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Diagnose einer Spondylolisthesis

Diagnose der Spondylolisthesis

Meistens werden eher unspezifische Krankheitssymptome bei der Spondylolisthesis beschrieben. Durch den Untersuchungsbefund allein ist das Krankheitsbild meistens nicht zu diagnostizieren.

Nur bei den weit fortgeschrittenen jugendlichen Spondylolisthesen sind evtl. Gangveränderungen (Seiltänzergang, Schiebegang) oder das Sprungschanzenphänomen festzustellen. Bei dem Sprungschanzenphänomen ertastet und sieht man eine sprungschanzenähnliche Verformung der unteren Lendenwirbelsäule durch das Wirbelgleiten.

Bildgebende Verfahren helfen die Erkrankung und deren Ausmaß zu diagnostizieren.

Ich berate Sie gerne!

Wer bin ich?
Meine Name ist Dr. Nicolas Gumpert. Ich bin Facharzt für Orthopädie und Gründer von Dr-Gumpert.de
Diverse Fernsehsendungen und Printmedien berichten regelmäßig über meine Arbeit. Im HR Fernsehen sehen Sie mich alle 6 Wochen live bei "Hallo Hessen". 
Aber jetzt ist genug angegeben ;-)

Die Wirbelsäule ist kompliziert zu behandeln. Auf der einen Seite ist sie hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt, anderseits hat sie große Beweglichkeit.

Daher erfordert die Behandlung der Wirbelsäule (z.B. Bandscheibenvorfall, Facettensyndrom, Foramenstenosen, etc.) viel Erfahrung.

Ich behandele die unterschiedlichsten Erkrankungen der Wirbelsäule im Schwerpunkt.

Ziel jeder Behandlung ist die Behandlung ohne eine Operation.

Welche Therapie nachhaltig die besten Ergebnisse erzielt, kann nur nach Zusammenschau aller Informationen (Untersuchung, Röntgenbild, Ultraschall, MRT, etc.) beurteilt werden.

Sie finden mich im:

  • Orthopaedicum - Frankfurt
    Oeder Weg 2 - 4
    60318 Frankfurt am Main

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Leider ist eine Terminvereinbarung nur bei privater Krankenversicherungen möglich. Ich bitte um Verständnis!

Weitere Informationen zu meiner Person finden Sie unter Orthopaedicum Frankfurt

Röntgen

Prinzipiell lässt sich bei der Diagnose die Röntgenaufnahme der Wirbelsäule als bildgebende Basisdiagnostik der Spondylolisthesis bezeichnen. Über die Röntgenbilder erhält der behandelnde Arzt einen Einblick in die Wirbelsäulenhaltung.
Darüber hinaus können knöcherne Veränderungen (Kalksalzminderung, Wirbelsäulenverkrümmungen, ein Wirbelkörperbruch, Wirbelgelenkarthrosen (Facettensyndrom), Wirbelkörperanbauten, Spondylolysen, Spondylolisthesen) und Bandscheibenerniedrigungen erkannt werden.

Die Spondylolisthese erkennt man auf konventionellen Röntgenaufnahmen auf der Seitaufnahme.
Eine in der Klinik gebräuchliche Schweregradeinteilung der Spondylolisthesis ist die nach Meyerding.

Der Gleitvorgang wird bei der Diagnose in 4 Schweregradstufen unterteilt, je nachdem in welchem Viertel sich die Verlängerung der Hinterkante des Gleitwirbels auf der Gleitfläche des darunter liegenden Wirbels befindet

Einteilung nach Meyerding

  • Meyerding I: bis 25% Wirbelgleiten
  • Meyerding II: bis 50% Wirbelgleiten
  • Meyerding III: bis 75% Wirbelgleiten
  • Meyerding IV: bis 100% Wirbelgleiten (Spondyloptose)

Manche Wirbelsäuleninstabilität ist auf normelen Seitaufnahmen nicht zu erkennen, sondern ist erst in Vor- oder Rückbeugung des Rumpfes auffällig. In diesen Fällen helfen so genannte Funktionsaufnahmen der Wirbelsäule in Vor- und Rückbeugung des Rumpfes.

Der Spondylolysedefekt lässt sich bei der Diagnostik am besten auf Schrägaufnahmen der Lendenwirbelsäule als „Halsband der Hundefigur“ oder in einer Computertomographie (CT) erkennen.

CT und MRT

Die Schnittbilddiagnostik (CT und MRT, entweder mit oder ohne Kontrastmittel der HWS / LWS) ermöglicht die Zuordnung des Schmerzes zu einem bestimmten Nerven oder einem bestimmten Wirbelsäulenabschnitt.

Mit Hilfe einer CT (Computertomographie) Untersuchung der Spondylolisthesis lassen sich insbesondere weitergehende Fragen bezüglich der knöchernen Struktur beantworten (z.B. Spondylolysen (Wirbelgleiten), Spinalkanalstenose, Wirbelkörperbruch).

Noch wertvoller in der Wirbelsäulendiagnostik ist hingegen die MRT der HWS/LWS (Magnetresonanztomographie), die neben den knöchernen Strukturen, deutlich besser als die CT, auch die Weichteilstrukturen (Bandscheiben, Nervenwurzeln, Bänder) darstellt.
Alle o.g. Erkrankungen können mit der MRT erkannt und einem bestimmten Wirbelsäulenabschnitt zugeordnet werden.

Lesen Sie mehr zur Diagnostik auch unter unseren Themen:

Dargestellt ist zweimal das gleiche Röntgenbild in der die typische Konfiguration einer Spondylolyse (Hundefigur) zu erkennen ist.

Weiterführende Informationen

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Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 15.11.2018
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