Tumor

Synonyme

Krebs, Krebserkrankung, Onkologie, maligner Tumor, Geschwulst

Englisch: cancer

Definition

Medizinsch bezeichnet man die Fachrichtung, die sich mit Krebs, bzw. einer Tumorerkrankung befasst als Onkologie.
Der Fachbereich der Onkologie therapiert im wesentlichen bösartige Krebserkrankungen, die in allen Bereichen des menschlichen Körpers auftreten können und somit auch alle medizinischen Fachbereiche betreffen können.

Unter den Bezeichnung „Krebs“ (engl.: cancer) fallen alle Erkrankungen, die auf eine unkontrollierte Zellteilung in Geweben oder Organen zurückzuführen sind. Im Bereich der Tumore, der Geschwulste, unterscheidet man zwischen gut- und bösartig, d.h. zwischen benigne und maligne.

Dabei liegt der Unterschied zwischen beiden Formen darin, dass bösartige Tumore sich ungebremst vermehren und somit in umliegende Gewebe, sowie Blutbahnen und Lymphgefäße eindringen.
Von diesem Standpunkt aus erreichen sie über den Blutweg und den Lymphstrom andere Organe, in die sie ebenfalls eindringen können. Geschieht dies, spricht man von so genannten Metastasen, die auch als Tochtergeschwulst bezeichnet werden.
Vereinfacht könnte man sagen, dass bösartige Tumore keine Zellgrenzen anerkennen und somit ihren Wachstum bei Kontakt mit anderen Zellen nicht einstellen. Sie dringen “invasiv” in andere Organe und Gewebe ein.

Wichtiger Hinweis

Wichtige Informationen zur Tumorentstehung:
Alle hier gegebenen Informationen sind nur allgemeiner Natur, eine Tumortherapie gehört immer in die Hand eines erfahrenen Onkologen / Onkologie!!!


Statistik

Im Hinblick auf die Statistik ist zu sagen, dass prinzipiell alle Altersgruppen von Krebs betroffen sein können. Bei genauerer Erhebung kann man allerdings zwei so genannte Häufigkeitsgipfel erkennen, die sich zum einen im Entwicklungsbereich Kindheit / Jugend, zum anderen im Bereich Alter manifestieren.

Betrachtet man die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen im innerdeutschen Raum, lässt sich allerdings aufzeigen, dass die meisten Neuerkrankungen im Alter von über 60 Jahren auftreten. Die Zahl der Neuerkrankungen in diesem Altersbereich liegt bei circa 75% aller etwa 340.000 Neuerkrankungen, somit bei etwa 255.000 jährlichen Neuerkrankungen.

Somit entfällt auf die unter 60 – jährigen ein Anteil von 25%, wovon ein nicht unerheblicher Anteil – wie bereits oben erwähnt auf Kinder und Jugendliche entfällt, die am häufigsten dann von Leukämien, Hirntumoren, Tumoren des Rückenmarks, bzw. Lymphknotenkrebs betroffen sind.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 173.000 Frauen an Krebs, am häufigsten an Brustkrebs (ca 25%).

Männer erkranken am häufigsten am Prostatakarzinom. Prostatakrebs gilt somit als das häufigste Tumorleiden des Mannes.

Die durchschnittliche Heilungsquote eines Krebspatienten liegt bei etwa 30%. Davon entfallen auf die Behandlung durch Operation und Strahlentherapie, man spricht von einer so genannten lokoregionären Therapie („Stahl und Strahl“) etwa 90 %. Die restlichen 10 % entfallen dabei auf Therapieabweichungen, die individuell angepasst werden müssen.

Krebsauslöser

Immer wieder hört man davon, dass bestimmte Faktoren als krebsauslösend einkategorisiert werden. Nachfolgend sollen nun diverse Auslöser aufgezeigt werden, die nachgewiesen, also gesichert Krebs auslösen können.

Zu diesen gesicherten Krebsauslösern gehören:

  • bestimmte Strahlungen, darunter (radioaktive Strahlung, ultraviolettes Licht, Röntgenstrahlen)
  • mutagene (Gene verändernde) Chemikalien, u.a. 3,4 Benzpyren, Aflatoxine, freie Radikale
  • Viren: HIV-Viren, Epstein-Barr-Viren (EBV), Hepatitis B und Hepatitis C Viren
  • Zusammenhang zwischen gewissen (Ernährungs-) gewohnheiten und bestimmten Krebserkrankungen (Raucher)
  • Psychische Ursachen kommen als Kofaktoren in Frage (Beispielsweise statistische Häufung von Kindesverlust bei Prostatakarzinomen)

Formen von Krebs mit den unterschiedlichsten krebsauslösenden Faktoren wurden schon früh dokumentiert. Nachfolgend soll aufgezeigt werden, welche Krebsarten unter Umständen bedingt durch den Beruf hervorgerufen werden können.

 

Krebsauslöser mit Entdeckungsjahr und Art:

Jahr der Beschreibung | Krebsart | Beruf

1775 | Hodenkrebs | Schornsteinfeger (Kontakt mit Ruß)

1820 | Hautkrebs | Braunkohlearbeiter

1879 | Lungenkrebs | Bergleute

1894 | Hautkrebs | Seeleute

1895 | Blasenkrebs | Arbeiter mit Kontakt zu Fuchsin

1902 | Hautkrebs | Röntgen-Personal

1912 | Lungenkrebs | Berufe mit Chromat-Kontakt

1922 | Skrotal- und Hautkrebs | Berufe mit Kontakt zu Schieferölen

1928 | Leukämie | Berufe mit Kontakt zu Benzen

1933 | Nasen- und Lungenkrebs | Berufe mit Kontakt zu Nickel

1933 | Lungenkrebs | Berufe mit Kontakt zu Asbest

1938 | Pleuramesotheliom | Berufe mit Kontakt zu Asbest

1954 | Peritonealmesotheliom | Berufe mit Kontakt zu Asbest

1972 | Lungenkrebs | Berufe mit Kontakt zu Haloether

1974 | Leberangiosarkom | Berufe mit Kontakt zu Vinylchlorid

Entstehung

Zellen besitzen die Fähigkeit zu Stoffwechselleistungen, Reizbeantwortung und Reduplikation. Sie gelten als die kleinste Bau- und Funktionseinheit eines Organismus. Normalerweise sind sowohl die Wachstums- als auch die Differenzierungs- und Reparaturvorgänge der einzelnen Zellverbände so aufeinander abgestimmt, dass das Überleben des Körpers und somit auch die Reproduktion der Gene gewährleistet ist. Jede Form der Zellteilung beispielsweise geschieht aus einem ganz bestimmten Grund.

Beispielartig sei hier die Möglichkeit des körpereigenen Wundverschlusses genannt, die ganz gezielt abläuft: Tritt eine Wunde auf, reagiert der Körper mit einer vermehrten Produktion so genannter Reparaturzellen. Sobald die Wunde verschlossen ist, wird diese Produktion normalisiert.

Die Fähigkeit, auf körpereigene Bedürfnisse zu reagieren, Produktionen zu starten und wiedereinzustellen, sind bei so genannten Krebszellen in dieser Form nicht mehr vorhanden. Die Zellverbände kommunizieren nicht mehr ordnungsgemäß miteinander.
Exemplarisch für „normale Zellen“ ist die so genannte Kontaktinhibition. Dies beschreibt die Fähigkeit von Zellen, einen Wachstumsstopp einzuleiten, sobald Zellen aneinander stoßen. Um nähere Informationen zu erhalten, klicken Sie hierzu auf meine Doktorarbeit zur Kontaktionhibition). Zusammenfassend bedeutet dies, dass der genetische Code für die Information: „Wachstumsstopp“ abhanden gekommen ist.

Aus unterschiedlichen Gründen ist das körpereigene Immunsystem in der Regel nicht dazu in der Lage, das unkontrollierte Wachstum der Zellen zu attackieren. Dies bedeutet, dass aus einzelnen Krebszellen ein zunächst örtlich begrenzter Tumor entstehen kann, der dann auch Gewebs-, bzw. Organgrenzen überwinden kann und eventuell sogar über Blut- und Lymphgefäße metastasiert.

Malignitätskriterien

Wie bereits oben erwähnt unterscheidet man zwischen gut- und bösartigen, d.h. zwischen benignen und malignen Tumoren. Nachfolgend sollen Kriterien aufgeführt werden, die die Abgrenzung zwischen den beiden Tumorformen verdeutlichen.

  • Das umgebende Gewebe, eventuell auch Gefäße sind von Krebszellen befallen, bzw. zerstört worden.
  • Eine Anaplasie des Tumorgewebes ist feststellbar. Unter Anaplasie versteht man den Übergang höher differenzierter („normaler“) Zellen in weniger differenzierte („Krebszellen“). Prinzipiell bedeutet dies, dass histologisch betrachtet die Spezialisierung der einzelnen Zellen mehr und mehr aufgehoben wird. Eine Anaplasie hat demnach zur Folge, dass wesentliche Eigenschaften des „normalen“ Gewebes nicht mehr vorhanden sind.
  • Anaplasie der Zellkerne. Die Zellkerne unterscheiden sich in ihrem Aussehen von den ursprünglichen Zellkernen, was unter anderem auf die häufiger stattfindende Zellteilung, zum anderen aber auch auf die geringere Spezialisierung (siehe oben) zurückzuführen ist.

Metastasierung (Absiedlung in andere Organe) durch die fehlende Kontaktinhibition (siehe oben).

Allgemeine Therapieansätze

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Krebs zu behandeln. Dabei kann nie stereotyp vorgegangen werden. Immer muss individuell entschieden werde, welche Behandlungsform für das Krankheitsbild in Frage kommen kann. Aus diesem Grund sollen hier nur Möglichkeiten zur Behandlung von Krebs vorgestellt werden. Welche Behandlungsform dabei individuell in Frage kommt, können nur behandelnde Ärzte beantworten. Auch Kombinationen verschiedener Therapieansätze sind denkbar.

Allgemeine Behandlungsmöglichkeiten bei Krebs:

  • Operation: Der lokalisierte Tumor wird entfernt. Um sicher zu gehen, dass Tumorzellen noch nicht in umliegende Gebiete eingedrungen sind, werden meistens benachbarte Lymphknoten mit entfernt.
  • Bestrahlung: Hierbei unterscheidet man zwischen verschiedenen Bestrahlungsformen. Folgende Formen sind möglich.

    • Bestrahlung mit radioaktiven Strahlen (durch radioaktives Jod)
    • mit Röntgen-Strahlen
    • mit Mikrowellen (Aufheizung des betroffenen Gewebes)

  • Medikamentenbehandlung:

    • Zytostase ("Chemotherapie")
    • Hormontherapie, z.B. Testosteronentzug beim Prostatakarzinom
    • Hemmung des Blutgefäßwachstums
    • Immuntherapie zur Steigerung der körpereigenen Immunkräfte, um Tumorzellen zu bekämpfen (= Immunantwort auf die Tumorzellen).

  • Palliative (unterstützende Behandlung)

    • Besserung des Allgemeinbefindens durch Schmerzbehandlung
    • Ausreichende Ernährung
    • Hemmung des Knochenabbaues
    • Steigerung der Blutbildung im Knochenmark

  • Alternative Behandlungsmethoden (umstritten)

Betrachtet man alle Krebsformen, so liegt die derzeitige Heilungsrate bei Krebs bei ca. 30 %. Nicht jede Krebsdiagnose bedeutet: 30 % Heilungschance, denn solange eine Krebskrankheit örtlich begrenzt bleibt, erhöhen sich die Heilungschancen deutlich. Leider könne sich Heilungschancen auch verringern. Dies ist unter Umständen dann der Fall, wenn der Tumor sich bereits über den Blut-, bzw. Lymphweg hinweg in mehrere Organen ausgebreitet hat (Streuung; Metastasierung).

Allgemeine Krebsvorbeugung

Es gibt Möglichkeiten allgemeiner Krebsvorbeugung, die jeder Mensch selbst treffen kann. Leider kann man nicht behaupten, dass bei strikter Einhaltung der vorbeugenden Maßnahmen Zellen nicht entarten. Man kann aktiv allerdings das Risiko verringern, indem man folgende Aspekte beachtet:

  • Einstellen des Rauchens. Wie man mittlerweile auf allen Zigarettenpackungen lesen kann, ist das Rauchen in vielerlei Hinsicht schädlich. Rauchen ist vor allen Dingen aber die Hauptursache für die Erkrankung an Lungenkrebs. Darüber hinaus gefährden Raucher die Gesundheit der sie umgebenden Mitmenschen, die sofern sie selbst nicht rauchen zu Passivrauchern werden.
  • Auch der Verzehr von Alkohol kann Krebs erzeugen. Von einer Gefährdung sind besonders jene Menschen betroffen, die regelmäßig und über die Maßen hinweg Alkohol konsumieren. Unter Umständen kann sich eine dosierte Menge Alkohol günstig auf die Herzkranzgefäße auswirken und somit dem Herzinfarkt vorbeugen.
  • Übergewicht und falsche Ernährung:

    • Erhöhen Sie Ihren täglichen Verzehr an frischem Obst und Gemüse sowie an ballaststoffreichen Getreideprodukten.
    • Vermeiden Sie Übergewicht; sorgen Sie für mehr körperliche Bewegung und begrenzen Sie die Aufnahme fettreicher Nahrungsmittel (Darmkrebs).

  • Vermeidung von zu viel Sonnenlicht (Hautkrebs), vor allen Dingen ohne ausreichenden Sonnenschutz. Aus diesen Gründen sollte eine übermäßige Sonnenbestrahlung genauso vermieden werden wie Sonnenbrände; dies gilt insbesondere für Kinder.

Oben konnten Sie bereits erkennen, dass ggf. bestimmte Berufsgruppen krebserregenden Stoffen ausgesetzt sind / waren. Mittlerweile wurden viele Maßnahmen, in Form von Verhaltensmaßnahmen, Warnhinweisen, etc. ergriffen, um dies zu vermeiden. Es liegt in Ihrem Interesse, diese Warnungen Ernst zu nehmen. Schützen Sie sich vor krebserregenden Stoffen und halten Sie die Sicherheitsmaßnahmen strikt ein!

Krebsfrüherkennung

Die Heilungschance jeder Krebsform steigt, umso früher der Krebs diagnostiziert wurden. Für Frauen und Männer gibt es verschiedene Vorsorgeuntersuchungen, die ab einem bestimmten Zeitpunkt regelmäßig durchgeführt werden sollten.

Bei der Frau betreffen diese Vorsorgeuntersuchungen beispielsweise die gynäkologische Fachrichtung: Abstrich vom Gebärmutterhals als Früherkennungsuntersuchung auf den Krebs des Gebärmutterhalses, das Abtasten der Brust (regelmäßig auch in Eigenregie; selbst!) und damit ab einem bestimmten Alter verbunden: die Mammographie-Vorsorgeuntersuchungen.


Auch Männer sollten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen. Zu den häufigsten Untersuchungen zählen dabei die Untersuchung auf Blut im Stuhl und das Abtasten der Prostata.

Unabhängig vom Geschlecht ist die Vorsorgeuntersuchung für Darmkrebs ab einem bestimmten Alter wichtig. Informieren Sie sich – sofern noch nicht geschehen – bei Ihrem Hausarzt über entsprechende Vorsorgeuntersuchungen.

Lesen Sie mehr zum Thema: Wie erkennt man Darmkrebs?

Wie bereits kurz angesprochen, ist die Eigendiagnose stets sehr wichtig. Meist erkennt ein Patient selbst, dass mit ihm „etwas nicht stimmt“. Spätestens dann ist ein Arztbesuch ist empfehlenswert, wenn...

  • ... eine ungewöhnliche Schwellung bemerkt wird.
  • ... eine Wunde nicht abheilt.
  • ... Ihnen Veränderungen beispielsweise an einem Muttermal auffallen (veränderte Größe, Form oder Farbe).
  • ... Ihnen Veränderungen beim Stuhlgang oder beim Urinieren auffallen.
  • ... Sie unbegründet Gewicht verlieren
  • ... Sie einen Knoten im Brustbereich ertasten.

Fachbereich

Der Fachbereich, der sich medizinisch mit Tumorerkrankungen befaßt wird als Onkologie bezeichnet.

Häufig vorkommende Knochentumore (gutartig und bösartig):

Muttergewebe Knorpel

Benigne Tumore:

Maligne Tumore:

Muttergewebe Knochen

Benigne Tumore:

Maligne Tumore:

Tumor-like Lession:

  • Fibröse Dysplasie
  • Juvenile Knochenzyste
  • Aneurysmatische Knochenzyste

Muttergewebe Knochenmark

Benigne Tumore:

Maligne Tumore:

Muttergewebe ungeklärt

Benigne Tumore:

  • Riesenzell-Tumor

Maligne Tumore:

  • Riesenzell-Tumor

Knochentumore

Plasmozytom

Ein multiples Myelom, was auch synonym als Plasmozytom bezeichnet wird, ist eine bösartige Erkrankung (Tumor) der B - Lymphozyten, die zu den weißen Blutkörperchen gehören..

Die B-Lymphozyten sind Bestandteil des menschlichen Abwehrsystems und kommen vorwiegend in den Lymphknoten und im Blut vor.

Das Plasmozytom gehört nach Definition zu den Non-Hodgkin-Lymphomen mit niedriger Malignität (Bösärtigkeit) und zeichnet sich durch Bildung von fehlerhaften Immunglobulinen aus.
Weitere Inofrmationen finden Sie unter unserem Thema: Plasmozytom

Morbus Paget

Bei dem Morbus Paget handelt es sich um eine lokalisiert auftretende Osteopathie (= Knochenerkrankung). Im Rahmen dieser Erkrankung kommt es zu übermäßigem Knochenumbau. Dieser Umbau führt letztlich zu einer abnormen Knochenstruktur. Durch diese Knochenumbauten und abnormen Knochenstrukturen werden die betroffenen Knochen anfällig für Brüche und Deformationen.

Das Krankheitsbild des Morbus Paget kann ab dem 40. Lebensjahr in Erscheinung treten, das Durchschnittsalter liegt bei 60 Jahren. Da die Erkrankung in der Regel keine besonderen oder „typischen“ Beschwerden hervorruft, wird sie in den meisten Fällen „zufällig“ diagnostiziert.

Zu Beginn der Erkrankung lässt sich eine erhöhte Aktivität der so genannten Osteoklasten (= Zellen, die Knochensubstanzen abbauen) nachweisen.

Man unterscheidet einen asymptomatischen und einen symptomatischen Verlauf der Erkrankung. Unter einem asymptomatischen Verlauf versteht man, dass die Erkrankung als so genannter „Zufallsbefund“ diagnostiziert wurde und kein Hauptmanifestationsort fest gemacht werden kann. Patienten mit einem symptomatischen Verlauf haben Schmerzen insbesondere am Stütz- und Bewegungsapparat (besonders: Wirbelsäulenbeschwerden).
Weitere Informationen finden Sie unter: Morbus Paget

Osteosarkom

Das Osteosarkom ist der häufigste bösartige Knochentumor überhaupt und kommt besonders häufig im Wachstumsalter (10. bis 25. Lebensjahr), aber kommt auch bei Älteren vor.
Besonders häufig sind die Wachstumsfugen der langen Röhrenknochen betroffen. Typische Lokalisationen sind das Kniegelenk, Elle und Speiche, die Wirbelsäule und der Gesichtsschädel.
Weitere Informationen finden Sie unter: Osteosarkom

Ewing-Sarkom

Bei dem Ewing-Sarkom handelt es sich um einen vom Knochenmark ausgehenden Knochentumor, der zwischen dem 10. und 30. Lebensjahr auftreten kann. Hauptsächlich betroffen sind meist nur Kinder und Jugendliche bis zum 15. Lebensjahr. Das Ewing – Sarkom tritt seltener auf als das Osteosarkom.

Lokalisiert ist das Ewing – Sarkom in den langen Röhrenknochen (Femur und Tibia), sowie im Becken oder den Rippen. Prinzipiell können aber alle Knochen des Rumpf- und Extremitätenskeletts betroffen sein, eine Metastasierung vor allem in den Lungenflügeln ist möglich.
Weitere Informationen finden Sie unter: Ewing - Sarkom

Osteoidosteom

Bei einem Osteoidosteom handelt es sich um eine gutartige Tumorveränderung des Skeletts.
IM Röntgenbild zeigt sich typischerweise eine örtliche Knochenverdichtung im Bereich des harten Röhrenknochens mit einem zentralen Hohlraum (Nidus). Charakteristisch werden nächtliche Schmerzen, die gut auf Aspirin ansprechen beschrieben.
Weitere Informationen finden Sie unter: Osteoidosteom

Osteochondrom

Das Osteochondrom ist der häufigste gutartige Knochentumor. In den meisten Fällen geht er von der Wachstumsfuge aus und bildet knollenförmige Knochenauswüchse aus hartem Knochenmaterial (Kortikalis), der von einer Kappe mit hyalinem Knorpel überzogen ist.
Weitere Informationen finden Sie unter: Osteochondrom

Osteosarkom

Das Chondrosarkom ist ein bösartiger Tumor, der sich von Knorpelzellen ableitet.

