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Brustimplantate

Einleitung

Brustimplantate werden im Rahmen einer Brustvergrößerung (Mammaaugmentation), bei Fehlbildungen der Brust oder Brustrekonstruktionen eingesetzt.

Zumeist wird die operative Implantation aus rein ästhetischen Gründen vorgenommen.

Ein medizinisch angezeigter Einsatz von Brustimplantaten liegt bei entstellenden Fehlbildungen der weiblichen Brust (wie zB eine krankhaft unterentwickelte Brust, deutlich sichtbare Asymmetrien, Anlagestörungen der Brust) oder bei Brustrekonstruktionen nach dem Verlust einer Brust beispielsweise aufgrund einer Krebserkrankung vor.

Brustimplantate sind Medizinprodukte nach dem Medizinproduktgesetz.
Dabei sind sie europaweit in der höchsten Risikoklasse für Medizinprodukte eingestuft, da es in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Vorkommnissen und Komplikationen beispielsweise durch geplatzte Brustimplantate kam.

Brustimplantate bestehen grundsätzlich aus einer Silikonhülle, die verschiedene Füllmaterialien enthalten kann.
Derzeit in Deutschland zugelassene Brustimplantate sind mit Silikon, Kochsalzlösung oder in seltenen Fällen mit Hydrogel gefüllt.
Die Auswahl und Entscheidung für eine Variante richtet sich nach den gewünschten Vorstellungen, da jedes Material andere Eigenschaften aufweist und ein anderes Ergebnis erzielt.

Da die Implantate zumeist zur ästhetischen Brustvergrößerung eingesetzt werden, ist ein solcher Eingriff eine Selbstzahlerleistung.
Ebenso sämtliche Zusatzkosten für Korrekturen, Nachbehandlungen oder etwaige Komplikationen (wie einem notewendigen Implantatwechsel) müssen in diesem Fall von der Betroffenen selbst bezahlt werden.

Liegt eine medizinische Indikation für den Einsatz von Brustimplantaten vor, so übernehmen die Krankenkassen häufig die Kosten der gesamten Behandlung oder gewähren Kostenzuschüsse.

Form von Brustimplantaten

Es gibt verschiedene Implantate, die sich in Größe, Form, Struktur der Oberfläche und Material unterscheiden.

Außerdem kann die Festigkeit des Brustimplantates gewählt werden und der individuell unterschiedlicher Gewebefestigkeit angepasst werden.

Tropfenförmige Brustimplantate sind asymmetrisch und imitieren somit die natürliche Brustform. Aus diesem Grund werden sie auch als anatomische (dem menschlichen Körperbau entsprechende) Brustimplantate bezeichnet.
Diese anatomischen Brustimplantate sind oben eher schmal und werden nach unten hin breiter.
Dadurch wird die natürliche Form der weiblichen Brust nachempfunden und eine natürlich wirkende Brustsilhouette erzeugt.

Je nach individuellen Unterschieden können anatomische Brustimplantate in den drei Dimensionen Höhe, Breite und Projektionsdicke variiert werden.
Ein Nachteil dieser asymmetrisch geformten Brustimplantate ist, dass es in manchen Fällen zu einer ungewollten Formveränderung der operierten Brust kommt.

Diese Komplikation kann durch eine mögliche Drehung des Brustimplantats in der Brust ausgelöst werden.
Diese Gefahr besteht bei den rotationssymmetrischen Brustimplantaten mit Linsenform nicht. Die Wahrscheinlichkeit einer Implantatdrehung kann bei asymmetrischen Brustimplantaten gesenkt werden, indem ausschließlich texturierte (angeraute) Implantathüllen verwendet werden.

Runde Brustimplantate ergeben eine natürlich fallende Form mit Auffüllung des Dekolletees und sind deshalb die am häufigsten implantierten Formen bei Brustvergrößerungen.

Brustimplantate in Tropfenform

Die anatomisch geformten Implantate haben die Form eines Tropfens. Dadurch, dass der Volumenschwerpunkt im unteren Brustbereich liegt und das Implantat nach oben hin schmaler wird, ähneln diese Implantate der natürlichen Brustform.

Je nach Hersteller unterscheidet man verschiedene Subtypen dieser Implantatform. Opticon® bezeichnet Brustimplantate mit einer anatomischen Wölbung und einer quer ovalen Auflagefläche. Ein anderer Subtyp ist Optimam®, der als längstes Implantat besonders für schmal gebaute, große Frauen geeignet ist.

Das Optimam-Implantat besitzt dafür eine längs ovale Auflagefläche mit einer anatomischen Wölbung. Daneben gibt es auch das Opticon®-Implantat, welches ebenfalls über eine anatomische Wölbung mit einer quer ovalen Auflagefläche verfügt. Das Replicon®-Implantat gilt als die absolute Grundform des anatomisch geformten Implantats, das eine zentrale Wölbung in der unteren Hälfte aufweist. Auch diese Implantatform verfügt über eine runde Auflagefläche.

