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Knochentumor

Synomyme im weiteren Sinne

Knochenkrebs, Knochenkarzinom

Auftreten vom Knochentumor

Man unterschiedet verschiedene Arten von Knochentumoren (Pluaral von Knochentumor).
Entsprechend ihrer Zuordnung gibt es verschiedene Therapieansätze, die sich teilweise erheblich unterscheiden.
Je nach Tumorart gibt es zwei Altergipfel der Erkrankungshäufigkeit. Ein Gipfel liegt während des jugendlichen Wachstums und der zweite Gipfel im höheren Alter, sodass ein Form vom Knochentumor fast ausschließlich in der Kindheit oder Jugend auftritt, während andere Formen nur im höhren Lebensalter vorkommen.

Die häufigsten Knochentumoren finden Sie unten als Einzelthemen aufgelistet.


Knochentumorformen

Man unterscheidet, je nach ihrem Ursprung verschieden Formen.

Zu diesen Formen finden Sie weiterführende Informationen:

  • Chondrosarkom

    Das Chondrosarkom ist ein bösartiger Tumor, der sich von Knorpelzellen ableitet. In seltenen Fällen kann ein Chondrosarkom auch an verschiedenen Stellen gleichzeitig auftreten. In diesen Fällen spricht man von einer Chondrosarkomatose. Nach dem Osteosarkom ist das Chondrosarkom der häufigste maligne (bösartige) Knochentumor.

  • Enchondrom

    Unter einem Enchondrom versteht man ein Chondrom knorpeligen Ursprunggewebes innerhalb eines Knochens. Ein Enchondrom ist der häufigste Tumor, der innerhalb der kleinen Röhrenknochen an Hand und Fuß, oder aber am Becken, bzw. in großen Röhrenknochen vorzufinden ist. Speziell in diesen Bereichen wächst ddas Enchondrom, der aus ausgereiften Knorpelzellen besteht, in die weichen Teile eines Knochens (= Markhöhle) des jeweiligen Knochens ein.

  • Ewing Sarkom

    Bei dem Ewing-Sarkom handelt es sich um einen vom Knochenmark ausgehenden Knochentumor, der zwischen dem 10. und 30. Lebensjahr auftreten kann. Vom Ewing Sarkom sind hauptsächlich meistens Kinder und Jugendliche bis zum 15. Lebensjahr betroffen. Das Ewing Sarkom tritt seltener auf als das Osteosarkom.

  • Morbus Paget

    Beim Morbus Paget handelt es sich um einen den knochen betreffende Stoffwechselerkrankung, Mehr zu diesem Thema finden Sie unter unserem Thema Morbus Paget.

  • Osteochondrom

    Das Osteochondrom ist der häufigste gutartige Knochentumor. In den meisten Fällen geht das Osteochondrom von der Wachstumsfuge aus und bildet knollenförmige Knochenauswüchse aus hartem Knochenmaterial (Kortikalis), der von einer Kappe mit hyalinem Knorpel überzogen ist. Das Osteochondrom metastasiert nicht.

  • Osteoidosteom

    Bei einem Osteoidosteom handelt es sich um eine gutartige Tumorveränderung des Skeletts. Im Röntgenbild zeigt sich beim Osteoidosteom typischerweise eine örtliche Knochenverdichtung im Bereich des harten Röhrenknochens mit einem zentralen Hohlraum (Nidus). Charakteristischerweise bestehen beim Osteoidosteom nächtliche Schmerzen, die gut auf Aspirin ansprechen beschrieben.

  • Osteosarkom

    Beim Osteosarkom handelt es sich um einen malignen Knochentumor, der zur Gruppe der primär osteogenen (= knochenbildenden) malignen (= bösartigen) Tumoren gehört. Statistischen Erhebungen zur Folge ist das Osteosarkom der häufigste bösartige Knochentumor. Festgestellt werden konnte darüber hinaus eine Häufung des Osteosarkom im Wachstumsalter, allerdings können auch Erwachsene an der Krankheit erkranken.

  • Rhabdomyosarkom

    Unter einem Rhabdomyosarkom versteht man ein seltenes Weichteilsarkom, dessen Ursprung in der quergestreiften Muskulatur(rhabdo = Querstreifung; Myo- = Muskel) ausgeht. Es handelt sich bei dem Rhabdomyosarkom um eine (Unter-) Form des Sarkom, welches man nach Knochen-, Weichteil- oder Bindegewebskrebs einkategorisiert.


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