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Symptome einer Nickelallergie
- Hauptthema Nickelallergie
- Nickelallegie durch Lebensmittel
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Symptome der Nickelallergie
Die Symptome der Nickelallergie treten etwa innerhalb von 12 Stunden nach der Exposition mit einem nickelhaltigen Stoff auf. Es entwickelt sich eine Entzündung auf den obersten Hautschichten, die durch Symptome wie Bläschen, Hauterhabenheiten und Schwellungen gekennzeichnet ist. Dieses Ekzem (Nickeldermatitis) geht einher mit zum Teil starkem Juckreiz und Rötungen. Kennzeichnend ist, dass sich der Hautausschlag ziemlich exakt auf die Stelle beschränkt, an der direkter Kontakt mit Nickel bestand. Da Nickel wasserlöslich ist, wird es durch Schweißbildung vermehrt freigesetzt, weshalb sich Symptome der Nickelallergie oft deutlicher im Sommer äußern.
Wenn eine allergische Reaktion gegenüber einem nickelhaltigen Stoff entsteht, der sich innerhalb des Körpers befindet, zum Beispiel bei Implantaten oder Prothesen, kann es zu schlimmeren Symptomen wie Knochenzerstörungen, Gelenklockerungen und starken Schmerzen kommen.
Nickelhaltige Speisen können diese Symptome verstärken.
Lesen Sie dazu Nickelalergie und Lebensmittel
Diagnose

- Diagnose der Nickelallergie durch einen Arzt
Den Verdacht auf eine Nickelallergie stellt ein Arzt in der Regel durch die Hautsymptome und die Vorgeschichte des Patienten, der ausführlich befragt wird, wann und an welchen Stellen der Ausschlag bestand und ob dies zum Beispiel in Zusammenhang mit bestimmten Kleidungs- oder Schmuckstücken zu bringen ist.
Um die Diagnose Nickelallergie zu bestätigen, wird dann ein Allergietest durchgeführt. In diesem Falle kommt ein Epikutantest (auch Patch-Test) zum Einsatz, bei dem der Arzt dem Patienten mit Testsubstanzen behandelte Pflaster auf die Oberarme oder den Rücken klebt.
Normalerweise werden neben Nickel noch andere Allergene wie Duftstoffe oder weitere Metalle getestet. Diese Pflaster müssen mindestens 48 Stunden kleben bleiben und dürfen in dieser Zeit nicht mit Wasser in Berührung geraten. Nach dieser Zeitspanne entfernt der Arzt die Pflaster und inspiziert die Haut darunter. Sollte die Haut eine Reaktion auf das nickelhaltige Pflaster zeigen, liegt eine Allergie vor. Ist die Allergie dadurch bestätigt, wird empfohlen, dies in einem Allergie-Pass zu vermerken.
Eine ebenfalls mögliche Blutuntersuchung spielt in der Diagnostik nur eine untergeordnete Rolle.
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