Brustimplantate in Linsenform

Diese Implantatform besitzt eine zentrale Wölbung und verleiht der Brust sowohl oben, als auch unten und an den Seiten mehr Fülle. Durch die runde bzw. linsenförmige Form dieser Implantate erhält die Brust ein eher rundliches Aussehen im Profil und im Dekolleté.

Dadurch wirkt sie im Vergleich zu den Implantaten in Tropfenform unnatürlich. Für den Erhalt einer solchen Brustform eignen sich insbesondere Même®-Implantate, die neben einer zentralen Wölbung eine runde Auflagefläche aufweisen.

Oberfläche von Brustimplantaten

glatt

Brustimplantate mit einer glatten Oberflächentextur können sich frei im Implantatlager bewegen und mit Push-Up-BH’s optimal geformt werden. Jedoch besteht ein Nachteil dieser Implantatform darin, dass sich das Implantatlager mit der Zeit weitet, sodass das Risiko einer Dislokation erhöht ist.

Der Einsatz von glatten Oberflächen kommt nur bei runden Implantaten vor.

texturiert

Brustimplantate mit texturierter Oberfläche zeichnen sich durch ihre Fähigkeit, das Implantat an der vorgesehenen Stelle zu fixieren, aus. Dadurch ist das Risiko eines Verrutschens oder Verdrehens deutlich verringert.

Ebenfalls senken texturierte Oberflächen von Brustimplantaten auch das Risiko des Entstehens einer Kapselfibrose. Bei dieser Komplikation, die häufig im Rahmen von Brustimplantationen auftritt, handelt es sich um eine Immunreaktion des Körpers gegen das Implantat. Hierbei bildet sich eine fibröse Kapsel rund um das Implantat und drückt es zusammen.

Neben Spannungszuständen und starken Schmerzen kommt es auch zu Verformungen der Brust. Außerdem unterscheidet man bei der Größe der Texturierung zwischen mikrotexturierten (leicht aufgeraut) und makrotexturierten (stark aufgeraut) Oberflächen.

Implantatfüllung

Brustimplantate können mit verschiedenen Materialien und Flüssigkeiten gefüllt sein. Die meisten verfügbaren Implantate sind heutzutage jedoch mit Silikongel (ca. 90 Prozent) oder Kochsalzlösung (ca. 10 Prozent in Deutschland, in den USA eta 50 Prozent) gefüllt.

Silikonfüllungen bieten im Vergleich mit den Kochsalzfüllungen ein besseres taktiles Gefühl (bessere Haptik).

Brustimplantate können dabei mit zwei verschiedenen Arten Silikon gefüllt sein. Entweder wird flüssiges Silikongel verwendet, was nicht formbeständig ist, oder formbeständiges kohäsives (zusammenhängendes) Silikongel.

Kohäsives Silikongel kann zwar aus der Brustimplantathülle austreten, aber nicht auslaufen.
Im Falle eines Implantatrisses ist dies ein deutlicher Vorteil gegenüber flüssigem Silikongel, welches in einem solchen Fall ausläuft und sich aufgrund seiner haftenden (adhäsiven) Eigenschaften nur schwer aus dem Gewebe entfernen lässt.

Im Gegensatz zu Silikongel ist die Füllung eines Brustimplantates mit Kochsalzlösung weniger problematisch, da Kochsalzlösung vom Körper vollständig resorbiert, also aufgenommen und ausgeschieden wird.

Allerdings kann ein mit Kochsalzlösung gefülltes Brustimplantat ein unnatürliches Tragegefühl vermitteln, da die Flüssigkeit in der Hülle hin und her "schwabbelt". Silikongel bietet dagegen eine vergleichbares Gefühl, wie man es vom natürlichen Brustgewebe gewöhnt ist.

Es wurden in der Vergangenheit auch andere Füllungen für Brustimplantate verwendet wie beispielsweise Sojaöl, Hydrogel oder Polypropylen.

Jedoch wiesen diese Füllmaterialien entweder deutliche Schwächen auf oder konnten sich am Markt nicht durchsetzen.
Hydrogelfüllungen wurden entwickelt, in der Hoffnung, die Vorteile von Silikon- und Kochsalzimplantaten zu kombinieren und gleichzeitig die Nachteile zu verhindern.

Hydrogel ist gesundheitlich unbedenklicher als Silikon-Gel, da die Substanz auf Wasserbasis basiert. Außerdem ist sie formbeständiger als Kochsalzlösung und der Konsistenz von Silikon-Gel sehr ähnlich.
Gesundheitliche Risiken konnten trotz der guten Verträglichkeit von Hydrogel nicht ausgeschlossen werden.

