Cervicobrachialgie

Synonyme

Zervikobrachialgie, Hals-Armschmerz, Radikulopathie, Nervenwurzel- schmerz, back pain, Kreuzschmerzen, Lumbalsyndrom, Wurzelreizsyndrom, Kompressionssyndrom, Bandscheibenvorfall,, Facettensyndrom, Wirbelgelenkschmerz, myofasziales Syndrom, Tendomyose, spondylogenes Reflexsyndrom, Wirbelsäule, Halswirbelsäule (HWS)

Definition Cervicobrachialgie

Cervicobrachialgie ist keine Krankheitsdiagnose, sondern die Beschreibung eines entscheidenden und wegweisenden Krankheitszeichens, des in den Arm fortgeleitenden Halswirbelsäulenschmerz.

Die Cervicobrachialgie ist am häufigsten Ausdruck eines Bandscheibenvorfalls der Halswirbelsäule (HWS).

Lesen Sie mehr zum Thema: Bandscheibenvorfall der HWS

Begrifflichkeit

Cervicobrachialgie setzt sich aus den Begriffen Cervicalgie = Halswirbelsäulenschmerz und Brachialgie = über die Nervenwurzeln und Armnerven fortgeleiteter Armschmerz zusammen.


Ursachen der Cervicobrachialgie

Eine Cervicobrachialgie kann verschiedene zugrunde liegende Ursachen haben. Die mit Abstand häufigste Krankheitsursache ist der Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule (HWS). Das in Richtung des Rückenmarkes vorgefallene Bandscheibengewebe führt zur chemischen und mechanischen Irritation der abgehenden Nervenwurzeln. Hierdurch wird ein Nervenwurzelschmerz (Radikulopathie) hervorgerufen, der sich entlang des betroffenen Körpernerven (peripherer Nerv) in den Körper fortsetzt. Je nachdem welche Nervenwurzel/welcher Armnerv von der Schädigung betroffen ist, kann sich das Schmerzband entlang des Armes unterscheiden (siehe oben Dermatomverteilung).

Dabei besteht ein Zusammenhang zwischen der Stärke einer Nervenwurzelreizung und der Ausdehnung der Schmerzen in den Arm. Je stärker und je plötzlicher die Irritation (Reiz) der Nervenwurzel, je weiter wird der Schmerz entlang des betroffenen Körpernerven in den Arm weitergeleitet. Sehr starke Nervenwurzelreizungen führen dementsprechend zu Armschmerzen bis in die Hand, weniger starke und langsam entstandene Nervenwurzelreizungen führen zu Armschmerzen, die im Ober- oder Unterarm abbrechen können. Typischerweise wird der durch einen Bandscheibenvorfall verursachte Hals-Armschmerz vom Patienten stärker im Arm als im Bereich der Halswirbelsäule erlebt.

Seltenere Ursachen für eine Zervikobrachialgie sind verschleißbedingte Verengungen der Nervenaustrittslöcher an der Wirbelsäule (degenerative Wirbelsäulenerkrankung), Wirbelgelenkzysten oder Entzündungen der Körpernerven selbst (Neuritis / Plexusneuritis).

Abzugrenzen von der Cervicobrachialgie sind pseudoradikuläre Schmerzen. Hierunter versteht man vorgetäuschte Nervenwurzelschmerzen, die durch verschiedene Erkrankungen hervorgerufen werden können (z.B. HWS-Syndrom). Pseudoradikuläre Halswirbelsäulenschmerzen strahlen auch in den Arm- oder Nackenbereich aus, erreichen jedoch nie die Hände und sind keiner Nervenwurzel zuzuordnen. Folgende Erkrankungen können einen pseudoradikulären Halswirbelsäulenschmerz verursachen:

  • Facettensyndrom / Spondylarthrose
  • Uncarthrose (Form der Halswirbelsäulenarthrose)
  • „Blockierungen“ der Halswirbelsäulengelenke
  • Muskuläre Verspannungszustände (Myogelosen)

