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Hausmittel gegen niedrigen Blutdruck

Einleitung

Ein niedriger Blutdruck ist eine häufig auftretende Krankheit, die jedoch meist unbemerkt bleibt. Doch gibt es einige Menschen, bei denen sich der niedrige Blutdruck in verschiedenen Situationen durch Symptome wie Schwindel, Übelkeit, Müdigkeit oder einen hohen Puls unangenehm bemerkbar macht. Die Gründe dafür sind vielfältig und nicht immer klar zu benennen. Auch kann die eigentliche Ursache durch weitere Symptome verschleiert werden. Neben Medikamenten kannd er Blutdruck auch mit diversen Hausmiteln gehoben werden.

Diese Hausmittel können gegen niedrigen Blutdruck helfen

Die Therapiemöglichkeiten, die zur Therapie eines niedrigen Blutdrucks genutzt werden und als Hausmittel bezeichnet werden, werden alle zur Klasse der konservativen Therapie.
Sie sind einfach verständlich und ohne großen materiellen Aufwand zu bewältigen.
Dabei kommt alles in Frage, was den Kreislauf in Schwung bringt und auch auf lange Sicht hin stabilisieren kann.

Zum Beispiel kann man bereits vor dem Aufstehen damit anfangen, sich leicht zu bewegen und den Körper darauf vorbereiten.
Hierbei kann beispielsweise mit den Beinen eine Drehbewegung vollführt oder die Füße auf und ab bewegt werden.
Auch Pausen auf der Bettkante statt einem raschen Aufstehen können ein Versacken des Blutes und somit einen niedrigen Blutdruck verhindern.

Jegliche Art von Ausdauersport soll auf lange Sicht Schwindel und den anderen Symptomen des niedrigen Blutdrucks vorbeugen können, indem der Blutdruck stabilisiert wird. Wechselbädern bzw. Kneipp-Durchgängen wird ebenfalls ein Kreislauf-anregender Effekt zugeschrieben.
Hilfreich sind außerdem so genannte Kompressionsstrümpfe.
Durch sie wird verhindert, dass das zirkulierende Blut auf Dauer in den Gefäßen des Beins versackt, in dem die Gefäße komprimiert werden.
Dadurch wird das Blut passiv zum Herzen zurück gepresst. Ein weiterer essentiell wichtiger Faktor, um den Blutdruck auf Dauer anzuheben, ist das ausreichende Trinken von Flüssigkeit.
Dieser Effekt wird durch eine erhöhte Aufnahme von Salz verstärkt.
Allerdings sollte man hierbei Vorsicht walten lassen, da dies den Blutdruck auch zu stark erhöhen kann.

Wie wirken Kneipp-Bäder?

Bei einer Anwendung von Kneipp-Güssen wird kaltes Wasser benötigt.
In der Regel gibt es dafür spezielle Anlagen, in denen man durch kniehohes Wasser laufen kann.
Allerdings eignet sich jeder Behälter, zum Beispiel eine Badewanne, der Wasser für längere Zeit beinhalten kann oder ein kalter Bach dafür.
Man bewegt ein Körperteil, das kann auch den Arm umfassen, längere Zeit in dem kalten Wasser bis eine starke Kälte zu fühlen ist.
Danach sollte die Körperregion beispielsweise durch Bewegung wieder erwärmt werden.
Kneipp-Gänge sollen unter anderem durch eine stärkere Durchblutung kreislaufanregend wirken und somit den Blutdruck anheben.

Wechselduschen

Bei Wechselduschen duscht man abwechselnd für einige Zeit mit kaltem und warmen Wasser.
Die Zeit, die bis zu einem Wechsel der Wassertemperatur vergeht, sollte nicht zu kurz sein und mindestens eine halbe Minute bis Minute umfassen.
Ist das Wasser zu warm oder zu kalt, kann man die Temperatur an das persönliche Temperaturempfinden anpassen.
Wie die Kneipp-Gänge sollen Wechselduschen unter anderem durch eine stärkere Durchblutung kreislaufanregend wirken und somit den Blutdruck anheben.

Kompressionsstrümpfe

Kompressionsstrümpfe zählen ebenfalls zu den Hausmitteln in der Therapie eines niedrigen Blutdrucks.
Allerdings werden die Kompressionsstrümpfe, die heutzutage genutzt werden, meist vom Arzt verschrieben und speziell produziert.
Kompressionsstrümpfe werden in der Regel bei längerem Liegen verwendet.
Auch bei diversen chronischen Erkrankungen werden sie tagsüber oder nachts getragen.
Durch sie wird verhindert, dass das zirkulierende Blut auf Dauer in den Gefäßen des Beins versackt, in dem die Gefäße komprimiert werden.
Dadurch wird das Blut passiv zum Herzen zurück gepresst.

Mehr Informationen zu Kompressionsstrümpfen und wann sie zum Einsatz kommen können, finden Sie unter: 
Anwendung von Kompressionsstrümpfen

Hilft viel trinken?