Es gibt neben den typischen Brustimplantaten, die nur mit einem Material gefüllt sind, auch doppellumige Brustimplantate. Diese bestehen aus einer großen inneren Kammer, die mit Silikongel gefüllt ist, und aus einer kleineren äußeren Kammer mit Kochsalzlösung.

In den letzten Jahren wurde auch mit alternativen Füllmitteln experimentiert. Sojaöl hat sich beispielsweise als Füllmaterial von Brustimplantaten nicht bewährt und wird nicht mehr verwendet.
Dagegen könnten Hydrogel-Implantate, die zu mehr als 95 Prozent aus Wasser bestehen, welches durch die Vermischung mit Cellulose zähflüssig wird, eine interessante Alternative zu Silikonfüllungen darstellen.

Die Hydrogelfüllung fühlt sich ähnlich wie eigenes Gewebe an und kann im Falle einer Implantatruptur vollständig vom Körper abgebaut werden. Bisher werden Brustimplantate mit Hydrogelfüllung in Deutschland jedoch eher selten implantiert.

Brustimplantathülle

Brustimplantate werden mit verschiedenen Hüllen oder Oberflächen hergestellt.
Dauerhaft erfolgreich konnten bisher nur die Werkstoffe Silikon und Polyurethan als Brustimplantathüllen eingesetzt werden.

Die häufig verwendeten Silikonhüllen können entweder eine glatte oder raue (texturierte) Hülloberfläche besitzen.
Die Oberflächenstruktur des Implantates beeinflusst die Art und Weise, wie das Brustimplantat mit dem umliegenden Gewebe reagiert.

Jedes Brustimplantat ist für den Körper als Fremdkörper und wird deshalb vom körpereigenen Abwehrsystem erkannt und bekämpft.
Da der Körper das Material der Implantathülle nicht abbauen kann, wird das Implantat beim Versuch der Abwehr von einer bindegewebigen Kapsel umschlossen.
Diese Schutzreaktion ist ganz natürlich und geschieht bei jedem in den Körper eingepflanzten Implantat (zB Knieprothese, Stent, Schrittmacher).

Allerdings kann es vorkommen, dass sich die Kapsel um das Brustimplantat besonders stark ausbildet. Dadurch kann es zu einer sogenannten Kapselkontraktur kommen, was bedeutet, dass sich die starke Kapsel zusammenzieht und Verhärtungen und Schmerzen entstehen.

Das Risiko für eine solche ausgeprägte Kapselbildung um das Implantat ist geringer bei texturierten als bei glatten Implantatoberflächen, da sich das umliegende Gewebe an der rauen Oberfläche besser verankern kann.

Aus diesem Grund werden heute standardmäßig texturierte Implantathüllen verwendet, da sie den glatten Oberflächen überlegen sind.
Glatte Implantathüllen haben den Vorteil, dass sie sich natürlicher anfühlen. Sie werden jedoch aufgrund des höheren Risikos von Komplikationen heute nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt.

In der wissenschaftlichen Diskussion stehen neben der Silikonbeschichtung von Brustimplantathüllen auch Polyurethan-beschichtete Implantathüllen.
Diese werden derzeit nur in Europa, nicht jedoch in den USA angeboten.

Anfang der 2000er Jahre waren kurzzeitig titanbeschichtete Implantathüllen in Deutschland zugelassen, jedoch konnten bisher keine eindeutigen Beweise zur Unbedenklichkeit von Titan bei Brustimplantaten geliefert werden.

Größe und Auswahl von Brustimplantaten

Vor der operativen Implantation von Brustimplantaten erfolgt eine eingehende Beratung, damit das richtige Brustimplantat ausgewählt werden kann.

Man kann sehr feine Größenabstufungen treffen, weshalb auch Seitenunterschiede sehr gut durch zwei verschieden Große Brustimplantate ausgeglichen werden können.

Es sind Simulationen am eigenen Körper mit verschiedenen Mustern möglich, aber auch Bilder von Frauen mit einer vor der Operation vergleichbaren Brustform können die Wahl des richtigen Implantates erleichtern.

Die Größe des Brustimplantates ist häufig durch bestimmte Merkmale des vorhandenen Brustgewebes beschränkt. So spielen Faktoren wie beispielsweise die Elastizität der Haut oder die Menge des Brustgewebes bei der Größenauswahl eine Rolle.

Die Elastizität der Haut muss ausgeprägt genug sein, um das gesamte Implantat vollständig zu bedecken. Bei zu großen Implantaten kann es zu Spannungen, Hautrissen oder Dehnungsstreifen kommen.