In seltenen Fällen kann ein Chondrosarkom auch an verschiedenen Stellen gleichzeitig auftreten. In diesen Fällen spricht man von einer Chondrosarkomatose.

Nach dem Osteosarkom ist das Chondrosarkom der häufigste maligne (bösartige) Knochentumor.
Weitere Informationen finden Sie unter: Chondrosarkom

Enchondrom

Ein Enchondrom ist ein Tumor aus ausgereiften Knorpelzellen, der in die Markhöhle (weiche Anteil des Knochens) einwächst. Die Dignität (Gut- oder Bösartigkeit) der Chondrome ist unterschiedlich, mit der generellen Regel: je stammnäher der Sitz des Tumors, um so malignitätsverdächtiger. Ca. 2 Drittel aller Enchondrome findet man im Bereich der Hand.
Die multiple Enchondromatose wird als Entwicklungs- und Verkalkungstörung angesehen und gilt somit als geschwulstartige Gewebsfehlbildung (tumor-like-lesion). Die Entartungsrate zu sekundären Chondrosarkomen ist hoch. Sonderformen: Ollier'sche Krankheit (bei halbseitiger Form des Chondrombefalles) und das Mafucci-Syndrom bei gleichzeitigem Auftreten multipler kleiner Hämangiome.
Weitere Informationen finden Sie unter: Enchondrom

Muskeltumore

Rhabdomyosarkom

Unter einem Rhabdomyosarkom versteht man ein seltenes Weichteilsarkom, dessen Ursprung in der quergestreiften Muskulatur (rhabdo = Querstreifung; Myo- = Muskel) ausgeht. Es handelt sich bei dem Rhabdomyosarkom um eine (Unter-) Form des Sarkom, welches man nach Knochen-, Weichteil- oder Bindegewebskrebs einkategorisiert.
Weitere Informationen finden Sie unter unserem Thema: Rhabdomyosarkom

Tumor Gynäkologie

Brustkrebs

Bei dem Brustkrebs (Mammakarzinom) handelt es sich um eine bösartige Geschwulst (maligner Tumor) der weiblichen oder männlichen Brust.
Der Brustkrebs kann entweder von den Ausführungsgängen der Drüsen (Milchgänge = duktales Karzinom) oder aber von dem Gewebe der Drüsenläppchen (lobuläres Karzinom) ausgehen
Weitere Informationen finden Sie unter unserem Thema: Brustkrebs

Eierstockkrebs

Bei dem Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) handelt es sich um eine bösartige (maligne) Geschwulst der Eierstöcke, die einseitig oder auch beidseits auftreten kann.
Man unterscheidet die Art vom Eierstockkrebs anhand seines feingeweblichen (histologischen) Bildes. Somit unterteilt man die Tumoren in epiheliale Tumoren, Keimzelltumoren sowie Keimstrang – und Stromatumoren.
Weitere Informationen finden Sie unter: Eierstockkrebs

Gebärmutterhalskrebs

Dieser Tumor / Krebs, im stellt den zweit häufigsten Tumor nach dem Brustkrebs bei der Frau dar. 20% aller neu aufgetretenen Krebserkrankungen ist der Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom).
Ursächlich wird angenommen, dass der Gebärmutterhalskrebs durch Warzenviren (Humane Papilloma Virus) ausgelöst wird.
Weitere Informationen finden Sie unter: Gebärmutterhalskrebs

Tumor Innere Medizin

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Der Bauchspeicheldrüsenkrebs = Pankreaskarzinom (duktales Adenokarzinom der Bauchspeicheldrüse) ist der mit Abstand häufigste Krebs der Bauchspeicheldrüse. Er gehört zur den bösartigen Neubildungen (Neoplasien). Gutartige Geschwulste (zu denen beispielsweise das seröse Zystadedom zählt) oder andere bösartige Formen (muzinöses Zystadenokarzinom, Azinuszellkarzinom) sind sehr selten.
Meistens tritt der Bauchspeicheldrüsenkrebs im vorderen Bereich, dem sog. Kopf der Bauchspeicheldrüse, auf (siehe Anatomie der Bauchspeicheldrüse (Pankreas)).
Weitere Informationen finden Sie unter unserem Thema: Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Darmkrebs

Der Darmkrebs ist ein bösartig entartetes, unkontrolliert wachsendes Geschwulst, das von den Zellen der Dickdarmschleimhaut hervorgeht.
In den meisten Fällen entwickelt sich der Darmkrebs im Bereich des Dickdarms.
Weitere Informationen finden Sie unter unserem Thema: Darmkrebs

Lesen Sie mehr zum Thema unter: Dickdarmkrebs Symptome

Magenkrebs

Der Magenkrebs (Magenkarzinom) ist die bei Frauen fünfthäufigste und bei Männern die vierthäufigste Krebsart. Das Magenkarzinom ist eine bösartig entartete, unkontrolliert wachsende Geschwulst, die von den Zellen der Magenschleimhaut abstammt. Als Ursachen für Magenkrebs werden unter anderem Nitrosamine aus der Nahrung, Nikotin und Helicobacter-pylori diskutiert.
Der Tumor verursacht in den meisten Fällen erst spät Beschwerden, wenn er bereits weit fortgeschritten ist. Durch die späte Diagnose wird der Magenkrebs oft auch erst spät behandelt, so dass diese Krebsart eine recht ungünstige Prognose für die Patienten hat.
Weitere Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Magenkrebs

Nierenkrebs

Bei fast allen Nierentumoren handelt es sich um sogenannte Nierenzellkarzinome. Diese bösartigen Tumoren (Malignome) sind relativ unempfindlich gegen eine Chemotherapie und können einen sehr unterschiedlichen Verlauf nehmen. Beim Nierenkrebs handelt sich meistens um einen Tumor des älteren Patienten (meist zwischen 60 und 80 Jahren).
Weitere Informationen finden Sie unter: Nierenkrebs

Speiseröhrenkrebs

Der Speiseröhrenkrebs (Speiseröhre = Ösophagus) ist eine bösartige, unkontrollierbar schnell wachsende Geschwulst, die von den Zellen der Speiseröhrenschleimhaut abstammt.
In 80-90% der Fälle besteht ein Zusammenhang zwischen einem jahrelangen Genuss von hochprozentigem Alkohol (Alkoholabusus) und dem Konsum von Zigaretten. Das Ösophaguskarzinom kann außerdem aus einem Barett-Ösophagus entstehen, welcher eine Folge der Refluxkrankheit (chronischem Sodbrennen) ist. Der Tumor verursacht erst spät Beschwerden, wenn er bereits weit fortgeschritten ist. Durch die späte Diagnose hat diese Krebsart eine sehr schlechte Prognose für die Patienten.
Weitere Informationen finden Sie unter: Speiseröhrenkrebs

Tumor HNO

Stimmlippenkrebs

Der Stimmlippenkrebs (Stimmlippenkarzinom) ist eine bösartige (maligne) Tumorerkrankung der Stimmlippen. Eines der hauptsächlichen Krankheitszeichen (Symptome) ist die Heiserkeit.
Da der Stimmlippenkrebs eine relativ gute Prognose besitzt, kann durch eine frühzeitige Entdeckung eine Heilung erreicht werden!
Weitere Informationen finden Sie unter: Stimmlippenkrebs

Zungenkrebs

Der Zungenkrebs beschreibt ein bösartigen, seltenen Tumor, der von der Zunge ausgeht. Die Schleimhaut der Zunge besteht aus unverhorntem Plattenepithel. Da die meisten Tumore daraus entstehen, werden die Zungentumore als Plattenepithelkarzinome bezeichnet.
Mehr zum Thema Zungenkrebs

Kein Tumor

Osteomyelitis

Die Osteomyelitis (Mehrzahl Osteomyelitiden) ist eine infektiöse Entzündung eines Knochens. Meist ist auch die Knochenhaut (Periost) in die Entzündung miteinbezogen. Ursachen sind offene Knochenbrüche und Operationen am Skelett, die zur Kontamination mit Bakterien führen. Die Einschwemmung von Erregern über den Blutweg oder die Fortleitung eines benachbarten Infektionsherdes sind seltenere Auslöser. Neben bakteriellen Osteomyelitiden treten in seltenen Fällen auch solche von Pilzen und Viren verursachte auf. Die aktute Erkrankung kann bei nicht angemessener Therapie chronisch werden und zu sehr langwierigen Verläufen führen.
Weitere Informationen finden Sie unter: Osteomyelitis

Angioblastome

Das Angioblastom/ Hämangioblastom wächst typischerweise gemeinsam mit der großen Zyste, die an der Wand den eigentlichen Tumor als kleinen soliden Anteil beinhaltet.
In der mitwachsenden Zyste ist eine Flüssigkeit enthalten und diese können zu mehreren als sogenannte Syringen im Bereich des Rückenmarks auftreten.
Weitere Infos zum Thema Angioblastom

Therapieansätze

Strahlentherapie

Einer von verschiedenen Therapieansätzen in der Tumortherapie ist die sogenannte Strahlentherpie.
Bei der Strahlentherapie werden erbgutschädigende Strahlen eingesetzt, die besonders suf sich schnell teilende Zellen eine schädigende Wirkung besitzen.
Daher kann die Strahlentherapie gut bei schnell wachsenden Tumoren, aber auch als Nachbestrahlung zur Vernichtung sogenannter Mikrometastasen angewendet werden.

Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter: Strahlentherapie

Alle Themen aus dem Bereich Tumor

  • Ernährung bei Krebs
  • Ameloblastom Beim Ameloblastom handelt es sich um einen Tumor, der primär im Bereich des Kiefers vorkommt. Ein Ameloblastom wird in der Regel durch ein Röntgenbild des Kiefers entdeckt.
  • Krebs Hinter dem Begriff „Krebs“ verbirgt sich eine Reihe unterschiedlicher Erkrankungen, Ihnen gemeinsam ist ein deutlich gesteigertes Wachstum des betroffenen Zellgewebes.
  • Angioblastom Das Angioblastom gehört zu den gutartigen Krebsarten des ZNS. Meist wächst das Hämangioblastom aus dem Rückenmark oder der hinteren Schädelgrube. Angioblastome können sowohl sporadisch, als auch genetisch gehäuft auftreten.
  • Basaliom Bei einem Basaliom handelt es sich um einen semimalignen Tumor, also einem Zwischending aus gut und bösartigem Tumor, der besonders häufig im Gesicht vorkommt.
  • Bauchfellkrebs Als eine dünne Haut umschließt das Bauchfell die meisten Organe unseres Bauchraumes, so zum Beispiel Darm, Leber und Magen.
    • Bauchfellmetastasen Metastasen sind Tochtergeschwüre eines Tumors. Wenn sie sich im Bauchfell bilden spricht man von Bauchfellmetastasen. Durch das Blut gelangen Krebszellen in andere Körperregionen.
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs Der Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) gehört zu den Krebsarten mit der ungünstigsten Prognose, da der Bauchspeicheldrüsenkrebs frühzeitig streut (Matastasen setzt) und schwierig chirurgisch zu behandeln ist.
    • Bauchspeicheldrüsenkrebs Alter Der Bauchspeicheldrüsenkrebs tritt am häufigsten zwischen dem 55. und 70. Lebensjahr auf. Männer und Frauen sind dabei gleich häufig betroffen.
    • Bauchspeicheldrüsenkrebs - Das sind die Anzeichen! Der Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) macht sehr spät in seinem Verlauf Symptome. Es kann zu einer Gelbsucht kommen, also einer Gelbfärbung der Haut und der Augen. Andere Beschwerden können Gewichtsverlust, Fieber und Nachtschweiß sowie Schmerzen im Bauchraum, an den Flanken und entlang der Brustwirbelsäule sein.
    • Bauchspeicheldruesenkrebs Ursachen Die Ursachen für Bauchspeicheldrüsenkrebs sind sehr vielschichtig und es ist eher von Risikofaktoren auszugehen. Zum Beispiel erhöht Tabak- und langjähriger Alkoholkonsum die Wahrscheinlichkeit für Bauchspeicheldrüsenkrebs erheblich. Auch eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung stellt ein Risiko dar. Weiterhin spielt die Veranlagung ein Rolle und es gibt verschiedene Tumorsyndrome, bei denen auch Bauchspeicheldrüsenkrebs auftreten kann.
    • Endstadium von Bauchspeicheldruesenkrebs Bauchspeicheldrüsenkrebs löst häufig erst sehr spät im Verlauf Beschwerden aus. Oft kommt es im Endstadium zur Einengung der Gallenwege, wodurch die Leber beeinträchtigt wird. Der Tumor kann auch den Zwölffingerdarm abdrücken. Außerdem metastasiert Bauchspeicheldrüsenkrebs häufig in andere Organe oder in die Lymphknotenstationen. Es ist schwierig, Bauchspeicheldrüsenkrebs zu heilen.
    • Daran können Sie Bauchspeicheldrüsenkrebs erkennen Bauchspeicheldrüsenkrebs, auch Pankreaskarzinom genannt, ist eine der aggressivsten Formen der Krebserkrankung und hat eine sehr geringe Heilungsrate, daher ist die Früherkennung bei dieser Art Krebs von besonders wichtiger Bedeutung.
    • Bauchspeicheldrüsenkrebs Ernährung Da die Bauchspeicheldrüse eine zentrale Rolle bei der Verdauung spielt, ist im Fall von Bauchspeicheldrüsenkrebs auch besonderes Augenmerk auf die Ernährung zu legen.
    • Bauchspeicheldrüsenkrebs Prognose Zur prognostischen Beurteilung des Pankreaskrebs ist das sogenannte Staging von Bedeutung. Es beschreibt, wie weit sich der Tumor bisher ausgebreitet hat und ob bereits Metastasen vorliegen.
    • Bauchspeicheldrüsenkrebs Rückenschmerzen Patienten, die an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkranken, berichten oftmals über einem vorangegangenen Rückenschmerz. Dieser wird anfangs allerdings selten dem Krebs zugeordnet.
    • Bauchspeicheldrüsenkrebs - Wie ist die Überlebenschance? Bauchspeicheldrüsenkrebs tritt relativ häufig auf. Die Ursachen an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken reichen von einer genetischen Disposition bis hin zu einem schlechten Lebensstil (Ernährung, Alkohol, Rauchen).
    • Therapie Bauchspeicheldrüsenkrebs Die Operation sollte bei der Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebs immer die Therapie der ersten Wahl darstellen. Trotz moderner Therapiemethoden ist eine heilende Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebs selten. Nur wenn ein Bauchspeicheldrüsenkrebs im frühen Stadium festgestellt und behandelt wird, gibt es eine geringe Chance auf Heilung.
  • Blasenkrebs Ein Blasenkarzinom ist ein Tumor der Blase, Blasenkrebs. Aufgrund der schleichenden und späten Symptomatik des Blasenkrebs wird er oft erst in einem Spätstadium entdeckt. Abhängig von Ausdehnung und der Differenzierung des Blasenkrebs wird dieser operativ oder mit Chemotherapie behandelt
    • Blasenkrebs Therapie Der Blasenkrebs wird je nach Stadium behandelt. Tumore die nicht muskelinvasiv wachsen, werden transurethral, d.h. durch die Harnröhre, reseziert. Wächst der Tumor muskelinvasiv oder rezidiviernd, muss die Blase vollständig entfernt werden. Dabei wird zwischen kontinenten und inkontinenten Operationsverfahren unterschieden.
  • Brustkrebs Der Brustkrebs stellt den häufigsten Tumor beim weiblichen Geschlecht dar. Auch jüngere Frauen können an Brustkrebs erkranken. Ursache hierfür das Brustkrebs - Gen, das einige Frauen in sich tragen.
  • Chemotherapie Bei einer Chemotherapie wird versucht gezielt durch Medikamente den Tumor zu verkleinern oder ganz zu entfernen. Eine Chemotherapie kann als alleinige Therapie oder auch zur Vorbehandlung vor einer Operation oder als Nachbehandlung nach OP eingesetzt werden, um ggf. verbliebene Mikrometastasen abzutöten.
  • Darmkrebs Der Darmkrebs betrifft ca. 6% der Bevölkerung und stellt sowohl bei Frauen und Männern die zweithäufigste Krebsart dar. Das Dickdarmkarzinom ist ein bösartig entartetes, unkontrolliert wachsendes Geschwulst, das von den Zellen der Dickdarmschleimhaut hervorgeht. Als Ursachen für Dickdarmkrebs werden vor allem Ernährungsgewohnheiten diskutiert. Der Darmkrebs verursacht in den meisten Fällen erst spät Beschwerden, welche eher unspezifisch imponieren.
    • Dünndarmkrebs Der längste Teil des Darms kann in jedem Abschnitt einen Tumor bilden. Dünndarmkrebs ist seltenen. Man nennt diese Art von Tumoren Adenokarzinome, auf die im folgenden Text eingegangen wird.
    • Enddarmkrebs Als Enddarmkrebs wird die Krankheit bezeichnet, die im letzten Abschnitt des Darms (Rektum) bösartige Wucherungen (Tumore) bildet. Das Kolorektalkarzinom zählt aber insgesamt zu den häufigsten Krebsarten. Es gilt auch bei dieser Form des Krebs, den Tumor so früh wie möglich zu entdecken und zu behandeln.
    • Darmkrebs Schmerzen Darmkrebs kann sich unter anderem auch durch Schmerzen äußern. Allerdings treten Schmerzen häufig erst dann auf, wenn die Krankheit bereits weiter fortgeschritten ist.
    • Symptome bei Darmkrebs Darmkrebs bleibt oft lange ohne Krankheitszeichen und entwickelt im weiteren Verlauf wenig charakteristische Anzeichen für eine Erkrankung. Das charakteristischste Symptom ist Blut im Stuhl. Dazu kommen häufig Stuhlveränderungen, wie Durchfall oder Teerstuhl.
    • Darmkrebs erkennen Darmkrebs stellt eine der häufigsten Tumorerkrankungen dar. Besonders bei dieser Unterart verbessern sich die Heilungschancen enorm, je früher die eventuelle Diagnose gestellt werden kann. Deswegen kommen Vorsorgeuntersuchungen und präventiven Verhaltensmaßnahmen besondere Bedeutung zu.
    • Darmkrebsvorsorge Die Darmkrebsvorsorge dient der Früherkennung bösartiger Veränderungen im Bereich des Darmes. Sie richtet sich nach dem individuellen Risiko an Darmkrebs zu erkranken.
    • Therapie Darmkrebs Der Dickdarmkrabs ca. 6% der Bevölkerung und stellt sowohl bei Frauen und Männern die zweithäufigste Krebsart dar. Das Dickdarmkarzinom ist ein bösartig entartetes, unkontrolliert wachsendes Geschwulst, das von den Zellen der Dickdarmschleimhaut hervorgeht. Als Ursachen für Dickdarmkrebs werden vor allem Ernährungsgewohnheiten diskutiert. Der Darmkrebs verursacht in den meisten Fällen erst spät Beschwerden, welche eher unspezifisch imponieren. Da der Tumor im Vergleich zu anderen Krebsarten langsam wächst, gibt er dem Betroffenen genug Zeit, um ihn mittels guter Vorsorge diagnostizieren und so frühzeitig bekämpfen zu können.
      • Anus Praeter Der Anus Praeter ist der Fachausdruck für einen künstlichen Darmausgang. Die Indikationen sind vielfältig. Die häufigste Indikation für den Anus Praeter ist der Darmkrebs
