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Therapie der Nierenschmerzen
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Wie erfolgt die Therapie bei Nierenschmerzen?

- Therapie der Nierenschmerzen
Was tun bei Nierenschmerzen?
Behandelt werden muss bei Nierenschmerzen die zu Grunde liegende Krankheit.
Nierenbeckenentzündung:
Bei der Nierenbeckenentzündung werden Bettruhe, Flüssigkeitszufuhr, fiebersenkende Medikamente sowie Antibiotika zur Bekämpfung der bakteriellen Erreger verordnet, um die Nierenschmerzen zu lindern.
Steine:
Die akuten Nierenschmerzen werden zunächst medikamentös mit Butylscopolamin (Spasmolytikum) und Schmerzmitteln (Analgetika) behandelt. Wenn der Steinabgang nicht von selbst erfolgt, was bei kleinen Steinen häufig passiert, wird der Stein in der nächsten Zeit je nach Zusammensetzung durch Alkalisierung des Urins (Anhebung des Urin-pH-Werts mittels Medikamenten und spezieller Diät) oder durch Stoßwellen beziehungsweise Laser (Lithotripsie) aufgelöst. Alternativ kann ein Stein mit Hilfe einer Schlinge, die an einem Katheter durch die Harnröhre Richtung Niere geschoben wird, entfernt werden. Eine letzte – seltene – Möglichkeit zur Steinelimination und damit zur Beseitigung der Nierenschmerzen bietet eine Operation.
Trauma:
Je nach Schweregrad des Nierentraumas wird ein solches von Nierenschmerzen begleitetes Trauma entweder konservativ mit Beobachtung oder – in schweren Fällen - operativ versorgt.
Nierenkrebs:
Nierenkrebs wird operiert, wobei die Nieren teilweise oder komplett und benachbarte Lymphknoten entfernt werden. Je nach Krebsstadium kann eine Chemotherapie, Immun- oder Hormontherapie angeschlossen werden.
Stenose:
Nierenschmerzen auslösende Verengungen werden nur behandelt, wenn sie den Harnabfluss relevant behindern. In diesen Fällen wird die betroffene Stelle operativ korrigiert. Ist bereits eine irreversible Nierenschädigung eingetreten, entfernt man die betroffenen Organe komplett (Nephrektomie).
Harnrückfluss:
Leichtere Formen des Refluxes werden antibiotisch behandelt und regelmäßigen kontrolliert. Schwerere Ausprägungen operiert man, indem der Harnleiter neu an die Blase angeschlossen wird.
Niereninfarkt:
Dieses Krankheitsbild wird entweder mit einer Katheterdilatation (PTA = perkutane transluminale Angioplastie) oder operativ behandelt. Bei der PTA dehnt man das verschlossene Gefäße auf und stellt so den Blutdurchfluss wieder her. Die operative Therapie besteht in einem Ausschaben des verschlossenen Gefäßes. Bei massiven Gefäßveränderungen bietet sich die Möglichkeit, eine Gefäßprothese oder einen Bypass einzubauen, um einen Umgehungskreislauf um das veränderte Gefäß zu konstruieren und auf diese Weise die Nierenschmerzen zu beseitigen.
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Weitere Informationen
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