Wenn wenig Brustgewebe vorhanden ist, kann ein zu großes Brustimplantat unter der Haut sichtbar oder tastbar sein.
In manchen Fällen kann erwägt werden, das Brustimplantat unter dem Brustmuskel zu platzieren, damit dieser anstelle der Brust die Umhüllung des Implantates übernimmt.

Sollte die gewünschte Brustvergrößerung aufgrund der natürlichen Gegebenheiten zunächst nicht realisierbar sein, kann ein zweizeitiges Verfahren eingesetzt werden.
Dabei bewirkt ein zunächst eingesetzter Expander eine Aufdehnung der Haut auf die gewünschte Größe. Dieser Expander wird später wieder entfernt und das richtige Brustimplantat kann spannungsfrei eingesetzt werden.

Grundsätzlich wird empfohlen, die Brust nicht um mehr als zwei BH-Größen zu vergrößern, damit ein optimal natürliches Ergebnis erzielt werden kann.

In der Regel wird im Rahmen der Operationseinwilligung eine exakte Volumenangabe der Brustimplantate vereinbart.
Während der Brustoperation erfolgt eine Beurteilung bezüglich der Form und Symmetrie und kann leicht angepasst werden. Jedoch wird grundsätzlich nur die im Aufklärungsgespräch festgelegte Art von Brustimplantaten verwendet.

Was kosten Brustimplantate?

In der Regel können keine pauschalen Aussagen über die Kosten von Brustimplantaten getroffen werden, da diese je nach Hersteller und Größe stark variieren. Dabei können pro Implantat kosten von 400 Euro bis 800 Euro anfallen.

Was kostet die Implantation von Brustimplantaten?

Die Kosten für die  Implantation von Brustimplantaten ist abhängig von der Art der Operation, der Klinik und deren Standort sowie die vom behandelnden Chirurgen festgelegten Kosten. Insgesamt belaufen die Kosten inklusive des chirurgischen Eingriffs auf ca. 4500-8000 Euro.

Eigenfett als Brustimplantat

Alternativ zu der Implantation körperfremder Substanzen wie Silikonimplantaten, kann auch Eigenfett zum Brustaufbau zum Einsatz kommen.

Das Eigenfett wird dafür zunächst aus abgesaugtem Fettgewebe gewonnen, über eine spezielle Aufarbeitung mit Stammzellen angereichert und in die Brust implantiert.

Diese Methode der Brustvergrößerung wird auch als Cell-Assisted-Lipotransfer (CAL) bezeichnet und wird bezüglich der Sicherheit kontrovers diskutiert. Die Eigenfettverpflanzung hat das Ziel, dass das Behandlungsergebnis dauerhafter wird und das Risiko des Absterbens (Nekrose) von größeren Teilen der implantierten Zellen soll durch die Stammzellanreicherung gesenkt werden.

Operation

Brustimplantate werden meistens in einer in Vollnarkose durchgeführten Operation eingesetzt.
Dabei wird ein Hautschnitt gemacht, das Brustgewebe angehoben und eine Implantattasche gebildet, in der das Brustimplantat später zu liegen kommen soll. Das Brustimplantat kann entweder teilweise oder vollständig unter dem Brustmuskel zum Liegen kommen (submuskuläre Implantation), was vor allem bei sehr dünnen Frauen mit wenig Fett- oder Drüsengewebe für einen besseren Halt angewendet wird.

Alternativ kann das Brustimplantat auch unter der Brustdrüse oberhalb des Brustmuskels (subglanduläre Implantation) eingesetzt werden. Bei dieser Methode bleibt das Brustgewebe selbst weitgehend unberührt.
Eine schwierigere und zeitlich aufwändigere Methode ist die sogenannte subfasziale Implantation, bei der das Brustimplantat direkt innerhalb des Muskelstrumpfs und unter die den Muskel bedeckende, bindegewebige Verschiebeschicht (Faszie) plaziert wird.

Verschiedene Möglichkeiten sind auch bei dem nötigen Hautschnitt denkbar. Da der Hautschnitt nach der Operation möglichst wenig sichtbar sein sollte, kann er in der neu gebildeten Unterbrustfalte (inframammärer Zugang), um oder durch den Warzenhof (transareolärer Zugang) oder in der Achselhöhle (transaxillärer Zugang) erfolgen.

Bei Verwendung von mit Kochsalzlösung gefüllten Brustimplantaten, kann der Hautschnitt auch im Bauchnabel erfolgen.

Es bestehen die üblichen Risiken durch die Operation an sich und die Vollnarkose. Das Auftreten einer Kapselfibrose, bei der eine Kapsel aus Narbengewebe als Reaktion auf den Fremdkörper gebildet wird, ist die häufigste Komplikation nach der Implantation von Silikonimplantaten.

Diese Kapsel kann zu Verhärtungen der Brust, zu einer Verformung und im Extremfall zu dauerhaften Schmerzen führen.