    • Darmkrebs Metastasen Der Darmkrebs betrifft ca. 6% der Bevölkerung und stellt sowohl bei Frauen und Männern die zweithäufigste Krebsart dar. Rund ein Drittel der Patienten haben bereits bei der Erstdiagnose Darmkrebs Metastasen in anderen Organen. Am häufigsten kommen diese Metastasen in der Leber vor und am zweithäufigsten in der Lunge.
    • Dickdarmkrebs Dickdarmkrebs entwickelt sich in der Regel aus zunächst gutartigen Vorstufen, die schließlich über einige Jahre hinweg entarten. Im Frühstadium ist die Erkrankung häufig vollkommen symptomlos, daher ist die Vorsorge-Darmspiegelung ein extrem wichtiges Instrument, um Veränderungen im Darm frühzeitig feststellen und entfernen zu können.
      • Symptome beim Dickdarmkrebs Dickdarmkrebs gehört zu einer der häufigsten Erkrankungen des Verdauungstraktes. Im Frühstadium des Dickdarmkrebses treten kaum Symptome auf, später folgen durch die Wucherungen in das Darmlumen Verstopfungen mit Bauchkrämpfen und Blutungen, die sich im Stuhl bemerkbar machen. Weiterhin folgen im Endstadium häufig Lebermetastasen, die ebenfalls zu Schmerzen führen.
      • Dickdarmkrebs - Wie ist meine Prognose? Dickdarmkrebs entwickelt sich in der Regel aus zunächst gutartigen Vorstufen, die schließlich über einige Jahre hinweg entarten. Im Frühstadium ist die Erkrankung häufig vollkommen symptomlos, daher ist die Vorsorge-Darmspiegelung ein extrem wichtiges Instrument, um Veränderungen im Darm frühzeitig feststellen und entfernen zu können. Die Prognose ist abhängig von dem Stadium in dem der Dickdarmkrebs erkannt wird.
    • Wie erkennt man Darmkrebs ? Darmkrebs ist eine in Europa sehr häufig vorkommende Erkrankung. Das Tückische beim Darmkrebs ist, dass er keine charakteristischen Frühsymptome macht und die erkrankung lange Zeit unentdeckt bleiben kann. Vor allem Blut im Stuhl sollte schnellstmöglich ärztlich abgeklärt werden. Der folgende Artikel befasst sich eingehend mit den Möglichkeiten zur Erkennung von Darmkrebs, den Symptomen sowie den verschiedenen diagnostischen Maßnahmen.
  • Eierstockkrebs Der Eierstockkrebs stellt einen besonders aggressiven Tumor dar. Durch Metastasen (Tochtergeschwulste) die in die Bauchhöhle (Abdomen) abgegeben werden, stellen sich häufig Verdauungsprobleme bis zum Darmverschluß (Ileus) ein. Die Einnahme der Antipanypille reduziert das Risiko an Eierstockkrebs zu erkranken.
  • Fibroadenom Beim Fibroadenom handelt es sich um eine gutartige Veränderung der weiblichen Brust. Ein Fibroadenom wird in der Regel nicht bösartig.
  • Gallenblasenkrebs Das Gallenblasenkarzinom (Gallenblasenkrebs) ist ein seltener aber sehr bösartiger Tumor. Beim Gallenblasenkrebs unterscheidet man das Plattenepithelkarzinom, welches besonders bösartig ist und das Adenokarzinom, welches häufiger vorkommt.
    • Gallenblasenkrebs Diagnose Gallenblasenkrebs macht nicht sofort Beschwerden. Häufig fällt er bei einer Routine-Ultraschalluntersuchung auf. Außerdem kann es im Verlauf zu einer einer Gelbfärbung der Haut (Ikterus) kommen und in einigen Fällen kann eine schmerzlose, pralle Gallenblase im rechten Oberbauch getastet werden (Courvoisier´sches Zeichen). Bei der Laboruntersuchung des Blutes können bestimmte Blutwerte auf eine Erkrankung der Gallenwege hinweisen.
    • Therapie Gallenblasenkrebs Die Therapie des Gallenblasenkarzinoms gestaltet sich sehr schwierig, da die meisten Gallenblasenkarzinome in einem nicht zu heilenden (nicht kurativen) Stadium festgestellt werden. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate beim Gallenblasenkrebs beträgt nur 5%
  • Gallengangskrebs Gallengangskrebs, Gallengangskarzinom, Gallenwegstumor, Gallenwegskarzinom, Cholangiozelluläres Karzinom (CCC), Cholangiokarzinom, Gallensystemkrebs, Klatskin-Tumor, hiläres Cholangiokarzinom
    • Gallengangskrebs Diagnose Wenn der Verdacht auf einen Gallengangskrebs besteht, muss der Patient zunächst ausführlich befragt werden. Besonders wird nach den Symptomen gefahndet, die für einen Gallenstau sprechen. Außerdem wird der Patient körperlich untersucht. Dabei fällt als erstes oft eine Gelbfärbung der Haut auf. In einigen Fällen, wenn der Tumor den Gallenblasengang verschließt, kann der Untersucher eine schmerzlose, pralle Gallenblase im rechten Oberbauch tasten (Courvoisier´sches Zeichen).
    • Therapie Gallengangskrebs Die Therapie des Gallengangskrebs (Gallengangskarzinom) ist operativ. Chemotherapie und Strahlentherapie sind bei der Behandlung des Gallengangskrebs wenig erfolgreich. Die palliative Therapie des Gallenblasenkrebs hat als vorangiges Ziel die Gallenwege freizuhalten.
  • Gebärmutterhalskrebs Der Gebärmutterhalskrebs wird duch Humane Papilloma Viren (HPV) ausgelöst. Durch neu entwickelte Impfungen in der Kindheit soll zukünftig die Gefahr an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken gesenkt werden.
  • Glioblastom Bei einer Glioblastom handelt es sich um einen hochgradig bösartigen Gehirntumor. Mehr hierzu im Thema Glioblastom.
  • Harnblasenkrebs Harnblasenkrebs ist ein bösartiger Tumor der Harnblase.
  • Hautkrebs Hautkrebs ist eine zunehmende Tumorart, da durch abnehmende Ozonschicht die krebserregende UV-Belastung zunimmt. Über die verschiedenen Arten des Hautkrebses erfahren Sie in diesem Thema mehr.
  • Hypophysentumor Ein Hypophysentumor ist eine meist gutartige Neubildung von hormonbildenden Zellen der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse). Die verschiedenen Formen werden hier dargestellt.
  • Insulinom Insulinom ist einer der häufigsten hormonproduzierenden Tumore der Bauchspeicheldrüse. Oftmals produziert Insulinom nicht nur Insulin, sondern auch andere Hormone. In 90% der Fälle handelt es sich beim Insulinom um einen gutartigen Tumor.
  • Kehlkopfkrebs Der Kehlkopfkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung des Kehlkopfes. Der Kehlkopfkrebs wird oft spät erkannt und ist schwer zu behandeln. Der Kehlkopfkrebs gehört zu den häufigsten bösartigen Tumoren des Kopfes.
  • Knochentumor Man unterschiedet verschiedene Arten von Knochentumoren. Entsprechend ihrer Zuordnung gibt es verschiedene Therapieansätze, die sich teilweise erheblich unterscheiden. Je nach Tumorart gibt es zwei Altergipfel der Erkrankungshäufigkeit. Ein Gipfel liegt während des jugendlichen Wachstums und der zweite Gipfel im höheren Alter.
    • Chondrosarkom Das Chondrosarkom ist ein bösartiger Tumor, der sich von Knorpelzellen ableitet. In seltenen Fällen kann ein Chondrosarkom auch an verschiedenen Stellen gleichzeitig auftreten. In diesen Fällen spricht man von einer Chondrosarkomatose. Nach dem Osteosarkom ist das Chondrosarkom der häufigste maligne (bösartige) Knochentumor.
      • Chondrosarkom Therapie Das Chondrosarkom spricht sehr schlecht auf Strahlentherapie oder Chemotherapie an, daher ist die operative Tumorentfernung die einzige Möglichkeit. Der Therapieansatz - kurativ (heilend) oder palliativ (beschwerdenlindernd) - ergibt sich aus dem Stadium des Tumorleidens.
    • Enchondrom Unter einem Enchondrom versteht man ein Chondrom knorpeligen Ursprunggewebes innerhalb eines Knochens. Ein Enchondrom ist der häufigste Tumor, der innerhalb der kleinen Röhrenknochen an Hand und Fuß, oder aber am Becken, bzw. in großen Röhrenknochen vorzufinden ist. Speziell in diesen Bereichen wächst ddas Enchondrom, der aus ausgereiften Knorpelzellen besteht, in die weichen Teile eines Knochens (= Markhöhle) des jeweiligen Knochens ein.
    • Ewing Sarkom Bei dem Ewing-Sarkom handelt es sich um einen vom Knochenmark ausgehenden Knochentumor, der zwischen dem 10. und 30. Lebensjahr auftreten kann. Vom Ewing Sarkom sind hauptsächlich meistens Kinder und Jugendliche bis zum 15. Lebensjahr betroffen. Das Ewing Sarkom tritt seltener auf als das Osteosarkom.
      • Ewing Sarkom Therapie Die Therapie des Ewing Sarkoms erfolgt auf mehreren Ebenen. Einerseits sieht der Therapieplan präoperativ meist eine chemotherapeutische Behandlung vor (= neoadjuvanten Chemotherapie). Auch nach der operativen Entfernung des Ewing Sarkoms wird therapeutisch durch Strahlen- und ggf. erneuter Chemotherapie nachbehandelt.
    • Knochenkrebs Als Knochenkrebs werden Gewebsveränderungen im Bereich der Knochen bezeichnet. Man unterscheidet primäre und sekundäre Tumore, die sich in ihrer Lokalisation und Symptomatik unterscheiden können. Die häufigsten Symptome, die ein Knochenkrebs verursacht, sind starke Schmerzen und Schwellungen im Bereich des betroffenen Knochens, sowie eine daraus resultierende Minderung der Bewegungsmöglichkeit.
    • Morbus Paget Beim Morbus Paget handelt es sich um einen den knochen betreffende Stoffwechselerkrankung, Mehr zu diesem Thema finden Sie unter unserem Thema Morbus Paget.
    • Osteochondrom Das Osteochondrom ist der häufigste gutartige Knochentumor. In den meisten Fällen geht das Osteochondrom von der Wachstumsfuge aus und bildet knollenförmige Knochenauswüchse aus hartem Knochenmaterial (Kortikalis), der von einer Kappe mit hyalinem Knorpel überzogen ist. Das Osteochondrom metastasiert nicht.
