Weitsichtigkeit Symptome

Symptome der Weitsichtigkeit

Die Fehlsichtigkeit in der Nähe nimmt vor allem im Erwachsenenalter spürbar zu. Gerade beim Lesen oder dem Arbeiten am Bildschirm wird die Sehschwäche deutlich. Betroffene Personen benötigen einen weiten Abstand, um überhaupt etwas zu erkennen. Es kommt beim Lesen zudem zu Kopfschmerzen und Ermüdungserscheinungen wie Schmerzen und Brennen im Augenbereich.

In jungen Jahren kann eine leichte Weitsichtigkeit noch durch Akkomodation (Anpassung der Brechkraft des menschlichen Auges) ausgeglichen werden, was automatisch über einen Muskel im Auge (Ziliarmuskel) abläuft.

Bei der Akkomodation entsteht außerdem eine Einwärtsbewegung der Augäpfel, sodass Weitsichtige, deren Fehlsichtigkeit nicht korrigiert wird, bisweilen beginnen zu schielen. Weitsichtige Menschen strengen ihre Augen fast dreimal so stark an, wie Normalsichtige. Die Augen werden zusammengekniffen, geblinzelt oder ein Auge ganz geschlossen, um mit dem anderen Auge die bestmögliche Sicht zu erzielen.

Diese Dauer- und Überbeanspruchung der Augen bedingen über einen längeren Zeitraum Kopfschmerzen und ein Augenbrennen, was durch starkes Reiben der Augen dann teilweise zu einer Entzündung führt. Weitsichtige Patienten, die gegen ihre Fehlsichtigkeit nichts unternehmen, wirken oft müde und haben des öfteren einen so genannten „Schlafzimmerblick“.

Risiken bei unbehandelten Symptomen

Eine unbehandelte Weitsichtigkeit gefährdet auf Dauer die Gesundheit und schränkt vor allem im Alltag enorm ein. So kann eine Sehhilfe oder auch ein operativer Eingriff daher des öfteren notwendig sein, um das körperliche und psychische Wohlergehen des Betroffenen zu gewährleisten.

Ob deutliche Symptome auftreten, hängt nicht nur von der Stärke der Weitsichtigkeit (Hyperopie) ab, sondern auch vom Alter der Betroffenen: Meist wirkt sich eine Weitsichtigkeit im Alter stärker aus als es bei Kindern und jungen Menschen zu beobachten ist. Neben der verringerten Sehkraft kann eine Weitsichtigkeit mit zusätzlichen Beschwerden verbunden sein. Der Grund dafür ist die ständige Akkommodation sowohl in Ferne als auch in der Nähe.

Symptome - kurze Zusammenfassung

Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 03.11.2016
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