Außerdem kann es unter Umständen bei einer nicht optimal verlaufenden Operation zu asymmetrischen Brüsten kommen. In manchen Fällen kommt es zu einem Verrutschen der Brustimplantate, weshalb eine Nachoperation aus ästhetischen Gründen erforderlich werden kann.

Schmerzen nach der OP

Das Auftreten von Schmerzen nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten bis zu zwei Wochen nach der OP ist normal und geht nach dieser Zeit auch meistens von allein zurück. Die Schmerzen sind je nach individuellem Schmerzempfinden unterschiedlich ausgeprägt.

Sie kommen zustande, weil die Haut im Rahmen der Operation eine mehr oder minder starke Dehnung erfährt. Außerdem wird bei der subpektoralen Platzierung der Implantate der Brustmuskel ebenfalls gedehnt.

Der dadurch verursachte Dehnungschmerz ist noch intensiver, wenn große Implantate eingesetzt werden. Zudem verursachen auch viele Bewegungen des Körpers Kontraktionen der Brustmuskeln.

Da sich die Implantate hinter der Muskulatur befinden, kommt es bei diesen Bewegungen zu Schmerzen in Form von Ziehen, was mit einem Muskelkater vergleichbar ist.

Brustimplantation vor dem Brustmuskel

Es gibt zwei Arten Brustimplantate in der weiblichen Brust zu positionieren. Die subglanduläre Technik wird oftmals bei Frauen mit viel Eigengewebe eingesetzt. Hierbei wird das Brustimplantat unter der Brustdrüse bzw. über dem Brustmuskel (epipektorial) platziert.

Bei schlanken Frauen mit relativ wenig Eigengewebe eignet sich diese Technik am wenigsten, da die Konturen des Implantats unter der Haut sowohl sicht- als auch tastbar werden.

Ein Vorteil der subglandulären Technik ist, dass der Brustmuskel zuvor nicht mit einem Expander aufgedehnt werden muss und der operative Eingriff insgesamt weniger traumatisierend und schonender für das umliegende Gewebe ist.

Zudem ist auch die Gefahr einer Nachblutung deutlich geringer.

Brustimplantation unter dem Muskel

Bei der dieser Technik der Implantation von Brustimplantaten werden diese unter dem Brustmuskel (subpektoral) platziert. Diese Methode eignet sich sehr gut bei schlanken Frauen mit relativ wenig Fett- und Eigengewebe.

Die Konturen des Implantats sind somit von außen nicht sichtbar. Als nachteilig erwies sich hierbei die Einschränkung bei der Wahl der Größe von Implantaten. Da unter dem Brustmuskel nur ein begrenztes Platzangebot herrscht, können bei dieser Methode nicht beliebig große Implantate verwendet werden.

Ein Vorteil gegenüber der subglandulären Methode ist, dass bei dieser Technik eine natürliche Brustform erzielt wird, da das Implantat im unteren Bereich der Brust einen größeren Bewegungsfreiraum hat.

Schmerzen nach Jahren an den Brustimplantaten

Schmerzen, die nach Jahren an den Brustimplantaten auftreten, können verschiedene Ursachen haben. Zum einen können Sie durch eine Verkapselung der Implantate bedingt sein oder durch anderen Autoimmun-Erkrankungen wie Sarkoidose oder Sjögren-Syndrom.

Bei der Ersteren bilden sich kleine Knoten im Bindegewebe und beim Letzteren kommt es zu einer Funktionseinschränkung von Speichel- und Tränendrüsen.

Daneben gibt es auch die Erkrankung Sklerodermie, bei der die Haut lebensgefährlich verknöchert. Allen gemeinsam ist es bei diesen Krankheiten, dass sie neben Depressionen und Müdigkeit auch Schmerzen verursachen.

Einfluss von Brustimplantaten auf die Qualität einer Mammographie

Studien erwiesen, dass Brustimplantate eine Frühdiagnose von Brustkrebs erschweren könnten. Insbesondere subglandulär (unter der Brustdrüse) eingesetzte Implantate werfen bei der Mammographie einen Strahlenschatten auf die Drüse.

Zudem können Brustimplantate die nötige Kompression, die für die Brustuntersuchung vorausgesetzt wird, erheblich erschweren. Durch diese beeinträchtigte Frühdiagnose von Brustkrebs, kann die Brustkrebssterblichkeit bei solchen Patientinnen erhöht sein.

Wie häufig kann man Brustimplantate wechseln?

Wenn der Wunsch nach mehr Natürlichkeit aufkommt oder sich Patientinnen weitere Veränderungen bezüglich ihrer Brustform wünschen, müssen die Brustimplantate entfernt werden. Ebenso gibt es medizinische Gründe, die das Wechseln von Brustimplantaten erforderlich machen.

