Test Schmerzen Hüfte

Leiden Sie an Schmerzen in der Hüfte?
Beantworten Sie dazu 20 kurze Fragen und erfahren Sie mögliche Ursachen, sowie Therapiemöglichkeiten Ihrer Hüftschmerzen.
Hier geht`s direkt zum Test Schmerzen Hüfte



Dauer des Piriformis-Syndroms

Einleitung

Das Piriformis-Syndrom ist ein relativ häufig vorkommendes Syndrom, das teils starke Schmerzen und Bewegungseinschränkungen mit sich bringt. Daher ist für die Betroffenen vor allem die Frage nach der Dauer bis zur Linderung der Symptome, sowie bis zum Ausheilen der Erkrankung von Bedeutung, ebenso die Dauer der Behandlung.

Weitere Informationen zu Ursachen, Symptome und Heilung gibt es hier: Piriformis-Syndrom

Ursachen

Ursächlich für das Piriformis-Syndrom ist ein verspannter oder vergrößerter Piriformismuskel, der zur Reizung des in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Ischiasnerven führt. Es kommt zu Schmerzen am Gesäß, Oberschenkel und teils auch am unteren Rücken. Leider wird das Piriformis-Syndrom oft übersehen und als Ursache der Schmerzen z.B. ein Bandscheibenvorfall vermutet. Das kann die Dauer bis zur adäquaten Behandlung verlängern. Neben der richtigen Diagnose und der optimalen Therapie ist vor allem die Mitarbeit des Patienten ein entscheidender Faktor, wenn es um die Frage nach der Dauer beim Piriformis-Syndrom geht. Eine definitive Aussage zur Dauer kann man nicht machen, da jeder Fall individuell betrachtet werden muss. Doch kann dieser Artikel eine grobe Einordung der Dauer beim Piriformis-Syndrom geben.


Dauer der Erkrankung

Die Dauer der Erkrankung beim Piriformis-Syndrom hängt von mehreren Faktoren ab. Vor allem die Schwere der Erkrankung und die daraus abgeleitete Therapie beeinflussen sie. Ebenso wie die Tatsache, ob das Erkrankungsbild akut oder schon chronifiziert ist. Zudem liegt Vieles in der Hand des Patienten, indem die Verhaltensweisen und physiotherapeutischen Übungen beim Piriformis-Syndrom eingehalten werden. Jedoch reagiert jeder Körper anders auf die Behandlung, sodass keine allseits gültigen Angaben gemacht werden können. Bei früh diagnostizierten und gut behandelten Patienten beträgt die Dauer der Erkrankung in der Regel nicht mehr als 4 Wochen. Diese Angabe gilt für Patienten ohne Komplikationen, die konservativ mit Schmerzmitteln, Massagen und evtl. den Muskel entspannenden Substanzen behandelt wurden.

Wenn das Piriformis-Syndrom lange Zeit unerkannt bleibt, kann die Dauer der Erkrankung auch Monate betragen. In manchen Fällen und besonders bei langwierigen Verläufen entsteht eine Entzündung, die auf den benachbarten Ischiasnerven übergreift. Dann kann die Dauer der Erkrankung und das Auftreten der Symptome deutlich länger als 4 Wochen betragen, da die Entzündung des Nerven mit behandelt werden muss.

Bei einem komplizierten Piriformis-Syndrom kommen eventuell operative Verfahren zum Einsatz. Auch wenn ein operatives Vorgehen beim Piriformis-Syndrom in der Regel als letzter Schritt gewählt wird, wird die Dauer der Erkrankung damit deutlich verkürzt. So kann schon 2 Wochen nach der OP leichte Belastung wieder aufgenommen werden.

Das könnte Sie auch interessieren: Was ist die beste Therapie für ein Piriformis-Syndrom?

Test Piri­for­mis­syn­drom

Leiden Sie an einem Piriformissyndrom?
Beantworten Sie 15 kurze Fragen zur Thematik und erfahren Sie, ob Sie an einem Piriformissyndrom leiden und wie es am besten therapiert werden kann!
Hier geht´s direkt zum Test Piriformissyndrom

Dauer der Schmerzen

Wie auch die Dauer der Erkrankung beeinflussen viele Faktoren die Dauer der Schmerzen beim Piriformis-Syndrom. Diese sollte jedoch immer kürzer als die eigentliche Erkrankung an sich sein. Denn durch medikamentöse Maßnahmen ist eine Linderung bzw. ein Ausschalten der Schmerzen möglich. Nicht-steroidale Entzündungshemmer (Aspirin®, Diclofenac®) als Tablette oder Injektionen mit lokalen Betäubungsmitteln in den betroffenen Bereich wirken sehr gut. So beträgt die Dauer großer Schmerzen nach Diagnose nur einige Tage. Leichte Schmerzen werden jedoch bis zur definitiven Heilung immer wieder auftreten. Daher hängt die Dauer der Schmerzen von der Art der Therapie, dem Mitmachen des Patienten und dem Ausmaß der Grunderkrankung ab. In der Regel sollte das Piriformis-Syndrom spätestens ca. 1-2 Wochen nach Behandlungsbeginn keine Schmerzen mehr verursachen. Wenn sich jedoch ein Nerv entzündet, verlängert dies die Dauer der Schmerzen erheblich. Denn entzündete Nerven sind schwerer für schmerzlindernde und entzündungshemmende Maßnahmen zugänglich. Chronifiziert das Piriformis-Syndrom, können Patienten über Monate oder Jahre hinweg immer wieder über Schmerzen an der betroffenen Stelle klagen.

Lesen Sie mehr zum Thema unter Symptome eines Piriformis-Syndroms

Dauer der Behandlung

Die Behandlung beim Piriformis-Syndrom kann konservativ oder operativ erfolgen.

Für die Dauer der Behandlung kann dabei gesagt werden, dass ein operatives Vorgehen beim Piriformis-Syndrom schneller ist und die Ursache sofort behebt. Allerdings geht dieses mit einem Eingriff und einer Heilungszeit von 2-4 Wochen einher.

Die Dauer der Behandlung mit konservativen Maßnahmen ist länger. Eine Physiotherapie, die 2-3 Mal die Woche statt findet, dient der Entspannung des Muskels und der Korrektur einer Fehlhaltung. Meist erstreckt sich eine Physiotherapie über 2-3 Monate. Doch die Dauer der Behandlung geht oft über die Dauer der zu spürenden Symptome hinaus, um das Ergebnis zu stabilisieren. Allgemein ist eine Angabe zur Dauer der Behandlung immer individuell zu betrachten. Denn das Mitmachen des Patienten und das Ausmaß der Erkrankung, wie auch das Auftreten von Komplikationen die Dauer der Behandlung beeinflussen. Es kann gesagt werden, dass der Patient mit unkompliziertem Piriformis-Syndrom nach wenigen Wochen schmerzfrei ist, was sich in komplizierten Fällen auf Monate erstrecken kann.

Weitere Informationen zur Behandlung des Piriformis-Syndroms finden Sie hier:

Weitere Informationen

Lesen Sie sich die wichtigsten Informationen zum Piriformis-Syndrom durch:

Weitere Informationen zum Piriformis-Syndrom finden Sie hier: