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Nasenfurunkel
Synonyme im weiteren Sinne
Riesiger Pickel auf der Nase
Definition Nasenfurunkel
Beim Nasenfurunkel kommt es zu einer bakteriellen Infektion einer Haarwurzel (Haarfollikel) am Naseneingang. Eine Gefahr besteht dann, wenn der entstehende Eiter in das umliegende Gewebe einschmilzt.
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Symptome / Beschwerden
Der Patient bemerkt zuerst eine schmerzhafte Rötung und Schwellung sowie ein Spannungsgefühl im Bereich der Entzündung auf der Nase. Die Stelle ist weitaus schmerzempfindlicher als ein herkömmlicher Pickel.
Später kann es zu Fieber und einem allgemeinen Krankheitsgefühl kommen.
Ursache
Bei den Erregern handelt es sich in den meisten Fällen um Staphylokokken, die eigentlich ganz natürlich auf unserer Haut vorkommen.
Wenn der Keim allerdings tiefer wandert, wie z.B. in Richtung zur Haarwurzel, vermehrt er sich in der Wärme leichter. Sofort reagiert unser Körper mit einer heftigen Entzündungsreaktion, was wir als Rötung (Rubor), Schwellung (Tumor) und Schmerz (Dolor), teilweise auch als Eiterbildung wahrnehmen.
Therapie Nasenfrunkel
Zunächst verschreibt der Arzt ein Antibiotikum, um den Keimen die Chance zu nehmen, sich weder am Ort des Furunkels auf der Nase noch im restlichen Körper zu vermehren. Sollte die Infektion schon sehr fortgeschritten sein, muss uns eine hohe Dosis an Antibiotika gegeben werden, meistens direkt über die Vene (i.v.-Gabe).
Zusätzlich sollte man sich ruhen und dem Körper die Chance geben, den Kampf gegen die Infektion zu gewinnen.
Damit die entzündete Stelle auf der Nase nicht zusätzlich gereizt wird, kann es ratsam sein, möglichst weiche Nahrung zu sich zu nehmen.
Somit wird das Gewebe im Gesicht ruhig gehalten und wir müssen wenig kauen oder den Mund weit öffnen.
Feuchte Umschläge mit Alkohol oder antibiotikahaltigen Salben desinfizieren den Bereich des Furunkels von außen und haben gleichzeitig einen kühlenden und schmerzlindernden Effekt.
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Komplikationenen
Manchmal kann man der Versuchung nicht wiederstehen, diese Schwellung aufzudrücken in der Hoffnung, das Sekret / Eiter so herauszubekommen.
Dieses ist aber besonders gefährlich, da der Eiter mit den Erregern in nahe gelegene Blutgefäße eindringen könnte.
Ein Transport der Erreger zum Gehirn kann z.B. eine Hirnhautentzündung (Meningitis) hervorrufen. Außerdem sind fortgeleitete Keime in der Lage, unser Blutgerinnungssystem so sehr zu stören, dass sich ein Gerinsel (Thrombus) in einer Vene bildet und sich diese dann schmerzhaft entzündet (Thrombophlebitis).
Wandert eine solches Gerinsel (Thrombus) noch weiter, kann es zu schmerzhaften und entzündlichen Prozessen nahe des Gehirns bis hin zu schweren Sehstörungen des Auges (Thrombophlebitis der Vena ophthalmica) kommen.
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