Ausreichendes Trinken von vor allem klarer Flüssigkeit wie Wasser oder Tee ist eine effektive Methode, einen niedrigen Blutdruck zu verhindern.
Generell liegt der Tagesbedarf an Flüssigkeit bei einem durchschnittlichen Erwachsenen bei ca. zwei Litern.
Die Flüssigkeit, die über den Darm in das Blut gelangt, erhöht das Volumen des Blutes, wodurch ein höhere Druck im Gefäßsystem generiert werden kann.
Neben positiven Effekten auf den Blutdruck sind beispielsweise auch positive Auswirkungen auf das Herz oder die Niere zu beobachten.
Man sollte bei der Flüssigkeit außerdem darauf achten, dass genügend Elektrolyte enthalten sind, da anderweitig negative Effekte zu befürchten sind.

Lesen Sie mehr zum Thema unter: Niedriger Blutdruck und Schwindel

Hausmittel, die man in der Schwangerschaft gegen niedrigen Blutdruck anwenden kann

Ein niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft kann zum Teil schwerwiegende Folgen auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes haben und sollte deshalb auf jeden Fall kontrolliert werden.
Neben der Verwendung von Hausmitteln sollte wegen der hohen Gefahr auch unbedingt ein Arzt um Rat gefragt werden.
Wie bei niedrigen Blutdruck, der nicht während der Schwangerschaft auftritt, ist es während der Schwangerschaft ratsam, genügend Wasser zu trinken, um das Flüssigkeitsvolumen in dem Gefäßsystem hoch zu halten.
Auch sollte auf ausreichenden Salzkomsum geachtet werden.
Da sich Sport während der Schwangerschaft als schwierig gestaltet, die positiven Eigenschaften von Bewegung aber trotzdem erhalten bleiben, kann man alternativ auch regelmäßig spazieren gehen.
Ebenfalls positive Effekte werden durch Kompressionsstrümpfe beobachtet.
Allerdings kann das Tragen dieser zu Komplikationen führen, weshalb alternativ die Beine hoch gelagert werden können.
Dadurch kommt es ebenfalls zu einem höheren Rückfluss des Blutes zum Herzen.
Besteht der Wunsch, durch Aufnahme von speziellen Nahrungsmitteln, den Blutdruck zu steigern, sollte vorher ebenfalls die Meinung eines Arztes erfragt werden.

Wann ein niedriger Blutdruck für das Ungeborene gefährlich werden kann und was Sie dagegen tun können, lesen Sie unter:
Niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft - Was ist zu tun?

Hilft ein Glas Sekt?

Das Trinken eines Glases Sekt hat diverse Auswirkungen auf den Blutdruck im menschlichen Körper.
Generell führt das Trinken von Alkohol erstmal zu einer Weitung der kleineren Gefäße, wodurch der Blutdruck sinkt und es häufig zu einer Rötung des Gesichts durch vermehrte Durchblutung kommt.
Allerdings kann es abhängig von einigen Faktoren wie der Alkoholmenge oder begleitendem Rauchen zu einer Erhöhung des Blutdrucks kommen, was jedoch auch von Körper zu Körper unterschiedlich ist.

Somit hilft ein Glas Sekt erstmal nicht dabei, den Blutdruck zu steigern.

Was bewirken Süßholzwurzel?

Die Süßholzwurzel enthält ein Molekül, das wie ein Medikament im menschlichen Körper einen Blutdruckanstieg vermittelt.
Somit kann der Konsum der Süßholzwurzel effektiv und über einige Zeit hin den Blutdruck auf einem höheren Niveau stabilisieren.
Der Effekt hält allerdings nur so lange an wie das Molekül sich im Körper befindet oder nicht abgebaut wird.
Somit ist beispielsweise regelmäßiger Sport ein nachhaltigeres Mittel, den Blutdruck anzuheben.
Am besten kann man die Süßholzwurzel als Tee zu sich nehmen, in dem man sie mit heißem Wasser übergießt und einige Zeit ziehen lässt.

Der Tee sollte je nach Bedarf mehrmals täglich über einen längeren Zeitraum hin getrunken werden.

Zitronenwasser zum Blutdruckanstieg?

Zitrusfrüchte wie Zitronen enthalten eine hohe Menge an Ascorbinsäure bzw. Vitamin C. Dieses Vitamin greift an zahlreichen Stellen in den Stoffwechsel des menschlichen Körpers ein, ohne dass seine Wirkungsweise vollständig geklärt ist. Dadurch, dass auch Teile des Stoffwechsels des Hormonsystems betroffen sind, wird Vitamin C eine Steigerung des Blutdrucks zugesprochen. Allerdings ist dies nicht eindeutig belegt. Am besten drückt man eine Zitrone in ein Glas aus und füllt Wasser dazu. Dadurch kommt auch der positive Effekt von erhöhtem Flüssigkeitsvolumen in den Gefäßen zu tragen.

Homöopathie

Da Homöopathie auf natürlichen Substanzen beruht, die sich zum Teil auch in Nahrungsmitteln wie Kaffee oder Tee finden, kann bei der richtigen Verwendung von solchen Mitteln ein positiver Effekt auf den Blutdruck beobachtet werden.
Hierbei sollte auf die Anweisungen des behandelnden Homöopathen geachtet werden.
Wie bei jeder Therapie hängt allerdings der Nutzen oft auch an der Mitarbeit und sogar an dem Glauben des Patienten vom Therapieerfolg ab.

Ausführliche Informationen finden Sie unter Homöopathie bei niedrigem Blutdruck

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 17.06.2019
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