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Weisheitszahn ziehen

Einleitung

Bei den Weisheitszähnen handelt es sich um die letzten, hintersten Backenzähne, vom Zahnarzt auch 8er genannt. Sie sitzen sehr weit hinten im Kiefer und kommen als letztes erst im Erwachsenenalter etwa ab dem 16. Lebensjahr zum Vorschein. Da häufig sehr wenig Platz für diese Zähne vorhanden ist, ist es notwendig sie zu entfernen, bevor sie Schaden an den anderen bleibenden Zähnen anrichten.
Das sogenannte „Ziehen“ beschreibt hierbei den Vorgang der Entfernung des Weisheitszahnes aus der Mundhöhle heraus und wird vom Fachmann als „Extraktion“ bezeichnet. Sind die Zähne schon an der Oberfläche, kann dies sehr schnell gehen. Falls sie jedoch noch tief im Kieferknochen sitzen, kann die Entfernung auch länger dauern, weil Knochen entfernt werden muss. 

Ablauf der Weisheitszahnentfernung

Der Ablauf des Entfernen der Weisheitszähne ist immer sehr ähnlich, auch wenn er sich aufgrund von Schwierigkeiten durch eine Schieflage manchmal leicht verändern kann.
Zu Beginn wird der Zahnarzt das Gebiet mit einer Spritze und Betäubungsmittel lahmlegen und so schmerzfrei machen. Nach etwa fünf Minuten wirkt die Spritze und das eigentliche Zahnziehen kann beginnen. Stehen die Zähne gut in der Reihe können sie wie „normale“ Zähne entfernt werden.

Die Zahnfleischfasern um den Zahn herum werden vom Zahn abgelöst und der Zahn gelockert. Dann wird der Zahn mit der Zange oder mit einem zahnärztlichen Instrument, welches sich „Hebel“ nennt, aus seinem Zahnfach herausgelöst und gezogen.
Gerade die unteren Weisheitszähne sind jedoch aufgrund des Platzmangels häufig noch unterhalb des Zahnfleisches anzutreffen. Dann muss zusätzlich ein Schnitt mit dem Skalpell gemacht und der Zahn freigelegt werden. Je nachdem wie tief er liegt folgt noch ein Knochenabtrag mittels Bohrer, bevor der Zahn sichtbar wird. Dann kann der Zahn mit dem Hebel entfernt werden.

Im Anschluss muss das Zahnfach gut gesäubert  und gespült werden und mögliche Überreste der Entzündung gründlich zu entfernen. Zuletzt wird das Zahnfleisch noch an der richtigen Stelle vernäht und manchmal ein Medikament in das Wundgebiet gegeben. Im Anschluss sollte die Wange gut gekühlt werden und zur Blutstillung etwa eine halbe Stunde auf einen Tupfer gebissen werden.
Nach etwa einer Woche werden die Fäden wieder gezogen.

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Dauer

Die Dauer einer Weisheitszahnentfernung ist im Voraus nur abschätzbar, jedoch nicht im Detail voraussagbar. Sie ist unter anderem abhängig davon, an welcher Stelle die Zähne liegen, wie stark diese bereits zerstört sind, wie alt der Patient ist, wieviel Erfahrung der Behandler hat, ob der Unterkiefernerv in der Nähe liegt oder welche weiteren Erkrankungen der Patient mit sich bringt.

Bei idealen Voraussetzungen und einem erfahrenen Behandler dauert die Entfernung eines Zahnes, der schon komplett durchgebrochen ist (also normal in der Zahnreihe steht) nur etwa 1-2 Minuten.

Sind die Weisheitszähne jedoch nur teilweise sichtbar oder sogar quer im Kiefer gewachsen, steht eine operative Entfernung an. Hier muss das Zahnfleisch über dem Zahn mit dem Skalpell aufgetrennt und zur Seite geklappt werden um den Zahn sichtbar zu machen. Je nach Lage kann dann zusätzlich noch eine Entfernung des Knochens um den Zahn notwendig werden, was die Behandlungsdauer deutlich verlängert.