Symptome

Beschwerden, die durch eine Cervicobrachialgie ausgelöst werden sind meistens in einem konstanten oder epochalen Druck auf die Nerven der Halswirbelsäule begründet. Die an der Halswirbelsäule verlaufenden Nerven ziehen in den Bereich der Arme. Beschwerden treten je nach Schweregrad in Form von starken Kopfschmerzen auf, die in den Halswirbelbereich hineinstrahlen.
Diese können ziehenden oder dumpfen, klopfenden Charakter haben. Sie können manchmal durch manuellen Druck auf die Halswirbelsäule ausgelöst werden und verstärken sich dadurch. Sie sind meistens nicht permanent, können aber an Stärke zunehmen, vor allem während langen Liegephasen oder nach dem morgendlichen Aufstehen. Auch nach langen Autofahrten kann es zu starken Kopfschmerzen in dem Bereich kommen. Neben den Kopfschmerzen und den zum Teil sehr starken Nackenverspannungen werden meistens parallel dazu Schmerzen in einem oder beiden Armen beschrieben. Diese Schmerzen werden als ziehend und äußerst unangenehm beschrieben. Auch stellenweise Taubheitsgefühl kann bei einem entsprechend schweren Verlauf zu Tage treten.

Lesen Sie mehr zum Thema: Symptome einer Cervicobrachialgie

Cervicobrachialgie und Kopfschmerzen

Starke Kopfschmerzen sind das häufigste Symptom der Cervicobrachialgie. Da hierbei die Nerven der Halswirbelsäule durch einen konstanten Druck gereizt werden, breiten sich die Schmerzen vom Kopf, in den Nackenbereich und bis in die Arme aus. Der Schmerz ist besonders nach Phasen von Inaktivität zu spüren, zum Beispiel nach dem morgendlichen Aufstehen oder langem Verharren in einer sitzenden oder liegenden Position.

Der Schmerz wird oft als ziehend und pochend beschrieben und hat in etwa den Charakter eines migräneartigen Schmerzes. Dazu kommt, dass der Schmerz eher im Hinterkopf beschrieben wird, was eher Rückschlüsse auf Schäden der oberen Halswirbelsäule zulässt. Bei der Therapie der Cervicobrachialgie werden vor allem auch die Schmerzen gemindert, was hauptsächlich durch die sogenannten „NSAR“ geschieht, zum Beispiel ASS, Ibuprofen und Diclofenac.

Lesen Sie mehr zum Thema: Kopfschmerzen und HWS

Diagnose

Die vom Patienten beschriebenen Beschwerden und die körperliche Untersuchung sind wegweisend.

Typisch für eine Cervicobrachialgie ist die Schmerzaustrahlung entlang eines Dermatoms (s.o.). Die häufigsten Nervenwurzelreizungen der Halswirbelsäule durch einen Bandscheibenvorfall betreffen die Nervenwurzeln C6 und C7.

C6-Syndrom

Von der Bandscheibe, bzw. einem Bandscheibenvorfall C5/C6 mit Ausbildung einer Cervicobrachialgie C6/C7 gehen mit 36% die meisten Bandscheibenvorfälle aus. Das sensible Versorgungsgebiet der Haut der betroffenen Nervenwurzel C6 (Dermatom von C6) erstreckt sich über den daumenseitigen Ober- und Unterarm bis hin zum Daumen selbst. Gefühlsstörungen und ziehende Schmerzen in diesen Bereich sind eindeutig dieser Nervenwurzel zuzuordnen.

Bei der Vollausprägung des C6-Syndroms ist der Bizepsreflex und Radiusperiostreflex abgeschwächt oder erloschen. Zudem besteht ein Kraftverlust bei der aktiven Unterarmbeugung.

Lesen Sie mehr zu diesen Symptomen unter:

C7-Syndrom

Der Bandscheibenvorfall C6/C7 steht in seiner Häufigkeit mit 35% fast gleichwertig an zweiter Stelle. Das Dermatom der C7-Wurzel erstreckt sich über Schulter und Oberarm auf den streckseitigen mittigen Unterarm bis in die Finger 2-4 (insbesondere Mittelfinger). Krankheitszeichen können eine Gefühlsstörung in diesem Bereich, sowie eine muskuläre Schwäche der Oberarmstreckmuskulatur (Trizeps) mit Ausfall des Trizepsreflexes sein. Weiteres Kennzeichen ist eine verkümmerte Daumenballenmuskulatur, die wiederum ursächlich von einem Karpaltunnelsyndrom abgegrenzt werden muss.