Dazu gehören ungünstige Implantatpositionen vor oder über dem Brustmuskel und die sogenannte Kapselfibrose (siehe unten). Außerdem können Erkrankungen der Brust und Schäden am Implantat selbst das Wechseln bzw. Entfernen von Implantaten in der Brust notwendig machen.

Die Häufigkeit des Wechselns der Implantate ist nicht auf eine bestimmte Zahl beschränkt, jedoch muss der chirurgische Eingriff von einem erfahrenen plastisch-ästhetischen Chirurgen vorgenommen werden.

Was ist bei der Wechsel-Operation zu beachten?

Der Wechsel von Brustimplantaten erfolgt unter Vollnarkose, wobei als Zugang die bestehende Narbe in der Unterbrustfalte genutzt wird. Auf dieser Weise wird vermieden, dass sich neue Narben an neuen Hautstellen bilden.

Häufig empfiehlt sich aus medizinischen Gründen ein neues Implantatlager zu bilden. Dabei wird vor oder hinter dem Brustmuskel eine neue Implantattasche für das neue Brustimplantat geformt. Eine anschließende Bruststraffung ist vor allem bei einer altersbedingten Erschlaffung von Bindegewebe empfehlenswert.

Je nach Umfang kann der Eingriff zwischen 2-4 Stunden dauern. Nach dem Eingriff muss die Patientin während der ersten Wochen einen Spezial-BH tragen und starke körperliche Belastungen meiden. Nach ungefähr 1 bis 2 Wochen kann sie leichte berufliche Tätigkeiten ausführen, nach circa 6 Wochen darf sie sich wieder sportlich betätigen.

Für eine optimale narbenfreie Verheilung der Zugangsstelle, sollte auf direkte UV-Strahlung ein halbes Jahr lang verzichtet werden.

Wie werden Brustimplantate entfernt?

Die Entfernung von Brustimplantaten kann sowohl unter Vollnarkose als auch bei lokaler Betäubung durchgeführt werden. Normalerweise wird die Patientin für 1 oder 2 Tagen stationär aufgenommen und der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose.

Bevorzugt wird das Implantat über die ursprüngliche Schnittstelle in der Unterbrustfalte entfernt, sodass keine neuen Narben entstehen. Während der Operation wird sorgsam darauf geachtet die Implantate vollständig und unbeschädigt herauszuholen und möglichst wenig neue Narben zu erzeugen.

Die Dauer dieser Operation liegt bei 2 bis 4 Stunden, wobei diese mit deutlich größerem Aufwand verbunden ist als die anfängliche Brustvergrößerung bzw. die Implantation der Brustimplantate.

Die Entfernung hinterlässt oftmals einen Hautüberschuss. In einem solchen Fall wird im Rahmen der Implantatentfernung auch eine Bruststraffung durchgeführt. Nach der Operation beträgt die Heilungsdauer ungefähr zwei Wochen.

Wie wird die Brust nach einer Implantatentfernung gestrafft?

Die Dauer der Bruststraffung dauert durchschnittlich zwischen 2 und 4 Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt. Im Rahmen einer Implantatentfernung wird eine Bruststraffung dann durchgeführt, wenn die Haut an Spannkraft und Elastizität verloren hat oder wenn ein Hautüberschuss besteht.

Die überflüssige Haut wird dann entfernt und die Brustwarze nach oben verlagert, wobei sie normalerweise zusammen mit Nerven und Blutgefäßen versetzt wird. Auf diese Weise wird die Sensibilität der Brustwarze und die Stillfähigkeit erhalten.

Lesen Sie detailliertere Informationen über dieses Thema unter: Bruststraffung

Welche Haltbarkeit ist bei einem modernen Brustimplantat zu erwarten?

Es gibt zahlreiche Quellen, die von gegensätzlichen Meinungen über die Haltbarkeit von Brustimplantaten berichten. Ein prominentes Gerücht ist, dass die Haltbarkeit von Brustimplantaten 10 bis 20 Jahre beträgt und dass diese danach entfernt oder ausgetauscht werden sollten.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass ein Austausch oder Entfernen von Implantaten nicht notwendig ist, solange keine Komplikationen auftreten und die Patientin über keine Beschwerden berichtet.

Zu diesen Komplikationen gehören Kapselrisse durch Verschleiß oder mechanische Einwirkung. Durch die Risse könnte es zu einem Austritt von Silikongel, Verformungen oder Infektionen kommen. Hierbei spielt offensichtlich auch die Art des Gels eine entscheidende Rolle.

Qualitativ hochwertige Implantate sind mit dem sogenannten Kohäsivgel ausgefüllt, das sehr zäh ist. Folglich ist das Auslaufrisiko deutlich geringer und selbst beim Entstehen von Rissen behalten diese Gele ihre Form bei und werden meistens sofort von Bindegewebe umschlossen.