Hier kann die Entfernung etwa 5-15 Minuten pro Zahn in Anspruch nehmen. Anschließend wird in vielen Fällen noch das Zahnfleisch vernäht, sodass bei der Entfernung von allen vier Weisheitszähnen von einer Behandlungsdauer von etwa einer halben bis zu einer Stunde gerechnet werden kann.

Erfahren Sie mehr unterDauer der Weisheitszahnsentfernung

Begleitende Symptome beim Weisheitszahnziehen

Im Rahmen der Weisheitszahnentfernung kommt es nach dem Ziehen des Zahns sehr wahrscheinlich zu folgenden Beschwerden:

  • Schmerzen
  • Schwellung
  • blaue Flecken
  • eingeschränkte Mundöffnung
  • Nachblutung

Da das Ziehen des Weisheitszahns eine komplizierte Wunde hinterlässt, gehören die oben genannten Beschwerden zu den normalen Begleitsymptomen.
Sollte es aber zu Fieber, starken Nachblutungen oder im Rahmen der Schwellung zu Schluckstörungen oder Atembeschwerden kommen, ist ein Besuch beim zahnärztlichen Notdienst angezeigt. 

Schmerzen

Während der Weisheitszahnentfernung treten in der Regel keine Schmerzen auf, da der Zahnarzt die Region zuvor durch eine örtliche Betäubung lahmlegt. Das Betäubungsmittel nimmt die Schmerzen, jedoch nicht den Druck, welcher durch das Ziehen ausgelöst wird.

Es kann jedoch passieren, dass die Wirkung des Schmerzmittels sehr schnell wieder verfliegt. Häufig tritt dies bei starker Entzündung des Wundgebietes um den Weisheitszahn auf. Dann sollte nachgespritzt werden. 
Bei Patienten, bei denen aufgrund etwaiger Erkrankungen gar keine Schmerzausschaltung möglich ist, gibt es mehrere Möglichkeiten, z.B. die Sedierung des Patienten. Dies bedeutet entweder ein Dämmerschlaf oder eine Vollnarkose, damit der Patient schläft und nichts von der Behandlung mitbekommt.

Im Anschluss an die Behandlung können durch die Wunden Schmerzen ausgelöst werden, gegen die jedoch Schmerzmittel wie Ibuprophen oder Paracetamol helfen. 

Informieren Sie sich auch unter: Schmerzen nach dem Weisheitszahnziehen

Schwellung

Nach dem Entfernen der Weisheitszähne ist ein Anschwellen der Wangen normal. Diese Schwellung wird einerseits durch die Entfernung der Zähne ausgelöst, zum anderen jedoch auch durch die Behandlungsdauer. Es gilt, je kürzer die Behandlungsdauer, desto geringer die Schwellung. Wenn der Zahn allerdings sehr schief liegt, das Skalpell zum Einsatz kommt oder sogar Knochen entfernt werden muss, es sich also um eine komplizierte Extraktion handelt, kommt es häufiger zu größeren Schwellungen. Oft gehen diese dann auch mit einem Bluterguss einher, was bedeutet, dass die Wange blau wird.

Ein weiterer Grund für eine starke Schwellung ist das Wetter. Je wärmer das Wetter, desto stärker bildet sich eine Schwellung nach einer operativen Weisheitszahnentfernung aus. Daher gilt immer: gute Kühlung verringert das Risiko einer dicken Backe.

In der Regel handelt es sich jedoch um harmlose Schwellungen, solange diese weich sind, wenn man darauf drückt. Wird die Schwellung jedoch hart, die Wange rot oder besteht nach ein paar Tagen das Gefühl, dass der Mund nicht mehr richtig aufgeht, sollte der Zahnarzt erneut aufgesucht werden. Dann kann sich ein Abszess gebildet haben, welcher durch Antibiotikagabe und weitere Behandlung entfernt werden muss, da es sonst zu schwerwiegenden Folgen kommen kann.

Lesen Sie weiter unterSchwellung nach der Weisheitszahnsentfernung

Die häufigsten Fragen zum Ziehen der Weisheitszähne

Wann kann man wieder essen nach der OP?

