Osteoporose

Selbsttest Osteoporose  |  Buch Rückenschmerzen

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Synonyme

  • Knochenentkalkung
  • Knochenschwund
  • Knochenbrüchigkeit
  • Entkalkung des Knochens
  • Calcium, Kalzium
  • Wirbelkörperbruch

Definition

Die Osteoporose, die auch Knochenschwund genannt wird, ist eine Erkrankung im Bereich des Skelettsystems, bei der Knochensubstanzen und –strukturen verloren gehen, oder aber stark vermindert werden. Durch diese Verringerung der Knochenmasse verschlechtert sich die Gewebsstruktur des Knochen und er verliert an Stabilität und Elastizität. In der Folge werden die Knochen anfälliger für Brüche, in Extremfällen kann ein Bruch sogar ohne Sturz eintreten.

Durch das erhöhte Bruchrisiko kann der Knochen in sich zusammensinken (sintern). Dieses zeigt sich speziell im Bereich der Wirbelkörper durch sichtbare Veränderungen. Ein Beispiel ist der so genannte „Witwenbuckel“, der sich speziell bei älteren Frauen zeigen kann und unter Umständen zu großen Beweglichkeitseinschränkungen führen kann.

Knochendichtemessung

Knochendichtemessung (DXA) im Orthopaedicum Frankfurt

Dr. Nicolas Gumpert (Buchautor und Autor dieses Internetportals) und sein Team messen im Orthopaedicum Frankfurt mit der präzisesten Methode die Knochendichte.

Die Deutsche Gesellschaft für Osteoporose empfiehlt eine Knochendichtemessung bei Frauen ab dem 50. und bei Männer ab dem 60. Lebensjahr.

Erfahren Sie mehr wie, wo und vor allen Dingen warum man eine Knochendichtemessung durchführen kann und besuchen Sie Dr. Nicolas Gumpert in seiner Praxis.

Knochendichtemessung im Orthopaedicum Frankfurt
Dr. Nicolas Gumpert
Oeder Weg 2-4
60318 Frankfurt am Main
Tel.: 069 558098


Zur Homepage: Orthopaedicum Frankfurt (Dr. Nicolas Gumpert)
Mehr Informationen zur Osteoporosemessung im Orthopaedicum Frankfurt: Knochendichtemessung im Orthopaedicum Frankfurt


Zusammenfassung

Osteoporose und Rückenschmerzen

Bei einem gesunden Menschen stehen sich Knochenauf- und Abbau in einem harmonischen Gleichgewicht. Die bedeutet, dass sich genau so viel Knochen aufbaut, wie zuvor in irgendeiner Weise abgebaut wurde. Bei Osteop. – Patienten ist dieses Gleichgewicht gestört. Wird nun zu wenig Knochen aufgebaut, bzw. oder weicht der Grad des Knochenabbaus von der Norm ab, entsteht ein Substanzverlust, durch den der Knochen weniger belastbar und somit bruchanfälliger wird.

Durch diese Disharmonie im Gleichgewicht zwischen Knochenauf- und –abbau, in Kombination mit der Umstrukturierung der Knochensubstanz, kann der Patient in seiner Bewegungsfähigkeit beeinträchtigt werden. Neben den generellen Einbußen im Bereich der Lebensqualität, hervorgerufen durch die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit, spielen in besonderer Weise die erhöhte Knochenbruchgefahr eine große Rolle. Weiterhin können sich Kreislaufprobleme, eine generelle Verschlechterung des Allgemeindbefindens, sowie psychische Belastungen einstellen.



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Osteoporotischer Schenkelhalsbruch

Schenkelhalsbruch

In den meisten Fällen gibt es zunächst keinerlei körperlicher Anzeichen, die auf eine Osteoporose hinweisen. In der Regel macht diese Krankheit sich erst dann bemerkbar, wenn das Anfangsstadium der Krankheit bereits durchlaufen wurde, der Knochenabbau also bereits begonnen hat und es in Folge dessen bereits zu ersten Knochenbrüchen gekommen ist. Aufgrund der relativ hohen Belastung brechen besonders häufig die Knochen im Bereich von Hüfte, Unterarm, Oberschenkelhals oder im Bereich der Wirbelsäule.

Eine recht häufig Begleiterscheinung von Oberschenkelhalsbrüchen, die meist durch seitliche Stürze verursacht werden, sind Brüche im Bereich der Handgelenke, die dadurch entstehen, dass man instinktiv versucht ist, Stürze abzufangen. In weit fortgeschrittenen Stadien der Osteoporose. genügt bereits ein leichtes Ausrutschen, ein leichtes Umknicken oder gar das Tragen einer schweren Einkaufstüte, um Wirbelbrüche (Wirbelkörperfraktur) auzulösen. Auch das Husten kann in diesen fortgeschrittenen Stadien Rippenbrüche verursachen.

