Hagebutte

Lateinischer Name: Rosa canina
Gattung: Rosengewächse
Volksnamen: Heckenrose, Hiefenstrauch, Hundsrose

Pflanzenbeschreibung Hagebutte

Pflanzenbeschreibung: Bis zu 4 Meter hohe dornige Büsche mit schönen weißlichen oder rosa Blüten und den bekannten roten Scheinfrüchten in denen das empfindliche Vitamin C recht gut haltbar ist.
Blütezeit: Juni / Juli
Vorkommen: verbreitet an Waldrändern, Rainen, in Gebüschen

Arzneilich verwendete Pflanzenteile

Im Herbst sammelt man die reifen Scheinfrüchte, schneidet sie auf, entfernt die Kerne (Nüsschen) und trocknet schnell bei geringer Wärmezufuhr. Die Droge wird dunkel und kühl aufbewahrt um die Inhaltsstoffe zu schonen.

Inhaltsstoffe

Reichlich Vitamin C, Flavone, Kohlenhydrate, Fruchtsäuren, Gerbstoffe, B-Vitamine. Das enthaltene Vitamin C ist durch die Begleitstoffe für den Körper besonders gut verwertbar.

Heilwirkung und Anwendung von Hagebutte

Vitamin C steigert die Immunabwehr. Die Droge wird angewandt bei Vitamin C-Mangel, bei erhöhtem Vitamin C-Bedarf, bei fieberhaften Infekten, Schwangerschaft, Stillzeit, schlecht heilenden Wunden und in Erkältungszeiten vorbeugend.

Zubereitung von Hagebutte

Man setzt 1 gehäuften Teelöffel voll kernfreier geschnittener Droge mit einer großen Tasse Wasser kalt an und lässt es bedeckt 5 Minuten kochen, danach abseihen.

Kombination mit anderen Heilpflanzen

Tee in Erkältungszeiten:

Hagebutten mit Kernen 25 g / Lindenblüten 25 g . 2 gehäufte Teelöffel dieser Mischung mit ¼ l kaltem Wasser übergießen, zum Sieden erhitzen und kurz aufkochen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Mit Honig gesüßt kann man mehrmals am Tag eine Tasse trinken.

Nebenwirkung

keine bekannt.

Weiterführende Informationen

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Autor: Dr. Nicolas Gumpert
Veröffentlicht: 14.10.2013 - Letzte Änderung: 22.10.2021