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Dauer einer Lymphknotenschwellung

Einleitung

Eine Lymphknotenschwellung kann sehr unangenehm sein und man möchte sie so schnell wie möglich wieder loshaben. Die Dauer einer Lymphknotenschwellung kann sehr unterschiedlich sein und ist abhängig von der Ursache. Die Möglichkeiten, die Dauer einer Lymphknotenschwellung zu beeinflussen, sind begrenzt. Es bedarf immer Geduld bis sich die Schwellung wieder zurückbildet. Manchmal bleibt auch ein Lymphknoten vergrößert. Häufig ist zwar nur eine Infektion die Ursache, manchmal kann aber auch eine Krebserkrankung dahinterstecken. In solchen Fällen wäre eine ärztliche Abklärung sehr wichtig.

Wie lange dauert eine Lymphknotenschwellung?

Über die Dauer einer Lymphknotenschwellung kann keine allgemeine Aussage gemacht werden. Die Dauer richtet sich nach der Ursache. Die häufigste Ursache sind Infektionskrankheiten, wie das Pfeiffersche Drüsenfieber. Im Rahmen der Infektion kommt es zur Schwellung vieler Lymphknoten. Bei vielen Infektionen geht die Schwellung der Lymphknoten zurück, wenn die Infektion abklingt. Bei manchen Infektionen, wie z.B. der Syphilis, kann die Lymphknotenschwellung auch noch monatelang bestehen. Am besten man fragt den behandelnden Arzt. In manchen Fällen kann auch eine bösartige Erkrankung, wie z.B. eine Krebserkrankung ursächlich sein. Bei Krebserkrankungen geht die Lymphknotenschwellung nicht von selbst wieder zurück. Es muss eine Behandlung und oder die Entfernung des Lymphknotens erfolgen. So kann hier keine Aussage zur Dauer einer Lymphknotenschwellung gemacht werden.

Leiden Sie an einer dauerhaften Lymphknotenschwellung? Lesen Sie mehr dazu auf der folgenden Seite: Chronische Lymphknotenschwellung

Was kann eine Lymphknotenschwellung positiv beeinflussen?

Bei einer zugrundeliegenden Infektion ist es in jedem Falle wichtig, sich auszuruhen, um dem Körper die Möglichkeit zu geben, die Infektion erfolgreich zu bekämpfen. Des Weiteren kann eine gesunde Lebensweise mit viel Vitaminen und Nährstoffen und ausreichend Flüssigkeit in keinem Fall schaden. Bei manchen Infektionskrankheiten können oder sollen Medikamente eingenommen werden. Diese sollten nach dem angeordneten Schema eingenommen werden. Eine Mehreinnahme der Medikamente beeinflusst die Dauer der Erkrankung und die Lymphknotenschwellung nicht positiv. Manchmal stellt dies sogar eine unnötige Belastung für den Körper dar, die sich eher negativ auf den Heilungsprozess auswirkt. Darüber hinaus gibt es auch einige Hausmittel, welche sich positiv auswirken sollen. Zu diesen zählen zum Beispiel warme Kompressen, Honig, Massagen oder Bürsten der Lymphknoten.

Was kann eine Lymphknotenschwellung negativ beeinflussen?

Auf keinen Fall sollte bei einer Lymphknotenschwellung der betroffene Lymphknoten von einem selbst in irgendeine Art und Weise manipuliert werden. Massagen können sanft und in gewissen Maßen durchgeführt werden. Aber ein unnötiges Herumdrücken etc. sollte unterlassen werden. Dadurch kann der Lymphknoten noch mehr gereizt und der Zustand verschlechtert werden. Darüber hinaus sollte der Körper in einer Krankheitsphase nicht weiter gestresst und belastet werden. Der Körper ist durch die Erkrankung bereits belastet genug. Er braucht Erholung. Die Anweisungen eines Arztes, wie z.B. Einnahme von Medikamenten, sollten befolgt werden. Eine Einnahme von Medikamenten, welche nicht nach Vorschrift erfolgt, kann sich negativ auswirken.

Wie kann ich die Dauer einer Lymphknotenschwellung verkürzen?

