Therapie Heuschnupfen

Synonyme im weiteren Sinne

Medizinisch: Allergische Rhinokonjunktivitis, Rhinitis allergica

Pollenallergie, Pollinose

Hinweis

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Definition

Eine durch inhalative Allergene ausgelöste Erkrankung der oberen Luftwege, die saisonal gehäuft auftritt und Entzündungen der Schleimhäute verursacht.
Der Heuschnupfen gehört zur Gruppe der Erkrankungen des sog. atopischen Formenkreises, zu dem des weiteren noch das allergische Asthma bronchiale und das atopische Ekzem (Synonym: endogenes Ekzem; weitläufig besser bekannt als Neurodermitis) zählen.


Therapie / Behandlung

Zur Behandlung einer Pollenallergie stehen drei Ansätze zu Verfügung:

  1. Die Vermeidung des auslösenden Allergens (medizinisch: Allergenkarenz)
  2. die Verabreichung von Medikamenten zur Behandlung der Beschwerden
  3. sowie die Hyposensibilisierung.

Alternative Erkrankungen, die dem Heuschnupfen ähneln

Differentialdiagnosen- mit welchen anderen Krankheitsbildern könnte die allergische Rhinokonjunktivitis (Heuschnupfen) leicht verwechselt werden? Abzugrenzen durch Ausschluss einer zu Grunde liegenden allergischen Ursache (z.B. durch den Prick-Test, siehe oben) ist die hyperreflektorische Rhinopathie, die ebenfalls durch Juck- und Niesbeschwerden, wechselndes Naselaufen und Verstopfung der Nase charakterisiert ist.
Die Ursache ist eine verstärkte Reaktion der Nasenschleimhaut auf Umwelt- oder mechanische Reize wie Rauch oder Kälte.

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Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 08.11.2010