Vor der Weisheitszahnoperation sollte ausreichend gegessen werden, damit die Behandlung gut überstanden wird. Im Anschluss fällt das Essen nämlich für einige Stunden nicht leicht. Gar nichts gegessen werden sollte so lange, bis die örtliche Betäubung nachgelassen hat und die Lippe sowie die Zunge wieder komplett Gefühl haben. Zuvor besteht nämlich die Gefahr, dass man sich selbst auf die Zunge, die Lippe oder in die Wange beißt. 

Auf Milchprodukte oder sehr krümelige bzw. harte Speisen sollte möglichst bis zur Abheilung der Wunden verzichtet werden, um eine Entzündung nicht zu provozieren. Auch Alkohol, Kaffee und Tee sollte die ersten Tage vom Speiseplan gestrichen werden. Dieser steigert den Blutdruck und kann so schnell zu Wundheilungsstörungen oder zum Wiederaufplatzen der Wunde führen.

Alles andere, vor allem Weiche (Brei, Nudeln, Kartoffeln) kann problemlos verzehrt werden, sobald die Betäubung nachlässt. Natürlich sollte darauf geachtet werden, dass der Mund nicht zu stark geöffnet wird, um keine Schmerzen auszulösen und die Wunde nicht auseinanderzureißen.

Wie lange ist man krankgeschrieben?

Da es sich um einen schwierigen Eingriff handelt, welcher gerade bei wärmerem Wetter mit einer Schwellung einhergehen kann, ist eine Krankschreibung bis zu drei Tagen möglich. Abhängig ist die Dauer von der Art des ausgeübten Berufes, der bestehenden Entzündung um den Weisheitszahn herum und der Schwierigkeit des Eingriffes.
Sind die Zähne einfach zu ziehen ist oft gar keine Krankschreibung notwendig.

Muss jedoch auch Knochen abgetragen werden, damit die Weisheitszähne sichtbar werden, kann eine stärkere Schwellung mit starken Schmerzen einhergehend auftreten. Dann ist eine längere Krankschreibung möglich. In der Regel darf der Zahnarzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von etwa 3 Tagen ausstellen.

Wann darf man wieder Sport machen?

Da es sich beim Entfernen der Weisheitszähne um einen größeren Eingriff handelt bei dem teilweise größere Wunden entstehen, sollte solange auf Sport verzichtet werden, bis die Wunden wenigstens oberflächlich verheilt sind. Zuvor sollte das Sportverbot unbedingt eingehalten werden, da es sonst zu Wundheilungsstörungen (Entzündungen, Wiederaufreißen der Wunde) und damit einhergehender verzögerter Wundheilung kommt.

In der Regel dauert es knapp 10 Tage bis man wieder sporttauglich ist. Zuvor merkt man aber auch selbst, dass man bedingt durch den großen Eingriff noch sehr schlapp ist. Der Körper benötigt wie bei jeder Krankheit zu Beginn alle Energie für die Heilung.

Wann darf man wieder rauchen?

Beim Rauchen entsteht während des Rauchvorgangs ein ständiger Reiz auf die Mundschleimhäute. Der Rauch verursacht eine Veränderung bzw. einen Umbau des Gewebes, wodurch eine Art Hornhaut im Mundraum entsteht und die Durchblutung vermindert wird. Außerdem verfällt das Blutkoagulum in der Extraktionswunde und es kann zur Wundinfektion kommen. Wenn ein Zahn gezogen wird und man wieder zu früh mit dem Rauchen beginnt, kann durch die verringerte Blutversorgung eine verzögerte Wundheilung auftreten.

Deshalb sollte 14 Tage auf das Rauchen verzichtet werden. Das fällt den meisten Rauchern aber sehr schwer. Diese sollten aber trotzdem mindestens 3 Tage Abstinenz einhalten. Bei besonders hohem Suchtdruck werden Nikotinpflaster empfohlen.

Was ist besser beim Weisheitszahnziehen: Vollnarkose oder örtlicher Betäubung?

