Folgen vom Schädelbasisbruch

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Prognose

Die Folgen eines Schädelbasisbruchs hängen von möglichen Komplikationen ab. Je mehr davon eintreten, desto schlechter stellt sich die Prognose dar.
Liegt keine Dislokation vor und bleiben die Hirnhäute unverletzt (kein Liquoraustritt), heilt ein Schädelbasisbruch in der Regel ohne bleibende Schäden ab.

Komplikationen

Ein Schädelbasisbruch kann bei unzureichender Behandlung Folgen und Komplikationen nach sich ziehen. Dazu zählen aufsteigende Infektionen, welche eine Hirnhautentzündung (Meningitis) auslösen können, oder die Bildung eines Hirnabszess. Auch Folgen wie Entzündungen der Schädelknochen (Osteomyelitis) sind nach einem Schädelbasisbruch denkbar, ebenso wie die Entstehung einer Liquorfistel mit Verbindung der Hirnhautzwischenräume zur Nase oder zum Ohr, welche wiederum ein Risiko für einen Keimeintritt in den Schädel darstellt. Eine Fistelbildung zwischen arteriellen und venösen Gefäßen mit dadurch entstehendem Tinnitus (Ohrgeräusch) ist ebenfalls möglich.

Prophylaxe

Um den Folgen eines Schädelbasisbruchs vorzubeugen, sollten gefährliche Situationen in Verbindung mit Kontrollverlust vermieden werden (beispielsweise riskante Autofahrten). Zusätzlich sollten entsprechende Schutzmaßnahmen verfolgt werden wie bei risikoreichen Sportarten das Tragen eines Helms oder beim Autofahren das Anlegen des Sicherheitsgurts.


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Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 06.05.2012