Erkrankungen Ohr

Auf dieser Seite finden Sie aller Erkrankungen des Ohres und seiner umgebenden Strukturen alphabetisch sortiert.
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Anatomie Ohr

  1. Äußeres Ohr

  2. Trommelfell

  3. Gleichgewichtsorgan

  4. Hörnerv (Nervus acusticus)

  5. Tube

  6. Warzenfortsatz (Mastoid)

Themenliste Ohr

  • Abstehende Ohren

    Von abstehenden Ohren spricht man, wenn die Ohrmuschel über 30 Grad vom Kopf absteht. Abstehende Ohren sind in der Regel nicht krankhaft sondern das Ergebnis verschiedener erblicher Faktoren. Ungefähr einer von 20 Personen der europäischen Bevölkerung hat abstehende Ohren.

  • Anatomie Ohr

    Das Ohr ist das Wahrnehmungsorgan zum Hören. Das Ohr ist das zentrale Organ zur Kommunikation.

  • Cholesteatom

    Als Cholesteatom, auch Perlgeschwulst genannt, bezeichnet man eine chronisch - eitrige Entzündung des Mittelohrs mit Knochenzerstörung.

  • Hörprüfung

    Bei Verdacht auf Schwerhörigkeit, Tinitus oder andere Hörstörung wird ein HNO-Arzt eine Hörprüfung durchführen. Hierbei werden verschiedene Tests mit dem Ziel durchgeführt, den Ort der Schädigung und deren Ausmaß zu ermitteln. Alle Tests der Hörprüfung sind schmerzlos und bedürfen nur einer Mitarbeit der betroffenen Person. Einige Tests werden mit einer einfachen Stimmgabel durchgeführt und ermöglichen eine grobe Orientierung, ob es sich um eine Schalleitungsstörung (konduktive Schwerhörigkeit; entsteht im äußeren Ohr oder im Mittelohr) oder um eine Schallempfindungsstörung (sensorineurale Schwerhörigkeit; entsteht entweder im Innenohr oder im Hörnerven) handelt.

  • Hörsturz

    Jedes Jahr erkranken ca. 15.000 bis 20.000 Menschen an einem Hörsturz. Die Wahrscheinlichkeit einen Hörsturz zu bekommen liegt höher, wenn man das 40igste Lebensjahr überschritten hat. Der Hörsturz kann sich durch Schwindel und Druck auf dem Ohr bemerkbar machen.

    • Hörsturz Anzeichen

      Ein Anzeichen für einen Hörsturz könnte ein wenige Tage voraus liegender Tinnitus sein. Des Weiteren sprechen die Betreffenden von einer Hörminderung, die dann zu einem Hörsturz führt. Außerdem ist von Schmerzen vor dem Auftritt eines Hörsturzes die Rede.

    • Hörsturz Ursache

      Die Veränderung der Blutfließgeschwindigkeit zählt zu einer der Ursache für einen Hörsturz. Durch die Veränderung der Fließgeschwindigkeit kommt es zur Unterversorgung der Haarzellen des Innenohrs, die dann einen Hörsturz verursachen können. Eine weitere Ursache ist dementsprechend zu dickes Blut und kann zu einem Hörsturz führen.

    • Hörsturz Therapie

      Ein genauer Beweis zur Therapie von einem Hörsturz gibt es nicht. Die Genesung nach einem Hörsturz ist mit Therapie genauso bewiesen wie ohne Therapie. Der Hörsturz soll mittels Blutverdünnung therapiert werden.

  • Gehörgangsentzündung

    Die Gehörgangsentzündung ist eine Entzündung im äußeren Gehörgang,die sehr schmerzhaft ist. Ursache einer Gehörgangsentzündung sind entzündete Haarbälge.

  • Mastoiditis

    Die Mastoiditis ist eine eitrige Entzündung der knöchernen Zellen des Warzenfortsatzes, die pneumatisiert, d.h. mit Luft gefüllt, sind. Diese Zellen stehen in Verbindung mit der Paukenhöhle (Cavum tympani=Teil des Mittelohr), welche die Gehörknöchelchen enthält.