    • Osteoidosteom Bei einem Osteoidosteom handelt es sich um eine gutartige Tumorveränderung des Skeletts. Im Röntgenbild zeigt sich beim Osteoidosteom typischerweise eine örtliche Knochenverdichtung im Bereich des harten Röhrenknochens mit einem zentralen Hohlraum (Nidus). Charakteristischerweise bestehen beim Osteoidosteom nächtliche Schmerzen, die gut auf Aspirin ansprechen beschrieben.
    • Osteosarkom Beim Osteosarkom handelt es sich um einen malignen Knochentumor, der zur Gruppe der primär osteogenen (= knochenbildenden) malignen (= bösartigen) Tumoren gehört. Statistischen Erhebungen zur Folge ist das Osteosarkom der häufigste bösartige Knochentumor. Festgestellt werden konnte darüber hinaus eine Häufung des Osteosarkom im Wachstumsalter, allerdings können auch Erwachsene an der Krankheit erkranken.
      • Osteosarkom Therapie Zur Therapie des Osteosarkoms wird vor der Operation eine sogenannte neoadjunvante Chemotherapie durchgeführt. Sie erfolgt mit dem Ziel, den Tumor vor der Operation zu verkleinern (= Volumenreduktion), ggf. vorhandene nicht sichtbare Mikrometastasen zu zerstören und im Idealfall eine Devitalisierung zu erreichen. Sie wird in der Regel über eine zehnwöchige Dauer zum Einsatz kommen. Im Anschluss an die präoperative Chemotherapie erfolgt die operative Entfernung des Tumors, wobei man in der Regel „radikal“ vorgeht.
    • Rhabdomyosarkom Unter einem Rhabdomyosarkom versteht man ein seltenes Weichteilsarkom, dessen Ursprung in der quergestreiften Muskulatur(rhabdo = Querstreifung; Myo- = Muskel) ausgeht. Es handelt sich bei dem Rhabdomyosarkom um eine (Unter-) Form des Sarkom, welches man nach Knochen-, Weichteil- oder Bindegewebskrebs einkategorisiert.
      • Rhabdomyosarkom Therapie Die Therapie des Rhabdomyosarkoms ist sehr individuell und richtet sich stets nach dem diagnostizierten Status des Tumors. Häufig wird eine operative Behandlung, eine Chemo- und Strahlentherapie miteinander kombiniert.
  • Leberkrebs Das Leberzellkarzinom stellt eine schwere Erkrankung der Zellen und des Gewebes der Leber dar. Die Ursache für diese unkontrollierte Zellwucherung liegt in den meisten Fällen an diversen Vorerkrankungen der Leber. So basieren 80% der Leberzellkarzinome auf einer Leberzirrhose, deren Ursache in einem exzessiven Alkoholkonsum oder einer durchgemachten Leberentzündung (Hepatitis) liegt.
    • Leberkrebs Symptome Der Leberkrebs verursacht lange Zeit keine Symptome. Zu den Symptomen zählen Oberbauchbeschwerden, Gelbsucht, Übelkeit, Erbrechen und Gewichtsverlust
    • Leberkrebs Therapie Beim Leberkrebs kommt die Chemotherapie und chirurgische Verfahren zum Einsatz. Handelt es sich um Metastasen, muss der Primärtumor gefunden und therapiert werden.
  • Leukämie Die Leukämie ist nicht als eine einzelne Erkrankung zu verstehen, sondern er steht als Sammelbegriff für mehrere Erkrankungen. Der Begriff Leukämie heisst übersetzt „Weisses Blut“. Die Symptome bei einer Leukämie sind häufig sehr unspezifisch und auch bei anderen Erkrankungen anzutreffen.
    • Knochenmarkspende Bei einer Knochenmarkspende werden einem gesunden Menschen Stammzellen entnommen, die dann einem Leukämie-Kranken zugeführt werden. Eine Knochenmarkspende kann über die Blutbahn oder durch eine Knochenmarkspunktion erfolgen.
    • Blutkrebs Bei Blutkrebs handelt es sich um eine Erkrankung des blutbildenden und lymphatischen Systems, bei der es zu einer starken Vermehrung von weißen Blutkörperchen kommt.
    • Akute myeloische Leukämie (AML) Die akute myeloische Leukämie (AML) gehört zu den akuten Leukämien mit raschem Krankheitsverlauf. Auf 100000 Einwohner kommen drei bis vier neue Diagnosen der akuten myeloischen Leukämie pro Jahr. Es wurden bei der akuten myeloischen Leukämie vor allem Unregelmäßigkeiten (Aberrationen) im menschlichen Erbgut (Chromosomensatz) als Auslöser der Krankheit erfasst.
    • Chronische myeloische Leukämie (CML) Die chronische myeloische Leukämie (CML) zeigt einen eher langsam voranschreitenden Krankheitsverlauf. Von der chronischen myeloischen Leukämie sind vorwiegend Menschen um die 60 Jahre betroffen. Charakteristisch für die chronische myeloische Leukämie (CML) ist der phasenhafte Krankheitsverlauf mit dem Blastenschub am Ende.
    • Akute lymphatische Leukämie (ALL) Die entarteten Zellen dieser der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) gehören zu den Vorstufen der Lymphzellen (Lymphozyten). Die akute lymphatischen Leukämie ist der häufigste weisse Blutkrebs bei Kindern.Ein Unterschied zur AML (akute myeloische Leukämie) besteht darin, dass bei der ALL (Akute lymphatische Leukämie) zusätzlich an den Hirnhautbefall gedacht werden muss.
    • Chronisch lymphatische Leukämie (CLL) Die Chronische lymphatische Leukämie ist durch ein unkontrolliertes Wachstum von Lymphozytenvorläuferzellen gekennzeichnet. Die chronische lymphatische Leukämie ist die häufigste vorkommende Leukämieart insgesamt. Eine Heilung der chronischen myeloischen Leukämie ist derzeit nicht möglich.
    • Wie erkennt man Leukämie? Leukämie wird im Allgemeinen als Blutkrebs bezeichnet. Hinter dem Begriff verstecken sich also viele verschiedene Erkrankungen des blutbildenden Systems.
    • Leukämie bei Kindern Die akute lymphatische Leukämie ist die häufigste Leukämie im Kindesalter.
    • Lymphom Als Lymphome/ Lymphom bezeichnet man bösartige Erkrankungen des Lymphsystems. Dabei kommt es zu einer Vergrößerung und zu unkontrolliertem Wachstum von einem oder mehreren Lymphknoten.
      • Lymphom Symptome Als Lymphome/Lymphom bezeichnet man bösartige Erkrankungen des Lymphsystems. Dabei kommt es zu einer Vergrößerung und zu unkontrolliertem Wachstum von einem oder mehreren Lymphknoten. Diese können im ganzen Körper verteilt sein und entsprechende Beschwerden, wie z.B. Schluckbeschwerden, Druckgefühl und Atembeschwerden verursachen. Zu den Lymphomen rechnet man die Hodgkin-Lymphome und die Non- Hodgkin-Lymphome, die dann noch zahlreiche Unterformen aufweisen. Eine Unterform ist die chronisch lymphatische Leukämie. Das Hodgkin- und das Non-Hodgkin-Lymphom beginnt lokal, bei weiterem Verlauf können die bösartigen Zellen in das Blutsystem übergehen und mit dem Blutstrom in andere Organe geschwemmt werden, wo Tochtergeschwülste entstehen können.
      • Lymphom Therapie Als Lymphome/ Lymphom bezeichnet man bösartige Erkrankungen des Lymphsystems. Dabei kommt es zu einer Vergrößerung und zu unkontrolliertem Wachstum von einem oder mehreren Lymphknoten.
  • Lidtumor Bei einem Lidtumor kann es sich um einen gut- oder bösartigen Tumor des Augenlides handeln. Viele Infos zum Thema Lidtumor unter diesem Thema.
  • Lipom Ein Lipom ist ein gutartiger Tumor, der von den fettbildenden Zellen, den sogenannten Lipozyten ausgeht. Ein Lipom stellt in der Regel nur ein kosmetisches Problem dar.
  • Luftröhrenkrebs Ein Tumor ist generell ein ungehindertes Wachstum des Gewebes. Es kommt zur Geschwulstbildung. Es werden gut und bösartige Tumore unterschieden. Beim Luftröhrenkrebs handelt es sich um einen Tumor im Bereich der Luftröhre (Trachea).
  • Lungenkrebs Der Lungenkrebs ist eine bösartige Raumforderung in der Lunge, ausgehend vom Gewebe der Bronchien. Die bei Frauen stetig steigende Häufigkeit der Diagnose Lungenkrebs, wird mit dem zunehmenden Anteil weiblicher Raucher in Zusammenhang gebracht. Das durchschnittliche Erkrankungsalter für Lungenkrebs liegt zwischen 55 und 65 Jahren, 5% der Patienten sind bei der Diagnosestellung jünger als 40 Jahre.
    • Lungenkrebs Diagnose Wenn der Verdacht besteht, an Lungenkrebs erkrankt zu sein, gibt eine Röntgenaufnahme der Lunge oft erste Hinweise. Jedoch müssen weitere Untersuchungen zur Sicherung der Diagnose bzw. zum Ausschluss eines Lungenkrebs erfolgen. Insbesondere die Computertomographie und die Bronchoskopie (Spiegelung der Atemwege) mit Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) wird hierbei durchgeführt.
    • Lungenkrebs Staging Das diagnostische Vorgehen im Anschluss an die Diagnose eines bösartigen Tumors bezeichnet man als Staging. Es spielt neben der Histologie eine entscheidende Rolle bei der Wahl der Therapie und den Aussagen zur Prognose. Das Staging beurteilt die Ausbreitung des Tumors im Organismus. Im Rahmen des Staging erfolgt auch das sogenannte Grading. Dabei werden die Tumorzellen nach ihrer Differenzierung eingeteilt.
    • Lungenkrebs Therapie Die Prognose des Bronchialkarzinoms ist schlecht. Nur etwa 1/3 der Patienten mit einem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom sind operabel. Nach einer Operation leben 40-60 % der Patienten noch länger als fünf Jahre, ohne Operation nur 20-30. Beim kleinzelligen Bronchialkarzinom beträgt die mittlere Überlebenszeit ohne Therapie 4-5 Monate, nach einer Chemotherapie 8-12 Monate (extensiv disease) oder 12-16 Monate (limited disease).
