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Hausmittel gegen eine Achillessehnenentzündung

Einleitung

Bei der Achillessehnenentzündung handelt es sich oftmals um eine sehr hartnäckige Erkrankung, weshalb viele betroffene Personen das Bedürfnis verspüren, zusätzlich etwas für den Heilungsprozess zu tun. Besonders im Anfangsstadium der Entzündung ist das Kühlen der Achillessehne wichtig. Dafür können herkömmliche Eisbeutel ebenso wie verschiedene Wickel verwendet werden. Um die Entzündung zu hemmen werden ätherische Öle benutzt. In späteren Stadien können zusätzlich kleine Übungen wie beispielsweise Dehnübungen eingesetzt werden.

Diese Hausmittel können helfen

  • Kälte

    • Eisbeutel

    • Quark-/Kohlwickel

  • Ätherische Öle (Rizinusöl)

  • An den Schuhen

    • Keile

    • Spezielle Sohlen

  • Durchblutungsförderung

    • Capsaicin

Termin bei einem Experten für Achillessehnenentzündung?

Ich berate Sie gerne!

Wer bin ich?
Meine Name ist Dr. Nicolas Gumpert. Ich bin Facharzt für Orthopädie und Gründer von Dr-Gumpert.de
Diverse Fernsehsendungen und Printmedien berichten regelmäßig über meine Arbeit. Im HR Fernsehen sehen Sie mich alle 6 Wochen live bei "Hallo Hessen". 
Aber jetzt ist genug angegeben ;-)

Von der Erkrankung der Achillessehnenentzündung sind besonders häufig Sportler (Jogger, Fußballer, etc.) betroffen. In vielen Fällen lässt sich zunächst keine Ursache für die Achillessehnenentzündung erkennen. Daher erfordert die Behandlung viel Erfahrung. Ich behandele die Achillessehnenentzündung im Schwerpunkt.

Ziel jeder Behandlung ist die Behandlung ohne eine Operation mit einer vollständigen Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit.

Welche Therapie nachhaltig die besten Ergebnisse erzielt, kann nur nach Zusammenschau aller Informationen (Untersuchung, Röntgenbild, Ultraschall, MRT, etc.) beurteilt werden.

Sie finden mich im:

  • Orthopaedicum - Frankfurt
    Oeder Weg 2 - 4
    60318 Frankfurt am Main

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Leider ist eine Terminvereinbarung nur bei privater Krankenversicherungen möglich. Ich hoffe auf Ihr Verständnis!
Weitere Informationen zu meiner Person finden Sie unter Orthopaedicum Frankfurt.

Kälteanwendung

Kälteanwendungen sind insbesondere in der akuten Schmerzphase eine gute Möglichkeit die Beschwerden zu lindern. Dabei kann ein einfacher Eisbeutel verwendet werden, auch Quark- und Kohlwickel kommen zum Einsatz. Wichtig ist, die Wickel maximal 20 bis 30 Minuten auf der Haut zu lassen. Danach sind sie meist nicht mehr kalt genug um eine echte Wirkung zu entfalten. Eisbeutel sollten außerdem nie direkt auf die Haut gegeben werden, daher wickelt man sie am besten in ein Küchentuch oder ein Handtuch ein. Zusätzlich können auch kurze kalte Fuß- und Wadenbäder die Beschwerden lindern.

Quarkwickel

Quarkwickel sind ein bewährtes Hausmittel bei allen Arten von Entzündungen. Um einen Quarkwickel herzustellen benötigt man Küchenpapier und herkömmlichen Speisequark. Damit der Quarkwickel kalt ist, sollte man den Quark im Kühlschrank kaltstellen und unmittelbar vor der Benutzung erst aus dem Kühlschrank holen. Für den Wickel gibt man etwas Quark auf ein Stück Küchenpapier. Dieses kann man anschließend falten, sodass der Quark vollständig von Küchenpapier umhüllt ist. Den Quarkwickel legt man auf die entzündete Achillessehne auf. Man kann ihn mit einem Küchentuch zusätzlich fixieren.
Am besten produziert man direkt mehrere Quarkwickel und stellt die restlichen Wickel für später in den Kühlschrank. So kann sich das Küchenpapier mit dem Quark vollsaugen, wodurch seine kühlende Wirkung verstärkt wird.