  • Mittelohrentzündung

    Bei einer Mittelohrentzündung (Otitis media) handelt es sich um eine durch Bakterien oder Viren verursachte Erkrankung der vom Mittelohr, das ein Teil des Ohres darstellt.

    • Akute Mittelohrentzündung

      Die plötzliche (akute) Mittelohrentzündung ist eine von der Nase ausgehende (rhinogene) Entzündung der Paukenhöhlenschleimhaut (Cavum tympani = Teil des Mittelohrs), die durch bakterielle Erreger ausgelöst wird und in der Regel innerhalb von 2-3 Wochen ausheilt.

    • Chronische Mittelohrentzündung

      Bei der chronischen Mittelohrentzündung (chronische Otitis media) besteht ein dauerhafter Trommelfelldefekt, d.h. das Trommelfell (Tympanon) weist eine Öffnung auf.

  • Morbus Meniere

    Der Morbus Menière ist eine Innenohrerkrankung und wurde 1861 vom französischen Arzt Prosper Menière erstmals und eindrucksvoll beschrieben. Beim Morbus Menière findet sich eine vermehrte Flüssigkeitsansammlung (Hydrops) im häutigen Labyrinth des Innenohres (Siehe Anatomie Ohr). Hieraus resultiert eine krankhafte Innenohrdruckerhöhung. Diese Druckerhöhung führt zu den typischen Krankheitszeichen (Symptomen / Beschwerden): anfallsartiger, nicht provozierbarer Drehschwindel, einseitige Ohrgeräusche (Tinnitus) und einseitiger Hörverlust bzw. Schwerhörigkeit. Zusätzlich können Übelkeit und Erbrechen auftreten.

    • Therapie Morbus Meniere

      Die Therapie des Morbus Menière stellt eine wichtige Aufgabe dar, da nur so Schäden an der Hörfähigkeit und dem Gleichgewichtsorgan abgewendet werden können. Mehr zur Therapie des Morbus Menière finden Sie auf dieser Seite,

  • Ohrenschmerzen

    Ohrenschmerzen können durch eine Vielzahl von Ursachen ausgelöst werden. Prinzipiell unterscheidet man primäre Ohrenschmerzen (Otalgie) von sekundären Formen. Bei den primären Ursachen einer Otalgie ist das Ohr mit seinen verschiedenen Bereichen selbst betroffen. Bei der sekundären Form sind benachbarte Strukturen betroffen, die aber den Schmerz weiterleiten, die der Patient dann als Ohrschmerzen wahrnimmt. In den meisten Fällen ist die Ursache von Ohrenschmerzen eine Mittelohrentzündung, die hauptsächlich kleine Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Monaten betrifft. Im Laufe der Zeit machen Kinder eine Vielzahl von Mittelohrentzündungen durch. Grund sind meistens vorangegangene oder parallel verlaufene Infektionen des oberen Atemtraktes. In seltenen Fällen kann es durch eine undichte Stelle im Trommelfell zu einer Einwanderung von Bakterien von außen kommen.

    • Ohrenschmerzen was tun?

      Eine Mittelohrentzündung (Ohrenschmerzen) wird zunächst mit abschwellenden Nasentropfen und Schmerzmitteln behandelt. Sind die Beschwerden von Fieber begleitet oder kommt es zu keiner Abheilung, sollte die Behandlung durch Antibiotika ergänzt werden. In den meisten Fällen heilt eine Mittelohrentzündung folgenlos aus. Auch Perforationen des Trommelfells können neben einer leichten Hörminderung auf dem betroffenem Ohr ohne weitere Beschwerden abheilen. Eine Mastoiditis stellt eine absolute Notsituation dar und muss sofort operativ versorgt werden. Zur Diagnose und zur Behandlung von bösartigen Veränderungen des Ohres sollte ein HNO-Spezialist bzw. ein Radiologe zu Rate gezogen werden.

    • Ohrenschmerzen Symptome

      Ohrenschmerzen können sich in Form von ziehenden, aber auch in Form von drückenden und bohrenden Schmerzen äußern. Weiteres häufiges Symptom sind Hörstörungen. Neben der Anamnese ist die Otoskopie wichtigstes Diagnosemittel.