    • Lungenkrebs Prognose Die Prognose des Lungenkrebs hängt von vielen verschiedenen Parametern ab. Zum einen ist es wichtig, an welcher Art von Lungenkrebs der Patient leidet. Weiterhin ist es von Bedeutung in welchem Stadium der Tumor ist und wie er sich ausgebreitet hat. Zudem hängt die Überlebenswahrscheinlichkeit vom Alter, Geschlecht, allgemeinen Gesundheitszustand und dem Rauchverhalten ab.
    • Wie erkennt man Lungenkrebs? Es gibt zwei Typen von Lungenkrebs: das kleinzellige und das nicht kleinzellige Bronchialkarzinom. Die Diagnostik von Lungenkrebs ist kompliziert, häufig wird diese bösartige Krebserkrankung erst festgestellt, wenn bereits klinische Zeichen aufgetreten sind.
  • Lymphdrüsenkrebs - Was Sie alles wissen müssen! Der Lymphdrüsenkrebs wird gegliedert in die Gruppen der Hodgkin- und die der Non-Hodgkin-Lymphome, was auf seinen Entdecker zurückzuführen ist. Die beiden Typen unterscheiden sich jedoch außer ihrem mikroskopischen Bild nicht in vielen Punkten: Der Krebs entsteht durch die bösartige Transformation von Zellen des Abwehrsystems, deren Ursache bislang nicht endgültig geklärt ist, und fällt zunächst meistens durch eine schmerzlose Lymphknotenschwellung auf. Im weiteren Verlauf können zusätzliche Symptome auftreten, zu denen vor allem auch die klassischen B-Symptome von Krebserkrankungen (Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust) zählen. Die Prognose für eine völlige Heilung ist gut, da die Behandlung durch Chemo- und Strahlentherapie bei fast allen Patienten sehr effizient ist, besonders, wenn der Krebs bereits früh entdeckt wurde.
    • Lymphdrüsenkrebs Symptome Die Symptome des Lymphdrüsenkrebses sind unspezifisch. Im Vordergrund stehen Lymphknotenschwellungen im Kopf und Nackenbereich. Begleitet werden diese Erscheinungen von allgemeinen Symptomen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und leichtem Fieber.
    • Lymphdrüsenkrebs Diagnose Um die Diagnose eines Lymphdrüsenkrebses kommen neben der körperlichen Untersuchung mit Abtasten der verschiedenen Lymphknotenstationen auch bildgebende Untersuchungen (Ultraschall, CT, MRT) und Blutuntersuchungen zum Einsatz. Um die Diagnose sichern und den genauen Typ des Lymphdrüsenkrebses bestimmen zu können, muss immer eine Probe aus dem betroffenen Lymphknoten entnommen werden.
    • Lymphdrüsenkrebs Therapie Die Therapie des Lymphdrüsenkrebses richtet sich nach dem Stadium der Krebserkrankung und dem Allgemeinzustand des Patienten. Zur Anwendung können Chemo-, Strahlentherapie und eine Operation kommen.
    • Lymphdrüsenkrebs Heilungschancen Der Lymphdrüsenkrebs ist eine der Krebsarten, die meistens mit einer guten Prognose einhergeht.(Lymphdrüsenkrebs Heilungschancen) Besonders, wenn er früh entdeckt wird, stehen die Chancen für eine vollständige Heilung gut. Sogar in bereits fortgeschritteneren Stadien oder beim Auftreten eines Rezidivs ist eine Heilung manchmal noch möglich. Die Überlebenswahrscheinlichkeit für die 5 Jahre nach erfolgter Diagnosestellung beträgt ungefähr 90 bis 95%.
  • Lymphknotenkrebs Unter einem Lymphknotenkrebs oder auch Lamphdrüsenkrebs handelt es sich im Grunde genommen um eine Entartung der Weißen Blutkörperchen, die im Dienste des Immunsystems stehen. Man unterscheidet zwischen dem sogenannten Hodgkin-Lymphom oder dem Non-Hodgkin-Lymphom. Je nach Art und Krankheitsstadium bei Therapiebeginn stehen unterschiedliche Vorgehensweisen der Therapie zur Verfügung. In der Regel werden dabei Chemo- und Strahlentherapie angewendet.
  • Magenkrebs Der Magenkrebs (Magenkarzinom) ist die bei Frauen fünfthäufigste und bei Männern die vierthäufigste Krebsart. Das Magenkarzinom ist eine bösartig entartete, unkontrolliert wachsende Geschwulst, die von den Zellen der Magenschleimhaut abstammt. Als Ursachen für Magenkrebs werden unter anderem Nitrosamine aus der Nahrung, Nikotin und Helicobacter-pylori diskutiert.
    • Therapie Magenkrebs Der Magenkrebs (Magenkarzinom) ist die bei Frauen fünfthäufigste und bei Männern die vierthäufigste Krebsart. Das Magenkarzinom ist eine bösartig entartete, unkontrolliert wachsende Geschwulst, die von den Zellen der Magenschleimhaut abstammt. Als Ursachen für Magenkrebs werden unter anderem Nitrosamine aus der Nahrung, Nikotin und Helicobacter-pylori diskutiert.
  • Medulloblastom
  • Melanom Das Melanom wird auch als schwarzer Hautkrebs bezeichnet. Bei einem Melanom handelt es sich um eine bösartige Entartung pigmentbildender Hautzellen (Melanozyten).
  • Meningeom Bei einem Meningeom handelt sich um einen überwiegend gutartigen Tumor. Das Menigeom entwickelt sich aus Zellen der Hirnhaut, die das Gehirn umgeben.
  • Metastasen Unter einer Metastase versteht man das Abspalten von Krebszellen von ihrem Ursprungstumor und einer Streuung in andere Gewebe
  • Morbus Paget Der Morbus Paget der Orthopädie ist eine Störung des Knochenstoffwechsels. Kern der Störung beim Morbus Paget liegt in den Osteoklasten (den knochenabbauenden Zellen).
  • Multiple endokrine Neoplasie (MEN) Die multiple endokrine Neoplasie ist eine relativ häufige Tumorerkrankung, die zu massiver Bildung verschiedenster Hormone führt. Die Neoplasien werden dabei in zwei Typen unterschieden. Während MEN Typ 1 öfter gutartig und damit besser heilbar ist, gehört MEN Typ 2 zu den bösartigen Tumoren mit schlechteren Heilungschancen. Für beide Typen gilt, dass bei familiärer Belastung ein Familienscreening eine wichtige und effiziente Möglichkeit der Früherkennung und besonders im Falle des MEN Typ 2 eine große Heilungschance bietet.
    • Multiple endokrine Neoplasie (MEN Typ II) Die multiple endokrine Neoplasie Typ 2 ist charakterisiert durch das Auftreten von Tumoren in der Nebenschilddrüse, im Nebenneirenmark und in den C-Zellen der Schilddrüse.
  • Myom Bei einem Myom handelt es sich um einen gutartigen Tumor, der in der Gebärmutter vorkommt. Myome sind häufige Tumore, die in vielen Fällen auch Mehrfach vorkommen können.
  • Nierenkrebs Bei fast allen Nierentumoren handelt es sich um sogenannte Nierenzellkarzinome. Diese bösartigen Tumoren (Malignome) sind relativ unempfindlich gegen eine Chemotherapie und können einen sehr unterschiedlichen Verlauf nehmen. Beim Nierenkrebs handelt sich meistens um einen Tumor des älteren Patienten (meist zwischen 60 und 80 Jahren).
    • Nierenkrebs Therapie Als Standardtherapie wird bei einem noch nicht gestreuten Nierenzellkarzinom / Nierenkrebs eine operative Entfernung des Tumors (radikale Tumornephrektomie) mitsamt der Niere, Nebenniere und angrenzenden Lymphknoten angestrebt. Wenn nötig, werden befallene Gefäßanteile mit entfernt und mit einer Gefäßprothese (Ersatzstück für Gefäßanschnitte) versorgt.
  • Oligodendrogliom Bei einem Oligodendrogliom handelt es sich um einen Hirntumor, der meist gutartig ist und im Vorderhirn liegt. Trotz der Gutartigkeit des Tumors handelt es sich um eine sehr gefährliche Erkrankung.
  • Phäochromozytom Das Phäochromozytom ist einen Tumor, der Hormone produziert. Das Phäochromozytom ist in der Regel in der Nebenniere lokalisiert.
  • Plasmozytom Ein multiples Myelom, was auch synonym als Plasmozytom bezeichnet wird, ist eine bösartige Erkrankung (Tumor) der B - Lymphozyten, die zu den weißen Blutkörperchen gehören. Das Plasmozytom gehört nach Definition zu den Non-Hodgkin-Lymphomen mit niedriger Malignität (Bösärtigkeit) und zeichnet sich durch Bildung von fehlerhaften Immunglobulinen aus. Das Plasmozytom ist eine seltene Erkrankung.
    • Plasmozytom Diagnose Das Plasmozytom ist eine seltene Erkrankung. In den meisten Fällen fällt zu Beginn der Erkrankung nur eine erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG), die durch die fehlerhaften Eiweißproteine bedingt sind, auf. Aber das ist kein eindeutiges oder sicheres Zeichen für ein Plasmozytom, da die BSG auch bei anderen entzündlichen Prozessen erhöht ist.
    • Plasmozytom Therapie Die Therapie des Plasmozytoms ist immer individuell auf den Patienten ausgerichtet und folgt keinen festgelegten Kriterien. Sie berücksichtigt Alter, Gesundheitszustand, Psyche und Wünsche des Patienten. Oft wird im Stadium 1 gar nicht behandelt, sondern der Gesundheitszustand des Patienten und das Fortschreiten der Erkrankung beobachtet und regelmäßig kontrolliert.
  • Proststakrebs Der Prostatakrebs ist das häufigste Krebsgeschwür des Mannes. Meistens tritt der Prostatakrebs erst im hohen Alter auf. Wird der Prostatakrebs früh erkannt besteht eine gute Heilungschance.
  • Rachenkrebs Der Rachenkrebs, auch Pharynxkarzinom genannt, wird je nach Lokalisation der Tumorentstehung in verschiedene Unterarten eingeteilt. Eine der Hauptursachen ist das Rauchen.
  • Retinoblastom Beim Retinoblastom handelt es sich um einen bösartigen Tumor des Augenhintergrundes (Netzhaut = Retina). Das Retinoblastom tritt gehäuft in jüngerem Alter, meist vor den 30. Lebensjahr auf und kann beide Augen betreffen.
