Test Fuß­schmerzen

Was ist die Ursache Ihrer Fußschmerzen?
Beantworten Sie dazu 15 kurze Fragen und erfahren Sie mehr über potentielle Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
Hier geht´s direkt zum Test Fußschmerzen



Der Stinkfuß

Synonyme im weiteren Sinne

Pes olens, Stinkefuß, Stinkfüße, Schweißmauken, Käsefüße, Stinkmauken, Fußhygiene, stinkende Füße, Schweißfuß, Schweißfüße, Stinkefüße

Medizinisch: Podobromhydrosis, Hyperhidrosis pedis
Englisch: stinkfeet

Definition

Der Stinkfuß (Pes olens = Schweißfuß) ist ein weit verbreitetes Problem in der Sprechstunde der Orthopädie. Unter den Symptomen des Stinkfußes leidet häufig der Untersucher mehr als der Betroffene. Neben der Geruchsbelästigung für die Umwelt, schafft er ideale Bedingungen für Mitbewohner des Fußes, wie Fußpilz, Nagelpilz und Ekzeme.

Test Fußpilz

Leiden Sie an einem Fußpilz?
Beantworten Sie dazu 20 kurze Fragen und erfahren Sie, ob Sie an einem Fußpilz leiden und wie dieser therapiert werden kann.
Hier geht´s direkt zum Test Fußpilz

Epidemiologie / Vorkommen in der Bevölkerung

Stinkfüße (Schweißfüße) kommen in allen Altersschichten vor. Bevorzugt werden sie liebevoll in den Sommermonaten im geschlossenen Schuhwerk über Tage und Wochen gepflegt.

Nach erster Einschätzung tritt der Stinkfuß beim männlichen Geschlecht häufiger auf als beim weiblichen.

Ich berate Sie gerne!

Wer bin ich?
Meine Name ist Dr. Nicolas Gumpert. Ich bin Facharzt für Orthopädie und Gründer von Dr-Gumpert.de
Diverse Fernsehsendungen und Printmedien berichten regelmäßig über meine Arbeit. Im HR Fernsehen sehen Sie mich alle 6 Wochen live bei "Hallo Hessen". 
Aber jetzt ist genug angegeben ;-)

Von Erkrankungen des Fußes sind besonders häufig Sportler (Jogger, Fußballer, etc.) betroffen. In einigen Fällen lässt sich zunächst keine Ursache für die Fußbeschwerden erkennen.

Daher erfordert die Behandlung des Fußes (z.B. Achillessehnenentzündung, Fersensporn etc.) viel Erfahrung.

Ich behandele die unterschiedlichsten Erkrankungen des Fußes im Schwerpunkt.

Ziel jeder Behandlung ist die Behandlung ohne eine Operation mit einer vollständigen Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit.

Welche Therapie nachhaltig die besten Ergebnisse erzielt, kann nur nach Zusammenschau aller Informationen (Untersuchung, Röntgenbild, Ultraschall, MRT, etc.) beurteilt werden.

Sie finden mich im:

  • Orthopaedicum - Frankfurt
    Oeder Weg 2 - 4
    60318 Frankfurt am Main

Direkt zur Online-Terminvereinbarung

Leider ist eine Terminvereinbarung nur bei privater Krankenversicherungen möglich.  Ich bitte um Verständnis!

Weitere Informationen zu meiner Person finden Sie unter Orthopaedicum Frankfurt

Symptome

In der Regel besteht beim Betroffenen keinen Leidensdruck. Dieses bedeutet, dass die Geruchsbelästigung für die Umwelt von der erkrankten Person nicht oder nur in geringerem Ausmaß wahrgenommen wird.

Ein Stinkfuß (Pes olens) ist zunächst keine eigene Erkrankung. Sie bieten jedoch eine ideale Grundlage für Pilzerkrankungen, die die Zehenzwischenräume (Interdigitalraum) bevorzugt betreffen, aber auch den Nagel (Nagelmykose).

Ein Hautpilz oder Nagelpilz kann in die Grundlage für weitere Erkrankungen darstellen. Zum Beispiel können über - durch den Pilz verursachte Verletzungen der Haut - Bakterien in das Unterhautgewebe eindringen und eine Entzündung der Lymphbahn (Phlegmone / Erysipel) auslösen.

Ursache

Durch das warme und feuchte Umfeld der Füße, haben Bakterien einen hervorragenden Nährboden. Während ihrer Vermehrung verstoffwechseln (verarbeiten) sie Absonderung des Schweißes, wie auch natürlich vorkommende Hautstoffe. Hierdurch entsteht der unverwechselbare Geruch des Stinkfußes (Schweißfußes).

Diagnose

In die Diagnose von Stinkfüßen ist in der Regel sehr einfach, da der Geruch wegweisend ist. Kommen andere Gründe für die Geruchsentwicklung nicht in Frage sind weiterführende Untersuchungen nicht notwendig.

Krankhafte (pathologische) Veränderungen lassen sich im Röntgenbild oder MRT (Magnetresonanztomographie) nicht nachweisen. Die Laborwerte im Blutbild sind in der Regel normwertig.

Therapie

Die Therapie gestaltet sich solange schwierig, solange dem "Erkrankten", die Folgen für sein soziales Umfeld nicht klar sind.

Eine generelle allgemeinhygienische Beratung sollte erfolgen, sofern der Hygienemangel Ursache des Geruchs sein sollte.

Normalerweise lassen sich Stinkfüße (Schweißfüße) sehr gut durch eine intensive Hydrotherapie (Baden der Füße in Wasser) vollständig beseitigen.

Besonders während der warmen Sommermonate sollte bevorzugt offenes Schuhwerk getragen werden. Tägliches waschen der Füße ist für einen dauerhaften Therapieerfolg zwingend notwendig. Ebenso müssen die Socken täglich gewechselt werden. Schuhwerk, das durch Schweißfüße nass geworden ist, muß so gelagert werden, dass ein kurzfristiges abtrocknen gewährleistet ist.

Bei einer besonders hartnäckigen Form des Stinkfußes, einem so genannten Stinkfußrezidiv, sind in der Apotheke Pulver erhältlich, die das Schwitzen (Transpiration) der Füße reduzieren.
Weiterhin kann ein antibakterielles und antimykotisches (gegen Fußpilz) Fußspray (z.B. Efasit - Fußspray) helfen geruchsverursachende Bakterien zu eliminieren.
Daneben sollen neue Entwicklungen wie Socken mit eingearbeiteten Silberfäden Bakterien abtöten und dadurch den Geruch verhindern.

Prognose

Bei regelmäßiger Anwendung der oben genannten Therapiemaßnahmen ist mit einer vollständigen Ausheilung des Stinkfußes (Pes olens) zu rechnen. Dauerhafte Schäden sind nicht zu erwarten.

Prophylaxe

  • Tägliches Sockenwechseln
  • Füße trocken halten
  • ggf. Fußdesinfektion

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch unter:

Alle Themen, die zum Bereich Orthopädie veröffentlicht wurden, finden Sie unter: Orthopädie A-Z