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Wasserkopf Therapie
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Therapie bei einem Wasserkopf
Ein Wasserkopf wird in der Regel operativ therapiert. Wichtig ist jedoch im Falle des Vorliegens einer Grunderkrankung wie beispielsweise einem Tumor, dass diese vordergründig therapiert wird.
Die operative Versorgung des Wasserkopf besteht in der Liquorableitung mit Hilfe eines Shunts. Hierbei existieren zwei verschiedene Möglichkeiten der Shuntanlage, nämlich entweder mit Ableitung in den Herzvorhof (ventrikulo-atrialer Shunt) oder in die Bauchhöhle (ventrikuloperitonealer Shunt).
Etwas anders sieht die Therapie des Wasserkopf aus, wenn ein akuter Wasserkopf als Notfallsituation auftritt. In solch einem Falle legt man zuerst eine Ventrikeldrainage mittles einer sogenannten Ventrikulozisternostomie und erst später einen Shunt an, um den Wasserkopf zu behandeln. Bei einer Ventrikulozisternostomie erfolgt die Ableitung des Liquors in eine Zisterne des Subarachnoidalraumes (Cisterna magna).
Postoperativ schließen sich regelmäßige Kontrollen des angelegten Systems an und es werden gegebenenfalls Medikamente gegen Übelkeit (Antikonvulsiva) verabreicht.
Bei diesen ableitenden Systemen zur Therapie eines Wasserkopf kann eine Reihe von Komplikationen auftreten. Dazu zählen eine Ventilinsuffizienz mit unzureichender oder überschießender Drainage, die Verlegung des Shuntvolumens, Infektion des Liquorraumes mit nachfolgender Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Hirnentzündung (Enzephalitis). Außerdem können epileptische Anfälle (Epilepsie), Hirninfarkte oder Blutungen entstehen.
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