Ob die Weisheitszähne in Vollnarkose oder in örtlicher Betäubung gezogen werden, hängt im individuellen Fall von verschiedenen Faktoren ab. In der Regel ist es nicht unbedingt notwendig eine Vollnarkose durchzuführen, da bei den Weisheitszähnen auch durch eine lokale Betäubung eine ausreichende Schmerzausschaltung erreichbar ist. Liegen die Zähne jedoch sehr nahe am Unterkiefernerv oder an einer für den Zahnarzt nur schwer zugänglichen Stelle, kann die Vollnarkose eine gute Therapieergänzung sein.

Vor allem Angstpatienten profitieren hiervon, da sie den Eingriff nicht mitbekommen und sich die Angst dadurch nicht noch weiter steigert. Da die Krankenkasse die Kosten für die Vollnarkose nur in bestimmten Fällen übernimmt, spielt auch dieser Gesichtspunkt eine gewisse Rolle. Nicht jeder kann sich die Vollnarkose leisten. Die Kosten belaufen sich auf etwa 300€ pro Stunde Zahnbehandlung.
Übernommen wird sie allerdings nur bei anerkannter Zahnarztangst, Patienten mit Allergie gegen die Betäubungsmittel, Kinder unter 12 Jahren, sowie bei Patienten mit bestätigten geistigen oder motorischen Störungen.

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Kann man sich alle 4 Weisheitszähne auf einmal ziehen lassen?

Das Ziehen von mehreren Zähnen gleichzeitig stellt im Normalfall gar kein Problem dar. Gleiches gilt auch für die Weisheitszähne. Wer dies möchte, kann sich alle vier auf einmal ziehen lassen. Die Behandlung bietet sich vor allem dann an, wenn die Zähne während einer Vollnarkose gezogen werden, da dann nur ein einziger Eingriff notwendig ist. W

erden die Zähne jedoch mit einer lokalen Betäubung gezogen, dann wird häufig – je nach Lage der Weisheitszähne und Schwierigkeitsgrad – entschieden, die Zähne seitenweise zu entfernen. Dies bedeutet dass zwei Eingriffe notwendig sind, in welchen einmal die beiden rechten und einmal die beiden linken Weisheitszähne entfernt werden.

Muss nach dem Weisheitszahnziehen genäht werden?

Ob nach dem Ziehen eines Weisheitszahn genäht wird, entscheidet jeder Behandler selbst. Häufig muss allerdings bei den beiden unteren Weisheitszähnen genäht werden. Diese liegen nämlich häufig quer im Unterkiefer oder sind stark entzündet, wodurch es notwendig wird, das Zahnfleisch etwas zur Seite zu schieben und einen Teil des Knochens zu entfernen. Damit das verschobene Zahnfleisch richtig zusammenwächst, wird es anschließend an der richtigen Stelle vernäht. Da hier keine Regel benannt werden kann, nach der entschieden wird, sollte man den behandelnden Arzt kurz vor dem Eingriff einfach selbst ansprechen.

Wie hoch sind die Kosten für einen Privatpatienten?

Die Entfernung der Weisheitszähne wird, sofern bei einem Privatpatienten eine Versicherung der Zähne besteht, komplett übernommen.
Die Kosten müssen jedoch dann selber bezahlt werden, wenn bei Privatpatienten explizit keine Versicherung für die Weisheitszähne besteht, es sich um eine Wunschbehandlung des Patienten ohne medizinische Notwendigkeit handelt oder der Patient gar nicht versichert ist.

Dann muss je nach Schwierigkeitsgrad mit Kosten in Höhe von bis zu 250 € gerechnet werden. Zusätzliche Investitionen werden dann noch notwendig, wenn eine Vollnarkose gewünscht, jedoch nicht zwingend notwendig ist. Etwa 250€ fallen dann zusätzlich noch an. Man kann also bei vier vorhandenen Weisheitszähnen mit Kosten in Höhe von bis zu 1250€ rechnen.

Kann man in der Schwangerschaft Weisheitszähne ziehen?