Dehnung

Das Dehnen ist eine Übungsform, die vor allem nach der ersten akuten Phase der Achillessehnenentzündung zum Einsatz kommen sollte. Durch die Entzündung und die damit verbundenen Schmerzen kommt es zur Schonung des betroffenen Beins. Zudem wird die Achillessehne möglichst wenig bewegt und gedehnt, da jede Bewegung Schmerzen verursacht. Nach einigen Tagen kommt es so bereits zu Verkürzungen in der Achillessehne. Durch die Entzündungsprozesse kann die Sehne zudem leicht verkleben.
Ist die Entzündung etwas abgeklungen, sollte daher möglichst früh mit Dehnübungen begonnen werden. Diese machen jedoch erst Sinn, wenn nicht jeder Millimeter Bewegung mit starken Schmerzen verbunden ist. Am Anfang sollten einige Dehnübungen mit den zuständigen Physiotherapeuten und Ärzten eingeübt werden. Anschließend lassen sich diese gut in den Alltag beispielsweise beim Treppensteigen oder auch beim Zähneputzen einbauen.

Effektiv ist vor allem eine regelmäßige eher kurze Durchführung der Übungen. So ist meist mehr gewonnen, wenn man täglich dreimal für drei bis fünf Minuten die Achillessehnen beim Zähneputzen dehnt, als wenn man sich jeden zweiten Tag eine halbe Stunde dafür Zeit nimmt. Für die Dehnübungen reicht es meistens beispielsweise die Fußspitze an die Wand zu stellen, die Ferse Richtung Boden zu bewegen und so die Wade zu dehnen. An einer Treppe kann man sich mit den Fußballen auf die Stufe stellen, die Fersen werden anschließend unter das horizontale Niveau der Stufe bewegt.

Rizinusöl

Rizinusöl wird bei der Behandlung von Achillessehnenentzündungen auf die Haut unmittelbar oberhalb der Achillessehne und der Wadenmuskulatur aufgetragen. Seine Inhaltsstoffe wirken an der Achillessehne entzündungshemmend. Gleichzeitig fördern sie den Stoffwechsel in der Muskulatur und verhelfen dadurch dem Körper zu einer besseren Bekämpfung der Entzündung. Idealerweise sollte man das Rizinusöl richtig in die Wade einmassieren. Durch die zusätzliche Massage werden Durchblutung und Stoffwechsel der Wadenmuskulatur und der Achillessehne gefördert.

Keile in den Schuhen

Keile werden bei Achillessehnenentzündungen in den Schuhen eingesetzt. So läuft man permanent quasi leicht auf den Zehenspitzen. Durch diese Position wird die Achillessehne weniger gespannt und gedehnt, wodurch es zu einer Entlastung der Sehne sowie einer Reduktion der Schmerzen und der Entzündung kommt. Wichtig ist eine Anwendung der Keile in beiden Schuhen, damit keine Beinlängendifferenz entsteht.

Capsaicin

Capsaicin ist ein Schmerzmittel, welches aus Cayenne-Pfeffer gewonnen wird. Es ist in vielen Schmerzsalben enthalten und wird vor allem gegen Muskel- und Rückenschmerzen eingesetzt. Es entfaltet vor allem eine äußerliche wärmende Wirkung und verbessert so die Durchblutung des schmerzenden Gewebes. An der Achillessehne ist es daher nicht unbedingt in einer akuten Entzündungsphase mit Überwärmung der Sehne zu empfehlen. Im späteren Verlauf ist jedoch eine Anregung der Durchblutung gut geeignet, um die restlichen Entzündungsherde besser bekämpfen zu können.

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 01.03.2019
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