  • Scheidenkrebs
  • Schilddrüsenkrebs Der Schilddrüsenkrebs (Schilddrüsenkarzinom) ist eine recht seltene Krebsart. Im Ultraschall stellt sich der Schilddrüsenkrebs als kalter Knoten dar. Von allen Schilddrüsenkrebs Arten hat das anaplastische Schilddrüsenkarzinom die schlechteste Prognose.
    • Diagnose Schilddruesenkrebs Schilddrüsenkrebs wird oft bei einer Routine-Untersuchung festgestellt. Manchmal kann eine Vergrößerung tastbar oder sogar sichtbar sein. Im Anschluss erfolgt eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse. Bei dieser kann bereits die Vergrößerung und auch die Durchblutung beurteilt werden. Außerdem kann eine Szintigrafie von der Schilddrüse durchgeführt werden.
    • Schilddrüsenkrebs Anzeichen Die für Schilddrüsenkrebs typischen Anzeichen treten meist erst sehr spät auf, wenn sich die Tumorzellen auf das umliegende Gewebe ausgebreitet haben. Typische Symptome sind eine Schwellung, die zuerst nur beim Überstrecken des Halses sichtbar wird. Durch eine Ultraschalluntersuchung kann ein Schilddrüsenkrebs auch diagnostiziert werden.
    • Schilddrüsenkrebs Arten Es gibt vier verschiedene Arten von Schilddrüsenkrebs, die sich in ihrer Behandlung und Prognose unterscheiden. Insgesamt sind am häufigsten Frauen im mittleren Lebensalter betroffen.
    • Schilddrüsenkrebs Metastasen Die Metastasierung des Schilddrüsenkrebses hängt von seiner Art ab und erfolgt entweder über die Blutbahn oder das Lymphsystem. Typischerweise betroffene Organe sind Knochen, Lunge, Brust und Gehirn. Je nach dem sieht auch die Therapie unterschiedlich aus.
    • Schilddrüsenkrebs Symptome Wie jedes andere Organ des Körpers auch, kann ebenso die Schilddrüse von Krebs befallen werden. Es können die Schilddrüsenepithelzellen, das Follikelepithel und die C-Zellen, welche das Hormon Kalzitonin produzieren, Ausgangspunkt des Schilddrüsenmalignoms sein.
    • Therapie Schilddrüsenkrebs Die Therapie des Schilddrüsenkrebs hängt von der Krebsart ab. An erster Stelle für alle Schilddrüsenkrebs Arten (Schilddrüsenkarzinom) steht die operative Entfernung des Tumors. Bei den papillären und follikulären Schilddrüsenkrebs Formen wird zusätzlich noch eine Radiojodtherapie durchgeführt. Je nach Schilddrüsenkrebsart unterscheidet sich auch die Prognose für die Patienten.
    • Heilung Schilddrüsenkrebs Der Schilddrüsenkrebs (Schilddrüsenkarzinom) ist eine recht seltene Krebsart. Im Ultraschall stellt sich der Schilddrüsenkrebs als kalter Knoten dar. Von allen Schilddrüsenkrebs Arten hat das anaplastische Schilddrüsenkarzinom die schlechteste Prognose. Insgesamt hat das Schilddrüsenkarzinom aber eine sehr gute Heilungschance.
    • Schilddrüsenkrebs Lebenserwartung Der Schilddrüsenkrebs (Schilddrüsenkarzinom) ist eine recht seltene Krebsart. Im Ultraschall stellt sich der Schilddrüsenkrebs als kalter Knoten dar. Von allen Schilddrüsenkrebs Arten hat das anaplastische Schilddrüsenkarzinom die schlechteste Prognose.
  • Speiseröhrenkrebs Der Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) ist eine bösartige, unkontrollierbar schnell wachsende Geschwulst, die von den Zellen der Speiseröhrenschleimhaut abstammt. In 80-90% der Fälle besteht beim Speiseröhrenkrebs ein Zusammenhang zwischen einem jahrelangen Genuss von hochprozentigem Alkohol (Alkoholabusus) und dem Konsum von Zigaretten. Das Ösophaguskarzinom kann außerdem aus einem Barett-Ösophagus entstehen, welcher eine Folge der Refluxkrankheit (chronischem Sodbrennen) ist. Der Speiseröhrenkrebs verursacht erst spät Beschwerden, wenn er bereits weit fortgeschritten ist.
    • Speiseröhrenkrebs Symptome Symptome beim Speiseröhrenkrebs fallen erst spät auf und sind eher unspezifisch. Vor allem Schluckbeschwerden (Dysphagie) sind ein recht typisches Symptom. Da die Speiseröhre ein sehr dehnbares Hohlorgan darstellt, treten die Schluckbeschwerden erst auf, wenn der Tumor bereits mehr als die Hälfte des Innendurchmessers der Speiseröhre verengt hat. Etwas früher kann in manchen Fällen ein vermehrter Speichelfluss (Hypersalivation) hinweisend sein.
    • Speiseröhrenkrebs Diagnose Die Diagnostik des Speiseröhrenkrebs hat das Ziel den Tumor zu bestätigen oder auszuschließen. Bei Verdacht auf Speiseröhrenkrebs muss der Patient ausführlich befragt werden, besonders über frühere Erkrankungen, über ihren Alkoholkonsum (Alkoholabhängigkeit) und Nikotinkonsum (Rauchen) und familiäre Häufungen bestimmter Erkrankungen. Danach wird der Patient gründlich untersucht und es wird Blut abgenommen.
    • Therapie Speiseröhrenkrebs Der Speiseröhrenkrebs (Speiseröhre = Ösophagus) ist eine bösartige, unkontrollierbar schnell wachsende Geschwulst, die von den Zellen der Speiseröhrenschleimhaut abstammt. In 80-90% der Fälle besteht beim Speiseröhrenkrebs ein Zusammenhang zwischen einem jahrelangen Genuss von hochprozentigem Alkohol (Alkoholabusus) und dem Konsum von Zigaretten. Der Speiseröhrenkrebs kann außerdem aus einem Barett-Ösophagus entstehen, welcher eine Folge der Refluxkrankheit (chronischem Sodbrennen) ist.
  • Speiseröhrenkrebs - Weiterleitung
  • Stimmlippenkrebs Der Stimmlippenkrebs (Stimmlippenkarzinom) ist eine bösartige (maligne) Tumorerkrankung der Stimmlippen. Eines der hauptsächlichen Krankheitszeichen (Symptome) des Stimmlippenkrebs ist die Heiserkeit. Bei jeder Heiserkeit, die länger als drei Wochen andauert, muss eine Kehlkopfuntersuchung durchgeführt werden um einen Stimmlippenkrebs frühzeitig zu erkennen.
  • Strahlentherapie Unter einer Strahlentherapie versteht eine spezialisierte Behandlung gutartiger und bösartiger Erkrankungen (Krebs) mittels hochenergetischer Strahlung.
    • Strahlentherapieplanung Um den keinen Schaden an anderen Strukturen im Gewebe zu haben, ist eine präzise Strahlentherapieplanung notwendig. Viele Info´s zur Planung finden Sie auf dieser Seite.
    • Strahlentherapie Behandlung Unter einer Strahlentherapie versteht eine spezialisierte Behandlung gutartiger und bösartiger Erkrankungen (Krebs) mittels hochenergetischer Strahlung.
    • Strahlentherapie Wirkung Die Wirkweise der Strahlentherapie hängt entscheidende von der angewendeten Strahlung ab.
    • Strahlentherapie Verhaltensweise Unter einer Strahlentherapie versteht eine spezialisierte Behandlung gutartiger und bösartiger Erkrankungen (Krebs) mittels hochenergetischer Strahlung.
  • TNM-System Das TNM- System ist ein hilfreiches und sinnvolles System zur genauen Diagnostik und Einteilung von Tumorerkrankungen. Aufgrund der guten statistischen Ausarbeitung des Systems können hierdurch nicht nur Therapieoptionen festgelegt werden. Auch Aussagen über die Prognose der einzelnen Krankheitsbilder sind möglich. Damit bietet das TNM- System zum einen den Ärzten einen etablierten Behandlungspfad für die einzelnen Patienten. Zum anderen wird die TNM- Klassifikation und damit auch die einzelnen Behandlungsmöglichkeiten ständig überarbeitet und verbessert. So ist es möglich in den meisten Ländern eine gemeinsame Behandlungsstrategie für Tumorerkrankungen durchzuführen und somit durch weltweite Studien diese immer weiter zu optimieren.
  • Tränendrüsentumor Der Tränendrüsentumor ist eine seltene Erkrankung. Trotzdem gibt es gutartige und bösartige Formen des Tränendrüsentumor.
  • Tumormarker Die Tumormarker sind Mittel, die in der Blutbahn messbar sind und auf das Vorhandensein von Tumoren hinweisen können. Tumormarker werden vor allem von malignen Zellen im Körper produziert und können so richtungweisend für eine Diagnose sein. Tumormarker können vom Tumor selbst synthetisiert werden, oder als Reaktion des Gewebes entstehen.
  • Wilms Tumor Der Wilms-Tumor ist ein seltener, aber unter den kindlichen Tumoren ein häufiger Tumor. Es handelt sich beim Wilms Tumor um ein bösartigen Mischtumor aus unterschiedlichen Geweben. Zu den Beschwerden des Wilms Tumor zählen Übelkeit und Erbrechen. Der Wilms Tumor befällt meist eine oder beide Nieren. Therapiert wird der Wilms Tumor mittels Chemotherapie.
    • Wilms Tumor Prognose Die Prognose des Wilms Tumor ist gut. Die Heilungsrate des Wilms Tumor liegt bei ca. 75%. Die Wilms Tumor Prognose ist jedoch abhängig von dem Zeitpunkt der Diagnosestellung. Der Wilms Tumor befällt in meist eine oder beide Nieren.
  • Zungenkrebs Der Zungenkrebs, auch Zungenkarzinom genannt, ist eine seltene Krebsform aus der Gruppe der Kopf-Hals-Tumoren. Zu den Symptomen gehören ein vermehrter Speichelfluss, ein Fremdkörpergefühl im Mund-Rachenraum, brennen Schmerzen, die vor allem beim Schlucken auftreten, sowie Mundgeruch. Zu den Risikofaktoren für ein Zungenkarzinom gehören das Pfeife-Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Drogenkonsum und mangelnde Mundhygiene. Zur Therapie werden operative Maßnahmen oder strahlentechnische Methoden verwendet.
Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 11.11.2016
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