Soll der Wurzelschmerz in Bild gebenden Verfahren bewiesen werden, dann eignet sich hierfür am besten die Magnetresonanztomographie (MRT der Halswirbelsäule) der Halswirbelsäule (HWS). Mit ihr können die Nervenwurzeln des Rückenmarkes und evtl. Bandscheibenvorfälle sichtbar gemacht werden.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter: MRT der Halswirbelsäule

Therapie

Die Therapie richtet sich ganz nach der die Cervicobrachialgie auslösende Ursache. Wichtig ist vor allem eine adäquate Schmerztherapie durchzuführen, um entsprechende Fehlhaltungen durch den schmerzhaften Verlauf auszuschließen. Es bieten sich hierbei vor allem Schmerzmittel an, die neben schmerzhemmender auch entzündungshemmende Wirkung haben. Zu nennen wären hier die nicht steroidalen Antiphlogistika, wie z.B. Ibuprofen oder Voltaren, die eingenommen werden können. Neben der Schmerzbehandlung kann noch eine muskelentspannende Medikation durchgeführt werden. Hierbei kommen vor allem Medikamente vom Benzodiazepin-Typ zum Einsatz. Wichtig ist aber, dass diese Medikamente nur für eine bestimmte Zeitspanne zum Einsatz kommen, da die Medikamentengruppe über ein nicht unerhebliches Abhängigkeitspotential verfügt. Ergänzend und begleitend können auch physiotherapeutische Maßnahmen durchgeführt werden, die meistens auf die Stärkung der Muskulatur der Halswirbelsäule abzielen. Kühlende oder wärmende Maßnahmen an der Halswirbelsäule können versucht werden, haben aber in aller Regel nur eine eingeschränkte Wirksamkeit. Die Verwendung von Halskrausen sollte lediglich in akuten Zuständen angewandt werden, da sie die Halsmuskeln so sehr entlasten, dass diese auf Dauer degenerieren können. In ganz schweren Fällen kann versucht werden, durch operative Eingriffe eine Besserung herbeizuführen.

Lesen Sie mehr zum Thema: Therapie der Cervicobrachialgie

Operation der Cervicobrachialgie

Die Behandlung einer Cervicobrachialgie richtet sich nach deren Ursache und nach dem Ausmaß der Beschwerden, die ein Betroffener hat.
Im Normalfall versucht man zunächst, die Schmerzen mithilfe von Medikamenten oder anderen konservativen Methoden zu lindern. Nur wenn dies nicht gelingen sollte oder wenn die Symptomatik bereits zu Beginn sehr stark ausgeprägt ist, so wird der Arzt vorschlagen, eine Operation durchzuführen, wobei Vor- und Nachteile natürlich immer abgewogen werden müssen und am Ende der Patient derjenige ist, der die Entscheidung treffen muss.
Die meisten Eingriffe sind mit keinem hohen Risiko behaftet, wobei sich natürlich wie bei jeder Operation einige Gefahren ergeben, wie das Infizieren der Wunde oder Probleme, die sich durch eine Vollnarkose ergeben können

Als Operationen bieten sich für die Therapie einer Cervicobrachialgie verschiedene Möglichkeiten.
Wenn sie durch einen Bandscheibenvorfall der HWS verursacht wurde, so kann man den vorgefallenen Teil entfernen. Wenn die Masse, die zuvor auf den Nerven gedrückt hat, nicht mehr vorhanden ist, kann es zum Rückgang der Schmerzen kommen, wenn der Nerv zuvor nicht dauerhaft beschädigt wurde.
Wenn es notwendig ist, einen großen Teil des Wirbelkörpers herauszunehmen, kann es unter Umständen notwendig sein, eine Wirbelkörperprothese einzusetzen.
Eine weitere Option, um die Cervicobrachialgie zu behandeln, ist die sogenannte Spondylodese, bei der zwei oder mehr Wirbelkörper in ihrer Beweglichkeit zueinander eingeschränkt werden sollen, was zum Beispiel mithilfe von Schrauben geschehen kann. Dadurch wird die Wirbelsäule steifer, was den Schmerzen zum Beispiel dann Abhilfe schaffen kann, wenn sie durch verschleißbedingte Instabilitäten oder Missbildungen, wie die Skoliose, zustande gekommen sind.
Darüber hinaus kann man auch die Austrittslöcher von Nerven erweitern, die aus irgendeinem Grund zu wenig Platz haben, dies bezeichnet man als Foraminotomie oder Dekompression.