    • Bluterguß am Ohr

      Das Schläge wehtun ist jedem Kind klar. Manche Sportler haben zwar eine sehr hohe Schmerztoleranzschwelle, die Folgen ihrer Kämpfe sind bei wiederkehrenden Beschwerden aber irgendwann sichtbar. Das typische Boxerohr (Bluterguß am Ohr) signalisiert deutlich, dass der Körper als Antwort auf erhöhte Gewalt mit Umbauvorgängen antwortet. Dieses nicht nur ästhetische Risiko gehen trotzdem sehr viele Wettkämpfer ein.

  • Ringerohr

    Das RIngerohr entsteht als Resultat aus einem Bluterguss („blauer Fleck“) oder Schwellung mit Sekretansammlung der Ohrmuschel. Bei einem Ringerohr ist immer nur das äußere Ohr betroffen.

  • Schwerhörigkeit

    Unter Schwerhörigkeit (med. Hypakusis) versteht man eine Verminderung des Hörvermögens, die theroretische von leichter Hörminderung bis zur vollständigen Gehörlosigkeit reichen kann. In Deutschland sind ungefähr sechs Prozent der Bevölkerung von Schwerhörigkeit betroffen. Auffälligerweise nimmt das Alter, bei dem Schwerhörigkeit auftritt, immer mehr ab. Naturgemäß schreitet aber die Schwerhörigkeit erst mit zunehmenden Alter voran.

    • Akute Schwerhörigkeit

      Eine akute Schwerhörigkeit entsteht schnell, wird vom Patienten i.d.R. deutlich wahrgenommen und gilt immer als Notfall! Ein HNO-Arzt sollte bei plötzlicher Hörminderung oder Hörverlust umgehend aufgesucht werden. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: Akute Schwerhörigkeit

    • Chronische Schwerhörigkeit

      Wie bei der akuten kann auch bei der chronischen Schwerhörigkeit zwischen einer Schalleitungs- (Ursache liegt im äußeren Ohr oder Mittelohr) und einer Schallempfindungsstörung (Ursache liegt im Innenohr oder beim Hörnerv) unterschieden werden. Bei der Therapie gibt es je nach Ort der Störung einen deutlichen Unterschied.

  • Schwindel

    Schwindel kann verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen findet man die Ursache für Schwindel im Innenohr, wo sich das Gleichgewichtsorgan befindet. Weitere Ursachen für Schwindel können aber auch an der Halswirbelsäule (HWS) oder Durchblutungsstörung sein.

  • Tinnitus

    Unter dem Tinnitus versteht man das Vorhandensein von Ohrgeräuschen, die nicht aus der Umgebung des Patienten kommen. Die Beschwerden des Tinnitus sind schmerzlos aber meistens mit einem wattigen Hören schwindelbegleitenden Beschwerden verbunden. Die Behandlung des Tinnitus erweist sich als schwierig.

    • Tinnitus Behandlung

      Die Therapie des Tinnitus richtet sich zum einen nach dem Entstehungsort des Tinnitus, zum anderen nach dem Schweregrad und der Zeitdauer. Bei einem objektiven Tinnitus steht die Identifizierung und Ausschaltung der physiologischen Tinnitusquelle im Vordergrund. Beim subjektiven Tinnitus muss die Behandlung des Tinnitus entsprechend einem akuten, subakuten oder chronischen Verlauf angepasst werden.

    • Tinnitus Ursache

      Die wahre Ursache eines Tinnitus ist bis nicht bekannt. Zwar wurde von vielen Wissenschaftlern verschiedene These über die Entstehung des Tinnitus publiziert, ein richtiger wissenschaftlicher Beweis der Entstehung des Tinnitus fehlt aber bis heute. Einige gehen von einer Durchblutungsstörung des Innenohrs aus, andere dikutiern psychische Einflüsse bei der Ursache des Tinnitus.

  • Zoster oticus

    Der Zoster oticus ist eine Zweiterkrankung durch dem Varizella-Zoster-Virus im Bereich der Ohren. Mehr als 90% der Bevölkerung sind mit dem Varizella-Zoster-Virus infiziert und erkranken bei Erstinfektion an Windpocken.



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Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 28.11.2010