Da Knochenauf- und -abbau im Falle einer Osteoporose nicht gleich gewichtet sind, ist auch die Heilung der Brüche recht schwierig. Es gibt Patienten deren Knochen sich von Brüchen nie wieder erholen, so dass es unter Umständen zu einer dauerhaften Pflegebedürftigkeit kommen kann.

Wie bereits oben stehend erwähnt, macht sich die O. durch Veränderungen im Aussehen bemerkbar. Als Beispiele gelten der so genannte „Rundrücken“, auch „Buckel“ oder gar „Witwenbuckel“ genannt und das „Schrumpfen“ älterer Menschen, also die Abnahme der Körpergröße um mehrere Zentimeter. Von diesen genannten Problematiken sind überdurchschnittlich häufig Frauen betroffen.

Erkrankung auch an der Abnahme im Bereich der Körpergröße, wovon im Besonderen ältere Frauen betroffen zu sein scheinen.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch unter: Schenkelhalsbruch

Häufigkeit

Osteoporose Wirbelkörperbruch

Während des Klimakteriums (= Wechseljahre) erkranken durchschnittlich etwa 30% aller Frauen in Deutschland an Osteoporose. Man geht daher von etwa vier Millionen Patienten deutschlandweit aus.

Interessanterweise gibt es große Unterschiede im Bereich der Erkrankungen im Hinblick auf die Herkunft. Studien konnten aufzeigen, dass Schwarze wesentlich seltener an Osteoporose erkranken als beispielsweise Europäer und / oder Asiaten.

Risikofaktoren

Zusammenfassend aus den oberen Beschreibungen, kann man folgende Risikofaktoren zur Entstehung einer Osteoporose benennen:

  • Familiäre Vorbelastungen
  • Totaloperationen bei Frauen
  • Eintritt der Wechseljahre
  • Kalzium – und / oder Vitamin D – Mangel
  • Zu wenig Bewegung
  • Übermäßiger Zigaretten-, Kaffee- und / oder Alkoholkonsum
  • Einnahme diverser Medikamente (z.B. Kortison, Heparin)
  • Psychische Erkrankungen wie Magersucht und Bulimie

Symptome

Typischen Osteoporosebeschwerden als solches gibt es nicht, da wesentliche Beschwerden erst beispielsweise in Folge von ersten Knochenbrüchen und somit im fortgeschritteneren Stadium entstehen. Im Hinblick auf eine erste Selbstdiagnose kommt erschwerend hinzu, dass die ersten Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates uncharakteristischer Natur sind (z.B. „Rückenschmerzen“), der Patient sie meist als „harmlos“ abtut und zunächst nicht mit einer O. in Verbindung bringt.

Prinzipiell sind die meisten Osteoporose bedingten Beschwerden auf Knochenbrüche zurückzuführen, die vom Patienten unter Umständen gar nicht als solche erkannt werden. Sie sind in anfänglich häufig eher undramatisch und können unter Umständen ohne erkennbare äußeren Ursachen entstehen. In fortgeschritteneren Osteoporosestadien kann unter Umständen ein starkes Husten zu Rippenbrüchen führen. Im Vergleich dazu müsste ein gesunder Mensch mindestens stürzen, um Rippenbrüche auszulösen.

Folgende Beschwerden können als Warnzeichen gesehen werden:

  • Knochenbrüche an Armen, Beinen und Wirbelkörpern (verursacht z.B. durch Stolpern über eine Teppichkante, durch ruckartige Bewegungen oder starkes Husten) treten leicht und ggf. auch überdurchschnittlich häufig auf.
  • Durch einen akut eintretenden Bruch kann es plötzlich zu starken Schmerzen, (z.B. Rückenschmerzen) kommen.
  • Muskelverspannungen treten als Folge der Wirbelsäulenfehlstellung auf.
  • Äußerliche Veränderungen, wie beispielsweise die Ausbildung eines Rückenbuckels, der Verlust an Körpergröße um bis zu 30 cm werden sichtbar.
  • Atembeschwerden durch eingeschränkte Lungenausdehnung oder Verdauungsbeschwerden durch Einengung des Darmes, evtl. auch hexenschussartige Beschwerden durch Druck auf Nerven, Empfindungsstörungen der Haut kristallieren sich heraus.
  • Chronische und wiederholt auftretende Rückenschmerzen stellen sich im Rahmen von Röntgenuntersuchung unerwartet als ältere Knochenbrüche heraus

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Weiterführende Informationen

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Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 11.01.2012