Während einer Schwangerschaft steht zu jedem Zeitpunkt das Kindeswohl im Vordergrund. In der Regel wird das Ziehen eines Weisheitszahnes daher nicht auf einen Termin in diesen neun Monaten gelegt.

Es gibt jedoch einige wichtige Gründe, die auch während einer Schwangerschaft für das Entfernen sprechen. Und zwar dann, wenn die Gesundheit der Mutter in Gefahr ist. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn sich um einen vorhandenen Weisheitszahn ein Eiterherd (Abszess) gebildet hat und eine große Entzündung im Mundraum vorhanden ist. Diese Entzündung kann sich, wenn sie nicht behandelt wird nämlich weiter ausbreiten und dann über die Blutbahn im Körper verteilt weden. Die Schwangerschaft wäre in diesem Fall in Gefahr. Daher muss ein Weisheitszahn in einem solchen Ausnahmefall jederzeit innerhalb der Schwangerschaft gezogen werden.

Röntgenbilder sowie die Anästhesie sind hier als kritisch anzusehen, das heißt sie sollten so wenig wie möglich zum Einsatz kommen. Der beste Zeitpunkt liegt dabei zwischen dem 4. und 6. Monat, da hier bereits die überlebensnotwendigen Organe des Kindes ausgebildet sind und die Schwangere noch gut behandelbar ist. Je weiter die Schwangerschaft voranschreitet, desto schwieriger gestaltet sich die Behandlung aufgrund von Lagerung, Bauchumfang sowie Belastbarkeit der Patientin.

Warum werden Weisheitszähne entfernt?

Die Gründe für die Entfernung der Weisheitszähne sind mannigfaltig. Ganz oft besteht jedoch ein schwerwiegendes Platzproblem für diese Zähne. Da sie so weit hinten im Kiefer liegen, brechen sie nicht an geeigneter Stelle durch und wachsen dann schief in die Mundhöhle. Manchmal liegen die Zähne sogar quer im Unterkiefer und können so die anderen bleibenden Zähne verschieben oder sogar schädigen.

Es bilden sich Schleimhautkapuzen, also Nischen, in denen nicht richtig geputzt werden kann, was Entzündungen und Kariesentstehung provoziert. Werden diese Stellen nicht rechtzeitig erkannt, muss der betroffene bleibende Zahn unter Umständen sogar werden.

Weiterhin besteht in diesem Zusammenhang das Problem des „erschwerten Zahndurchbruchs“. Bei der sogenannten „dentitio difficilis“ kann der Weisheitszahn aufgrund von Platzmagel nicht richtig an die Oberfläche gelangen und das Zahnfleisch um den Zahn beginnt anzuschwellen und sich zu entzünden. Dies kann so weit führen, dass sich sogar Eiter bildet und die Wange dick wird.

Querliegende Weisheitszähne können die Zahnwurzeln der davorliegenden Zähne schädigen und diese resorbieren, also abbauen. Auch in diesem Falle sollte der Weisheitszahn entfernt werden, bevor es zu schwerwiegenden Schäden kommen kann. 

Diagnose

Nicht jeder Weisheitszahn muss prinzipiell gezogen werden. Manchmal sprechen jedoch einige Gründe dafür. Der Zahnarzt wird dies anhand mehrerer Untersuchungsmethoden feststellen.

Neben der Blickdiagnose stellt der behandelnde Arzt mit seinen Instrumenten fest, ob das Zahnfleisch um oder über dem Weisheitszahn entzündet ist. Durch Abtasten der Stelle kann festgestellt werden, ob eine Schwellung des Gebietes oder sogar eine Behinderung der Mundöffnung, welche bei starker Entzündung auftritt, vorliegt.
In der Regel fertigt der Zahnarzt anschließend noch eine Röntgenübersichtsaufnahme an, um genau zu sehen an welcher Stelle im Kiefer sich die Weisheitszähne befinden. Nach Auswertung aller Untersuchungsergebnisse wird der Arzt genau sagen können, ob die Weisheitszähne gezogen werden müssen oder nicht.

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 19.12.2018
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