Das ältere Gerücht über die begrenzte Lebensdauer von etwa zehn Jahren ist also auf die mangelnde Stabilität älterer Brustimplantate zurückzuführen. Ein rein vorsorglicher Wechsel nach dieser Zeit ist in der Regel nicht mehr erforderlich.

Was ist zu tun, wenn ein Brustimplantat verrutscht ist?

Ob Implantate nach der OP verrutschen oder ihre stabile Position beibehalten, hängt oft an erster Stelle von der Qualität der Operation ab. Bei der Operation wird vor dem Einsetzen der Brustimplantate eine Implantattasche für diese gebildet.

Diese Arbeit erfordert vom Chirurgen höchste Präzision. Denn nur in einer optimal präparierten Tasche erhält das Implantat den nötigen Halt und kann mit dem umliegenden Gewebe verwachsen. Ist diese Implantattasche zu groß, erhöht sich damit auch das Risiko einer Verschiebung.

Wenn bemerkt wird, dass sich das Implantat verdreht hat, sollte keineswegs versucht werden, dieses in die ursprüngliche Lage zurückzuschieben. In jedem Fall sollte möglichst schnell ein Termin zur Korrektur oder Entfernung beim behandelnden Chirurgen vereinbart werden.

Bei einer postoperativen Entfernung oder Korrektur wird das Implantat entweder neu positioniert oder im Falle von Beschädigungen durch ein Neues ersetzt. Da hierbei die ursprüngliche Schnittführung angewandt werden kann, sind keine neuen Narben mehr zu erwarten.

Welche Symptome treten bei einem Defekt eines Brustimplantats auf?

Bei einem Kapselriss, kommt es im Falle von Kochsalz-Brustimplantaten zum Austritt von Flüssigkeit in das umliegende Gewebe. Dabei schrumpft das Implantat und die Brust verliert ihre Form. Diese Folge ist durch alleiniges Betrachten der Brust einfach festzustellen.

Zudem können lokal geschwollene Lymphknoten vor allem im Achselbereich tastbar sein und Patientinnen klagen über Schmerzen bei Armbewegungen. Außerdem ist das Auftreten von Infektionen im Rahmen eines Defekts von Brustimplantaten nicht selten.

Die typischen Symptome für eine Infektion sind Rötung, Schwellung und Überwärmung der Haut im Brustbereich. Bei einer frühzeitigen Behandlung der Infektion bilden sich diese Symptome oft schnell wieder zurück.

Jedoch muss das defekte Implantat entweder durch ein Neues ausgetauscht oder komplett entfernt werden. Auch ein verstärktes Spannungsgefühl in der Brust und Verhärtungen, vor allem im Rahmen einer Kapselfibrose, sind häufige Symptome von defekten Brustimplantaten.

Kapselfibrose

Die Kapselfibrose (lat. capsular fibrosis) stellt eine der häufigsten Komplikationen nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten dar. Dabei handelt es sich um eine Gewebeverhärtung infolge einer natürlichen Immunreaktion des Körpers gegen das Implantat.

Diese Reaktion hat unter physiologischen Bedingungen die Ausbildung einer sehr zarten und elastischen Kapsel um das Brustimplantat zur Folge, sodass mit keinen weiteren Komplikationen zu rechnen ist.

Allerdings ist bei einer Kapselfibrose die Immunreaktion so stark, dass eine feste, verdickte Kapsel um das Brustimplantat entsteht und dieses zusammenzieht. Als Folge entsteht eine Verhärtung und Deformierung des Implantats.

Diese Konsequenzen äußern sich in starken Schmerzen, Spannungszuständen und Verformungen der Brust. Das Entstehen einer Kapselfibrose kann viele unterschiedliche Ursachen haben, deren Gültigkeit bislang nicht eindeutig belegt ist.

Dazu gehört die Beschaffenheit der Oberfläche von Brustimplantaten, die entweder glatt oder texturiert sein kann. Die glatte Oberfläche älterer Implantate begünstigt einen Flüssigkeitsaustritts infolge eines Implantatrisses, was das Risiko einer Kapselfibrose deutlich erhöht.

Dagegen weisen aufgeraute Implantat-Oberflächen geringere Wahrscheinlichkeiten zur Ausbildung der fibrösen Kapsel auf. Auch die Position der Implantate hat einen nennenswerten Einfluss auf die Entstehung einer Kapselfibrose. Hierbei ist das Erkrankungsrisiko höher, wenn das Implantat über dem Brustmuskel positioniert wird.

Es wird demnach das Platzieren unter dem Brustmuskel aus medizinischer Sicht bevorzugt. Besonders Blutergüsse in der Wundhöhle stellen einen Risikofaktor dar. Aus diesen kann sich sehr schnell Narbengewebe bilden, weshalb nach einer Brustoperation Drainagen zur Vermeidung von großen Blutergüssen gelegt werden.