Die Möglichkeiten die Dauer einer Lymphknotenschwellung zu verkürzen sind sehr begrenzt. In vielen Fällen dauert die Lymphknotenschwellung einfach eine gewisse Zeit, ohne dass man dies groß beeinflussen kann. Allerdings gibt es ein paar Hausmittel, die helfen sollen. Diese sind allerdings nicht wissenschaftlich belegt, aber auch nicht schädlich. Zur Abschwellung der Lymphkoten können leicht massierende Fingerbewegungen um den Lymphknoten herum getätigt werden. Dies soll die Lymphknotenfunktion und ihre Filterung stimulieren. Die Bewegungen sollten aber sanft geschehen. Es gibt auch die Möglichkeit des Bürstens. Es wird von den äußeren Körperregionen nach zentral gebürstet. Dabei darf die Stärke der Bürste nicht zu stark, aber auch nicht zu schwach sein. Gegen die Lymphknotenschwellung selbst und ihre begleitenden Symptome können z.B. warme oder kalte Kompressen eingesetzt werden, welche für etwa 10 min auf die betroffenen Stellen gelegt werden. Kompressen können auch in verdünnten Apfelessig eingetaucht und anschließend aufgelegt werden. Apfelessig soll eine antibakterielle Wirkung haben. Außerdem können Wickel mit Zwiebeln oder Kartoffelbrei eingesetzt werden. Des Weiteren soll Salzwasser gegen Infektionen im Mund-Rachenraum helfen, da dem Salzwasser eine abschwellende Wirkung nachgesagt wird. Honig soll entzündungshemmend wirken und auch bei einer Lymphknotenschwellung helfen.

Was tun bei einer dauerhaften Lymphknotenschwellung?

Eine dauerhafte Lymphknotenschwellung z.B. am Hals ist häufig überhaupt nicht bedenklich. Bei verschiedenen Infektionskrankheiten kommt es während der Infektion zu einem Anschwellen von Lymphknoten, da diese ein wichtiger Bestandteil der Immunabwehr sind. Dies kann unangenehm sein, ist aber eine normale Reaktion des Körpers. Nach dem Abklingen einer Infektion kann ein Lymphknoten durchaus auch mal vergrößert zurückbleiben. Dies ist nicht bedenklich. Der Lymphknoten sollte allerdings nicht mehr druckschmerzhaft sein, sich nicht weiter vergrößern und nicht verwachsen sein. Falls eine Lymphknotenschwellung entdeckt wird, welche weiterwächst, verwachsen ist und sich ungleichmäßig anfühlt, sollte ein Arzt zur Abklärung aufgesucht werden. Dies können Hinweise sein, dass eine ernsthafte Erkrankung zugrunde liegt, welche eine ärztliche Behandlung bedarf. Auch sonst kann es nicht schaden, eine dauerhafte Lymphknotenschwellung einem Arzt zu zeigen. Falls dieser Bedenken hat, dass eine ernsthafte Krankheit dahinterliegt oder diese in jedem Fall ausschließen möchte, wird er ein Blutbild anordnen. Daraufhin können gegebenenfalls noch weitere Untersuchungen folgen.

Ab welcher Dauer sollte ich bei einer Lymphknotenschwellung zum Arzt gehen?

Da eine Lymphknotenschwellung nach einer Infektion durchaus ohne gesundheitliche Folgen verbleiben kann, muss in diesem Fall auch bei sehr langer Dauer kein Arzt aufgesucht werden. Ein Arzt sollte aufgesucht werden, wenn eine Lymphknotenschwellung weiter voranschreitet und sich der Lymphknoten in seiner Konsistenz verändert, z.B. verhärtet oder er mit seiner Umgebung verwächst. Dies sind Anzeichen, dass eine schwerwiegendere Erkrankung vorliegen könnte, was ärztlich abgeklärt werden sollte. In jedem Fall muss schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden, wenn neben einer Lymphknotenschwellung noch Nachtschweiß und Fieber auftreten. In jedem Fall kann auch bei sonstigen Sorgen oder Bedenken ein Arzt zur Abklärung und Absicherung aufgesucht werden. Sonst empfiehlt es sich, spätestens nach einem Monat einem Arzt den vergrößerten Lymphknoten zu zeigen.

Qualitätssicherung durch: Dr. Nikolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 02.07.2019
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