Generell muss man jedoch leider sagen, dass die Ergebnisse von chirurgischen Eingriffen, die zur Behandlung einer Cervicobrachialgie eingesetzt werden, eine eher geringe Erfolgsquote haben, da sie die Schmerzen nur in seltenen Fällen langfristig bessern oder sogar verschwinden lassen und deshalb für viele Patienten, die sich dazu entschließen, eine Enttäuschung darstellen.

Massagen bei einer Cervicobrachialgie

Viele Patienten mit einer Cervicobrachialgie oder chronischen Schmerzen im Wirbelsäulenbereich bekommen Massagen verschrieben und nehmen diese auch wahr. Massagen sind allerdings bei solchen Schmerzleiden nur wenig nachhaltig.
Die Therapie einer Cervicobrachialgie selbst muss die Ursachen behandeln, wobei eine Massage selten hilfreich ist. Der zweite Aspekt ist die Schmerztherapie, die durch schmerz- und entzündungshemmende Medikamente geschieht.

Massagen gehören eher zu den ergänzenden physiotherapeutischen Behandlungen. Eine Massage ist für den Patienten sehr angenehm und entspannend. Die Muskulatur kann sich kurzfristig entspannen und der Schmerz geht zurück.
Die Schmerztherapie ist bei der Cervicobrachialgie wichtig, damit der Patient durch den Schmerz keine Schon- und Fehlhaltungen einnimmt, und weitere, schmerzhafte Leiden auslöst.
Ähnlich wie kühlende und wärmende Maßnahmen oder Halskrausen haben Massagen hierbei einen ergänzenden Effekt, sind allerdings keine nachhaltige Therapiemaßnahme. Der Patient sollte somit selber abwägen, ob Massagen für ihn eine sinnvolle Maßnahme darstellen.

Cervicobrachialgie und Osteochondrose

Unter einer Osteochondrose versteht man eine chronische Verschleißerkrankung der Wirbelkörper und der Zwischenwirbelgelenke.
Die Wahrscheinlichkeit an einer Osteochondrose zu erkranken steigt mit dem Alter, da auch der schon natürliche Verschleißprozess über die Jahre die Zwischenwirbelgelenke schädigen kann. Alles, was die elastischen Bandscheiben stark zusammendrückt und beansprucht, erhöht das Risiko für Verschleißerkrankungen, sei es durch langes Sitzen und wenig Bewegung oder durch harte körperliche Arbeit.

Die Bandscheiben verlieren auf Dauer an Elastizität und können die Bewegung zwischen den Wirbelkörpern nicht mehr optimal abfedern. Der Knochen passt sich an die Situation an und bildet kleine knöcherne Fortsätze, sogenannte „Spondylophyten“. Durch die nun enger aneinanderliegenden Knochen der einzelnen Wirbelkörper kommt es zu einem knöchernen Verschleiß, einer arthrotischen Veränderung.

Der Entstehungsprozess benötigt Monate bis Jahre. Auch die Schmerzen treten anfangs nur sporadisch auf, bei einer langjährigen Osteochondrose kommt es zu andauerndem Rückenschmerz, der sich bis in die Arme und Beine ausbreiten kann. Je früher die Therapie einer Osteochondrose begonnen wird, desto eher lassen sich weitere degenerative Veränderungen der Wirbelsäule vorbeugen.

Lesen Sie mehr zum Thema: Osteochondrose

Chronische Cervicobrachialgie

Sollte die Cervicobrachialgie nicht adäquat behandelbar sein beziehungsweise nicht auf die Therapie ansprechen, kann es zu einer Chronifizierung der Beschwerden kommen. Von einer Chronifizierung spricht man, wenn die Beschwerden länger als drei Monate bestehen. In diesem Fall sollte man sich an eine Schmerzklinik/ einen Schmerztherapeuten wenden.