Brustkrebspatienten, die durch Bestrahlung therapiert wurden, haben ein sehr hohes Risiko an Kapselfibrose zu erkranken. Aus diesem Grund greift der zu behandelnde Chirurg zur Methode Eigengewebe zur Brustrekonstruktion zu verwenden.

Brustimplantate nach Brustkrebs

Nach einer Brustkrebserkrankung können die Brüste mit Brustimplantaten, die entweder aus Silikongel oder Kochsalzlösung bestehen, rekonstruiert werden. Vorerst muss die Haut im Brustbereich gedehnt werden, bevor das Implantat eingesetzt wird.

Dafür setzen Chirurgen einen Expander ein, das ist eine Art Ballon, der über eine Zeit lang mit Kochsalzlösung aufgefüllt wird. Am Ende dieser Prozedur wird der Expander durch das Implantat ausgetauscht.

Hierfür wird allerdings eine gesunde Haut vorausgesetzt. Ein Nachteil bei der Brustrekonstruktion mit Silikonimplantaten ist, dass Frauen ihre Brust deutlich fester als zuvor wahrnehmen und es für sie ein ziemlich unangenehmes Gefühl ist.

Stillen mit Brustimplantaten

Grundsätzlich stellen Brustimplantate kein Hindernis für das Stillen dar und auch auf die Gesundheit des Babys haben sie keinen Einfluss. Da das Implantat unter der Brustdrüse oder dem Muskel eingesetzt wird, besteht kein direkter Zusammenhang zwischen diesem und der Drüse.

Allerdings können in den seltensten Fällen Sensibiltätsstörungen- oder ausfälle in der Brustwarze auftreten, was die Stillfähigkeit deutlich einschränken würde.

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Insbesondere wenn die Brustimplantate hinter den Milchgängen eingesetzt wurden, kann davon ausgegangen werden, dass diese sowie die größeren Nerven unverletzt blieben und die Stillfähigkeit in diesem Fall nicht beeinträchtigt ist.

Allerdings können sich als Reaktion auf die Brustimplantate Narben in der Brust bilden, die in manchen Fällen zu Schmerzen und Unannehmlichkeiten beim Stillen führen können.

Der Verdacht, dass Silikon in die Muttermilch übertreten und zu gesundheitlichen Problemen beim Kind führen könne, hat sich bisher nicht bestätigt. Ein erhöhter Schadstoff- oder Silikongehalt in der Muttermilch ist bei Silikonimplantaten bisher nicht nachgewiesen.

Allerdings kann es durch die Schwangerschaft zu Veränderungen des Gewebes kommen und der Sitz des Implantates verändert werden.

Grundsätzlich ist es möglich, nach der Schwangerschaft die Brustimplantate auszutauschen. Es ist jedoch ratsam, Brustimplantate erst nach abgeschlossener Familienplanung einsetzten zu lassen.

Geschichte der Brustimplantate

Die chirurgische Brustvergrößerung mit Hilfe von Brustimplantaten wird seit Ende des 19. Jahrhunderts durchgeführt.

Ein deutsch-österreichischer Arzt versuchte damals bei einer Frau, der wegen eines Tumors eine Brust entfernt worden war, durch das Einsetzen einer gutartigen Fettgeschwulst (Lipom) die Brust wieder aufzubauen.

Seitdem wurden die verschiedensten Materialien in die weibliche Brust implantiert, wie beispielsweise Schwämme, Gummi, Glaskugeln.
Flüssigkeiten wie Speiseöl oder Paraffin wurden versuchsweise in die Brust gespritzt, um das Volumen zu vergrößern.

Jedoch waren viele dieser Eingriffe mit schweren Komplikationen verbunden, nicht selten war eine Amputation der Brust unumgänglich.

In den 1960er Jahren wurden die ersten eigentlichen Brustimplantate, die aus Silikon oder mit Kochsalz gefüllte Implantate waren.

Seit den 80er Jahren kam es immer wieder zu Berichten über Komplikationen durch Silikonimplantate, weshalb Anfang der 90er Jahre die Verwendung dieses Material untersagt wurde.

Im Jahr 2000 gab es Probleme mit Sojaölimplantaten, die kurze Zeit später vom Markt genommen wurden, da man Vergiftungsfolgen bei Beschädigung der Implantathülle befürchtete.

Nach aufwendigen Studien wurden 2004 Silikonimplantate wieder in Europa für die Brustvergrößerung zugelassen.

Allerdings kam es 2010 zu einem weiteren weltweiten Skandal über die Firma PIP, deren Brustimplantate Industriesilikon enthielt, welches nachweisbar eine krebsauslösende Wirkung besaß.

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Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 03.04.2021
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