben. Zudem können im Bereich der Oberhaut lokale Rötungen auftreten.

Bei Vorliegen einer Bakerzyste kann der gewöhnliche Bewegungsumfang des betroffenen Knies stark eingeschränkt sein. Dieses Phänomen kann sich bei einer Bakerzyste, die geplatzt ist, noch verstärken. Personen, die an einer Bakerzyste leiden und plötzlich lokale Rötungen und Schwellungen im Bereich der Wade bemerken, sollten dringend zeitnah einen Facharzt aufsuchen. In solchen Fällen liegt der Verdacht nahe, dass die Bakerzyste geplatzt ist.

Kniearthrose

Die Entstehung einer Bakerzyste, die mit ausgeprägten Symptomen einhergehen kann, wird in der Regel durch eine Erkrankung innerhalb des Kniegelenks provoziert. Vor allem bei Patienten, die an Kniearthrose leiden, kann häufig die Entstehung einer Bakerzyste beobachtet werden.
Bei einer Kniearthrose (Synonym: Kniegelenksarthrose; Gonarthrose) handelt es sich um verschleißbedingte Gelenkerkrankung. Im engeren Sinne kommt es bei einer Kniearthrose zur übermäßigen Abnutzung der Knorpelanteile des Kniegelenks.

Fast bei jedem Menschen über 65 Jahren lassen sich zumindest leicht ausgeprägte Anzeichen von Arthrose beobachten. Doch auch junge Menschen können unter bestimmten Bedingungen bereits ausgeprägte Abnutzungserscheinungen aufweisen. Dies lässt sich vor allem bei Personen, die ihre Kniegelenke häufig übermäßig belasten, beobachtet werden. Eine Kniearthrose, die mit der Entstehung einer Bakerzyste einhergehen kann, verdeutlicht sich typischerweise durch Schmerzen, die in den Morgenstunden besonders ausgeprägt sind. Darüber hinaus nehmen die Symptome unter Belastung, beispielsweise beim Treppensteigen, deutlich an Intensität zu.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter: Kniearthrose

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