Anatomie der Halswirbelsäule

Auf seinem Weg ans Ende der Wirbelsäule entlässt das Rückenmark etagenweise jeweils ein Nervenpaar (Rückenmarksnerven). Nach Verlassen des Rückenmarks, aber noch in unmittelbarer räumlicher Nähe dazu, wird dieser Rückenmarksnerv in einer Nervenwurzel neu verschaltet (neue Nervenzelle). Von dort zieht jeweils ein Rückenmarksnerv (Ramus ventralis), welcher zwischen zwei Wirbelkörper (Bewegungssegment) aus einer dafür vorgesehenen Lücke (Zwischenwirbelloch) nach rechts und links aus der Wirbelsäule austritt, in den Körper.

Sehr bald schon nach Verlassen der Wirbelsäule vereinigen sich die Rückenmarksnerven zu großen Körpernerven (periphere Nerven). Als solche ziehen sie in die Arme und Beine und senden und empfangen alle möglichen Informationen.

Für die Armversorgung durch Nerven sind die Rückenmarksnerven 4-8 der Halswirbelsäule und der 1. Rückenmarksnerv der Brustwirbelsäule verantwortlich. Diese Rückenmarksnerven vereinigen sich außerhalb des Rückenmarkes in 3 große Körpernerven.

Zu den Aufgaben der Nerven zählen v.a. die Steuerung der Reflex- und Muskeltätigkeiten sowie die Gefühls- und Schmerzwahrnehmung.

Durch intensive Forschung ist heute genau bekannt, wie die einzelnen Nerven im Körper verlaufen, welches Hautareal und welcher Muskel von welchem Körpernerven beziehungsweise von welcher Nervenwurzel versorgt wird. Aus diesem Grund kann bei einem bestimmten Beschwerdekomplex (Schmerzausstrahlung, Gefühlsausfall, Muskelschwäche oder Lähmung) vorhergesagt werden, welcher Körpernerv oder welche Nervenwurzel von der Schädigung betroffen ist.

Bei Vorliegen eines Bandscheibenvorfalles der Halswirbelsäule oder eines sonstigen größeren Nervenschadens mit entsprechender charakteristischer Ausfallsymptomatik, kann der Arzt somit gut den Ort der Nervenschädigung beziehungsweise den beschädigten Nerv bestimmen. Unterstützend stehen ihm eine Reihe technischer Untersuchungsverfahren zur Verfügung (MRT der HWS (Magnetresonaztomographie), neurologische Nerven- funktionsmessungen, z.B. Messen der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG)).

Abbildung der Halswirbelsäule

Abbildung Halswirbelsäule: A - von links und B - von vorn

Halswirbelsäule (rot)

  1. Erster Halswirbel (Träger) -
    Atlas
  2. Zweiter Halswirbel (Dreher)-
    Axis
  3. Siebenter Halswirbel -
    Vertebra prominens
  4. Erster Brustwirbel -
    Vertebra thoracica I
  5. Zwölfter Brustwirbel -
    Vertebra thoracica XII
  6. Erster Lendenwirbel -
    Vertebra lumbalis I
  7. Fünfter Lendenwirbel -
    Vertebra lumbalis V
  8. Lenden-Kreuzband-Knick -
    Promontorium
  9. Kreuzbein - Os sacrum
  10. Steißbein - Os soccygis

Eine Übersicht aller Abbildungen von Dr-Gumpert finden Sie unter: medizinische Abbildungen

Dermatom

Jeweils ein Nerv für die rechte und ein Nerv für die linke Körperseite versorgt dabei einen ganz bestimmten, für diese Nerven charakteristischen Körperbereich (Dermatom; Siehe Abbildung z.B. C5 = 5. Halswirbelsäulennervenwurzel).
Anhand von Taubheit bestimmter Areale können also gezielt Rückschlüssen auf die betroffene Nervenwurzel geschlossen werden.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum Thema Cervicobrachialgi:

Weitere allgemeine Informationen zu diesem Thema:

Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 28.02.2017
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