Osteomyelitis Diagnostik
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Diagnostik der Osteomyelitis
Generell muss bei Allgemeininfektionen Vorsicht geboten sein, da die hämatogene endogen - Osteomyelitis nach Allgemeininfektionen in Erscheinung tritt. Typisch beispielsweise für die Entstehung einer endogen – hämatogenen Osteomyelitits im Säuglingsalter ist die Infektion der Nabelschnur.
Treten bei Untersuchungen der Osteomyelitits beispielsweise die bereits oben erwähnten Symptome in Erscheinung, kann man von einem akuten Entzündungsfall des Knochens ausgehen.
Die Erkrankung kann darüber hinaus im Blut nachgewiesen werden. Typisch für Entzündungen im Körper ist der Anstieg der Konzentration der weißen Blutköperchen (= Leukozyten; Leukozytose), sowie eine deutlich erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit (= BSG). Diese Diagnostik der Osteomyelitits sind nur bei einer akuten Form von Bedeutung, da im Falle einer chronischen Osteomyelits beide Werte nur eine mäßige Erhöhung zeigen.
Im Falle einer akuten Osteomyelits kann bei der Diagnostik darüber hinaus über die Anlage einer Blutkultur oder eine Punktion des entzündeten Knochens der Erreger nachgewiesen werden. Dies gibt dann auch bedeutenden Aufschluss über die therapeutischen Maßnahmen im Rahmen einer Antibiose. Diese muss nämlich Erregerspezifisch sein, um wirken zu können.
Röntgendiagnostisch sichtbar wird die Osteomyelitis in der Regel erst in einem fortgeschritteneren Stadium. Knochenveränderungen werden in der Regel erst zwei bis drei Wochen nach Eintritt der Erkrankung sichtbar. Dann zeigen sich allerdings sichtbare Veränderungen (vgl. Röntgenbild) in Form von Verkalkungen (= Ossifikationen), helleren Flecken und / oder Knochenhautablösungen vom Knochen.
Verläuft die Osteomyelitis chronisch, so kann es aufgrund von Blutgefäßverschlüssen zu einer Minderdurchblutung des Knochens kommen, die unter Umständen sogar zu einem Knocheninfarkt ausarten können. Resultat eines Knocheninfarktes ist das Absterben bestimmter Knochenteile, die dann als Restkörper (= Sequester) im infizierten Bereich zurückbleiben. Röntgendiagnostisch ist dies als heller Rand zu erkennen, da abgestorbenes Knochengewebe in der Regel durch Knochengewebsneubildung beantwortet wird. Der helle Rand ist demzufolge Bindegewebe.
Weiterhin kann die Diagnostik der Osteomyelitis mittels Sonographie (= Ultraschalluntersuchung) diagnostiziert werden. Positiv zu erwähnen ist, dass beispielsweise die Knochenhautabhebung vom Knochen, die aufgrund der Abszessbildung bewirkt wird, früher zu sehen ist als im Röntgenbild.
Als weiter diagnostische Maßnahme der Osteomyelitis kann die so genannte Skelettszintigraphie herangezogen werden. Diese diagnostische Methode ermöglicht durch sehr schwache radioaktive Präparate (= Radiopharmaka) einen Nachweis entzündlicher Prozesse.
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